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Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene Archiv

315 Episoden
39 Minuten
Eine Marsstation und ein Wodka-Smoothie gefällig? Dieser Podcast ist anders. Ich bin bei Britta Barth, Head of Residential der B&L Gruppe, und dem international gefeierten Designer Fabian Freytag zu Gast. Fabian hat eine Musterwohnung im HAFENPARK QUARTIER in Frankfurt am Main eingerichtet. „Einen Ort, an dem sich Menschen gern treffen“, will er schaffen und einen Happen, der die Phantasie anregt. Im elften Stockwerk einer der Wohntürme, entworfen von Star-Architekt Hadi Teherani, lasse ich mir von Britta noch einmal die wichtigsten Fakten zu diesem Landmark-Projekt erzählen. Und von Fabian, welche Trends er sieht, welche große Rolle Vintage-Möbel spielen und wieso bei der Bestellung von neuen Möbeln niemand nach Nachhaltigkeit schreit. Wir sprechen über Grundrisse, den Vibe von Berlin, den Anspruch internationaler Investoren an Wohndesign, den Realitätscheck von Entwürfen sowie die Heiligkeit des Handwerks und Fabians fehlende Angst vor Künstlicher Intelligenz. Ein traumhaftes Potpourri der guten Laune! „Ich will keine abgehobene Designklitsche sein“, sagt Fabian, der unter die 100 besten Kreativen von der AD gewählt wurde.
53 Minuten
IMMOBILÉROS – der Interviewpodcast für die Real Estate Industrie – eröffnet mit dieser Donnerstagshow eine neue Serie – das IMMOBILÉROS-Special. Wir wollen mit diesen Specials tiefer in Fragen rund um die Branche einsteigen – und starten heute mit einem Exkurs in das ebenso aktuelle wie spannende Thema Insolvenz in Eigenverwaltung. Also: Wie rette ich eine in Problemzonen befindliche Immobiliengesellschaft? Dafür habe ich Dr. Sven-Holger Undritz getroffen - er ist Partner bei White & Case und Head of White & Case's Financial Restructuring and Insolvency Group in Deutschland. Er ist 24 Jahre im Geschäft und eine absolute Koryphäe unter Deutschlands Insolvenzverwaltern. Natürlich hat er auf Grund der aktuellen Lage verstärkt im Real Estate Bereich zu tun – und zwar erfolgreich als Unternehmensretter. Ich spreche mit ihm darüber, - wie man so eine Insolvenz in Eigenverwaltung hinbekommt, - welche Voraussetzungen es braucht, - wo Hindernisse und Gefahren lauern und - natürlich über die Aussichten der Branche aus seiner Sicht. Aktuell agiert Dr. Undritz unter anderem als Sachwalter bei der Insolvenz in Eigenverwaltung der REVITALIS AG, gemeinsam mit Tillmann Peeters vom Berater Falkensteg. Ich wünsche erkenntnisreiche Unterhaltung! VERANSTALTUNGSTIPP: Deep Dive: "Restrukturierung, Neustart und Chancen für Immobiliengesellschaften" - Düsseldorf, 23. Mai 2024 Unter anderem - Thomas Cromm / Vorstand Revitalis AG - Dr. Undritz / White & Case und - Tillmann Peeters / FalkenSteg werden am 23. Mai 2024 zusammen auf dem Deep Dive: „Restrukturierung, Neustart und Chancen von Immobiliengesellschaften“ von IMMOCOM über den Prozess einer erfolgreichen Insolvenz in Eigenverwaltung sozusagen am lebenden Beispiel berichten. Eine seltene Gelegenheit für Einblicke in den Prozess - inklusive der persönlichen Erfahrung des Unternehmers. Ein Highlight des Tageskongresses – Anmeldung dazu via IMMOCOM.com – Link auch in den Shownotes.
37 Minuten
„Ausländische Investoren haben den Spaß verloren“: Das sagt Adalbert Pokorski von Greenwater Capital. Dies hänge mit den politischen Debatten rund um ESG und Regulierung zusammen. Der Geschäftsführer des Investment- und Asset-Managers ist Experte für Wohnimmobilien, mit seinem Team verantwortet er 300 Millionen Assets under Management. Er blickt nach Amerika und sagt: „Wenn man liest, wie da über Deutschland gesprochen wird, willst du hier nicht investiert sein.“ Ich spreche mit ihm über das aktuelle Angebot auf dem Markt, über Preisfindung auf einem Bierdeckel, Refinanzierungsrisiken und Energiebilanzen. Es geht um verschiedene Strategien der Sanierung. Eine davon: CO2-Reduktion mit allen Maßnahmen – außer einer neuen Heizung. Warum das trotzdem funktioniert, Adalbert hat die Antwort.
