Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene Archiv
315 Episoden
34 Minuten
„Wir machen im Ausland die bessere Rendite“ und „Die Herausforderung ist Deutschland“: Pepijn Morshuis macht das ganz einfach. Im Neubau gibt es in Deutschland 3,5 Prozent Nettorendite, in den USA etwa sechs und in Polen noch mehr. Der Geschäftsführer der Trei Real Estate, der für eine Pipeline von zwei Milliarden Euro und Assets under Management von 1,3 Milliarden zuständig ist, hat drei Zielmärkte festgelegt: Deutschland, USA und Polen. In Planung und Bau befinden sich derzeit 6.000 Wohneinheiten – zum großen Teil Mietobjekte: 2.500 in Polen, etwa 2.200 in den USA und nur 1.400 in Deutschland. Das Engagement der Trei hier hat sich verringert, was neben den Renditen auch an den Standards liegt. Die sind für Pepijn Morshuis in Deutschland zu hoch. Wir sprechen also über die verschiedenen Projekte, die Bereinigung des Portfolios, die Koordination von Bauen in drei sehr unterschiedlichen Ländern, über Fluktuation, die Qualität von Gebäuden und Joint Ventures. Warum Pepijn Morshuis trotzdem optimistisch auf Deutschland blickt, verrät er mir am Ende des Podcastes. Viele Zahlen, aber eine sehr spannende Unternehmensvision.
35 Minuten
„Wir matchen uns immer mit den Anleihen, das ist unsere Benchmark“: Das sagt Dominik Barton, mit dem ich eine Tradition entwickelt habe. Wir treffen uns regelmäßig und schauen auf die Aktualitäten. Er sieht: Im Vergleich zu den Anleihen kommt man mit der Cash&Cash-Rendite der Immobilien schlechter weg. Der Chef des vollintegrierten familiengeführten, bundesweit tätigen Immobilien-Investmenthauses hat auch eine Binsenweisheit parat, die jetzt für manche die Überlebensgarantie wäre: In guten Zeiten sorgt man für schlechte vor. Und so verdauen wir gemeinsam hohe Abwertungen, schauen auf das Vertrauen von Anlegern in die Immobilie, reden über Sanierung in C- und D-Lagen. Dominik Barton erfindet noch schnell eine neue Lage, die X-Lage. Zudem zieht er den geschwungenen Dreisatz heran. Wir sprechen über Asset- und Propertymanagement und das dazu notwendige Knowhow, den Haumeister als Visitenkarte und den Mieter als Kunden. Es geht natürlich auch um Renditen und Dominik Barton bleibt sich und seinem Mantra treu: Immobilien müssen langfristig gedacht werden. Ein kleines Bonmot fast am Ende des Podcasts: Dominik Barton und der Spruch Back in Heaven 27.
40 Minuten
„Es gibt schon Lösungen, nur da muss man radikal rangehen“: Eike Becker gehört zu den Visionären der Branche und gilt als ein Kämpfer für neues Denken. Also sprechen wir über Reformen und Weiterdenken, über Streitkultur, den richtigen Umgangston und das Verständnis füreinander. Eike Becker kritisiert das Verschwenden von wertvoller Energie, weil „wir dysfunktionale Prozesse haben“. Es geht um den Bau mit Holz und zwei Beispiele: das Timber Pioneer in Frankfurt und das Rockywood. Beide sehr besonders. Das eine ein Hochhaus in Holz-Hybrid-Bauweise, das andere wohl das einzige Haus, das um einen Boxclub herum gebaut wurde. Wir thematisieren Bauverhinderungsprozesse, den Bedarf an Mitbestimmung, Lobbygruppen, Künstliche Intelligenz und das Berufsbildbild der Architekten und das oft fehlende Mindset für den entscheidenden Schritt Richtung Zukunft. Eike Becker erzählt aber auch, warum er optimistisch ist.
