Podcaster
Episoden
06.02.2026
34 Minuten
Aktien gelten als gute Geldanlage. Aber im Wust der Tipps und
Ratschläge ist man schnell lost – und nicht alle sind gut. Julian
Thimme, Professor für Finance, erklärt im Vortrag die
wissenschaftlichen Grundlagen fürs Anlegen und gibt Tipps.
Julian Thimme ist Professor für Finance am Karlsruher Institut
für Technologie. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist der
Aktienmarkt. Seinen Vortrag "Soll ich wirklich Aktien kaufen –
und wenn ja, welche?" hat er am 21. November 2025 im Rahmen der
Nacht der Wissenschaft in Karlsruhe am KIT gehalten. Der Vortrag
war gleichzeitig seine Antrittsvorlesung; nach sechs Jahren als
Juniorprofessor am KIT wurde er im August 2025 zum W3-Professor
dort ernannt.
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+++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft
+++ Finanzen +++ Geld +++ Altersvorsorge +++ Rente +++ Börse +++
Aktien +++ Aktientipps +++ Aktienmarkt +++ Wertpapiere +++ Traden
+++ Investieren +++ Investment +++ Anlegen +++ Geldanlage +++
Gold +++ Immobilien +++ DAX +++ Kurs +++ Gewinn +++ Dividende +++
Passives Einkommen +++ Rendite +++ Sparen +++ Finfluencer +++
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In dieser Folge mit:
Moderation: Katrin Ohlendorf
Vortragender: Julian Thimme, Professor für Finance, Karlsruher
Institut für Technologie (KIT)
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Ihr hört in diesem Hörsaal:
2:16 - Vortragsbeginn
3:15 - Soll ich wirklich Aktien kaufen?
11:51 - Welche Aktien sollte ich kaufen?
26:34 - Fazit
28:22 - Q & A
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Quellen aus der Folge:
Anarkulova, A., Cederburg, S., & O’Doherty, M. S. (2022):
Stocks for the long run? Evidence from a broad sample of
developed markets. Journal of Financial Economics, 143(1),
409-433.
Barber, B. M., & Odean, T. (2001): Boys will be boys:
Gender, overconfidence, and common stock investment. The
Quarterly Journal of Economics, 116(1), 261-292.
Malkiel, Burton G. (1995): Returns from investing in equity
mutual funds 1971 to 1991. The Journal of Finance 50(2), 549-572.
Chen, A. Y., & Velikov, M. (2017): Accounting for the
anomaly zoo: A trading cost perspective. Available at SSRN,
3073681.
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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:
Wirtschaft: Wie Bitcoin das Geldsystem verändern will
Finanzmärkte: Das schwierige Verhältnis zur Demokratie
Making Class: Das Wissen schwer reicher Familien
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Den Artikel zum Stück findet ihr hier.
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05.02.2026
47 Minuten
Unter dem Banner der Freiheit schafft es die traditionell
eigentlich illiberale politische Rechte, immer mehr Anhänger zu
gewinnen. Warum das so ist und wie wir damit umgehen sollen,
erklärt die Sozialwissenschaftlerin Laura Wolters in ihrem
Vortrag.
Laura Wolters ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet in der
Forschungsgruppe "Demokratie und Staatlichkeit" am Hamburger
Institut für Sozialforschung.
Ihren Vortrag "Notfalllibertäre, Postliberale,
Verfassungspatrioten? Die radikale Rechte und ihr Verhältnis zur
Freiheit" hat sie am 10. Dezember 2025 im Rahmen der
Vortragsreihe "Die Verfassung der Freiheit – Demokratieprobleme
der Gegenwart".
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+++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft
+++ Politik +++ Politikwissenschaft +++ Sozialwissenschaft +++
Sozialforschung +++ Freiheit +++ Demokratie +++ Rechte +++ Neue
Rechte +++ Radikale Rechte +++ AfD +++ Rechtspopulismus +++
Populismus +++ Liberalismus +++ Antiliberalismus +++ Autoritarismus
+++ Meinungsfreiheit +++ Redefreiheit +++ Versammlungsfreiheit +++
Wissenschaftsfreiheit +++ Freiheitsrechte +++ Freiheitliche
Demokratische Grundordnung +++ Verfassung +++ Grundrechte +++
Grundgesetz +++
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In dieser Folge mit:
Moderation: Katrin Ohlendorf
Vortragende: Dr. Laura Wolters, Wissenschaftlerin in der
Forschungsgruppe "Demokratie und Staatlichkeit" am Hamburger
Institut für Sozialforschung
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Ihr hört in diesem Hörsaal:
1:49 - Vortragsbeginn
6:09 - Zentrale Fragen und Vortragsaufbau
37:36 - Zwischenfazit
44:14 - Schlussworte
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Quellen aus der Folge:
Rita Abrahamsen et al. (2024): World of the Right: Radical
Conservatism and Global Order. Cambridge University Press.