46 Minuten
„Wenn es um ein Konzept und ein bisschen Mut geht, sind wir dabei“: Lothar Schubert von DC Developments ist ein großer Befürworter der 15-Minuten-Stadt. Ich spreche mit ihm eben über jenen Mut, vor allem auch, weil es in Deutschland zu wenig Konzepte gibt. Es geht um das Quartier am Strandkai und ein Joint Venture im Überseequartier, um die Realisierung eines Firmensitzes und Lego-Denken zwischen den Assetklassen. Wir sprechen über konzentriertes Arbeiten in Krisenzeiten und den funktionierenden Vertrieb von Eigentumswohnungen auf Sparflamme. Lothar Schubert konstatiert fehlendes Vertrauen in die Anlage Immobilie, sieht aber ein Licht am Ende des Investorentunnels, denn die Überzeugung kehre zurück. Natürlich spielt das Thema Wohnen eine Rolle: Lothar erzählt, dass Mietwohnungsanzeigen nur eine begrenzte Haltbarkeit haben, weil bereits nach einer Stunde 200 Anfragen eingehen. Und über On Demand-Flächen, er rechnet an einem Beispiel vor, was die an Wohnraum bringen können. Noch ein Thema: Konversionen von Office zu Wohnen. Auch wenn die Branche kreativ in der Not sei und viel über Umsetzungslösungen nachdenke: So einfach ist es eben dann nicht. Was die DC-Studie für Ergebnisse bringt und warum die Brechstange beim Beurteilen von Grenznutzen kein wirklich gutes Instrument ist, all das gibt es mit Lothar Schubert.
36 Minuten
„Wir wollen nicht jeden überzeugen“: Das sagt Gerd Hansen, Gründer von Archy Nova. Das Unternehmen, so sagt er selbst, spricht eine Nische am Immobilienmarkt an. Archy Nova gibt es seit 1984, bereits ein Jahr später war es für die wohl ersten Holzhäuser Deutschlands verantwortlich. Gerd Hansen erzählt mir, wie er bei einer Gesundheitsmesse an einem Wochenende drei Holzhäuser mit jeweils zwei Wohnungen verkaufte – im Jahr 1985. Lichtjahre vor ESG, nämlich 1991, entwickelte er das Erdhügelhaus, das eine dicke Erdschicht auf dem Dach hat und damit eine natürliche Klimaanlage. „Das ist immer noch unser liebstes Haus“, sagt er. Mittlerweile baut Archy Nova große Projekte, wie das we-House am Rand der Hamburger HafenCity. Bei diesem liegt die Annahme zugrunde, dass gemeinsames Wohnen die Lebensqualität erhöht. Dort wird ein Gewächshaus auf dem Dach das weHouse eigene Restaurant versorgen, es ist ein etwas anderer Eigentumsansatz, insgesamt mit etwa 25 Prozent geringeren Kosten. Wir sprechen über Brandschutz und warum der den Holzbau behindert, über Inspirationen aus Büchern und aus Texas, was kalte Klimazonen uns lehren und warum man nicht jedem Trend folgen sollte. „Technik minimieren ist der richtige Weg, dafür lieber Geld in die Hülle stecken“, lautet das Credo von Gerd Hansen. Ein bisschen mutet es an wie zurück in die Zukunft, verbunden mit der Frage, wieso sich Innovation in Deutschland nur so schwer durchsetzt.
