Beschreibung
vor 1 Tag
In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 setzen wir unsere Reihe zur
DHd2026 in Wien fort und sprechen mit Axel Pichler von der
Universität Wien.
Axel gibt uns Einblicke in mehrere aktuelle Projekte, die
sich mit generativer KI und literaturwissenschaftlicher Methodik
beschäftigen. Gemeinsam mit Kolleg*innen untersucht er, inwiefern
sich das Outputverhalten großer Sprachmodelle mit
literaturwissenschaftlichen Interpretationsstandards vergleichen
lässt. Daneben arbeitet er an einem Workflow zur Evaluation
generierter Gedichtinterpretationen sowie an einer Studie zur
literaturgeschichtlichen Textpraxis im Kontext von LLMs. Im
Gespräch wird schnell deutlich: Eine pauschale Bilanz zur Eignung
von KI in der Literaturwissenschaft gibt es nicht. Ob Large
Language Models sinnvoll einsetzbar sind, hängt stark von
Datensatz, Fragestellung und methodischem Design ab. Wir sind der
Meinung, dass die Modelle momentan als Coding-Assistenten
besonders hilfreich sind. Gleichzeitig betont Axel die
Verpflichtung zur sorgfältigen Validierung: Auch KI-generierte
Ergebnisse müssen kritisch geprüft und methodisch reflektiert
werden.
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