Freiraum für Führungskräfte - für mehr Klarheit im Leben Archiv
114 Episoden
49 Minuten
Was passiert, wenn wir plötzlich nicht mehr selbst entscheiden können? Wir optimieren unsere Karrieren, tracken unsere Gesundheit und planen unsere Investments bis ins kleinste Detail – doch das einzige Thema, das uns alle garantiert betrifft, schieben wir oft jahrelang vor uns her. In dieser Folge spreche ich mit Sabrina Powell darüber, warum echte Vorsorge kein trockenes Bürokratieprojekt ist, sondern eine Einladung an das Leben selbst. Sabrina Powell ist die Gründerin des House of Inner Alchemy und Schöpferin des Frameworks „Big 5 After Life“. Nach über 20 Jahren Verantwortung auf C-Level und einer persönlichen Reise, die sie durch tiefste Trauer und den Verlust ihres Vaters führte, hat sie ihre Berufung darin gefunden, dem Unaussprechlichen eine Struktur zu geben. Sie ist „die mit der Trauer“, die zeigt, dass Akzeptanz der Sterblichkeit kein Ende, sondern ein kraftvoller Anfang ist. Die wichtigsten Themen dieser Folge: • Vom Funktionieren zum Erinnern: Warum wir uns nicht neu erfinden müssen, sondern uns an das erinnern dürfen, was längst in uns verwurzelt ist („We are not healing. We are remembering.“). • Der strategische Perspektivwechsel: Warum Patientenverfügung und Testament eigentlich essenzielle Führungsfragen sind: Wem vertraue ich? Was soll von mir bleiben?. • Klarheit: Warum wir keine weitere Self-Care-Routine brauchen, sondern die erwachsene Entscheidung: „Ich habe festgelegt, wie es auf meine Art geregelt ist.“. Was nehme ich mit? 1. Vorsorge ist ein Privileg: Es ist ein radikaler Blick auf dein eigenes Leben, nicht auf deinen Tod. 2. Haltung vor Dokumenten: Bevor wir Formulare ausfüllen, müssen wir unsere Werte klären. 3. Die Farben der Endlichkeit: Das Thema Tod muss nicht schwarz sein – wer sein Ende gestaltet, lebt im Hier und Jetzt bewusster und bunter. Mir hat es Mut gemacht, meine „Vorsorgemappe“ nicht wie ein schlechtes Gewissen vor mich her zu tragen. Echte Freiheit entsteht nicht durch Verdrängung, sondern durch Entscheidung. Mehr zu Sabrina Powell und ihren Angeboten: • Website: houseofinneralchemy.com • Masterclass: Big 5 After Life
46 Minuten
Zu Gast: Bernadette Büsgen, Mitgründerin von Mermaid & Broccoli Was tun, wenn die Komplexität steigt, alte Steuerungslogiken nicht mehr greifen und niemand mehr allein den Durchblick hat? In dieser Episode sprechen wir darüber, wie Führung heute gelingen kann – nicht durch mehr Kontrolle, sondern durch bewusste Haltung und echte Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Bernadette Büsgen werfen wir einen Blick auf die innere Dimension von Veränderung und darauf, wie Führungskräfte Räume schaffen können, in denen kollektive Intelligenz wirksam wird. Bernadette Büsgen ist Organisationsbegleiterin, Lernarchitektin und Coach. Mit Mermaid & Broccoli gestaltet sie gemeinsam mit ihren Mitgründern Entwicklungsräume für Führungskräfte und Teams, die Lernen, Selbstführung und Transformation praxisnah miteinander verbinden. Der Ansatz: Veränderung beginnt nicht mit Tools oder Methoden, sondern mit einem inneren Moment – Reibung, Neugier, Irritation oder der klaren Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen. Sie verbinden Erfahrung mit Experimentierfreude, strukturiertes Vorgehen mit lebendiger Co-Kreation und Klarheit mit Humor. Zentrale Themen der Episode 1. Veränderung beginnt innen Warum echter Kulturwandel nicht durch neue Methoden entsteht, sondern durch einen bewussten Perspektivwechsel bei Führungskräften. Wir sprechen über Mut zur Haltung – und darüber, was diesen Mut auslöst. 2. Von Kontrolle zu kollektiver Intelligenz In einer Welt wachsender Komplexität funktioniert Führung nicht mehr als Einzelsteuerung. Wie gelingt der Shift von „Ich muss alles wissen“ hin zu „Wir nutzen gemeinsam unser Wissen“? 3. Co-Kreation – Zusammenarbeit auf Augenhöhe Was bedeutet Co-Kreation jenseits von Workshop-Formaten? Wie entsteht echte Zusammenarbeit, bei der Menschen mit- statt nebeneinander arbeiten? Und was kann jede einzelne Person im Team dazu beitragen? 4. Sinn, Sicherheit und Selbstwirksamkeit stärken Transformation wirkt, wenn Menschen Sinn in ihrer Arbeit erkennen, Orientierung erleben und ihre eigene Wirksamkeit spüren. Wir sprechen über konkrete Hebel im Führungsalltag, um genau diese Resonanzräume zu schaffen. 5. Die richtige Methode zur richtigen Zeit Warum erfahrene Organisationsbegleiterinnen nicht an „die eine Methode“ glauben, sondern an Kontextsensibilität. Wie gelingt es, Erlebnis und Erkenntnis so zu verbinden, dass Entwicklung nachhaltig wirkt? 6. Entwicklungsräume, die in den Alltag greifen Wie können Blended Learning Journeys und andere Formate so gestaltet werden, dass sie nicht isolierte Trainings bleiben, sondern unmittelbar in die Selbstführung und den Führungsalltag hineinwirken? Links: https://mermaidbroccoli.com/ Facilitator Programm https://mermaidbroccoli.com/facilitator-programm/ Portal mit über 100 co-kreativen Methoden https://portal.mermaidbroccoli.com/de/
