Podcaster
Episoden
29.01.2026
1 Stunde 24 Minuten
Was hat diese Staffel besonders gemacht? Welche Gespräche haben das
Team nachhaltig bewegt und warum ließ sich kein einzelnes Highlight
herausgreifen? In der Resümee-Folge zum Abschluss der sechsten
Staffel von „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. blickt
Moderator Sven Haeusler gemeinsam mit dem Team (Diana Doko, Jasmin
Hollatz und Vera Colditz) zurück auf elf Podcast-Episoden rund um
psychische Gesundheit. Sie sprechen über prägende Begegnungen,
überraschende Momente hinter den Kulissen und Themen, die noch
immer nachwirken, von Coaching-Perspektiven über Stress und Burnout
bis hin zu strukturellen Fragen wie Hass im Netz oder
Geschlechterungleichheiten in der Musikbranche. Trotz der
unterschiedlichen Schwerpunkte zog sich dabei eine zentrale Frage
durch die Staffel: Wie können wir besser auf uns selbst und auf die
Menschen um uns herum achten? Die sechste Staffel wird gefördert
durch die Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler -
http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter
Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/
Produktion und Redaktion: Diana Doko, Jasmin Hollatz und Vera
Colditz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee:
Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn -
https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie
Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
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15.01.2026
1 Stunde 14 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben
e.V. spricht Moderator Sven Haeusler mit dem Arzt, Coach und Autor
Dr. Thomas Bergner über Burnout. Ausgehend von eigenen Erfahrungen
und seiner langjährigen Arbeit mit Führungskräften und
Selbstständigen erklärt der Arzt, warum Arbeit häufig der Auslöser,
nicht aber die Ursache von Burnout ist. Er versteht die tiefe
Erschöpfung vielmehr als verzögert auftretende Folge früher, oft
unbewältigter Erfahrungen und Traumata. Im Gespräch weitet er den
Blick vom Einzelnen auf die Gesellschaft insgesamt. Burnout, so
Thomas Bergner, zeige sich nicht nur individuell, sondern auch
kollektiv. Symptome wie Angst, Rückzug, Kontrollzwang, Bürokratie
und eine weit verbreitete Unzufriedenheit deutet er als Ausdruck
eines insgesamt erschöpften und überforderten Systems. Eine
Perspektive, die auch die Grundlage seines Buches „German Burnout“
bildet. Doch warum ist Deutschland in einen solchen Zustand
geraten? Mit Sven Haeusler spricht er über historische Prägungen,
transgenerationale Traumata und über den individuellen wie
gesellschaftlichen Umgang mit Schuld und Scham. Selbstwirksamkeit
und eine bewusste Auseinandersetzung mit diesen Themen sind für ihn
zentrale Voraussetzungen für Veränderung – unabhängig davon, auf
welcher Ebene sie stattfindet. Die sechste Staffel wird gefördert
durch die Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler -
http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter
Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/
Produktion und Redaktion: Diana Doko, Jasmin Hollatz und Vera
Colditz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee:
Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn -
https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie
Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
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18.12.2025
1 Stunde 25 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben
e.V. spricht die Autorin und Kulturarbeiterin Rike van Kleef mit
Moderator Sven Haeusler über Geschlechterungleichheiten,
Leistungsdruck und mentale Gesundheit in der Musikbranche. Sie
kennt das Feld aus verschiedenen Perspektiven: als ehemalige
Bookerin, Kulturarbeiterin und heute als Autorin ihres Buches
„Billige Plätze“, in dem sie strukturelle Ungleichheiten in der
Musikindustrie untersucht. In der Folge spricht Rike van Kleef
darüber, wie Machtverhältnisse, prekäre Arbeitsbedingungen und
Leistungsdruck belasten und zu dauerhaftem Stress führen – bei
FLINTA*-Personen verstärkt durch strukturelle Ungleichheiten. Dabei
bleibt sie nicht beim Ist-Zustand stehen, sondern denkt auch über
Lösungen nach. Austausch, Solidarität, gemeinsames Lernen und
Handeln sind für sie zentrale Schritte, um Strukturen zu verändern
und psychische Gesundheit für alle Geschlechter in der Branche
ernst zu nehmen. Die sechste Staffel wird gefördert durch die
Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit. Moderation
und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