Quinn Slobodian (2025): Hayek's Bastards. The Neoliberal
Roots of the Populist Right. Allen Lane.
Matt Sleat (2025): Post-Liberalism. Polit.
Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey (2022): Gekränkte Freiheit.
Aspekte des libertären Autoritarismus. Suhrkamp.
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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:
Krise der Demokratie: Wie sich AfD-Wähler zurückgewinnen
lassen
Rechtsextremismus: Die Vordenker der Neuen Rechten
Debattenkultur: Von der Angst, seine Meinung zu sagen
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Den Artikel zum Stück findet ihr hier.
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30.01.2026
45 Minuten
Kein Bock auf Schmerz? Verständlich. Aber wir brauchen ihn. Er
hilft uns, gute Entscheidungen zu treffen, sagt die
Schmerzforscherin Susanne Becker. Wie Schmerz funktioniert und
wie wir ihn beeinflussen können, erklärt sie in ihrem Vortrag.
Susanne Becker ist Professorin für Klinische Psychologie an der
Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und erforscht unter
anderem, was psychologisch und biologisch dahintersteckt, dass
wir Schmerzen individuell und auch in verschiedenen Situationen
so anders empfinden. Ihren Vortrag "No Pain, No Gain – Wie
Schmerz unser Verhalten und Erleben beeinflusst" hielt sie am am
6. November 2025 im Rahmen des Bürgeruniversität-Programms der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
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Schlagworte: +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++
Schmerz +++ Schmerzen +++ Medizin +++ Psychologie +++ Klinische
Psychologie +++ Gesundheit +++ Körper +++ Geist +++ Wohlbefinden
+++
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In dieser Folge mit:
Moderation: Katrin Ohlendorf
Vortragende: Susanne Becker, Professorin für Klinische
Psychologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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Zusätzliche Informationen
Dieses Thema belastet dich? Hier findest du eine Übersicht
über Hilfsangebote.
Hörtipp: Deutschlandfunk-Podcast Deep Science
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Ihr hört in diesem Hörsaal:
1:36 - Vortragsbeginn
3:37 - Was ist Schmerz?
5:02 - Studien zur Schmerzwahrnehmung
12:40 - Wofür brauchen wir Schmerzmodulation?
18:51 - Chronischer Schmerz
30:48 - Wie können wir Schmerz beeinflussen, wie vielleicht
loswerden?
37:49 - Emotionale Schmerzen
40:35 - Schlussworte
44:42 - Hörtipp: Deep Science - Die Paychonauten
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Quellen aus der Folge:
Fillingim, R. B. (2017): Individual differences in pain:
understanding the mosaic that makes pain personal. Pain, 158,
S11-S18.
Löffler, M., Levine, S. M., Usai, K., Desch, S., Kandić, M.,
Nees, F., & Flor, H. (2022): Corticostriatal circuits in the
transition to chronic back pain: the predictive role of reward
learning. Cell Reports Medicine, 3(7).
Becker, S., Gandhi, W., Chen, Y. J., & Schweinhardt, P.
(2017): Subjective utility moderates bidirectional effects of
conflicting motivations on pain perception. Scientific Reports,
7(1), 7790.
Nees, F., & Becker, S. (2018): Psychological processes in
chronic pain: influences of reward and fear learning as key
mechanisms–behavioral evidence, neural circuits, and maladaptive
changes. Neuroscience, 387, 72-84.
Becker, S., & Diers, M. (2016): Chronischer Schmerz. Der
Schmerz, 30(5), 395-406.
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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:
Ernährung: Wie wir essen, ist wichtiger als was wir essen
Krebsforschung: Wenn unser Lebensstil krank macht
Mental Health und Social Media: Das Geschäft mit unserer
Psyche
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Den Artikel zum Stück findet ihr hier.
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29.01.2026
48 Minuten
Die Philosophie ignoriert Menschen mit "Behinderung" oder wertet
sie ab, sagt Regina Schidel. Die Philosophin kritisiert in ihrem
Vortrag diese Diskriminierung in unserer Denktradition und zeigt
Wege zu einer nicht-ableistischen Gesellschaft auf.
Dr. Regina Schidel ist Akademische Rätin a. Z. an der Professur
für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität
Frankfurt am Main. Ableistische Diskriminierung ist einer ihrer
Forschungsschwerpunkte. Im Dezember 2025 ist ihr Buch
"'Behinderung‘ und Gesellschaft. Ableismus in philosophischer und
sozialtheoretischer Perspektive" erschienen.