50 Minuten
Viele Führungskräfte funktionieren auf hohem Niveau – und verlieren dabei schleichend den Kontakt zu sich selbst. In dieser Folge spreche ich mit Dr. med. Frauke Bataille, Medizinerin, Coach und Mitgründerin des INHESA-Instituts, darüber, warum Selbstführung ohne Selbstwahrnehmung nicht gelingen kann – und was Körper, Nervensystem und Biologie damit zu tun haben. Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist ihr neues Buch „Wieder spüren, wer ich bin“ (Erscheinungstermin: 25. Februar 2026, Kösel Verlag). Frauke verbindet darin medizinisches Wissen mit Coaching-Praxis und zeigt: Wer dauerhaft Verantwortung trägt, braucht nicht noch mehr Optimierung – sondern eine stabile Verbindung zu sich selbst. Themen dieser Episode • Dis-Connect im Führungsalltag: Warum gerade Menschen in Verantwortung den Zugang zu ihren Bedürfnissen verlieren – und wie sich das medizinisch bemerkbar macht (Stress, Schlaf, Erschöpfung, körperliche Warnsignale). • Medizin trifft Coaching: Was Fraukes Ansatz von klassischem Coaching unterscheidet – und warum Themen wie Interozeption, Darm-Hirn-Achse, Epigenetik und Nervensystem entscheidend für gute Entscheidungen sind. • Die Metapher der „felllosen Maus in der Streichholzschachtel“: Ein starkes Bild aus dem Buch für den Verlust von Autonomie – und ein Spiegel für viele Karrieren, die äußerlich erfolgreich sind, sich innerlich aber eng anfühlen. • Sensorship & Impathie: Was Sensorship bedeutet – und warum Impathie (Empathie mit sich selbst) eine unterschätzte Schlüsselkompetenz moderner Führung ist. • Interozeption & Entscheidungsqualität: Wie gut wir Herzschlag, Atmung und innere Zustände wahrnehmen, beeinflusst direkt unsere Emotionsregulation, Klarheit und Wirksamkeit. • Navigation durch Wandel – die „Lazy Eight“: Warum Phasen des „Versandens“ besonders gefährlich für Führungskräfte sind – und wie Widerstand zum Signal für notwendige Neuausrichtung werden kann. Praxis-Tipps von Frauke Wenn du heute einen ersten, machbaren Schritt gehen willst: • Schaffe kleine Zeitfenster, in denen du dich bewusst fragst: „Wie geht es mir gerade – körperlich, emotional, mental?“ • Wahrnehmen statt bewerten. Kein Optimieren, kein Wegmachen. • Mini-Routinen, in denen du dich spürst: Atem, Haltung, Körpersignale. Wenige Sekunden reichen – entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Appell zum Schluss „Es lohnt sich nicht, ein Leben zu leben, in dem ich selbst nicht vorkomme.“ Diese Folge ist ein Weckruf zur eigenen Authentizität – für Führungskräfte, die viel leisten, aber sich selbst wieder stärker ins Spiel bringen wollen. Links: https://www.inhesa.de/ https://www.amazon.de/Wieder-sp%C3%BCren-wer-ich-Selbstbestimmung/dp/346634848X
44 Minuten
Wie führt man eines der erfolgreichsten Resorts im deutschsprachigen Raum mit fast 400 Mitarbeitenden – und behält dabei konsequent den Fokus auf das Menschliche? In dieser Folge von Freiraum für Führungskräfte spreche ich mit Katharina Pirktl, Geschäftsleiterin des Alpenresort Schwarz. Das Fünf-Sterne-Resort steht nicht nur für exzellente Qualität und wirtschaftlichen Erfolg, sondern vor allem auch für eine außergewöhnliche Unternehmenskultur, in der Vertrauen, Herzöffnung und Führung auf Augenhöhe fest verankert sind. Katharina teilt sehr ihren persönlichen Weg von der Kindheit bis an die Spitze des Unternehmens. Sie erzählt von einem prägenden Schlüsselmoment, in dem sie sich bewusst entschied, Themen wie Vertrauen, innere Klarheit und Herzöffnung nicht länger vom Berufsalltag zu trennen, sondern aktiv in ihre Rolle als Geschäftsleiterin zu integrieren. Aus dieser Entscheidung heraus ist der sogenannte „Schwarz Spirit“ entstanden – eine Haltung, die das tägliche Miteinander im Unternehmen nachhaltig prägt. Im Gespräch wird deutlich, warum Katharina davon überzeugt ist, dass Vertrauen die stärkste Basis für jedes Gespräch ist – gerade dann, wenn es herausfordernd wird. Sie beschreibt, wie im Alpenresort Schwarz eine Kultur des friedvollen Miteinanders gelebt wird und weshalb eine Führung, die auf Herzlichkeit