Podcaster
Episoden
22.02.2026
50 Minuten
Der Schwingerkönig Stucki Chrigu trifft bei Olivia Röllin in Zürich
auf die Unternehmerin Magdalena Martullo-Blocher. Christian Stucki
(41) oder Stucki Chrigu, wie er sich selbst nennt, ist einer der
erfolgreichsten Schwinger der Gegenwart: Schwingerkönig 2019,
Gewinner von zahlreichen Kranzfesten sowie des Kilchberger- und des
Unspunnen-Schwingets – der seltene «Schwinger-Grand-Slam». Hätte
man ihm mit 18 gesagt, dass er einmal eine Familie mit Schwingen
ernähren würde, hätte er geantwortet: «Hesch en Flick weg?» –
trotzdem ist es genau so gekommen. 2023 beendete der gelernte
Forstwart nach über 30 Jahren im Sägemehl seine aktive Karriere,
auch aufgrund von körperlichen Beschwerden. Heute teilt er sich mit
seiner Frau die Familien- und Erwerbsarbeit, arbeitet mit
verschiedenen Werbepartnern zusammen und ist für einen
Sackmesserhersteller tätig – am liebsten aber kocht oder fischt er.
________________________________________ Magdalena Martullo-Blocher
(56) ist Unternehmerin, Nationalrätin der SVP für den Kanton
Graubünden und Chefin der international tätigen EMS-Chemie-Gruppe.
Sie gehört zu den reichsten Schweizerinnen, behauptet von sich
aber, sie habe gar keine Zeit, Geld auszugeben, und wohnt bis heute
im ehemaligen Elternhaus am Zürichsee. Aufgewachsen am See und
verwurzelt in Graubünden, pendelt sie seit über zwanzig Jahren
zwischen Familienleben, globalem Management und Bundeshaus. Dabei
wollte sie ursprünglich Schriftstellerin werden. Entspannung findet
sie in den Bergen, in der Natur oder auf Reisen in andere Kulturen,
etwa nach China. Legendär ist sie für ihre pointierten Sprüche, die
man sich in den sozialen Medien tausendfach angeschaut hat.
________________________________________ Moderation: Olivia Röllin
_______________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede
Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche,
Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser
Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur
Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie
aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den
Tag hinaus Gültigkeit hat.
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15.02.2026
54 Minuten
Thomas Zurbuchen, Astrophysiker und ehemaliger
Wissenschaftsdirektor der NASA, trifft auf Comedian Michael
Elsener. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihr Leben
Thomas Zurbuchen (58) Astrophysiker, ehem. Wissenschaftsdirektor
der NASA Thomas Zurbuchen war sechs Jahre lang Forschungsdirektor
der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und damit einer der
einflussreichsten Wissenschaftler der Welt. In den USA nannte man
ihn schlicht «Dr. Z.» – sein Nachname galt als zu kompliziert.
Zurbuchen verantwortete ein Budget von fast acht Milliarden Dollar
und führte gegen 10’000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In dieser
Funktion leitete er zahlreiche Schlüsselmissionen der Raumfahrt,
darunter Marsmissionen und das «James-Webb»-Weltraumteleskop.
Aufgewachsen ist er in Heiligenschwendi im Berner Oberland als Sohn
eines Predigers einer Freikirche. Die Familie lebte in einfachen
Verhältnissen und war auf Spenden aus der Gemeinde angewiesen. Ob
der «Berner Bub vom Land» überhaupt den Sprung ins Gymnasium
schaffen würde, war lange alles andere als selbstverständlich. Sein
Interesse an Naturwissenschaften führte ihn schliesslich an die
Universität Bern und später in die USA. Dort machte er Karriere als
Astrophysiker, wurde Professor an der University of Michigan und
entwickelte sich zu einer zentralen Figur der internationalen
Weltraumforschung. Heute ist Thomas Zurbuchen an der ETH Zürich
tätig, wo er das «Space Center» leitet. Sein Lebensweg steht
exemplarisch für eine aussergewöhnliche Karriere – von bescheidenen
Verhältnissen im Berner Oberland bis an die Spitze der globalen
Raumfahrt. Thomas Zurbuchen ist mit einer Musikerin verheiratet und
Vater von zwei erwachsenen Kindern. _____________________________
Michael Elsener, Comedian (40) Michael Elsener steht für politische
Satire. Sein Anspruch ist es, sein Publikum zu einem aktiven,
demokratischen Miteinander in der Gesellschaft zu bewegen.