29 Minuten
„Es gibt kein Verständnis-, sondern ein Umsetzungsproblem“: Laura Schick ist angetreten, um Frauen zu Immobilien-Besitzerinnen zu machen. Mit „Blondinen können alles. Außer Geld“ reüssierte die Investmentmaklerin und landete einen Bestseller und in dutzenden Interviews. Ihre Botschaft: Frauen sollen sich selbst um ihre Finanzen kümmern und damit zeitig beginnen. In unserem zweiten Podcast frage ich Laura nun, wie die Reaktionen auf ihr Buch waren. Es geht zudem um Rentenlücken für Frauen, die Herausforderungen bei möbliertem Wohnen und warum viele Makler selbst keine Wohnungen kaufen. Laura findet, dass der jetzige Markt perfekt für den Anfang ist: großes Angebot, Preisverhandlungen sind möglich. Und sie empfiehlt das Berliner Umland. Natürlich darf die Frage nach dem zweiten Buch nicht fehlen.
41 Minuten
„Sachsen-Anhalt macht eine hervorragende Wirtschaftspolitik“: Julius und Jobst Junicke sind sich einig, sehen beispielsweise die Intel-Ansiedlung als großes Kompliment für die Region. Die Brüder, die ihre Podcast-Premiere bei mir haben, gründeten die Junicke Gruppe 2016 und sind Spezialisten für Logistik und Light Industrial. Auf Magdeburg als Standort legten sie sich schon vor der Intel-Entscheidung fest, kauften ein 110 Hektar großes Grundstück in Neugattersleben, 30 Autominuten von Magdeburg entfernt. Julius und Jobst erzählen außerdem über die Familientradition als Unternehmer und den Spirit der Vorfahren, von Jobs auf Baustellen und dem Geschäft mit der Weihnachtspost. Es geht um die richtige Vermarktung von Standorten, die Länge von Baugenehmigungsverfahren, um Cluster in Sachsen-Anhalt und vorhandene Flächenpotenziale, um das Willkommensein in der Region, die Unterstützung des Mittelstandes und dessen Standorttreue. Jobst und Julius erzählen über ihre Zeit in Brasilien und Amerika, es geht um das Weltwirtschaftsforum in Davos, wo Deutschland keine gute Figur macht. Zum Schluss muss es natürlich um Fußball gehen, schließlich haben wir den Podcast im Stadion vom 1. FC Magdeburg aufgenommen.
1 Stunde 6 Minuten
Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen als Logistik-Hotspot: Genau darüber habe ich bei der Real Estate Mitteldeutschland mit Fabio Kirchgeßner von Panattoni, Adrian Zellner von GARBE Industrial Real Estate und Maximilian Tappert von HIH gesprochen. Unser Gespräch dreht sich natürlich um Ansiedlungen, die Chancen und Risiken beispielsweise, die mit Intel für Magdeburg verbunden sind. Wir reden über Fachkräfte, den dringenden Wunsch nach Flächen in Dresden, die Akzeptanz von Logistik, Bestandssanierung und die Daseinsberechtigung alter Hallen. Gedanklich reisen wir nach Kabelsketal, Bitterfeld-Wolfen, Frankenberg, Gera, Schmölln, Ottendorf-Okrilla: Mitteldeutschland im Logistik-Fokus eben. Bevor es mit den drei Herren los geht: Die Real Estate Mitteldeutschland als größter Standortkongress für die drei Bundesländer war ein großer Erfolg. Und das natürlich auch Dank vieler Partner. Daher gilt der Dank an dieser Stelle unseren Premiumpartnern, den Stadtwerken Leipzig und der Züblin AG. Und allen anderen Partnern, hier ganz fix aufgezählt: BF.real estate Finance, Bosch Thermotechnik GmbH, Chargeone, Getec Group, Jones Lang Lasalle SE, KLM-Architekten, Landesbank Baden-Württemberg, PriceHubble GmbH, Schindler Deutschland AG & Co. KG, Sirius Facilities, Sparkasse Leipzig, Stadt Chemnitz, Wessling Consulting Engineering.