45 Minuten
„Es gibt viele Widerstände, über die nicht gesprochen wird“: Und zwar Widerstände gegen den sozialen Wohnungsbau. Jan Eitel vom Bauprojektentwickler IMMPRINZIP traut sich und spricht mit mir über die Vorurteile in Kommunen und darüber, wie er vor Jahren sich die Mieterschaft selbst genau anschaute und zu dem Schluss kam: Das sind Leute wie du und ich. Trotzdem gebe es nicht selten eine mehrheitsfähige Meinung gegen diese Mieter. Jan Eitel will darüber reden, da wir eine andere Debattenkultur brauchen. Natürlich kamen wir nicht an den Bauzielen der Bundesregierung vorbei, an den Diskussionen über Zahlen zu fehlenden Wohnungen, über die Qualität der Förderprogramme, das Gejammer darüber und zu hohe Ansprüche. Jan Eitel sagt außerdem: „Wir bauen den gleichen Käse, den wir schon immer bauen“, er spricht über das Misstrauen gegenüber der privaten Bauwirtschaft, warum institutionelle Investoren trotz hoher Social Impact-Qualität sozialen Wohnungsbau nicht kaufen, es geht um Prototypen in der Bestandsentwicklung, umgebaute Kirchen und alte Krankenhäuser. „Wir machen tatsächlich Forschung und Entwicklung“, denn nur so könne man trotz hoher Kosten bauen. Bei IMMPRINZIP gehören zum Rezept: stetige Evaluierung der Prozesse, intensive Arbeit mit Gewerken, festgelegte Raster, und die optimale Nutzung der Förderungen. Und natürlich die viel besprochene Effizienz: „Wenn eine Wohnung bis 70 Quadratmeter gefördert wird, dann kann sie eben nicht 68 Quadratmeter groß sein.“ Bei diesem Podcast lohnt sich das Anhören bis zum Ende, denn da wird Jan Eitel sehr deutlich. Erstaunliche Wahrheiten, die eine große Scheinheiligkeit aufzeigen.
48 Minuten
„Wir haben eine Mördernachfrage und trotzdem wird kein Wohnraum geschaffen“: Dirk Salewski ist angetreten, das zu ändern. Aber auch ein BFW-Präsident kann nicht zaubern, dafür aber sprechen. Er ist ein Mann der klaren Worte, arbeitet sich in unserem Gespräch an den Grünen ab, lässt seine Halsschlagader anschwellen, wenn er über „meinen Freund, den Baum“ spricht, der wichtiger sei als eine barrierefreie Wohnung für Omi. Es geht um Transformation im Hauruckverfahren, Bauverhinderungsbehörden, fehlende Rückendeckung für die Verwaltung, Statistiker, die Köpfe und Quadratmeter rechnen, dabei aber den Leerstand in den strukturschwachen Regionen übersehen. Kampf liege ihm mehr als das Einverstandensein, sagt Dirk Salewski. Und das merkt man, wenn er über Styroporschachteln, alte Baukonstruktionen, Bestand und dessen Geheimnisse hinter der Tapete, über den Green Deal und den ideologischen Überbau spricht. „Wir sind durch das Tal der Tränen noch nicht durch“, so Dirk Salewski. Auch wenn das alles andere als optimistisch ist, dieser Podcast lohnt sich. **Unser langjähriger Partner, die Stadtwerke Leipzig:** Klimaschutz, Digitalisierung und die Mobilitätswende sind die größten Herausforderungen der Immobilienwirtschaft. In diesem Kontext ist unser heutiger Werbepartner Ihr verlässlicher Begleiter. Die Leipziger Stadtwerke bieten mit ihrer 360°-Perspektive die besten Lösungen für die vernetzten Energiewelten von morgen. Ob Sie Fragen zur Energienutzung Ihrer Immobilie haben, Interesse an erneuerbaren Energien zeigen oder Antworten zu Energiefragen benötigen – die Leipziger Stadtwerke sind für Sie da, um Sie individuell und umfassend zu unterstützen. Erfahren Sie mehr über Ihren Gestalter der Energie- und Klimazukunft unter [www.L.de/stadtwerke](https://www.l.de/stadtwerke)
34 Minuten
„Spekulativen Labor-Bau halte ich für riskant“: Das sagt Christian Könings, verantwortlich für Produktion und Logistik bei Drees & Sommer Nordrhein-Westfalen. Dafür seien die Anforderungen zu speziell. Es geht in unserem Podcast um Life Science-Immobilien, die sehr angesagt sind. Wir sprechen über das Label Life Science, das momentan auf vielen Büroimmobilien prangt, über die Definition dieser Assetklasse, über die Fokussierung auf den Laborbereich, Regularien namens GMP. Christian erklärt, warum der Markt sehr volatil ist und warum der schnellste Projektentwickler die besten Chancen hat. Ich lerne, dass es den Beruf des Laborplaners gibt und dass sich alte Logistikhallen zur Konversion in Life Science nicht eignen.
