Podcaster
Episoden
11.01.2026
52 Minuten
Die Künstlerin Lika Nüssli und der CEO der Psychiatrischen
Universitätsklinik Zürich Markus Merz lernen sich bei Olivia Röllin
in der Lokremise St. Gallen kennen. Lika Nüssli (52) verwandelt
das, was weh tut, in Bilder, die einen nicht mehr loslassen – ihre
Graphic Novels, also Romane in Bildern, über die demenzkranke
Mutter und den Vater als Verdingkind sind intime
Familiengeschichten und zugleich Schweizer Zeitgeschichte. Sie ist
Künstlerin, Zeichnerin und Performerin. Entdeckt hat sie ihren
heutigen Beruf schon früh: im Restaurant «Schäfli» in Gossau SG als
einziges gemeinsames Kind ihrer Eltern aufgewachsen, fand sie im
Zeichnen ihr wichtigstes Ausdrucksmittel. Zusammen mit ihrer Katze
lebt Lika Nüssli in einer Altbauwohnung in St. Gallen und schreibt
und zeichnet momentan an einer neuen Graphic Novel über das
Älterwerden. Bestaunen kann man Lika Nüsslis Werk aktuell auch im
Robert Walser-Zentrum in Bern, wo 69 Aquarelle von ihr nach
Feuilletons von Robert Walser ausgestellt sind.
________________________________________ Markus Merz (57) ist der
Sohn vom ehemaligen Bundesrat Hans-Rudolf Merz und hegt eine grosse
Leidenschaft: die Fliegenfischerei im Bergfluss. Sie entspanne ihn
ungemein - auch stundenlang. Früher träumte der gebürtige
Appenzeller davon, auf dem Eis oder in der Luft Karriere zu machen.
Heute ist er weder Hockeyspieler noch Pilot, sondern der
betriebswissenschaftliche Leiter des „Burghölzli“, also der
Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Dabei hat er
ursprünglich eine KV-Lehre im Teppichgrosshandel gemacht, was ihn
heute noch dazu verleitet, bei Reisen die Sockelleisten zu prüfen.
In einem Wohnblock mit vielen Kindern aufgewachsen war stets viel
los, die „Sau“ liess er aber vor allem in der Musik raus, mit
Heavy-Metal Musik. __________________________________________
Moderation: Olivia Röllin
__________________________________________ Das ist «Persönlich»:
Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre
Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein
heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein
Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden
eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen
haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
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04.01.2026
52 Minuten
Die bekannte Basler Polizistin und «iCop» Tosca Stucki trifft auf
den Doyen der Basler Theaterszene und Filmregisseur Helmut
Förnbacher. Bei Christian Zeugin geben die beiden Einblick in ihr
Leben. Tosca Stucki – Zwischen Streifendienst, Social Media und
Dancefloor Tosca Stucki wuchs im Kleinbasel in einem binationalen
Elternhaus auf, spielte Waldhorn und träumte vom Tanzen – ein
Traum, den sie als Tänzerin auf Tournee mit DJ BoBo auch
verwirklichte. Mit 20 Jahren fand sie zur Polizei, wo sie heute als
Wachtmeisterin mit besonderen Aufgaben nicht nur auf Patrouille
geht, sondern als «iCop» auf Social Media Einblicke in den
Polizeialltag gewährt. Die zweifache Mutter ist mit dem
FCB-Sportdirektor Daniel Stucki verheiratet und beweist täglich,
dass Uniform und Empathie, Disziplin und Hiphop keine Gegensätze
sein müssen. ________________________________________ Helmut
Förnbacher – Zwischen Hollywood, Zoo und den Brettern, die die Welt
bedeuten Helmut Förnbacher wuchs als Einzelkind in Basel auf,
assistierte als Bub im «Zolli» bei der Aufzucht von Schimpansen und
fand seine Bestimmung schliesslich im Theater. Er blickt auf eine
internationale Karriere zurück: Er drehte in Hollywood, war ein
Gesicht des jungen deutschen Films und führte bei unzähligen
«Tatort»-Folgen und Serienklassikern Regie. Über Jahrzehnte prägte
er mit seiner eigenen «Theater Company» im Badischen Bahnhof die
Basler Kulturlandschaft. Auch mit fast 90 Jahren und nach dem
Verlust seiner langjährigen Spielstätte denkt der unverwüstliche
«Grandseigneur» nicht ans Aufhören, sondern plant bereits die
nächsten Premieren. ________________________________________
Moderation: Christian Zeugin
________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede
Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche,
Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser
Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur
Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie
aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den
Tag hinaus Gültigkeit hat.