und echtes Interesse an Menschen setzt, klassischen, druckbasierten Führungsansätzen überlegen ist. Ein zentrales Thema dieser Episode ist das Verständnis von Dienen als Gabe: Mitarbeitende werden nicht als „Ressource“ betrachtet, sondern als Menschen, die in ihrer Rolle als Gastgeber:innen echte Beziehungen aufbauen und Sinn in ihrer Arbeit erleben. Katharina spricht darüber, warum unternehmerische Verantwortung weit über Gehalt und Arbeitszeiten hinausgeht und auch die psychologische, körperliche, geistige und finanzielle Gesundheit der Mitarbeitenden umfasst. Darüber hinaus gibt sie Einblicke, wie sie als Geschäftsleiterin, Podcasterin und Mutter bewusst Räume für Selbstfürsorge, Reflexion und innere Ausrichtung schafft, um langfristig kraftvoll und klar führen zu können. ________________________________________ In dieser Episode sprechen wir unter anderem über: • den „Schwarz Spirit“ und die Werte und Visionen hinter dem Erfolg des Alpenresort Schwarz • Führung auf Augenhöhe und warum Herzlichkeit wirksamer ist als Druck • Vertrauen als Grundlage für emotionale Klarheit – auch in schwierigen Gesprächen • „Dienen als Gabe“ und eine lebendige Gastgeber:innen-Kultur • ganzheitliche Fürsorge für Mitarbeitende • Selbstfürsorge und Reflexion im anspruchsvollen Führungsalltag Eine inspirierende Folge für alle, die neue Wege in der Mitarbeiterführung suchen, den Raum für herzliche Begegnungen vergrößern wollen und verstehen möchten, wie Menschlichkeit und wirtschaftlicher Erfolg zusammenwirken können. Links • Alpenresort Schwarz (Obermieming, Österreich): https://www.schwarz.at/ • Podcast von Katharina Pirktl „Schwarz begegnet“ https://open.spotify.com/show/0ehWagTbJs8nRu98WK7QwF
48 Minuten
In dieser Folge von „Freiraum für Führungskräfte“ spricht Nicole Zätzsch mit der Autorin, Rednerin sowie Leadership- und Vertrauensexpertin Karin Lausch. Sie arbeitet als Executive Coach und Keynote Speakerin und ist Bestseller-Autorin. Ausgezeichnet wurde sie unter anderem als LinkedIn Top Voice und Personio HR Top Voice 2024. Karin Lausch setzt sich mit großer Klarheit und Leidenschaft für zukunftsfähige Führung, vertrauensvolle Zusammenarbeit und psychologische Sicherheit ein. Bereits in ihrem ersten Buch Trust Me vertritt sie die These, dass Vertrauen immer eine eigenverantwortliche Entscheidung ist und langfristig der bessere Weg. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht ihr aktuelles Buch Feel Safe. Be Brave.. Darin zeigt Karin Lausch, warum psychologische Sicherheit weit mehr ist als ein Wohlfühlkonzept und weshalb Mut, Klarheit und das Aushalten von Unbequemem zu den zentralen Aufgaben moderner Führung gehören. Was psychologische Sicherheit wirklich bedeutet Psychologische Sicherheit meint die Bereitschaft, zwischenmenschliche Risiken einzugehen. Es geht darum, sich zu trauen, Fehler sichtbar zu machen, Fragen zu stellen oder den Status quo zu hinterfragen, ohne Angst vor Bloßstellung oder Ausgrenzung zu haben. Entscheidend ist, dass die Person selbst dabei nicht infrage gestellt wird, auch wenn sie den vermeintlich störungsfreien Ablauf unterbricht. Der Ursprung unserer Schutzmechanismen Viele unserer Anpassungsstrategien entstehen früh. Anhand einer Kindergarten-Situation beschreibt Karin Lausch, wie uns schon früh vermittelt wird, dass Harmonie und Gehorsam oft wichtiger sind als die eigenen Gefühle oder die eigene Meinung. Diese Muster wirken im Erwachsenenalter weiter und führen dazu, dass Mitarbeitende im Arbeitskontext schweigen, obwohl ihre Perspektiven wertvoll wären. Psychologische Sicherheit als Wirtschaftsfaktor Fehlende psychologische Sicherheit ist kein weiches Thema, sondern ein relevanter ökonomischer Faktor. Mangelnde emotionale Bindung, inneres Kündigen und kollektives Schweigen verursachen enorme Kosten. Zusätzlich wird ein erheblicher Teil der Arbeitszeit für Tätigkeiten aufgewendet, die niemand kritisch hinterfragt, weil der Mut dazu fehlt. Die fünf Handlungsfelder für Führung Mit Vereinbarung, Vertrauen, Verbindung, Verantwortung und Veränderung beschreibt Karin Lausch einen klaren Rahmen, mit dem Führungskräfte psychologische Sicherheit aktiv gestalten können. Besonders zentral ist die Vereinbarung. Begriffe wie Augenhöhe oder Offenheit brauchen eine gemeinsame Definition, damit sie im Alltag Orientierung geben und nicht zu leeren Schlagworten werden. Der Juckpulli als Metapher Viele Menschen verharren jahrelang in belastenden Situationen. Karin Lausch vergleicht das mit einem kratzenden Pullover auf nackter Haut, den man anbehält, um sich