42 Minuten
„Wir sind geprägt von einer eingeschränkten Innovationsbegeisterung“: Das ‚Einfach mal machen‘ gehöre nicht so zu unserer DNA, sagt Isabella Chacón. Mit der CEO von BNP Paribas Real Estate Investment Management Deutschland thematisiere ich den Hang zur Perfektion, das Verstecken hinter Regulatorik, die Akzeptanz von seriellem Bau und eben Vorurteile. Isabella Chacón gibt mir einen Eindruck davon, was eine Managerin des Jahres ausmacht: klar, strategisch und inspirierend, Verantwortung und Diversität in den Vordergrund schiebend. Wir sprechen also über den Mut in Krisenzeiten, über soziale Rendite, die aus ihrer Sicht nicht als Gefahr gesehen, sondern genau wie die Energyperformance eines Hauses bewertet werden sollte. Es geht natürlich auch um das Geschäft: um 30 Milliarden Assets under Management in den europäischen Kernmärkten, Residential-Ankäufe in Japan, Campinggrounds in Frankreich als Assetklasse, den Bedarf an sozialer Infrastruktur, Pionierarbeit bei Artikel 9-Fonds und einen intransparenten Healthcaremarkt. Und ich habe mit Isabella Chacón über Hobbys gesprochen, ihre Leidenschaft für Kunst und ihre Fähigkeiten beim Basteln und Malen.
32 Minuten
„Die Bürobranche will sich hotelisieren“: Das sagt Raffaele Sorrentino und er setzt genau das dann um. Mit seiner RAS Service Group. Wünscheerfüller und Büroweltverbesserer nennt sich das Team selbst, ich nenne das Concierge-Service. Raffaele Sorrentino erklärt, welchen Mehrwert er in Residenzen, Seniorenwohnen und eben Büros bringt. Wir sprechen über eine Studie, laut der ein Concierge-Service bis zu zwei Euro pro Quadratmeter mehr Miete rechtfertigt. Und über seinen Bedarf an Luxus, Standorte wie Karlsruhe und Mannheim, über die neue Kombination Hausmeister-Concierge. Er sagt so schöne Sätze wie „Der Concierge ist ein Loyalisierer.“ Oder: „Als Concierge müssen sie heute mehr wissen als Google, Instagram und Facebook.“ Ein bisschen Lebensgeschichte muss sein, 2025 will der Italiener sein Leben in einem Buch verewigen. Darin wird es auch darum gehen, wie der in Finanzschwierigkeiten steckende Vater Raffaele erst auf die Tabakplantage und dann in die Hotellerie brachte, wo er überall arbeitete und natürlich berichtet er über seinen Weltmeistertitel, was er mir gegenüber allerdings nur in aller Bescheidenheit tut. Etwas anders, sehr individuell und ganz Gentleman: Raffaele Sorrentino.
39 Minuten
„Wir sind der größte Vermieter von Einfamilienhäusern in Deutschland“: Henryk Seeger hat mit seinem Unternehmen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (GNIW) den Rückmietverkauf von Einfamilienhäusern und Wohnungen in Deutschland etabliert. 2018 gestartet, rüttelt das Konzept, das in anderen Ländern nicht ungewöhnlich ist, hier an den Grundfesten der Normalität: Man verkauft sein Einfamilienhaus, bekommt direkt das Geld, wenn nötig auch eine neue Treppe oder Heizung und darf so lange in dem Haus bleiben, wie man will. Henryk Seeger stellt die durchaus berechtigte Frage, ob eine Immobilie eine Wertanlage für das Alter oder doch „nur“ ein Dach über dem Kopf ist. Ich spreche mit ihm außerdem darüber, warum energetische Sanierung so negativ besetzt ist, was eine PR-Agentur der Regierung daran ändern müsste und warum die Menschen lieber auf ihre funktionierende Ölheizung als auf „Technik-Schickimicki“ setzen. Wir sprechen über mit Schreibmaschine erstellte Briefe, warum jeder Artikel der Zeitschrift Bravo gelesen wurde, verschiedene Partner-Netzwerke und natürlich über „Deutschland rundet auf“. Diese Aktion in deutschen Supermärkten kennt fast jeder, Henryk ist einer der Initiatoren.
33 Minuten
„Wir werden deutlich mehr einkaufen“: Martin Hofmann von der ZAR Real Estate begann mit seinem Team 2023 in Bestand zu investieren. Bestand, der dann in einer Light- oder Full-Variante energieeffizient gemacht wird. 2018 gegründet, ist das Unternehmen für Green- und Brownfielddevelopments bekannt. „Diese DNA als Projektentwickler verlieren wir auch nicht“, sagt Martin Hofmann. Und spricht mit mir über eines seiner Lieblingsprojekte: ein ehemaliges Kabelwerk in Duisburg mit vielen grauen und braunen Gebäuden, 100.000 Quadratmeter groß, direkt am Rhein. Dort wird in den kommenden Jahren ein gemischtes Quartier entstehen. Es geht in unserem Podcast zudem um das Angebot auf dem Bestandsmarkt, um Portfolios, die zum Teil mit 50 Prozent Abschlag angeboten werden, um Sanierungsdruck, um frei gewordene Handwerker-Kapazitäten und den Boden bei den Baupreisen. Natürlich thematisieren wir Mietsteigerungen und die damit verbundenen Diskussionen.
