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Episoden
23.05.2026
6 Minuten
Die Gräser bringen den grossen Heuschnupfen. Rund 70 Prozent aller Pollenallergikerinnen und -allergiker reagieren auf Gräserpollen. Regen wäre ein Segen, aber nicht jeder Regentyp bringt eine Entspannung. Die Gräserpollen sind seit Mitte April in der Luft und haben jetzt nach dem Auffahrtsregen und der aktuellen Sommerwetter ihren Höhepunkt. Rund 70 Prozent aller Pollenallergikerinnen und -allergiker reagieren auf Gräserpollen. Und Regen muss nicht immer eine Entspannung bringen, bei Gewittern reden die Fachleute sogar von Gewitterasthma. Höhere Luftfeuchtigkeit und ein kurzer Platzregen lassen die Pollen aufplatzen und so entstehen kleinere allergene Pollenpartikel, welche noch tiefer in die Lugen eindringen können. Ein Grashalm besitzt im Schnitt vier Millionen Pollen. Für eine mittlere bis schwere allergische Reaktion braucht es nur rund 50 Gräserpollen in einem Kubikmeter Luft. Tipps und Tricks um die Symptome zu lindern, finden Sie unter aha.ch - dem Allergiezentrum Schweiz.
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16.05.2026
5 Minuten
Vielleicht hat der Regen über die Auffahrtstage Ihre Freizeitpläne durcheinandergebracht? Auch wenn der Zeitpunkt des Niederschlags möglicherweise unpraktisch war: Der Regen im Mai hat auch positive Seiten. Die Böden in der Schweiz waren lange trocken. Grund dafür war vor allem der äusserst trockene April. Der Regen im Mai entspannt die Situation nun kontinuierlich. Genug Wasser im Boden vor den Sommermonaten verringert potenzielle Risiken: einerseits das Risiko von Trockenheitsstress für Pflanzen, andererseits können auch Hitzeextreme durch feuchte Böden etwas gemildert werden. Verdunstendes Wasser kühlt nämlich die Luft – wie beim Schwitzen.
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09.05.2026
4 Minuten
Die Luft wird im Frühjahr schnell warm, aber die Seetemperatur hinkt hinterher. Grund ist die höhere Wärmekapazität von Wasser. Die grösseren Seen haben derzeit etwas 16 Grad. Bis sie 20 Grad haben, dauert es noch bis Mitte Juni. Denn die Wärmekapazitä von Wasser ist viel grösser als die von Luft. Um 1 kg Wasser um 1 Grad zu erwärmen, braucht es vier Mal mehr Energie als wenn ich 1 kg Luft um 1 Grad erwärmen möchte.
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02.05.2026
5 Minuten
Im Wetterbericht hört man immer wieder, dass es in Basel und im Rhonetal am wärmsten wird. Das ist kein Zufall. Beginnen wir mit Basel. Der Hauptgrund, warum es dort oft wärmer ist als im Mittelland, ist die Höhenlage. In einer gut durchmischten Atmosphäre nimmt die Temperatur pro 100 m Höhe um 1 Grad ab. Da Basel rund 200 m tiefer liegt als viele Orte im Mittelland, ist es dort an einem sonnigen Tag oft 2 Grad wärmer. Im Rhonetal hingegen können die höheren Temperaturen nicht mit der Höhenlage erklärt werden. Denn die Höhenlagen der grösseren Orte im Rhonetal und im Mittelland sind ähnlich. Vielmehr spielen die Eigenschaften des Tals eine entscheidende Rolle. Das Luftvolumen über dem Tal ist viel kleiner als über der Ebene. Gleichzeitig wird die Luft nicht nur vom Boden, sondern auch von den felsigen Hängen auf der Talseite erwärmt. Dadurch kann sich die Luft im Rhonetal schneller erwärmen kann als im Mittelland. Neben der Höhenlage und den Eigenschaften des Tals gibt es noch weitere Faktoren, welche auf kleinem Raum einen grossen Einfluss auf die Temperaturen haben können, beispielsweise der Wind oder auch die Wassertemperatur der grösseren Seen.
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25.04.2026
7 Minuten
Ist die Luft sehr trocken, herrscht teils ausgezeichnete Fernsicht. Die Erdkrümmung bestimmt, wie weit wir sehen. Bei Hochdrucklagen wird die Luft zunehmend trocken. Gibt es keinen störenden Saharastaub, ergibt sich von Alpengipfeln aus eine herrliche Fernsicht. Der letztlich begrenzende Faktor ist die Erdkrümmung. In den Alpen sind an Tagen mit ausgezeichneter Sicht 150 bis 200 Kilometer möglich. Von der Dufourspitze aus würde die Sicht theoretisch bis ans Mittelmeer reichen – praktisch endet der Blick jedoch am Hügelzug der ligurischen Küste.
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Über diesen Podcast
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch
immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen
in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen
die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene
beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch
viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr
beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter.
Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im
Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht
haben und sie ins Staunen versetzt haben.
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