44 Minuten
„Die Professionalität, die ich in der Wirtschaft anmahne, mahne ich nun drei Mal in der Politik an“: Das ist ein weiteres Zitat von Dr. Hans Volkert Volckens. Schon bis hierhin ist klar: Er ist der Mann für messerscharfe oder auch hammerharte Analysen. Der Initiator von Blacklake Partner, der Elephantenrunde der Immobilienwirtschaft, fordert brutale Ehrlichkeit ein, eine harte Auseinandersetzung mit der Politik. Man müsse nicht im Burgfrieden der Politik applaudieren, sondern den Streit und die Hintergründe öffentlich machen. Um eben die Herausforderungen der kommenden Jahre – wie eben gehört – irgendwie hinzubekommen. Wir sprechen außerdem über die partielle Überbewertung von Objekten, das FingerindieWundelegen von Banken, die Loslösung von der immobilienwirtschaftlichen Realität, über die Kandidaten der Branche, die „die didaktische Mentalität von Gebrauchtwagenhändlern haben“. Wie schrieb Hans Volckens so schön bei LinkedIn: „René Benko war es nicht allein“. Weitere Themen: Wertschöpfungsverlagerungen in das Ausland, ESG, standortpolitische Fragestellungen, die aus seiner Sicht zu wenig bedacht werden. Ich hoffe, dass das Gespräch für alle so bereichernd ist wie für mich und dass es die richtigen Leute sehr genau anhören.
28 Minuten
„Auf den Bestand können wir aus statischen Gründen nicht einfach obendrauf bauen“: Das sagt Jan Riemann, verantwortlich für die Projektentwicklung bei ALDI Süd. Was im Bestand nicht geht, funktioniert aber sehr gut im Neubau. 2.000 Wohnungen will das Unternehmen in den kommenden Jahren bauen – verstärkt auch in Metropolen wie München, Stuttgart, Frankfurt am Main, Köln und Düsseldorf. Ich spreche mit Jan über Mixed Use und welche Nutzungsarten noch in Frage kommen, über die Stärkung der Nahversorgung, Geschwindigkeit beim Bauen, über Partnerschaften und die Aussage, dass Risiko und Verlässlichkeit bessere Preise ergeben. Jan erzählt außerdem, welche Möglichkeiten in der aktuellen Marktlage der Rückkauf eines Portfolios mit 75 Projekten bedeutet, über das vertikale Denken im Bestand, über interne Experten und den Baukostenindex. Spannende Einblicke in ein Unternehmen, das sonst eher – zumindest im Immobilienbereich – nicht unbedingt als großer Player wahrgenommen wird.
34 Minuten
„Derzeit haben wir die Qual der Wahl“: Peyfand Jafari bevorzugt Berlin und dort die Altbauten in besten Kiezlagen. Derzeit gibt es eine Menge Angebot. Zu Preisen, die sehr gut sind. 2023 kaufte die PREIG AG elf Häuser, in diesem Jahr sollen es zwischen zwölf und 16 werden. Wir sprechen über die Verkäufer, die meist Privatpersonen und mit ESG überfordert sind, über die energetische Sanierung in Milieuschutzgebieten, den Login-Effekt und die unternehmenseigene Wohnungstauschbörse, die bestens funktioniert. Es geht auch um die Mieter und deren Angst vor neuen Eigentümern und Sanierung. Gar nicht ängstlich transformierte Peyfand Jafari mit seinem Team das Unternehmen: vom Gewerbe zum Wohnen. Ein spannender Prozess, den er mir erklärt.
41 Minuten
„Du musst die Brille anders justieren“, sagt Michael Garstka. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der LIST Development und damit Teil der LIST Gruppe. Ich habe ihn eingeladen, um mit ihm über sein relativ neues Geschäftsmodell zu sprechen: als Service Developer. Begonnen hat er damit vor ein paar Jahren, nun lautet die Prognose, dass diese Sparte künftig 50 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen wird. Es geht um den Nasenfaktor und die Konstanz im Team, um Kooperationen mit Premier Inn und B&B Hotels, das Klumpenrisiko im Hospitality-Bereich und den damit verbundenen Haarausfall. Bei der Bestands-Revitalisierung kommt ein Drei-Phasen-Modell zum Einsatz, das am Ende einen Festpreis möglich macht – mit viel Transparenz und mit sich lichtenden ESG-Nebelschwaden. Es geht also um Transformation: „Wir produzieren keine Schrauben und können nicht von heute auf morgen Dinge ändern“, sagt Michael. Aber an die Zukunft denken. Wie die aussieht, welche Themen relevant sind: Wir haben das alles auf dem Schirm. Und auch hier habe ich wieder einen kleinen Teil Fußball untergebracht: Denn Michael ist Werder Bremen-Fan und erlebte schon so manche – wie er es nennt – „charmante Nacht“.
