Das Baskenland - rau und herzlich
30 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Diese Sendung ist eine Wiederholung vom 27.04.2025.
Das Baskenland ist anders - anders als das übrige Spanien.
Mit einer besonderen Kultur, mit einer eigenen Sprache und mit sehr
stolzen und selbstbewussten Menschen. Die man übrigens sehr häufig
schon an ihrer Kopfbedeckung erkennt, dem Basque-Beret - der
Baskenmütze. Getragen wird sie überwiegend von etwas älteren
Männern, die genetisch bedingt recht früh ihre Haare verlieren und
so gut wie nie einen Regenschirm bei sich haben. Und es regnet
nicht selten im Baskenland, was der Region zumindest immergrüne
Berge, Hügel und Täler garantiert. Es gibt zerklüftete Küsten und
zahlreiche Flussmündungen, die bis an den Atlantik reichen. Das
Baskenland ist deutlich rauer als das Spanien am Mittelmeer.
Es gibt aber auch einiges zu entdecken und zu erleben im
Baskenland. Zum Beispiel im Geopark in Zumaia. Direkt an der
Steilküste erkennt man deutlich die Gesteinsschichten, die sich
seit Millionen von Jahren aufeinander geschoben haben, ein
beeindruckendes geologisches Erbe. Und bei einer kleinen Bootstour
erfährt man dann sogar noch, wie an dieser Küste nachgewiesen
wurde, dass das Massensterben der Dinosaurier, vor circa 66
Millionen Jahren, durch einen Meteoriteneinschlag in Mexiko
ausgelöst wurde.
Oder aber man besucht den Omako Basoa im Biosphärenreservat
Urdaibai. Dort gibt es „Kunst im Wald“, rund 800 Bäume bilden ein
Gesamtkunstwerk. Zu sehen sind abstrakte Figuren, skurrile Tiere
oder farbenfrohe Muster, die je nach Standort und Perspektive die
Gedanken und Fantasien der Betrachter freien Lauf lassen.
Und dann gibt es als besondere kulturelle Errungenschaft die
sogenannten Social Clubs - die Männer-Kochclubs. Egal ob in Bilbao,
in San Sebastian oder in irgendeinem anderen Ort an der Küste. In
Bars und Tavernen feiern Freunde und Familien, die Männer am
Kochtopf, die Frauen lassen sich bedienen. Touristen sind bei
diesen Events allerdings eher selten zu sehen.
Kulinarisch kommt man aber trotzdem im Baskenland mit kunstvoll
gestalteten Pintxos - die im übrigen Spanien Tapas heißen - und
Weinen aus der Region voll auf seine Kosten.
Reportagen von Carsten Vick
Das Baskenland ist anders - anders als das übrige Spanien.
Mit einer besonderen Kultur, mit einer eigenen Sprache und mit sehr
stolzen und selbstbewussten Menschen. Die man übrigens sehr häufig
schon an ihrer Kopfbedeckung erkennt, dem Basque-Beret - der
Baskenmütze. Getragen wird sie überwiegend von etwas älteren
Männern, die genetisch bedingt recht früh ihre Haare verlieren und
so gut wie nie einen Regenschirm bei sich haben. Und es regnet
nicht selten im Baskenland, was der Region zumindest immergrüne
Berge, Hügel und Täler garantiert. Es gibt zerklüftete Küsten und
zahlreiche Flussmündungen, die bis an den Atlantik reichen. Das
Baskenland ist deutlich rauer als das Spanien am Mittelmeer.
Es gibt aber auch einiges zu entdecken und zu erleben im
Baskenland. Zum Beispiel im Geopark in Zumaia. Direkt an der
Steilküste erkennt man deutlich die Gesteinsschichten, die sich
seit Millionen von Jahren aufeinander geschoben haben, ein
beeindruckendes geologisches Erbe. Und bei einer kleinen Bootstour
erfährt man dann sogar noch, wie an dieser Küste nachgewiesen
wurde, dass das Massensterben der Dinosaurier, vor circa 66
Millionen Jahren, durch einen Meteoriteneinschlag in Mexiko
ausgelöst wurde.
Oder aber man besucht den Omako Basoa im Biosphärenreservat
Urdaibai. Dort gibt es „Kunst im Wald“, rund 800 Bäume bilden ein
Gesamtkunstwerk. Zu sehen sind abstrakte Figuren, skurrile Tiere
oder farbenfrohe Muster, die je nach Standort und Perspektive die
Gedanken und Fantasien der Betrachter freien Lauf lassen.
Und dann gibt es als besondere kulturelle Errungenschaft die
sogenannten Social Clubs - die Männer-Kochclubs. Egal ob in Bilbao,
in San Sebastian oder in irgendeinem anderen Ort an der Küste. In
Bars und Tavernen feiern Freunde und Familien, die Männer am
Kochtopf, die Frauen lassen sich bedienen. Touristen sind bei
diesen Events allerdings eher selten zu sehen.
Kulinarisch kommt man aber trotzdem im Baskenland mit kunstvoll
gestalteten Pintxos - die im übrigen Spanien Tapas heißen - und
Weinen aus der Region voll auf seine Kosten.
Reportagen von Carsten Vick
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