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Episoden
12.03.2026
1 Minute
Seit dem 19. Jahrhundert sind Nationen darum bemüht, sich zu
vermarkten. Wie sich dieses sogenannte „Nation Branding“ entwickelt
hat, beschreibt Jessica Gienow-Hecht in ihrem Buch „Vom Staat zur
Marke“. Dabei wird klar, dass alle Staaten darum bemüht sind,
positive Außendarstellungen zu erzeugen. Große Staaten tun dies
genauso wie kleinere und postkoloniale Staaten, die überhaupt erst
einmal auf der „internationalen Landkarte“ anerkannt werden wollen.
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19.02.2026
1 Stunde 13 Minuten
In seinem Buch „How to Think Like a Philosopher“ bietet Julian
Baggini 13 Orientierungspunkte für “gutes Denken”. Das besondere
ist, dass er diese Punkte nicht von einem
theoretisch-systematischen Ideal ableitetet, sondern aus einer
pragmatischen Sicht auf die Realität und Komplexität der Welt.
Unter diesen Bedingungen will er uns helfen “gut” zu denken.
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29.01.2026
1 Minute
Warum regieren Zahlen den öffentlichen Sektor – und zu welchem
Preis? In „The Tyranny of Metrics“ analysiert Jerry Z. Muller die
allgegenwärtige Fixierung auf Kennzahlen und zeigt, warum „mehr
messen“ nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führt. Der Autor
beleuchtet, wie Datensammlung und Reporting den administrativen
Aufwand erhöhen, Anreize verschieben und Verhalten verändern.
Metriken bilden Realität nicht nur unvollständig ab, sie formen sie
mit. Entscheidend ist daher nicht, ob gemessen wird, sondern wie.
Muller liefert praxisnahe Kriterien, um zu beurteilen, wann
Kennzahlen sinnvoll steuern – und wann sie Kontrolle, Qualität und
Vertrauen untergraben.
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08.01.2026
1 Minute
In „Zerstörungslustlust – Elemente des demokratischen Faschismus“
stellen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey heraus, dass die
politische Gegenwart von einem Rechtsdrift geprägt ist. Seine
zentrale Antriebskraft ist die Sehnsucht nach Destruktion,
motiviert durch den Wunsch, die liberale Gegenwart zu Fall zu
bringen. Die Kernversprechen der Moderne sind für viele Menschen
leer geworden und das soziale Aufstiegsversprechen gilt für die
Mehrheit als hohl. Das hat den Aufstieg des Phänomens befeuert, den
die Autor*innen Demokratischen Faschismus nennen. Dieser ist zwar
in der Demokratie verankert, aber untergräbt ihre Grundlagen.
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18.12.2025
1 Stunde 9 Minuten
In „I Want a Better Catastrophe“ stellt sich Andrew Boyd der
unvermeidlichen Realität, die die Klimakatastrophe in den nächsten
Jahrzehnten bedeuten wird: Große Teile der Erde werden unbewohnbar
werden, die Zivilisation, die wir heute kennen, wird sich nicht
länger halten können und wir werden unermessliches Leid erleben.
Wie, fragt sich Boyd, lässt sich da noch ein Sinn im Leben finden?
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Über diesen Podcast
Sachbücher zu Wissenschaft, Gesellschaft und dem guten Leben
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