34 Minuten
„Die Preise werden wieder nach oben gehen“: Thomas Schüttken ist ein Experte für den Düsseldorfer Markt. Seine Einschätzung gilt für den Neubau, während er dem Bestand derzeit Abschläge von 15 bis 20 Prozent bescheinigt. Seit 1997 gibt es Böcker-Wohnimmobilien, ein Unternehmen mit tiefster Verwurzelung in Düsseldorf. Ich spreche mit Thomas über die Bemühungen der Stadt, den Wohnungsbau anzukurbeln, über Firesales, die Rückkehr der Investoren und den epischen Kampf Neubau versus Bestand. Thomas Schüttken erzählt zudem über das Cocoon, eine Konversion im Zooviertel. Das in die Jahre gekommene Bürohaus verwandelt sich nun in Eigentumswohnungen. Über die CO2-Einsparungen bei diesem Projekt und warum Konversionen für die Nachbarn anstrengend sind – auch das thematisieren wir. Thomas erzählt außerdem sehr offen, wie viele Niederlassungen er schließen, wie viele Mitarbeiter er entlassen musste. Ehrliche Worte in herausfordernden Zeiten. Aber: „2026 werden wir wieder Preissteigerungen sehen."
43 Minuten
„Wenn Kunst nur schön ist, dann kannst du auch zu IKEA gehen“: Wolfgang Sohn will Kunst im öffentlichen Raum, Kunst am Bau und die Auseinandersetzung damit. Er ist Fotokünstler, Dozent, Eventmanager, Marketing-Experte und einer der Macher der Kreativszene Düsseldorfs. Ich habe mit ihm über die Mutlosigkeit in Deutschland zu diesem Thema gesprochen, wie im Intro gehört: Für ihn ist Deutschland ein Entwicklungsland. „Wenn hier ein Künstler den Kanzler malt, berichtet die BILD-Zeitung und er wird in den Dreck gezogen“, sagt Wolfgang. Wir sprechen über Subkultur und deren Polierung, über die Sprache der Künstler, über den Sinn von Regulatorik, um Kunst am Bau zu einem Standard zu machen. Und natürlich erzählt Wolfgang von seinen eigenen Projekten im öffentlichen Raum, eines davon bekam den international angesehen ICONIC Award. Es geht um die Ausgangsposition der Kunst, den Blick aus dem Augenwinkel, subtilen Kunstkonsum, Barcodes, die Grundidee von Ausstellungen und wie Künstler reagieren, wenn sie angefragt werden. Dieter Nuhr beispielsweise sagte direkt zu. Kurzum: Die positive Aufladung einer Baustelle durch Künstler, von einem Kreativkopf Deutschlands beschrieben, der eine Gemeinsamkeit mit Campino, Sönke Wortmann und Moritz Führmann hat, alles garniert mit veganen Würstchen. Wohl bekomms!