nicht zu blamieren. Dabei bindet das Aushalten enorm viel kognitive Energie, die für Kreativität, Lernen und Leistung fehlt. Fazit Wahre psychologische Sicherheit entsteht nicht durch komplexe Konzepte, sondern in den kleinen Mikromomenten des Alltags. Wenn Führungskräfte den Mut haben, sich verletzlich zu zeigen, Klarheit zu schaffen und Räume für echte, auch unbequeme Gespräche bewusst auszuleuchten, entsteht die Grundlage für Innovation, Gesundheit und echte emotionale Bindung im Team. Links zum Buch: https://shop.haufe.de/prod/feel-safe-be-brave https://www.amazon.de/dp/3689510759/ref=sr_1_1 Link zu LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/karin-lausch/?originalSubdomain=de
51 Minuten
Zum Jahresauftakt lädt Nicole Zätzsch zu einem Gespräch ein, das Mut macht und zugleich erdet. Zu Gast ist Dorothee Salchow – Coach, Trainerin, Mediatorin und Rechtsanwältin. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie die Positive Psychologie helfen kann, mit mehr Klarheit, Selbstwirksamkeit und innerer Haltung in das neue Jahr zu starten. Es geht um Veränderung, um Stärken – und um die Frage, wie wir nicht nur unser eigenes Wohlbefinden stärken, sondern auch Verantwortung für das Miteinander übernehmen können. Der Weg vom Recht zur Resilienz – Doros persönliche Reise Fast zwanzig Jahre war Dorothee Salchow als Rechtsanwältin tätig. Über die Mediation begann sie, sich intensiver mit Emotionen, Bedürfnissen und inneren Dynamiken zu beschäftigen. Dieser Perspektivwechsel führte sie schließlich zur Positiven Psychologie. Doro beschreibt diesen Weg als einen „Blick über die Mauer“ – weg von einer reinen Fehler- und Defizitorientierung hin zu einem zutiefst humanistischen, wachstumsorientierten Menschenbild. Wissenschaft statt Wellness – was Positive Psychologie wirklich ist Positive Psychologie ist kein rosarotes „Denk doch mal positiv“. Doro macht deutlich: Es geht um die wissenschaftliche Erforschung eines gelingenden Lebens. Um das, was Menschen von einer psychischen Nulllinie hin zu einem Zustand des Aufblühens bringt. Stärken, Werte, Sinn, Resilienz und Gestaltungskraft stehen im Mittelpunkt – und die Frage, wie wir unser Leben bewusst und wirksam beeinflussen können. Selbstwirksamkeit und Dankbarkeit – kleine Übungen mit großer Wirkung Ein zentrales Thema im Gespräch ist Selbstwirksamkeit: das Vertrauen, auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Als konkrete Alltagsübung empfiehlt Doro das Dankbarkeitstagebuch. Drei gute Dinge am Tag zu notieren hilft dem Gehirn, den Fokus neu auszurichten. Diese Form der kognitiven Restrukturierung ist wissenschaftlich gut belegt – und erstaunlich wirkungsvoll. Soziale Verantwortung als Quelle von Sinn und Glück Ein besonderes Herzensanliegen von Dorothee Salchow ist ihr ehrenamtliches Engagement, unter anderem mit minderjährigen Geflüchteten und in Schulen. Sie ist überzeugt: Soziale Verantwortung zu übernehmen ist ein Privileg. Positive Beziehungen sind der stärkste Faktor für Wohlbefinden – und zugleich ein Schlüssel zu einer menschlicheren, verbundenen Gesellschaft. Kraftquellen im Alltag – von Bewegung und Mini-Urlauben Um im fordernden Alltag als Führungskraft oder Unternehmer:in bei sich zu bleiben, setzt Doro auf Bewegung und bewusste Pausen. Diese kleinen „Mini-Urlaube“ – manchmal nur drei Minuten – helfen, innerlich durchzuatmen und die eigene Gestaltungskraft wieder zu spüren. Fazit Dieses Gespräch zeigt eindrucksvoll: Haltung ist trainierbar. Wie ein Muskel. Wenn wir lernen, unseren Blick von Defiziten hin zu Ressourcen, Stärken und Verbundenheit zu lenken, entsteht Freiraum – für uns selbst und für andere. Und vielleicht auch ein leiser, aber kraftvoller Anfang für ein Jahr, das bewusster und menschlicher werden darf. Links: www.mind-wide-open.de https://www.dgpp-online.de/pp-level-1 https://www.masterplan-integration.de/ https://hhs-coaching-programm.de/