Aufgewachsen ist er als Ältester von zwei Kindern in Hünenberg im
Kanton Zug. Zur Comedy kam er früh und eher zufällig: Ein Freund
zapfte das Fernsehsignal eines Nachbarn an, sodass die beiden Buben
heimlich die amerikanische «Letterman Show» schauen konnten. Viel
verstand Elsener damals nicht – doch die Art der Show und ihre
Energie liessen ihn nicht mehr los. Seine ersten Parodien galten
Verwandten und Lehrpersonen. Daraus entwickelte sich ein präziser,
beobachtender Stil, für den er heute auch über die Schweiz hinaus
bekannt ist. Michael Elsener tritt inzwischen auch im
englischsprachigen Raum auf. Im vergangenen Jahr stand er am
weltweit renommiertesten Comedyfestival auf der Bühne, dem
Edinburgh Fringe Festival. Diese Erfahrung habe ihm neue Seiten an
sich gezeigt, sagt Elsener. Privat pflegt er feste Rituale: Wenn
möglich schwimmt er täglich im See – bei jeder Temperatur und jedem
Wetter. Vor Auftritten schläft er jeweils 20 Minuten, um «frisch im
Kopf» zu sein. In seinem neuen Programm «Gute Entscheidung»
eröffnet der Comedian und Politikwissenschafter seinem Publikum
neue Perspektiven auf Kopfentscheide und Bauchgefühle.
____________________________ Moderation: Dani Fohrler
____________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden
Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen,
Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und
auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und
über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer
Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus
Gültigkeit hat.
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08.02.2026
50 Minuten
Gabi Schenkel ruderte allein über den Atlantik , Marcel Huwyler
schreibt Krimi-Besteller. Bei Christian Zeugin treffen 5282 km
Einsamkeit auf messerscharfen Wortwitz. Ein Talk über
Grenzerfahrungen – auf hoher See und auf Papier. Gabi Schenkel
ruderte als erste Schweizerin allein über den Atlantik. 75 Tage
lang war die 5282 Kilometer lange Strecke zwischen den Kanaren und
Antigua ihr Zuhause. Allein mit der Kraft ihres Körpers und ihrem
„Bauchgefühl“ trotzte sie Stürmen, einer Kenterung und dem Ausfall
ihrer technischen Geräte. Die ehemalige Osteopathin, die heute als
Coach und Beraterin arbeitet, nutzte die Einsamkeit auf dem Meer
auch zur Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. Als „Swiss Ultra
Princess“ – bekannt für das Starten bei Extremläufen mit Tiara und
lackierten Nägeln – bewies sie, dass eiserner Wille und
Lebensfreude keine Gegensätze sind.
________________________________________ Ihr gegenüber nimmt Marcel
Huwyler Platz. Der ehemalige Primarlehrer und langjährige
Journalist der Schweizer Illustrierten hat sich als „Bestverzeller“
in die Herzen der Krimifans geschrieben. Mit Figuren wie der
mordenden pensionierten Lehrerin Violetta Morgenstern oder der
Wirtschaftsspionin Eliza Roth-Schild schuf er ein ganz eigenes
Genre, das in Italien schlicht „un Huwyler“ genannt wird. Doch
Huwylers Leben war nicht immer nur fiktive Spannung: Als Reporter
berichtete er aus Krisengebieten und erlebte die Folgen des Tsunami
2004 aus nächster Nähe – eine Erfahrung, die ihn nachhaltig prägte.
Heute lebt der leidenschaftliche Geschichtenerzähler im Kanton
Schwyz und ergänzt die Frauenpower seiner bisherigen Bücher neu mit
dem Scharfsinn eines Taxifahrers namens Wälti.
________________________________________ Moderation: Christian
Zeugin Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr
Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und
Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine
Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr
Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer
Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus
Gültigkeit hat.
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01.02.2026
51 Minuten
Der Rapper Gian Marco Schmid alias Gimma trifft bei Olivia Röllin
in Chur auf die Architektin und Journalistin Anita Simeon Lutz.
