Podcaster
Episoden
20.05.2026
1 Minute
Willkommen zurück zur neunten Staffel von Barrieren und Teilhabe. Heute sind Katrin und Simone zu Gast. Beide beschäftigen sich seit Jahren mit digitaler Editionspraxis, Forschungsdatenmanagement und Inklusion und engagier(t)en sich in der "Go Unite! AG" Inklusion im Forschungsdatenmanagement. Gemeinsam schauen wir uns an, welche Barrieren es in digitalen Forschungsumgebungen gibt, wie sie entstehen und warum Barrierearmut nicht nur Einzelne betrifft, sondern eine grundlegende Aufgabe der Wissenschaft sein sollte.
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20.04.2026
36 Minuten
In unserer Abschlussfolge zur DHd2026 sprechen wir mit den beiden Reisestipendiatinnen Luise Prager und Cristian Ortega Singer über ihre Eindrücke von der Konferenz in Wien. Mit etwas zeitlichem Abstand blicken wir mit ihnen auf ihre erste große DHd in Präsenz zurück und sprechen darüber, wie es ist, als Promovierende auf so einer Konferenz unterwegs zu sein. Schnell wird dabei deutlich, dass die beiden nicht nur einzelne Vorträge oder Panels mitgenommen haben, sondern vor allem auch viele Gespräche, Begegnungen und das Gefühl, in der Community angekommen zu sein.
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20.03.2026
1 Minute
In dieser Folge nehmen wir euch direkt mit nach Wien zur 12. Jahreskonferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum. Wie in den vergangenen Jahren haben wir auch diesmal wieder Mikrofon und Aufnahmegerät eingepackt, um für euch Eindrücke von der Konferenz einzufangen: Stimmen aus Workshops und Panels, kurze Gespräche mit Teilnehmenden, Ausschnitte aus den Keynotes von Miriah Meyer und Katharina Kinder-Kurlanda und ein paar akustische Momentaufnahmen aus einer intensiven Konferenzwoche. Die DHd 2026 stand unter dem Motto „Nicht nur Text, nicht nur Daten“. Damit rückte die Konferenz einmal mehr die Vielfalt der Digital Humanities in den Mittelpunkt.
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21.02.2026
25 Minuten
In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 setzen wir unsere Reihe zur DHd2026 in Wien fort und sprechen mit Axel Pichler von der Universität Wien.
Axel gibt uns Einblicke in mehrere aktuelle Projekte, die sich mit generativer KI und literaturwissenschaftlicher Methodik beschäftigen. Gemeinsam mit Kolleg*innen untersucht er, inwiefern sich das Outputverhalten großer Sprachmodelle mit literaturwissenschaftlichen Interpretationsstandards vergleichen lässt. Daneben arbeitet er an einem Workflow zur Evaluation generierter Gedichtinterpretationen sowie an einer Studie zur literaturgeschichtlichen Textpraxis im Kontext von LLMs. Im Gespräch wird schnell deutlich: Eine pauschale Bilanz zur Eignung von KI in der Literaturwissenschaft gibt es nicht. Ob Large Language Models sinnvoll einsetzbar sind, hängt stark von Datensatz, Fragestellung und methodischem Design ab. Wir sind der Meinung, dass die Modelle momentan als Coding-Assistenten besonders hilfreich sind. Gleichzeitig betont Axel die Verpflichtung zur sorgfältigen Validierung: Auch KI-generierte Ergebnisse müssen kritisch geprüft und methodisch reflektiert werden.
Axel gibt uns Einblicke in mehrere aktuelle Projekte, die sich mit generativer KI und literaturwissenschaftlicher Methodik beschäftigen. Gemeinsam mit Kolleg*innen untersucht er, inwiefern sich das Outputverhalten großer Sprachmodelle mit literaturwissenschaftlichen Interpretationsstandards vergleichen lässt. Daneben arbeitet er an einem Workflow zur Evaluation generierter Gedichtinterpretationen sowie an einer Studie zur literaturgeschichtlichen Textpraxis im Kontext von LLMs. Im Gespräch wird schnell deutlich: Eine pauschale Bilanz zur Eignung von KI in der Literaturwissenschaft gibt es nicht. Ob Large Language Models sinnvoll einsetzbar sind, hängt stark von Datensatz, Fragestellung und methodischem Design ab. Wir sind der Meinung, dass die Modelle momentan als Coding-Assistenten besonders hilfreich sind. Gleichzeitig betont Axel die Verpflichtung zur sorgfältigen Validierung: Auch KI-generierte Ergebnisse müssen kritisch geprüft und methodisch reflektiert werden.
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20.02.2026
18 Minuten
English Version below
In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 setzen wir unsere Interviewreihe zur DHd2026 in Wien fort und sprechen mit Beatrice Nava, die im Bereich Digital Philology an der Universität Wien forscht und lehrt.
Im Gespräch gibt Beatrice uns Einblicke in ihre Arbeit an digitalen wissenschaftlichen Editionen. Ein aktuelles Projekt widmet sich einer genetischen digitalen Edition von Giacomo Leopardis Idilli und der Frage, wie sich Schreib- und Überarbeitungsprozesse eines Autors über unterschiedliche Manuskripte und Drucke hinweg digital modellieren lassen. Dabei geht es nicht nur um TEI/XML-Kodierung, sondern auch um Visualisierungen, die literarische Produktionsprozesse nachvollziehbar machen. Ergänzt wird diese Arbeit durch die Beteiligung an der internationalen Arbeitsgruppe VIDIT, die sich mit der Visualisierung textueller Varianz beschäftigt und an gemeinsamen Begrifflichkeiten und Best Practices für interoperable Werkzeuge arbeitet.
English:
In this short episode of RaDiHum20, we continue our interview series ahead of DHd2026 in Vienna, talking to Beatrice Nava. Beatrice is a lecturer and researcher in Digital Philology at the University of Vienna.
During the interview, Beatrice shares insights into her work on digital scholarly editions. One of her current projects is a genetic digital edition of Giacomo Leopardi’s Idilli, which explores how an author's writing and revision processes can be modelled digitally across different manuscripts and printed editions. This involves TEI/XML encoding and visualizations that make literary production processes tangible. Beatrice's work is also enriched by her participation in the international VIDIT working group, dedicated to visualising textual variation and developing shared terminology and best practices for interoperable tools.
In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 setzen wir unsere Interviewreihe zur DHd2026 in Wien fort und sprechen mit Beatrice Nava, die im Bereich Digital Philology an der Universität Wien forscht und lehrt.
Im Gespräch gibt Beatrice uns Einblicke in ihre Arbeit an digitalen wissenschaftlichen Editionen. Ein aktuelles Projekt widmet sich einer genetischen digitalen Edition von Giacomo Leopardis Idilli und der Frage, wie sich Schreib- und Überarbeitungsprozesse eines Autors über unterschiedliche Manuskripte und Drucke hinweg digital modellieren lassen. Dabei geht es nicht nur um TEI/XML-Kodierung, sondern auch um Visualisierungen, die literarische Produktionsprozesse nachvollziehbar machen. Ergänzt wird diese Arbeit durch die Beteiligung an der internationalen Arbeitsgruppe VIDIT, die sich mit der Visualisierung textueller Varianz beschäftigt und an gemeinsamen Begrifflichkeiten und Best Practices für interoperable Werkzeuge arbeitet.
English:
In this short episode of RaDiHum20, we continue our interview series ahead of DHd2026 in Vienna, talking to Beatrice Nava. Beatrice is a lecturer and researcher in Digital Philology at the University of Vienna.
During the interview, Beatrice shares insights into her work on digital scholarly editions. One of her current projects is a genetic digital edition of Giacomo Leopardi’s Idilli, which explores how an author's writing and revision processes can be modelled digitally across different manuscripts and printed editions. This involves TEI/XML encoding and visualizations that make literary production processes tangible. Beatrice's work is also enriched by her participation in the international VIDIT working group, dedicated to visualising textual variation and developing shared terminology and best practices for interoperable tools.
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Über diesen Podcast
Das neue Radio für Digital Humanities bringt dir jeden Monat eine
Interview-Folge mit interessanten Vertreter*innen der digitalen
Geisteswissenschaften auf die Ohren. Hier sprechen wir mit
Kolleg*innen aus den digitalen Geisteswissenschaften über digitale
Geisteswissenschaften. Also merk Dir die 20, denn immer am 20.
eines Monats wird es von nun an heißen: “Hallo und herzlich
willkommen zu RaDiHum20!“
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