45 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Hanna Tempelhagen, Gründerin von The Mindful Spaces, erfahrene Mindful Performance Coach und fünffache deutsche Meisterin im Laufsport. Hanna unterstützt Highperformer dabei, in anspruchsvollen und schnelllebigen Umfeldern innere Klarheit wiederzufinden – und nachhaltig leistungsfähig zu bleiben. Gemeinsam tauchen wir tief in die Frage ein, wie Achtsamkeit, Selbstführung und wissenschaftlich fundiertes mentales Training helfen können, Leistung und Wohlbefinden langfristig miteinander zu verbinden. ________________________________________ 1. Vom Leistungsdruck zur Achtsamkeit – Hannas persönlicher Weg Hanna teilt sehr offen ihre Geschichte: Aufgewachsen in einem leistungsorientierten Umfeld wurde Erfolg zur Währung für Anerkennung. Ein körperlicher und mentaler Zusammenbruch während des Studiums und später in der Unternehmensberatung brachte sie an einen Wendepunkt. Über körperorientierte Meditation fand sie zur Achtsamkeit – und schließlich zu einem MBSR-Kurs, der ihr die neurowissenschaftlichen Grundlagen hinter Stress, Wahrnehmung und Reiz-Reaktionsmustern eröffnete. 2. Mindful Performance als Self-Leadership-Konzept Hanna beschreibt Mindful Performance als die Fähigkeit, sich selbst so zu führen, dass Gesundheit und Leistungsfähigkeit langfristig erhalten bleiben. Dazu gehören: • Bewegung als natürliche Ressource zur Regulation des Nervensystems • Naturerfahrung, um über Sinnesreize Stress abzubauen • Charakterstärken bewusst einsetzen, um Engagement und Wohlbefinden zu steigern • Achtsamkeit & Selbstmitgefühl für innere Stabilität und freundliche Selbstführung Dieses Zusammenspiel schafft nachhaltige Resilienz und ein gesundes Leistungssystem. 3. Achtsamkeit im Unternehmenskontext – Wissenschaft als Brücke Um Vorbehalte gegenüber „Achtsamkeit“ abzubauen, nutzt Hanna wissenschaftliche Erkenntnisse: Sie zeigt, wie Achtsamkeit die Aufmerksamkeitssteuerung und Emotionsregulation verbessert. Führungskräfte lernen, bewusster zu reagieren statt impulsiv zu agieren. Resilienz definiert sie als „Bounce forward“ – nicht nur zurückzukommen, sondern aus Herausforderungen gestärkt hervorzugehen. 4. Mindfulness Based Strengths Practice (MBSP) Neben Coachings und Teamworkshops bietet Hanna ein achtwöchiges Online-Training an, das Achtsamkeit mit Stärkenarbeit verbindet (MBSP). Dieses evidenzbasierte Programm unterstützt Menschen dabei, ihre Charakterstärken bewusster zu nutzen und ein tieferes Selbstverständnis zu entwickeln. ________________________________________ Fazit Hanna Tempelhagen zeigt eindrucksvoll, dass echte Hochleistung nicht durch Härte, sondern durch Selbstführung, Achtsamkeit und innere Klarheit entsteht. Mindful Performance verbindet Leistungsfähigkeit mit Wohlbefinden und eröffnet Führungskräften wie Highperformern Wege, gesund, wirksam und erfüllt zu bleiben – gerade in herausfordernden Zeiten. hannatempelhagen.com https://themindfulspaces.com/de/mindfulness/mbsp-training/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hanna-tempelhagen/ Instagram: https://www.instagram.com/hanna_tempelhagen/
39 Minuten
In dieser besonderen Folge ist Nicole selbst zu Gast – bei Kathrin Koehler im Podcast „Team Sichtbarkeit“. Zwei Expertinnen verbinden ihre Perspektiven: Nicole als Executive- und Stärken Coach, Kathrin als Spezialistin für digitale Sichtbarkeit und souveränes Netzwerken auf LinkedIn. Gemeinsam erkunden sie, warum echte Sichtbarkeit immer im Inneren beginnt – und wie Stärkenarbeit zur Basis für einen souveränen, authentischen Auftritt wird. Die Episode eröffnet außerdem einen Einblick in ihr gemeinsames Format „Starke Sichtbarkeit“, das Ende Januar und im Februar startet und Menschen dabei unterstützt, ihre Stärken mit ihren Themen zu verknüpfen und mit Klarheit, Mut und Leichtigkeit sichtbar zu werden. Kernthemen der Folge 1. Der Shift vom „Was“ zum „Wie“ – Stärkenarbeit als innere Klärung Stärken sind mehr als Skills: Sie sind individuelle Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, die aus Talent und Umfeld entstehen. Genau hier passiert der zentrale Mindshift. Nicht was du kannst, sondern wie du es tust, macht deine Einzigartigkeit sichtbar. Die Stärkenorientierung entstammt der positiven Psychologie und ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts des Flourishings – eines gelingenden Lebens, das sich aus Sinn, Kraft und innerer Stimmigkeit speist. Wer seine Stärken versteht, entwickelt automatisch einen liebevolleren, wertschätzenden Blick auf sich selbst und andere. 2. Dem inneren Günther begegnen – mit Ressourcen statt Widerstand Der innere Kritiker – liebevoll „Günther“ genannt – ist oft der Grund, warum wir den „Posten“-Knopf nicht drücken. Stärken wirken hier wie ein innerer Booster: Sie geben Stabilität, Selbstbewusstsein und eine verlässliche Orientierung nach innen. Wenn wir verstehen, warum wir handeln, wie wir handeln, verlieren Zweifel an Kraft. Die eigene Haltung wird tragfähig und mutig – genau das, was es braucht, um sich sichtbar und gleichzeitig sicher zu fühlen. 