38 Minuten
„Wir können Wohnen nicht dauerhaft als Zuschussbetrieb betreiben“: Das sagt Ralph Büchele, der BayernHeim leitet, ein bayerisches Wohnungsbauunternehmen mit nur einem Investor, dem Freistaat Bayern. Im Wahlkampf scharf angegriffen, wird die Idee der BayernHeim zu einem Exportschlager. Niedersachsen ist bereits in der konkreten Umsetzung eines landeseigenen Wohnungsbauunternehmens, Thüringen und NRW suchten bereits das Gespräch. „Wir sind der richtige Partner“, ist Ralph Büchele überzeugt. Er setzt auf Austausch, Netzwerk mit Privatunternehmen und weiteren Stakeholdern. Immer mehr wird das Team von BayernHeim zum Mediator, wenn Kommunen, Projektentwickler und Gewerbetreibende in eine scheinbar „unauflösbare Verharrungsstruktur“ geraten sind. Wir sprechen über Umnutzungen, Barrierefreiheit, Änderungen von B-Plänen, fallende Baulandpreise, über Normen, die man weglassen kann, und einen neuen Gebäudetyp, der zum Einsatz kommt. „Verlässlichkeit ist ein Pfund“, sagt Ralph Büchele und meint damit die Handlungsfähigkeit der BayernHeim. Und schafft eine optimistische Grundstimmung, von der ich mich direkt habe einfangen lassen.
44 Minuten
„Wir schauen uns den kompletten Healthcare-Markt in Deutschland an“: Das sagt Alexander Fröse. 2020 gründete er die DLE Living mit, einen Investmentmanager, der in Pflegeheime und Betreutes Wohnen investiert. Der Experte spricht mit mir über die gemeinschaftliche Konsolidierung des sehr stark fragmentierten Marktes in enger Partnerschaft mit führenden Betreibergruppen. Es geht außerdem um Kostendruck, Nachfolgeregelungen, Streichelzoos, Pacht, Indexierungen und natürlich um Renditen. Die liegen bei über fünf Prozent, die Nachfrage ist sehr groß. Genau deshalb wird das Closing eines neuen Artikel 8-Fonds auf das Ende des ersten Quartals gelegt, da noch Kapital nachfließt. Alexander Fröse erklärt zudem, wie ein Pflegeheim fondstauglich wird, warum er beim Thema ESG als Benchmark DAX-Konzerne nimmt und er lässt mich an seinen Gedanken teilhaben, selbst als Operator zu fungieren. Auch für das Ankaufprofil haben wir uns kurz Zeit genommen, der zweite Podcast muss aber sein, da wir viel zu wenig Zeit hatten.
41 Minuten
„Wenn ich qualitativ hohen Wohnraum schaffe, habe ich auch in kleinen Städten kein Problem mit höheren Mieten“: Benjamin Spieler ist der Mann für Wohninvestements in Kleinstädten. Welche dabei in seinem Fokus sind, warum Provinz kein Schimpfwort ist, verrät er im Podcast. „Wir kaufen schon auch in Berlin, zahlen aber kein Premium, nur weil es Berlin ist“: Der Inhaber der SIM Gruppe erklärt das Ankaufprofil des Unternehmens, die drei Strategien für Transformation von Bestand und sagt: „Nicht jedes Haus muss alles können und dabei auch noch eine Miete von fünf Euro haben.“ Mit Benjamin spreche ich über einen neuen Fonds mit einem Volumen von 250 Millionen Euro, über Commitments mit Bestandsportfolios, über Rückbau und das Qualitätsmerkmal: Schild an der Autobahn. Benjamin rechnet vor, wie bezahlbares Wohnen geht, zeigt auf, was Bevölkerungswanderung zwischen den Stadtteilen bedeutet und was Miet- und Vollkornbrotpreisspiegel uns genau sagen wollen.
Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene

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Spannendes aus der Immobilienwirtschaft