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28.12.2025
52 Minuten
Susanne Brunner, Redaktionsleiterin Ausland Radio SRF und Corrado
Filipponi, Reisefotograf reisen im «Persönlich» durch ihre
Lebensbiografien gemeinsam mit Michèle Schönbächler. Susanne
Brunner, Korrespondentin und Auslandchefin Radio SRF Susanne
Brunners Leben ist bewegt. Aufgewachsen ist sie in Kanada,
Schottland, Deutschland und im Kanton Glarus. Nach ihrem Studium in
Ottawa, CAN, war sie nach diversen Stationen beim Radio SRF
Korrespondentin in den USA und im Nahen Osten. So berichtete sie
über die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA und reiste
nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 in den Nahen Osten. Susanne
Brunner wurde im letzten Jahr vom Branchenmagazin «Schweizer
Journalist:in» zur Journalistin des Jahres ausgezeichnet. Ihre
Geschichten über Menschen und ihre Schicksale berühren; ihre klare,
journalistische Haltung in der Berichterstattung überzeugen.
Susanne Brunner kennt Menschen überall auf der Welt, im Gaza, in
Jordanien, in Israel. Sie spricht unter anderem fliessend Arabisch
und den Glarner Dialekt. Ihre nicht restlos geklärte Herkunft
könnte ein Hinweis auf ihre Affinität für den Nahen Osten bieten.
Als Redaktionsleiterin Ausland von Radio SRF bringt Susanne Brunner
viele Geschichten mit in die Sendung «Persönlich».
________________________________________ Corrado Filipponi,
Reisefotograf Corrado Filipponi liebt das Abenteuer. Aufgewachsen
in Winterthur, zog es ihn schon früh hinaus in die Welt. Nach der
Malerlehre und der KV-Ausbildung reiste er mit kleinem Budget durch
Afrika und Australien. Später folgten spektakuläre Expeditionen:
2002 paddelte er in 80 Tagen den längsten Fluss der USA – 3’779
Kilometer im Kajak. Acht Jahre später stellte er einen Weltrekord
auf, als er den Rhein in nur 7 Tagen und 10 Stunden und 16 Minuten
allein bezwang. Heute ist Corrado Filipponi Reisefotograf und
Vortragsredner. Seine Bilder erzählen Geschichten von Freiheit und
Begegnungen – wie auf dem Weg nach Island, wo er nach der
Fussball-EM 2016 zufällig mit der gesamten Nationalmannschaft im
Flugzeug sass. Sein Jahr teilt sich in drei Bereiche: Reisen,
Vorträge produzieren und präsentieren. In der Sendung «Persönlich»
nimmt er uns mit auf seine Abenteuer und zeigt, wie man die Welt
mit offenen Augen und einer Kamera entdeckt. ____________________
Moderation: Michèle Schönbächler ____________________ Das ist
«Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen
über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich»
ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern
ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden
eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen
haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
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21.12.2025
52 Minuten
Der Mensch steht bei beiden im Mittelpunkt: Die ehemalige
IKRK-Delegierte Karin Hofmann als Kämpferin für Menschenwürde. Der
Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni mit Geschichten aus dem Leben. Bei
Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihre Biografie und ihren
Alltag. Karin Hofmann (56), ehem. IKRK-Delegierte und Leiterin von
«Wohnenbern»: Dreizehn Jahre lang war Karin Hofmann für das
Internationale Komitee vom Roten Kreuz tätig. Ihre Arbeit führte
sie mitten in Kriege, Konflikte und humanitäre Ausnahmezustände
rund um den Globus. Nach der Ausbildung zur Pflegefachfrau und dem
Studium der Sozialarbeit suchte sie bewusst die Herausforderung.
