Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Citymaking – So wollen wir in Städten leben Podcast

Episoden

31 Minuten
Nachdem es in der vorherigen Folge schon um die angespannte finanzielle Lage von Kommunen ging, spricht Thorsten Kausch in dieser Folge mit Dr. Henrik Scheller über mögliche Maßnahmen.

Dr. Henrik Scheller ist Leiter des Teams „Wirtschaft, Finanzen und Nachhaltigkeitsinidikatorik“ und stellvertretender Leiter des Forschungsbereiches „Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen“ am Deutschen Institut für Urbanistik.

Drei Gedankenanstöße aus dem Gespräch:

1. In Anbetracht der finanziellen Lage und des hohen Investitionsstaus, sollten Kommunen Investitionen priorisieren und sich dabei die Frage stellen, welche Maßnahmen tatsächlich eine langfristige Wirkung erzielen.

2. Private Akteur:innen mehr in Finanzierungsprozesse von kommunalen Projekten zu involvieren, birgt Chancen. Allerdings gibt es auch Risiken bei Öffentlich-Privaten Partnerschaften, die noch zu denken geben.

3. Es gibt viele Förderprogramme für Kommunen. Verschiedene Ansprechpartner:innen, Richtlinien und Themenschwerpunkte erschweren aber die Antragstellung. Insbesondere kleinen und mittelgroßen Kommunen fehlen die Ressourcen dafür. Zwei Maßnahmen, durch die sie mehr von Fördermöglichkeiten profitieren würden: Programme mehr bündeln und eine Förderpauschale.

Abschließend verrät Herr Dr. Scheller, wie seine Zukunftsvision für die Finanzierung von Kommunen aussieht. Dazu nur so viel vorweg: Sein Zielbild bietet einen hoffnungsvollen Ausblick.

Weitere Links zur Folge:

Dr. Henrik Scheller auf LinkedIn

Vernetzen Sie sich mit mir auf LinkedIn

Sie haben Vorschläge für einen Gast, Fragen oder Feedback? Dann schreiben Sie an podcast@stadtmanufaktur.com.

CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben wird präsentiert von der ⁠⁠⁠⁠⁠⁠Stadtmanufaktur.
35 Minuten
Die finanzielle Lage von Kommunen ist angespannt. Die Ausgaben steigen schneller als die Einnahmen, was vergangenes Jahr bundesweit zu einem Defizit von über 30 Milliarden Euro geführt hat. Es ist absehbar, dass dieser Negativtrend sich fortsetzt.

In dieser Folge geht es um die Konsequenzen dieses Negativtrends, und, wie Kommunen dennoch handlungsfähig bleiben. Dafür spricht Thorsten Kausch mit Dr. Kirsten Witte. Sie leitet das Zentrum für nachhaltige Kommunen und das Programm Digitalisierung und Gemeinwohl der Bertelsmann Stiftung, war lange in der Verwaltung tätig und ist selbst ehrenamtlich in der Kommunalpolitik aktiv.

Drei wichtige Aspekte aus dem Gespräch:

1. Die finanzielle Lage von Kommunen ist stark abhängig von Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene. Wird ihnen etwa eine Ausgabe gesetzlich vorgeschrieben, haben sie selbst wenig Einfluss darauf. Deshalb ist es künftig wichtig, das Konnexitätsprinzip anzuwenden, was verhindert, dass eine Ebene Beschlüsse zu Lasten einer anderer trifft.

2. Kommunen sollten für ihren Haushalt Wirkungskennzahlen aufstellen und beides mit einem strategischen Entwicklungskonzept verbinden.

3. Es ist eine Herausforderung, Prozesse in Kommunen zu digitalisieren, aber sie lohnt sich: Kommunale Strategien digital abzubilden, schafft Transparenz zwischen verschiedenen Ämtern und sorgt im Zweifelsfall dafür, dass nicht zwei Ämter an der gleichen Sache arbeiten, ohne voneinander zu wissen.

Was Dr. Kirsten Witte trotz der vielen Sorgen und Herausforderungen auch sagt: „Wenn Bund, Länder und Kommunen sich zusammentun und die Bürgergesellschaft sich engagiert, dann können wir Verhältnisse bekommen, in denen wir uns sehr wohlfühlen“ – ein hoffnungsvoller Ausblick zum Ende der Folge.

Weitere Links zur Folge:

Dr. Kirsten Witte auf LinkedIn

Vernetzen Sie sich mit mir auf LinkedIn

Sie haben Vorschläge für einen Gast, Fragen oder Feedback? Dann schreiben Sie an podcast@stadtmanufaktur.com.

CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben wird präsentiert von der ⁠⁠⁠Stadtmanufaktur⁠⁠⁠.
44 Minuten
Innenstädte und Zentren haben mit Leerständen zu kämpfen, die Aufenthaltsqualität sinkt und schließlich nimmt auch die Nutzungsfrequenz ab. Aber Kommunen stehen finanziell so unter Druck, dass Sie kaum dagegen ankommen. Dieses Phänomen ist kein neues. Umso wichtiger ist es, neue Wege zu gehen, damit Zentren handlungsfähig bleiben.