35 Minuten
„Es gibt keine Hemmnisse wie die bare Münze, es geht vor allem um Mentalität, um Führung und den Widerstand gegen Veränderung“: Das sagt Dr. Chris Richter über eine aktuelle Studie von Drees & Sommer zu meinem Augenverdreh-Thema Digitalisierung. Chris ist bei Drees & Sommer Nordrhein-Westfalen für Strategieberatung verantwortlich, worunter eben auch dieses Thema fällt. Die Studien-Erkenntnisse sind schon erstaunlich, wenn man bedenkt, wie lange bereits über Digitalisierung gesprochen wird und welche Wichtigkeit sie zumindest verbal erfährt. Es geht um den tiefen Schmerz der Transformation, um Berater mit Rollkoffer, die Sitzposition auf dem Fahrrad, klare Messkriterien, Nachjustieren, Händeklatschen, Führungspersönlichkeiten, die lange allein entschieden haben. Besonders spannend für mich sind die Entwicklungen, die Chris in seiner Beratungstätigkeit bei den Projektentwicklern sieht: mehr Lokalisierung und Regionalisierung, der Hamburger bleibt also im Norden, der Münchner im Süden. Es kommen andere Menschentypen in breitere Managementboards, was wiederum zu mehr Resilienz führt. Der USP von Developern sei wieder gefragt, nicht jeder kann jede Assetklasse. Und zum Schluss reden wir noch über unser Lieblingsthema: Fußball. Chris bedauert mich, weil das mit dem Aufstieg wohl in die Ferne rückt, und ich ihn: Abstiegskampf fetzt nicht.
43 Minuten
„Die Form der Unterbringung wird schlechter werden“: Diese Diagnose von Jens Nagel macht keine Lust auf das Alter. Mit dem Hemsö-Chef spreche ich über den Pflegeheimmarkt, der derzeit immer wieder durch Insolvenzen Schlagzeilen macht. Im deutschen Portfolio von Hemsö gab es auch Probleme, Jens redet sehr offen mit mir darüber und erzählt, warum in einem Fall die geregelte Schließung die Lösung war. Erstaunlich für mich: Viele Schieflagen werden durch hohe Außenstände bei den Kommunen verursacht. „Teilweise hat man den Eindruck, dass bewusst auf Zeit gespielt wird“, so Jens Nagel. Verzugszinsen gibt es keine. Der Teufelskreis ist eröffnet: Deutschland hat eine Unterversorgung in der Pflege, eine Fachkraftquote, die teilweise Pflege unter zweifelhaften Bedingungen Zuhause notwendig macht. Personal fehlt, auch weil die Insolvenzwelle vielen Angst macht und sie sich in andere Branchen zurückziehen. Sanierungen finden nur selten statt, da die Investments – siehe Außenstände bei den Kommunen – nicht refinanziert werden. Dazu kommt eine hohe Regulatorik und Bestandsschutz, der ganz schnell weg sein kann. Ich spreche mit Jens über die Idee Claus Weselsky von der GDL für einen lautstarken Protest der Pflegebranche zu engagieren. Denn: „Weder Jung noch Alt haben in Deutschland eine Lobby.“
51 Minuten
Das neue Immobiléros Special wirft einen Blick nach Berlin - dem Reallabor Deutschlands – in die Stadt der Wohnungsnot und der Enteignungsfreunde. Udo Krettek führt gemeinsam mit seiner Partnerin Uta Schleese seit über 30 Jahren die PIK Partner Immobilien Konzept GmbH - ein Frontbericht von einer Hausverwaltung, die jeden Tag im direkten Mieterkontakt steht. Das Interessante daran neben der Lagebeschreibung – Eigentümer Udo Krettek ist gelernter Bauingenieur aus Cottbus und hat noch die letzten Züge der DDR samt marodem Wohnungsbestand sowie den kompletten Wandel des Marktes in Berlin erlebt. Er übergibt gerade an seinen Sohn Erik Weihrauch, dessen Weg vom Vorstandsassistent bei Christoph Gröner und der CG-Gruppe über u.a. Ziegert Berlin und Soravia Deutschland bis eben in die Hausverwaltung seines Vaters führte – zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Situation. Also: Ein kurzer Exkurs in die Entwicklung des Wohnungsmarktes Berlin jenseits der Marktberichte - mit einem Blick auf die Betroffenen der Situation hinter den miesen Leerstands- und Baugenehmigungszahlen. Und noch ein Tipp: natürlich kann man wie jedes Jahr einen 360-Grad-Blick auf den Berliner Immobilienmarkt werfen – nämlich beim Berliner Immobilienkongress am 6. Juni 2024 im Nhow-Tagungshotel direkt an der Spree. Anmeldungen sind möglich unter Immocom.com – alle Links findet Ihr in den Shownotes.