Audio Editor: Julius Hofstädter Musik und Jingle: Bela Brauckmann -
https://www.belabrauckmann.com/ Produktion und Redaktion: Diana
Doko, Jasmin Hollatz und Vera Colditz von Freunde fürs Leben e.V. –
https://www.frnd.de/ Idee: Sonja Koppitz -
https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn -
https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie
Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
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04.12.2025
1 Stunde 9 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben
e.V. spricht die Musikerin und Autorin Charlotte Brandi mit unserem
Moderator Sven Haeusler über Geschlechterungleichheit in der
Musikbranche. Sie erzählt, wie sehr fehlende Vorbilder prägen. Wer
keine Menschen sieht, die so aussehen oder leben wie man selbst,
könne sich auch schwerer vorstellen, diesen Weg zu gehen. In der
Musikbranche wird das besonders spürbar, von der Produktion über
Studioarbeit bis hin zur Frage, wer überhaupt als „talentiert“
gilt. Charlotte Brandi erzählt, wie sie ihr Album bewusst nur mit
FLINTA*-Musiker:innen und Engineers aufgenommen hat – als
Experiment, als Statement und um neue Arbeitsrealitäten
auszuprobieren. Sie spricht über strukturelle Barrieren, über
Sichtbarkeit als Voraussetzung für Veränderung und darüber, warum
echte Gleichberechtigung erst dann erreicht ist, „wenn wir alle
mittelmäßig sein dürfen“. Die sechste Staffel wird gefördert durch
die Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler -
http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter
Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/
Produktion und Redaktion: Diana Doko, Jasmin Hollatz und Vera
Colditz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee:
Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn -
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20.11.2025
1 Stunde 13 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben
e.V. spricht Moderator Sven Haeusler erneut mit der
HateAid-Mitgründerin Anna-Lena von Hodenberg, diesmal über die
systematischen Hintergründe digitaler Gewalt. Die Medienexpertin
erklärt, wie Algorithmen, Desinformation und die Logiken sozialer
Plattformen Hass verstärken, warum rechtsextreme Akteure digitale
Angriffe strategisch nutzen und wie KI-gestützte Deepfakes unsere
Wahrnehmung zusätzlich verunsichern. Digitale Gewalt ist für
HateAid kein Zufall, sondern Teil eines ökonomischen und
politischen Systems, das von diesen Entwicklungen profitiert.
Gleichzeitig macht Anna-Lena von Hodenberg deutlich, warum sie
trotz dieser Entwicklungen zuversichtlich bleibt und wie wir
digitale Räume besser geschützt gestalten können. Kurzbeschreibung:
Die Organisation HateAid unterstützt Betroffene mit Beratung,
Beweissicherung und Prozesskostenhilfe und setzt sich dafür ein,
dass Plattformen nicht länger Hass und Desinformation verstärken.
Anna-Lena von Hodenberg betont, wie wichtig es ist, Vorfälle ernst
zu nehmen, nicht allein zu bleiben und illegale Inhalte zu melden.
Auch Außenstehende können helfen, indem sie Betroffenen öffentlich
den Rücken stärken. Die sechste Staffel wird gefördert durch die
Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit. Moderation
und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
Audio Editor: Julius Hofstädter Musik und Jingle: Bela Brauckmann -
https://www.belabrauckmann.com/ Produktion und Redaktion: Diana
Doko, Jasmin Hollatz und Vera Colditz von Freunde fürs Leben e.V. –
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https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie
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Über diesen Podcast
Jeder ist mal traurig. Jeder schläft mal schlecht. Doch
“deprimiert” ist nicht gleich “depressiv”. Deprimiert-Sein geht
vorbei, eine Depression bleibt, wenn man nichts tut. Vor allem
junge Menschen leiden heute unter großem Druck und sind häufig von
Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen betroffen.
Trotzdem bestehen viele Missverständnisse und Symptome werden immer
wieder verharmlost. Betroffene, Freund:innen, Angehörige und
Kolleg:innen sind oft überfordert. Deshalb ist es wichtig, darüber
zu reden! Die Moderator:innen sprechen deswegen regelmäßig mit
Betroffenen und Expert:innen über Störungen, psychische Krankheiten
und wie wir mit ihnen umgehen können. Wer hilft wann und wie? Wie
komme ich zur Diagnose und was ist der Stand der Wissenschaft.
Diese Fragen gehen alle an – denn psychisch erkranken kann jede:r,
der eine Psyche hat. Also jede:r von uns.
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