3. Stärken als Story-Fundus für echte Sichtbarkeit „Tue Gutes und sprich darüber“ – aber wie spricht man eigentlich darüber? Stärken liefern die Stories. Aus ihnen entstehen Verbindungen, Themen, Perspektiven und Bilder, die eine Person greifbar und unverwechselbar machen. Mit Klarheit über die eigenen Stärken fließen Postings leichter, die Auftrittsfrequenz wird natürlicher, und es entsteht ein Profil, das weit über reine Expertise hinausgeht. Sichtbarkeit fühlt sich dann nicht mehr wie Selbstdarstellung an, sondern wie stimmiger Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Fazit Stärken + Sichtbarkeit = Selbstbewusstsein, Klarheit und Wirksamkeit. Nicole und Kathrin zeigen, wie diese Verbindung Menschen hilft, innere Hürden zu überwinden und ihre Themen mutig, ehrlich und souverän in die Welt zu bringen – statt das Feld den Lautesten zu überlassen. Ihr gemeinsames Format „Starke Sichtbarkeit“ bietet dafür einen strukturierten, inspirierenden Raum – den Turboantrieb, um auch den letzten „inneren Günther“ zu verabschieden. Links & Ressourcen • Format „Starke Sichtbarkeit“ – das gemeinsame Online-Programm von Nicole Zätzsch & Kathrin Koehler https://www.digital-you.de/starke-sichtbarkeit Kathrin Koehler • Website: https://Kathrinkoehler.com
38 Minuten
In dieser besonderen Episode begrüße ich Dr. Julia Freudenberg, CEO der Hacker School, Sozialunternehmerin und eine kraftvolle Impulsgeberin für digitale Bildung und Chancengerechtigkeit. Unser Gespräch ist geprägt von spürbarer Wärme, echtem Interesse und dem gemeinsamen Wunsch, Kinder und Jugendliche für ihre Zukunft zu stärken. Über Dr. Julia Freudenberg Julia wollte ursprünglich Geigerin werden. Nach einem schweren Unfall und familiären Veränderungen begann sie ein duales Studium, war maßgeblich an der Einführung von Ben & Jerry’s in Deutschland beteiligt und promovierte schließlich während ihrer zweiten Elternzeit. Heute führt sie die Hacker School – mit Herz, Haltung und beeindruckendem Pragmatismus. Ihr Kernantrieb: Menschen helfen, Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen. Kernthemen der Folge Digitale Bildung und Chancengerechtigkeit Die Hacker School setzt dort an, wo die Schere immer weiter auseinandergeht. Julia spricht darüber, warum „klein klein“ nicht mehr ausreicht und wie die Hacker School Kindern und Jugendlichen einen mündigen Zugang zu einer sich rasant verändernden Welt ermöglicht. Ihr großes Ziel: 3 Millionen junge Menschen pro Jahr zu erreichen. Unterstützt wird die Arbeit von ehrenamtlichen IT-Profis, die Begeisterung für Technik wecken und echte Berufsperspektiven öffnen. Lernen neu entdecken: Mut, Fragen und „geiler Scheiß“ Julia erzählt, wie Lernen wieder etwas sein darf, das Spaß macht, berührt und verändert. Wie man sich traut, am Rand der Komfortzone neue Wege zu gehen – und warum genau dort die echten Aha-Momente entstehen. Führung und Haltung Aus ihrer Zeit in der Wirtschaft bringt Julia drei Leitprinzipien mit: – „Love it, leave it or change it“ – Pragmatismus als Kraftquelle – „Miss es oder vergiss es“ – Zahlen schaffen Klarheit – „Fünfmal Warum“ – wissenschaftliche Neugier für bessere Entscheidungen Sie zeigt, wie diese Haltung ihrer Organisation Orientierung gibt, ohne die Menschlichkeit aus dem Blick zu verlieren. Familie, Partnerschaft und Balance im Weltretten Julia gewährt persönliche Einblicke in ihr Familienmodell: klare Aufgabenteilung, strukturierte Kalender und die Unterstützung eines Partners, der ebenso neugierig und autodidaktisch ist wie sie – und der sogar Gesellschafter der Hacker School wurde. Ein ehrliches Bild von Leadership, das auch Wäscheberge, Kinderemotionen und Gartenthemen einschließt. Unterstützung für die Hacker School Julia teilt offen, was es braucht, um die Vision weiter zu tragen: – Spenden, um jährlich 2,5–3 Millionen Euro zu stemmen – Ehrenamtliche ITler, die Lust haben, Kinder für Tech zu begeistern – Strategische Partner, die Bildung als Jahrzehnte-Thema mitdenken Und: Eltern, die ihre Kinder begleiten – mit Medienkompetenz, klaren Regeln (inkl. Mediennutzungsvertrag) und der Haltung des lebenslangen Lernens. Leitsatz von Dr. Julia Freudenberg „Wir können die Welt retten – aber bitte pragmatisch, mutig und miteinander.“ Viel Freude beim Zuhören – und vielleicht auch ein bisschen Lust auf eigene Möglichkeitsräume. Webseite: hacker-school.de https://www.linkedin.com/in/dr-julia-freudenberg-40866515/ https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074825401?ProvID=15322706&gad_source=1&gad_campaignid=17338972729&gclid=EAIaIQobChMI2eP2v7XWkAMVCEBBAh35RTSBEAQYASABEgLlxvD_BwE
45 Minuten
