Podcaster
Episoden
22.02.2026
32 Minuten
In der zweiten Folge des „Sicherheitssonntags“ (SISO) geht es nach
München zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), dem wohl
wichtigsten sicherheitspolitischen Forum Europas. Unser Co-Host
Florian Schäfer blickt gemeinsam mit Wilhelmine Stenglin,
Redakteurin für Sicherheitspolitik und Verteidigung bei Table
Media, hinter die Kulissen der diesjährigen Konferenz. Was macht
die MSC so besonders? Welche Signale gingen von ihr aus – und was
bedeutet das für die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit
Europas? Im Gespräch geht es um die besondere Rolle der MSC als
informelles, aber hochwirksames Forum internationaler Politik. Es
ist ein Ort ohne formale Beschlüsse, aber mit enormer politischer
Signalwirkung. Wilhelmine Stenglin berichtet aus journalistischer
Perspektive von Hintergrundrunden, bilateralen Treffen und den viel
zitierten „Flurgesprächen“, in denen oft mehr passiert als auf der
großen Bühne. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf der
Atmosphäre der diesjährigen Konferenz: War die Unsicherheit
angesichts globaler Krisen, vom russischen Angriffskrieg gegen die
Ukraine bis zu den weiterhin angespannten transatlantischen
Beziehungen spürbar? Besondere Aufmerksamkeit galt den Reden von
Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Außenminister Marco Rubio.
Welche Kernbotschaften setzten sie? Diese und weitere Fragen rund
um die Debatten auf der MSC werden in dieser Folge beantwortet.
Darüber hinaus greifen wir im Podcast eine strategische Idee auf,
die jüngst auf dem Weltwirtschaftsforums in Davos formuliert wurde.
Der kanadische Premierminister Mark Carney warb für eine engere
Kooperation sogenannter „Mittelmächte“ – darunter Kanada,
europäische Staaten, Australien oder Japan. War diese Idee auf der
MSC bereits greifbar? Entstehen hier neue Koalitionen jenseits
klassischer Bündnisstrukturen? Zum Abschluss ziehen wir Bilanz: Was
bleibt von dieser MSC? Welche Signale gingen von München aus – nach
Washington und in die europäischen Hauptstädte? Eine Folge über
Stimmungen, strategische Verschiebungen und die Frage, wie viel
geopolitische Realität sich in den Konferenztagen in München
verdichtet hat. Deine Unterstützung macht den Unterschied!
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20.02.2026
28 Minuten
In der dritten Staffel unseres Europapodcasts kehren wir erneut zu
Jon Worth und seinem Projekt Cross Border Rail zurück – und stellen
eine ganz praktische Frage: Taugt Europas Bahnverkehr für den
Alltag? Jon ist quer durch Europa gereist und hat den Realitätstest
gemacht: Umstiege, Fahrpläne, und grenzüberschreitende
Verbindungen. Wie verlässlich sind Anschlüsse über Grenzen hinweg?
Warum werden scheinbar einfache Reisen schnell kompliziert, sobald
unterschiedliche nationale Systeme aufeinandertreffen? Wir sprechen
darüber, wo der Bahnalltag in Europa funktioniert, wo er scheitert
– und was passieren müsste, damit der Zug wirklich zur
alltagstauglichen Alternative zum Auto oder Flugzeug wird. Eine
Staffel über verpasste Anschlüsse, fragmentierte Systeme und die
Frage, ob Europas Schienenverkehr im Alltag wirklich zusammenpasst.
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13.02.2026
29 Minuten
Mit dieser zweiten Folge unseres Europapodcasts kehren wir zurück
zu Jon Worth und seinem Projekt Cross Border Rail und diesmal wird
es ungemütlich. Statt romantischer Zugfahrten durch offene
Landschaften geht es um kaputte Gleise, fehlende Verbindungen und
Strecken, auf denen zwar Schienen liegen, aber längst keine Züge
mehr fahren. Jon berichtet von Abschnitten, an denen Europa
infrastrukturell auseinanderfällt: Grenzbahnhöfe ohne Anschluss,
stillgelegte Trassen, politische Versäumnisse, die sich im Fahrplan
niederschlagen – oder eben nicht. Was bedeutet es, wenn zwei
Nachbarländer zwar wirtschaftlich eng verflochten sind, aber keine
funktionierende Bahnverbindung mehr haben? Und warum ist es oft
einfacher, von einer Hauptstadt in die nächste zu fliegen als mit
dem Zug zu fahren? Wir sprechen darüber, wo die größten Lücken im
europäischen Schienennetz liegen, welche historischen, finanziellen
oder politischen Gründe dahinterstehen – und was das für die Idee
eines zusammenwachsenden Europas bedeutet. Eine Folge über
Infrastruktur als Gradmesser europäischer Integration – und über
die Frage, warum ausgerechnet an den Grenzen so oft Stillstand
herrscht.
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06.02.2026
29 Minuten
Mit dieser Folge startet eine neue Staffel rund um das Projekt
Cross Border Rail von Jon Worth. Zum Auftakt nehmen wir euch mit
auf eine Reise quer durch Europa – und stellen uns eine ganz
grundlegende Frage: Wie verrückt muss man eigentlich sein, um sich
vorzunehmen, wirklich alle grenzüberschreitenden Bahnstrecken des
Kontinents abzufahren? In der ersten Folge sprechen wir darüber,
was Jon zu diesem Projekt motiviert hat und wie aus einer Idee ein
monatelanges, oft auch strapaziöses Unterfangen wurde. Wo überall
hat es ihn hingezogen? Von gut ausgebauten
Hochgeschwindigkeitsstrecken bis zu abgelegenen Grenzbahnhöfen, an
denen Europa plötzlich sehr klein – oder sehr fragmentiert – wirkt.
Wir zeichnen nach, welche Routen besonders herausfordernd waren, wo
Infrastruktur überrascht hat und wo sie an ihre Grenzen stößt.
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25.01.2026
28 Minuten
Herzlich willkommen zur Premiere des Sicherheitssonntags (SISO)!
Unser erstes Thema dieser neuen Sendung lautet: Was bedeuten die
aktuellen Entwicklungen in Südamerika für Europa? Mit dem
„Sicherheitssonntag“ startet der Europapodcast ein neues,
monatliches Format zur vertieften Einordnung internationaler
Sicherheitsfragen, das einen klaren Fokus auf Europa legt. In der
ersten Folge richtet sich der Blick bewusst über die unmittelbare
Nachbarschaft Europas hinaus nach Lateinamerika. Unser neuer
Co-Host [Florian Schäfer](https://www.europapodcast.de/team/)
spricht mit der Lateinamerika-Expertin **Inga von der Stein** über
die sicherheitspolitische Bedeutung der Region, die wachsende
Präsenz globaler Akteure wie China, Russland und Iran und die
Frage, warum die Monroe-Doktrin von 1823 über 200 Jahre nach ihrer
Formulierung wieder zu einem zentralen strategischen Referenzrahmen
der US-amerikanischen Politik wird.
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Über diesen Podcast
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