In dieser Folge erklärt unsere Kollegin Julia Staron, wie Eigentümer:innen selbst aktiv werden, um die demokratische Öffentlichkeit, gesellschaftliche Infrastruktur und Orte der Begegnung in ihrem Quartier zu fördern: Durch das Modell des Business Improvement Districts (BID), einem Public-Private-Partnership-Modell.

Bei dem Modell handelt es sich um eine gesetzlich geregelte Form der Selbstorganisation, bei der Eigentümer:innen eines Zentrums sich zusammenschließen und lokale Maßnahmen über eine Umlage finanzieren. Wichtig bei dem Modell ist:

Ein BID ersetzt kommunale Aufgaben nicht, sondern ergänzt sie. Es geht um eine organisierte Mitverantwortung, bei der Kommune und Privatwirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten.

BIDs schaffen Planungssicherheit, Verbindlichkeit, langfristige Finanzierung und gemeinsame Verantwortung. Die konkreten Maßnahmen, ob sie etwa baulich oder kommunikativ sind, hängen aber individuell vom Zentrum ab, um das es geht.

In der Folge geht es außerdem um:

die Erfahrungen, die Julia in ihrer Arbeit als Quartiersmanagerin im BID Reeperbahn+ gesammelt hat,

die unterschiedlichen BIDs in Hamburg und wie sie erfolgreich wurden und

was die ersten Schritte für Zentren sind, die an einem BID interessiert sind.

Weitere Links zur Folge:

Julia Staron auf LinkedIn

Vernetzen Sie sich mit mir auf LinkedIn

Sie haben Vorschläge für einen Gast, Fragen oder Feedback? Dann schreiben Sie an podcast@stadtmanufaktur.com⁠⁠⁠⁠⁠⁠.

CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben wird präsentiert von der ⁠⁠⁠Stadtmanufaktur⁠⁠⁠.
35 Minuten
Der Begriff "Zeitenwende" ist in aller Ohren. Frank Balkenhol ist unser Experte für kommunale Wirtschaftsförderung und strategische Standortentwicklung und erklärt in dieser Folge, was die Zeitenwende in diesen Bereichen bedeutet.

Wirtschaftskrisen, Kriege, KI, Informationsfluten – sie alle sind Motoren für drastische Veränderungen in unserer Gesellschaft, die bis in die Quartiere und Wohnungen hinein wirken. Damit Standorte innerhalb dieses Wirbelwindes Handlungsfähig bleiben, muss die Wirtschaftsförderung:

Standortstrategien hinterfragen und anpassen

Sich als Transformationsbegleitung versteht und aktiv an der Standortentwicklung beteiligen

Digitalisierung als Chance erkennen

Hinterfragen, wie durch KI gewonnene Zeit sinnvoll genutzt werden kann

Außerdem sprechen Frank Balkenhol und Thorsten Kausch darüber, wie Unternehmen sich Digitalisierungsprozessen annähern und wie die Wirtschaftsförderung 2030 aussehen muss.

Weitere Links zur Folge:

Frank Balkenhol auf LinkedIn

Vernetzen Sie sich mit mir auf ⁠⁠⁠LinkedIn

Sie haben Vorschläge für einen Gast, Fragen oder Feedback? Dann schreiben Sie an podcast@stadtmanufaktur.com⁠⁠⁠.

CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben wird präsentiert von der ⁠⁠⁠Stadtmanufaktur⁠⁠⁠.
32 Minuten
Wochenmärkte fördern, Erlebnistage entwickeln, Vorhaben bewerben, Ausstellungen mitgestalten – die Stabsstelle Stadtmarketing in Frankfurt am Main jongliert viele Aufgaben gleichzeitig, wie sich im Gespräch mit Leiter Eduard M. Singer herausstellt.

In dieser Folge erzählt er, wie facettenreich die Transformation der Innenstadt in einen Erlebnisraum ist:

Sie beinhaltet viel Kommunikation und Netzwerkarbeit, eine ganzheitliche Betrachtung des Raums und die Betreuung mehrerer Projekte gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen.

In dem Gespräch wird klar, damit das alles gelingt, braucht es vor allem eines: Vertrauen in die beteiligten Akteur:innen.

Außerdem Thema im Gespräch:

Wie die Stadt ihre Architektur erlebbar macht

Was ein Markt für Fragen aufwerfen kann

Warum Innenstadtgestaltung eine Gemeinschaftsaufgabe ist

Weitere Links zur Folge:

Eduard M. Singer auf LinkedIn

Vernetzen Sie sich mit mir auf LinkedIn

Sie haben Vorschläge für einen Gast, Fragen oder Feedback? Dann schreiben Sie an podcast@stadtmanufaktur.com.

CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben wird präsentiert von der ⁠⁠⁠Stadtmanufaktur⁠⁠⁠.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

In #Citymaking – der Podcast spricht Thorsten Kausch mit Menschen, die das Leben in Städten durch ihr Tun verändern. Mit seinen Gesprächspartner:innen diskutiert der erfahrene Stadtstratege die großen Zukunftsfragen rund um Stadt: Wo liegen die Herausforderungen für Städte? Welche Veränderungen wird es geben? Und welche Antworten und Lösungen liegen parat? Tiefgründige und unterhaltsame Interviews zu „So wollen wir in Städten leben“. Entdecke #Citymaking.
Podcast melden

„Citymaking – So wollen wir in Städten leben“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz