Beschreibung
vor 2 Tagen
English Version below
In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 setzen wir unsere
Interviewreihe zur DHd2026 in Wien fort und sprechen mit Beatrice
Nava, die im Bereich Digital Philology an der Universität Wien
forscht und lehrt.
Im Gespräch gibt Beatrice uns Einblicke in ihre Arbeit an
digitalen wissenschaftlichen Editionen. Ein aktuelles Projekt
widmet sich einer genetischen digitalen Edition von Giacomo
Leopardis Idilli und der Frage, wie sich Schreib- und
Überarbeitungsprozesse eines Autors über unterschiedliche
Manuskripte und Drucke hinweg digital modellieren lassen. Dabei
geht es nicht nur um TEI/XML-Kodierung, sondern auch um
Visualisierungen, die literarische Produktionsprozesse
nachvollziehbar machen. Ergänzt wird diese Arbeit durch die
Beteiligung an der internationalen Arbeitsgruppe VIDIT, die sich
mit der Visualisierung textueller Varianz beschäftigt und an
gemeinsamen Begrifflichkeiten und Best Practices für
interoperable Werkzeuge arbeitet.
English:
In this short episode of RaDiHum20, we continue our interview
series ahead of DHd2026 in Vienna, talking to Beatrice Nava.
Beatrice is a lecturer and researcher in Digital Philology at the
University of Vienna.
During the interview, Beatrice shares insights into her work on
digital scholarly editions. One of her current projects is a
genetic digital edition of Giacomo Leopardi’s Idilli, which
explores how an author's writing and revision processes can be
modelled digitally across different manuscripts and printed
editions. This involves TEI/XML encoding and visualizations that
make literary production processes tangible. Beatrice's work is
also enriched by her participation in the international VIDIT
working group, dedicated to visualising textual variation and
developing shared terminology and best practices for
interoperable tools.
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