In dieser Folge begrüße ich Carolin Giesemann, Trainerin, Coach und Autorin mit Schwerpunkt Resilienz und mentale Gesundheit. Gemeinsam mit Ines Bruckschen hat Carolin das Buch „Der Resilienzfaktor“ geschrieben, das zweigt, Führungskräfte und Teams Krisen souverän meistern können. Die Autorinnen stellen am Anfang ihres Buchs die große Frage „Was brauchen wir für ein gelingendes Leben?“ Resilienz wird nicht als fixe Eigenschaft, sondern als dynamische, erlernbare Haltung und Prozess beschrieben. Zentral im Podcast: Die Rolle von Akzeptanz, Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit als Erfolgsfaktoren für moderne Führung und die individuelle Resilienz. Carolin und ich sprechen über Denkmuster und die Fähigkeit, Verantwortung für das eigene Handeln und Fühlen zu übernehmen. Weiterhin teilt Carolin mit uns praktische Strategien zum Stärken der eigenen Resilienz und stellt effektive Übungen wie die „Energizer Minis“ vor – keine Routinen für mehr Energie und Stabilität im Alltag. Wichtige Links: - www.resilienzfaktor.de - https://www.linkedin.com/in/carolin-giesemann/ - https://www.linkedin.com/in/ines-bruckschen/
37 Minuten
In dieser Folge von „Freiraum für Führungskräfte“ spricht Nicole Zätzsch mit Lisa Wolf, Circle Lead Human Performance bei der Voltavision GmbH – einem Unternehmen, das Prüflabore für Energiespeicher betreibt und dabei ein außergewöhnlich modernes Verständnis von Zusammenarbeit lebt. Voltavision ist ein Beispiel dafür, wie Organisationen mit Vertrauen, Eigenverantwortung und Stärkenorientierung wachsen – und wie Kulturentwicklung wirklich von innen heraus funktioniert. Lisa bringt eine junge, frische Perspektive in das Gespräch – und teilt offen, was sie auf ihrem Weg geprägt hat. Sie erzählt von ihrer Grundschullehrerin, die ihr das Gefühl gab, gesehen zu werden, von ihrer Querflötenehrerin, die ihr immer wieder sagte: „Du kannst es noch nicht“, und von den Gründern von Voltavision, die ihr Vertrauen schenkten und sie ermutigten, ihren eigenen Weg zu gehen. Diese Haltung – das konsequente Denken in Möglichkeiten – hat Lisas Mindset geformt und prägt ihre Arbeit bis heute: als Führungskraft, Gestalterin und Impulsgeberin. Darum geht’s in dieser Folge: • Growth Mindset als innere Haltung: Lisa beschreibt, wie bedeutsam es ist, früh positive Vorbilder zu haben, die Vertrauen schenken und Entwicklung ermöglichen. Aus dem Satz „Du kannst es noch nicht“ wurde für sie ein Lebensprinzip – eine Haltung, die Mut macht, Neues auszuprobieren und nicht am eigenen Unvermögen zu scheitern. Für sie ist Growth Mindset kein Trend, sondern eine Haltung, die tägliche Arbeit und persönliche Entwicklung prägt. • Stärkenarbeit als Energiequelle: Gemeinsam mit Nicole reflektiert Lisa, warum es Arbeit stärkend macht, wenn Menschen das tun dürfen, was sie gut können – und wie entscheidend es ist, die eigenen Stärken zu kennen. Sie beschreibt, wie Voltavision bewusst darauf achtet, dass die unterschiedlichen Perspektiven und Begabungen im Team sichtbar werden. Denn wenn jeder Mensch seine Stärken einbringen kann, entsteht Energie, Leichtigkeit und echtes Miteinander. • Rollenbasiertes Arbeiten als Rahmen für Verantwortung: Bei Voltavision wird nach Prinzipien der Holakratie gearbeitet. Das bedeutet: klare Rollen, klare Verantwortlichkeiten und ein hohes Maß an Gestaltungsspielraum. Jede Rolle ist mit einem Purpose verbunden, und wer sie übernimmt, gestaltet eigenständig, wie dieser Purpose erfüllt wird. So entsteht Vertrauen – und ein Arbeitsumfeld, das auf Selbstorganisation statt Kontrolle baut. • Inner Work als Basis für nachhaltige Zusammenarbeit: Ein weiterer Schwerpunkt bei Voltavision liegt auf persönlicher Weiterentwicklung. Lisa und ihr Team haben mehrere sogenannte Lernreisen entwickelt – Programme, die sich mit Themen wie Inner Work, Kommunikation, Feedback und Konfliktfähigkeit befassen. Die Teilnehmenden lernen, sich selbst besser zu verstehen, bewusster zu kommunizieren und Verantwortung für ihr eigenes Wachstum zu übernehmen. Aufgrund der großen Nachfrage werden diese Lernreisen inzwischen auch für Externe angeboten – um noch mehr Menschen auf dem Weg zu nachhaltiger Zusammenarbeit zu begleiten. (Link unten) Fazit: Diese Folge zeigt eindrucksvoll, wie stark die Haltung des „Noch nicht“ – das Growth Mindset – Arbeit verändern kann. Wenn Menschen Vertrauen spüren, sich ihrer Stärken bewusst sind und Freiraum bekommen, entsteht eine Kultur, in der Entwicklung selbstverständlich wird. Lisa Wolf steht für eine neue Generation von Führungskräften, die Arbeit nicht als Ort der Erschöpfung, sondern der Energie versteht – weil sie Haltung, Sinn und Stärken in Einklang bringt. Kurse hier: https://25571808.hs-sites-eu1.com/voltavision-academy