Was als ein oder zwei Einsätze geplant war, entwickelte sich zu
einer dreizehnjährigen Laufbahn im Dienst der Menschlichkeit. Die
Erfahrungen aus dieser Zeit prägen ihren Blick auf die Welt bis
heute. Nach der Rückkehr in die Schweiz begann für die
alleinerziehende Mutter ein neues Kapitel. Heute ist Karin Hofmann
Geschäftsführerin von «Wohnenbern», das Menschen, die von
Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht sind, Wohnraum und
professionelle Wohnbegleitung ermöglicht. Ihre Erlebnisse aus den
Krisengebieten verarbeitete sie auch literarisch. In ihrem viel
beachteten Buch «In jeder Hölle ein Stück Himmel» gewährt sie
eindrückliche Einblicke in den Alltag humanitärer Arbeit. Dieses
Jahr erschien zudem ihr erster Roman. Hanspeter Bäni (69),
Dokumentarfilmer, Journalist: Selten hat ein Dokumentarfilmer in
der Schweiz mit seinen Geschichten so viel Aufmerksamkeit erregt
wie Hanspeter Bäni. Er löste Debatten aus – etwa um den
jugendlichen Straftäter «Carlos» – und erzählte bewegende
Lebensgeschichten, unter anderem in Langzeitbeobachtungen wie der
«Bauernfamilie Epp». Nach einer Ausbildung zum Tiefbauzeichner und
Maurer reiste er in jungen Jahren drei Jahre lang durch Nord- und
Südamerika. Er lebte bei indigenen Völkern, geriet in Kriegsgebiete
und machte prägende Grenzerfahrungen. Später holte er die Matura
nach und stieg in die Medienbranche ein – zunächst als Moderator
bei Privatradios, dann beim Schweizer Fernsehen, wo er über zwanzig
Jahre als Reporter und Dokumentarfilmer Fernsehgeschichte schrieb.
Seine Pensionierung verarbeitete er wandernd: Fast drei Monate war
er zu Fuss durch Deutschland unterwegs. Daraus entstand ein
Kinofilm. Sein neuestes Werk ist ein Buch, in dem er auch Einblicke
hinter die Kulissen seiner Arbeit gibt.
_______________________________________ Moderation: Dani Fohrler
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14.12.2025
53 Minuten
Geschichte trifft auf Tradition: bei Olivia Röllin lernen sich der
Mittelalterforscher Valentin Groebner und die Jodlerin Arlette
Wismer kennen. Valentin Groebner (62) Zweitältester von vier
Brüdern, Vielleser und Wahlschweizer: Valentin Groebner ist in Wien
aufgewachsen und bereits mit 18 aus dem Elternhaus ausgezogen, um
in Deutschland zu studieren und auf eigenen Beinen zu stehen. So
ist er vom Lastwagenfahrer im Hamburger Winter zwischenzeitlich zum
Harvard-Dozenten geworden, und vom einst linksradikalen Aktivisten
zum Professor, der behauptet, man werde selbiges nur, um nicht
erwachsen zu werden. Als Historiker geht er den Dingen gern auf den
Grund. Ab und an radelt er mit seiner Tochter über Alpenpässe, noch
öfter denkt er über Tourismus, Geschenke und andere
Alltäglichkeiten nach und schreibt essayistisch und humorvoll
darüber, was Geschichte eigentlich ist – und was wir uns nur
erzählen. __________________________ Arlette Wismer (26) Jüngste
von fünf Schwestern, Jodlerin, Frohnatur: Arlette Wismer hat schon
früh gelernt, sich Gehör zu verschaffen – zuerst im
Chinder-Jodlerchörli der eigenen Mutter, später auf Bühnen in der
ganzen Schweiz. Aufgewachsen auf dem Stierenberg ob Rickenbach
blickt sie bis heute über die sanften Hügel zwischen Sempacher- und
Hallwilersee – am liebsten singend und jodelnd oder kochend. Von
ihrer Mutter, der Mitte-Nationalrätin und begabten Musikerin Priska
Wismer-Felder und der wohl bekanntesten Schweizer Jodlerin, Nadja
Räss, geprägt, verbindet Arlette Wismer traditionelle Klänge mit
modernen Farbnuancen und formt so einen eigenen Stil. Wenn sie
nicht gerade jodelt, tobt sie sich am Herd aus, wo sie für den
Viergenerationenhaushalt kocht und kümmert sich um ihre zwei
kleinen Töchter. __________________________ Moderation: Olivia
Röllin __________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche
reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche,
Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser
Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur
Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie
aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den
Tag hinaus Gültigkeit hat.
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Über diesen Podcast
«Persönlich» ist die erste Live-Radio-Talksendung der Schweiz. Sie
wird jede Woche von über 400'000 Hörerinnen und Hörern am Radio
verfolgt. Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über
ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist
kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein
Gespräch zur Person und über ihr Leben. Im «Persönlich» sind Gäste
eingeladen, die aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen
haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat
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