Gian Marco Schmid (45) besser bekannt als «Gimma», ist Rapper und
Autor aus Haldenstein bei Chur. Er verteilt schon in der
Sekundarschule auf dem Pausenhof seine ersten RapTapes, später
prägt er mit düsteren und provokativen Mundarttexten über Drogen,
Sex, Depressionen und Familienchaos die Schweizer HipHopSzene und
steuert mit «Hymna» sogar den Nati-Song zur WM 2006 bei. Seine
Biografie: Hirntumor mit zwölf, Hörverlust auf einem Ohr, früher
Drogenkonsum, eine alkoholkranke Mutter und ein Jahr im Kloster,
bevor er eine KVLehre bei Calanda Bräu abschliesst. Offen spricht
er über seine Psychotherapien und sagt trotz allem, er habe eine
gute Kindheit gehabt. Letztes Jahr schrieb er ein Buch über das
Leben mit einer süchtigen Mutter, das er innert acht Tagen nach
deren Tod verfasste. Aktuell arbeitet er an einem neuen Album, in
dem er seinen bisherigen Werde- und Wendegang verarbeitet.
________________________________________ Anita Simeon Lutz (54) ist
Architektin und Journalistin. In Lenz aufgewachsen, als jüngste von
fünf Kindern, ging sie jeden Sonntag in die Kirche und genoss es,
dort vor versammelter Gemeinde aus den biblischen Texten
vorzulesen, denn das Amt der Ministrantin wurde ihr als Mädchen
verwehrt. Bald keimt der Berufswunsch Nonne in ihr auf.
Schliesslich wird ihr das 400-Seelendorf aber zu eng, sie wechselt
an die Kantonsschule Chur, schlägt ab und an über die Stränge und
entscheidet sich für ein Architekturstudium in Zürich. Schon früh
entwickelt sie eine Leidenschaft dafür, Architektur verständlich zu
erzählen. 2012 wird sie Chefredakteurin des Wohnmagazins «Das
ideale Heim» und gründet eine Familie. Als ihr Mann an Krebs
erkrankt und schliesslich stirbt, stürzt sie sich in die Arbeit -
eine Zeit, die sie bis heute verdaut. 2022 gründete sie die Zurich
Design Weeks. Heute ist sie Chefredaktorin der Verbandszeitschrift
«Schweizer Samariter». Zudem ist sie als Expertin in der
RTRArchitekturserie «Portas Avertas» zu sehen.
________________________________________ Moderation: Olivia Röllin
________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede
Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche,
Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser
Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur
Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie
aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den
Tag hinaus Gültigkeit hat.
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25.01.2026
52 Minuten
Ski-Ikone Maria Walliser und Sport-Stimme Sascha Ruefer geben bei
Gastgeber Christian Zeugin Einblicke in ihr Leben: Zwei prägende
Köpfe im Gespräch über Lebenswenden und neue Prioritäten. Maria
Walliser: Vom Rampenlicht zur Herzensmission In den 1980er-Jahren
war sie der Liebling der Nation: Dreifache Weltmeisterin und
zweifache Gesamtweltcupsiegerin. Doch mit nur 27 Jahren kehrte sie
dem Skizirkus den Rücken. Ein entscheidender Wendepunkt war die
Geburt ihrer ersten Tochter Siri, die mit Spina bifida (offener
Rücken) zur Welt kam. Seit 25 Jahren engagiert sich Walliser als
Präsidentin der «Stiftung Folsäure Schweiz» für die Prävention
pränataler Behinderungen – eine Aufgabe, die sie als
anspruchsvoller und wichtiger empfunden hat als jede Rennstrecke.
In Malans GR geniesst sie heute die Ruhe in ihrem eigenen Rebberg.
________________________________________ Sascha Ruefer: Zwischen
Nationalmannschaft und Babyglück Er ist die Stimme der Schweizer
Fussball-Nationalmannschaft und moderiert mit Leidenschaft grosse
Unterhaltungsshows wie das «VolksSchlager OpenAir». Doch neben dem
Mikrofon zeigt Sascha Ruefer eine neue, private Seite. Seit März
2025 ist er Vater der kleinen Elisa und bildet mit seiner
Partnerin, der Sängerin Eliane Müller, ein eingespieltes Team.
Neben dem Sportjournalismus hat sich Ruefer ein zweites Standbein
aufgebaut: In Geuensee betreibt er gemeinsam mit Eliane eine
Weinbar.________________________________________ Moderation:
Christian Zeugin ________________________________________ Das ist
«Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen
über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen.
«Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine
Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr
Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer
Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus
Gültigkeit hat.
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Über diesen Podcast
«Persönlich» ist die erste Live-Radio-Talksendung der Schweiz. Sie
wird jede Woche von über 400'000 Hörerinnen und Hörern am Radio
verfolgt. Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über
ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist
kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein
Gespräch zur Person und über ihr Leben. Im «Persönlich» sind Gäste
eingeladen, die aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen
haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat
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