38 Minuten
In dieser Folge spricht Nicole mit Sophia Seibt-Maaß, zertifizierter Mediatorin mit großer Leidenschaft für Kommunikation, Klarheit und menschliche Entwicklung. Sophia erklärt, was Mediation ist, warum Konflikte ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens sind und wie man lernt, konstruktiv damit umzugehen – auch ohne direkt einen Mediator hinzuziehen zu müssen. Konflikte verstehen und neu denken In unserem gesellschaftlichen Bewusstsein wird der Konflikt oft als etwas Negatives und Störendes betrachtet, was zu einer weit verbreiteten Vermeidungshaltung führt. Viele Menschen haben zu Hause nie gelernt, konstruktiv mit Konflikten umzugehen. Sophias Mission: Konflikte sind kein Problem, sondern ein Anzeiger. Sie funktionieren wie ein Thermometer, das eine Temperatur anzeigt – und damit ein Signal gibt, dass etwas gesehen, geklärt oder verändert werden möchte. Mediation als Weg zu Verständnis und Klarheit Mediation ist ein strukturierter Prozess, der Menschen hilft, einander zuzuhören, Perspektiven zu verstehen und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Oft braucht es dazu eine neutrale Person, die das Gespräch leitet und für eine sichere, respektvolle Kommunikation sorgt. So können selbst festgefahrene Situationen in Bewegung kommen. Die Rolle des Mediators Wenn Emotionen hochkochen, verlieren wir leicht den Überblick. Der Mediator bietet Struktur, stellt Fragen, spiegelt und führt die Beteiligten Schritt für Schritt durch den Prozess des Verstehens. Die Lösung entsteht dabei immer in den Köpfen und Herzen der Beteiligten selbst – und genau das macht sie nachhaltig. Sophias Arbeitsfelder Sophia begleitet sowohl Paare in Trennung, die als Familie verbunden bleiben wollen, als auch Familienunternehmen im Generationswechsel. Gerade dort, wo Emotionen und wirtschaftliche Verantwortung ineinandergreifen, zeigt sich, wie kraftvoll Mediation als verbindendes Instrument wirken kann. Fazit Konflikte sind kein Zeichen des Scheiterns, sondern Einladungen zur Weiterentwicklung. Wer lernt, sie anzunehmen und konstruktiv zu bearbeiten, schafft Raum für Beziehung, Verständnis und nachhaltige Lösungen – im privaten wie im beruflichen Kontext. Wie du Sophia Seibt-Maaß erreichst: https://www.linkedin.com/in/sophia-seibt-maa%C3%9F-94a2b3202?utm_source=share&utm_campaign=share_via&utm_content=profile&utm_medium=ios_app www.arsformae.com
42 Minuten
Ein Gespräch mit Vera Starker ist immer ein großes Vergnügen, egal ob bei einer ihrer Lesungen oder hier im Podcast. Sie verbindet kluge Höhenflüge mit ganz konkreten Praxistipps und krönt das mit einem herrlichen Humor. Vera Starker ist Wirtschaftspsychologin, Bestsellerautorin und Co-Founderin des Berliner Think Tanks Next Work Innovation, der zu New Work forscht und berät. Gemeinsam mit ihrer Co-Autorin Dr. Katharina Roos forscht und schreibt großartige Bücher, gleich zwei über das heutige Thema Zuversicht. Schon ihr erstes Buch "Mut zur Zuversicht" hatte es mir angetan. Das Buch hat mir viele wertvolle Einsichten und ganz konkrete Ansätze geliefert, wie wir in diesen Zeiten der Krisen ins Handeln kommen. Darum geht es auch in ihrem neuen Buch "Zuversicht - Die neue Führungskraft". Das Buch richtet sich nicht nur an Führungskräfte, sondern spricht von Zuversicht als eine Kraft zum Führen. Selbstführung und die Führung anderer. In Krisenzeiten ändert sich Führung. Starker und Roos konnten beobachten, dass viele Führungskräfte unter Druck eine Tendenz zu einer konservativen Haltung entwickeln. Sie führen autoritärer. Dabei wünschen sich die Mitarbeitenden Klarheit, Transparenz und sozialer Belastbarkeit. Ein hoch spannendes Gespräch, das Mut und Zuversicht für herausfordernde Zeiten gibt.
16 Minuten
Hier kommt wieder eine alte Folge, neu aufgelegt. Die Folge, die ich in meinen Coachings wohl am häufigste empfehlen. Zusammen mit der Bonusfolge zur Meditation. Hast du eine Morgenroutine? Für viele heißt das Griff zum Handy und eine Tasse Kaffee. Was wäre, wenn du mit dir selbst anfangen würdest. Check-in bei dir selbst und Fokus auf das, was dir heute wichtig ist. Meine Ideen und Erfahrungen hierzu teile ich mit dir in dieser Folge.
36 Minuten
Mein Summer Classic Nr. 2 ist eine bei euch sehr beliebte Folge: das Gespräch mit Prof. Dr. Judith Mangelsdorf über den Umgang mit Krisen. Gemeinsam haben wir darauf geschaut, was es braucht, um aus Krisen zu wachsen. Ein starkes Gespräch mit Tiefgang und Weisheit.