Ihren Vortrag "Ich kann, also bin ich? Eine Kritik ableistischer
Diskriminierung in unserer Gesellschaft" hat sie am 3. November
2025 im Rahmen der Goethe Lectures Offenbach im Klingspor Museum
gehalten. Veranstalter der Reihe sind das Forschungszentrum
Normative Ordnungen der Goethe-Universität, die
Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach und das Klingspor Museum
Offenbach.
Hinweis: Die Vortragende setzt das Wort "Behinderung" selbst in
Klammern, deshalb haben wir ihre von dem Begriff distanzierende
Schreibweise hier übernommen.
Dieses Thema belastet dich? Hier findest du eine Übersicht über
Hilfsangebote
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+++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Philosophie
+++ Epistemologie +++ Erkenntnistheorie +++ Politische Theorie
+++ Ableismus +++ Behinderung +++ Gesundheit +++ Diskriminierung
+++ Abwertung +++ Ausgrenzung +++ Marginalisierung +++
Ungleichheit +++ Gleichheit +++ Menschenrechte +++ Menschenwürde
+++ Gesellschaft +++ Medizin +++ Körper +++ Norm +++
Diskriminierung +++
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In dieser Folge mit:
Moderation: Katrin Ohlendorf
Vortragende: Dr. Regina Schidel, Akademische Rätin a. Z. an der
Professur für Politische Theorie und Philosophie an der
Goethe-Universität Frankfurt am Main.
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Zusätzliche Informationen
Hörtipp: Deutschlandfunk-Podcast "Deep Science"
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Ihr hört in diesem Hörsaal:
2:22 - Vortragsbeginn
3:01 - Beispiele für Ableismus
7:52 - Überblick über den Vortrag
8:37 - Was ist Ableismus und warum brauchen wir diesen Begriff?
14:35 - Die denkerischen Quellen für Ableismus
31:16 - Ressourcen für ein nicht-ableistisches Denken
41:55 - Ausblick: Wege zu einer nicht-ableistischen Gesellschaft
46:52 - Hörtipp: Deep Science - Die Psychonauten
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Quellen aus der Folge:
UN-Behindertenrechtskonvention
Regina Schidel (2025): "Behinderung" und Gesellschaft.
Ableismus in philosophischer und sozialtheoretischer Perspektive.
Berlin, Suhrkamp.
Michel Foucault (1973): Wahnsinn und Gesellschaft. Eine
Geschichte des Wahns im Zeitalter der Vernunft. Frankfurt/M.,
Suhrkamp.
Dan Goodley (2014): Dis/ability Studies. Theorising disablism
and ableism. London / New York, Routledge.
Dagmar Herzog (2024): Eugenische Phantasmen. Eine Deutsche
Geschichte. Berlin, Suhrkamp.
Alle Quellen findet ihr hier.
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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:
Neurodiversität: Anders, aber völlig richtig im Kopf
Inklusion: Menschen mit und ohne Behinderung: Warum haben wir
so wenig Berührungspunkte?
Neuropolitik: Ein Weg aus Populismus und Polarisierung?
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Den Artikel zum Stück findet ihr hier.
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23.01.2026
45 Minuten
Aufmerksamkeits-Milliardäre zerstören unsere Öffentlichkeit,
schaffen die Demokratie ab und arbeiten an der "Digitalokratie":
In seinem Vortrag warnt Medienwissenschaftler Martin Andree vor
den Folgen – und macht Vorschläge.
Martin Andree ist Medienwissenschaftler an der Universität Köln
mit dem Schwerpunkt "Digitale Medien". Seinen Vortrag mit dem
Titel "Digitalisierte Demokratie – Geht das überhaupt?" hat er am
7. Dezember 2025 gehalten, im Rahmen von "Verstehen, was ist. Ein
Tag für Hannah Arendt" im Berliner Maxim-Gorki-Theater. Die
Veranstaltung wurde ausgerichtet durch das Bard College Berlin,
die Internationale Hannah Arendt Gesellschaft und das Maxim Gorki
Theater.
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In dieser Folge mit:
Moderation: Katja Weber
Vortragender: Martin Andree, Medienwissenschaftler, Universität
Köln
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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:
Gaming: Rechte Propaganda in Online-Spielen
Hassen und teilen: Was Wut im Netz mit uns macht
Rechtsextremismus: Die Vordenker der Neuen Rechten
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Den Artikel zum Stück findet ihr hier.
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Über diesen Podcast
Fragen der Zeit. Was Forscher*innen über unser Leben herausfinden.
Einblicke in die Wissenschaft. Neue Folgen immer donnerstags und
freitags.
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