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Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein. Archiv

122 Episoden
3 Minuten
„Du bist immer so ruhig.“ – „Man weiß gar nicht, was du von uns hältst.“

Wer im Berufsleben wenig Small Talk macht, gerne konzentriert für sich arbeitet oder persönliche Distanz bevorzugt, wird schnell als kühl, unsicher oder sogar arrogant wahrgenommen.

Doch Stille hat viele Gründe.

In dieser Folge von „Angst im Blick“ geht es um den Unterschied zwischen sozialer Angst und schizoiden Persönlichkeitszügen am Arbeitsplatz. Vielleicht möchtest du eigentlich Kontakt aufnehmen, hast aber Angst, etwas Falsches zu sagen. Vielleicht fühlst du dich mit weniger sozialer Nähe einfach wohler. Oder es trifft beides auf dich zu.

Du erfährst, warum Kolleg zurückhaltendes Verhalten manchmal falsch interpretieren und wie schon kleine Signale – ein Gruß, ein Lächeln oder ein kurzer persönlicher Satz – Missverständnisse reduzieren können, ohne dass du dich verbiegen musst.

Die zentrale Frage lautet:

Bin ich still, weil ich es möchte – oder weil ich Angst habe, gehört und bewertet zu werden?

Kleiner Selbsttest: Warum bin ich im Team so still?

Beantworte die folgenden Aussagen spontan mit Ja, manchmal oder Nein.

Ich würde mich gerne häufiger an Gesprächen beteiligen, traue mich aber nicht.Vor einem Gespräch überlege ich lange, was ich sagen könnte.Ich habe Angst, dass Kolleg mich negativ beurteilen.Nach Gesprächen denke ich darüber nach, ob ich etwas Falsches gesagt habe.Ich sage manchmal nichts, obwohl ich eigentlich etwas beitragen möchte.Gleichzeitig empfinde ich längere Gespräche häufig als anstrengend.Ich arbeite lieber alleine als ständig im Team.Persönliche Gespräche am Arbeitsplatz brauche ich nur selten.Ich genieße meine Ruhe und vermisse Gespräche dabei nicht unbedingt.Andere Menschen halten mich manchmal für distanziert, obwohl ich ihnen gegenüber nichts Negatives empfinde.

Was könnten deine Antworten bedeuten?

Wenn du dich besonders in den ersten fünf Aussagen wiederfindest, könnte soziale Bewertungsangst bei deinem Rückzug eine Rolle spielen.

Wenn eher die Aussagen sechs bis zehn passen, könnte ein ausgeprägteres Bedürfnis nach Distanz, Autonomie und geringer sozialer Stimulation dahinterstehen.

Und wenn du dich in beiden Bereichen wiedererkennst?

Dann können sich soziales Distanzbedürfnis und soziale Unsicherheit überlagern.

Der Test ist kein diagnostisches Instrument und erlaubt insbesondere keine Diagnose einer schizoiden Persönlichkeitsstörung. Er soll dir lediglich helfen, dein eigenes Verhalten bewusster zu beobachten.

Entscheidend ist nicht, möglichst viele Fragen mit „Ja“ zu beantworten.

Entscheidend ist die Frage:

„Bin ich mit meiner Art zufrieden – oder hindert mich Angst daran, so zu leben und zu arbeiten, wie ich es eigentlich möchte?“

Bei starkem Leidensdruck oder deutlichen Einschränkungen im Berufs- oder Privatleben kann eine professionelle psychologische oder psychotherapeutische Abklärung sinnvoll sein.
5 Minuten
Warum bin ich nicht gerührt?

Das Baby wird vorgestellt. Alle lächeln, schwärmen und sind begeistert – nur deine eigene Reaktion bleibt erstaunlich ruhig.

Und sofort beginnt das Kopfkino: „Warum empfinde ich nicht mehr? Sieht man mir meine Freude überhaupt an? Denken die Eltern jetzt, ich sei kalt oder desinteressiert?“

Wenn Affektverflachung und soziale Angst zusammentreffen, kann selbst eine liebevolle Begegnung zum emotionalen Leistungstest werden. Plötzlich geht es nicht mehr um das Baby, sondern darum, richtig begeistert zu wirken.

️ Eine Folge über Erwartungsdruck, Selbstbeobachtung und die wichtige Erkenntnis: Echte Wertschätzung muss nicht laut sein, um echt zu sein. ️
9 Minuten
Neue Kolleg, Vorstellungsrunden, Small Talk und die gemeinsame Mittagspause: Für manche Menschen ist am ersten Arbeitstag nicht die neue Aufgabe die größte Herausforderung – sondern die ungewohnte soziale Nähe.

Doch warum ziehen wir uns zurück? Weil wir Angst haben, negativ bewertet oder abgelehnt zu werden? Oder weil wir tatsächlich mehr Distanz, Ruhe und Autonomie brauchen?

In dieser Folge von „Angst im Blick“ geht es um den spannenden Unterschied zwischen sozialer Angst und schizoiden Persönlichkeitszügen im Berufsleben. Zwei Menschen können nach außen nahezu gleich wirken – ruhig, zurückhaltend und lieber für sich – während innerlich völlig unterschiedliche Prozesse ablaufen.

Du erfährst, warum Alleinsein nicht automatisch Einsamkeit bedeutet, weshalb stille Kolleg schnell missverstanden werden und wie du herausfinden kannst, ob hinter deinem Rückzug Angst oder ein echtes Bedürfnis nach Abstand steckt.

Dazu bekommst du konkrete Strategien für den Berufsalltag, kleine Reflexionsfragen und eine kurze Manifestationsübung für mehr innere Sicherheit am neuen Arbeitsplatz.

Eine Folge über Nähe und Distanz, Zugehörigkeit und Rückzug – und über die Erkenntnis:

Du musst nicht der geselligste Mensch im Raum sein, um deinen Platz im Team zu finden.

Hinweis: Diese Folge dient der Information und Psychoedukation und ersetzt keine individuelle psychologische Diagnostik, Beratung oder Psychotherapie.
3 Minuten
Alle lachen, klatschen und strahlen – nur bei dir bleibt es erstaunlich still. Und plötzlich fragst du dich nicht mehr, was du fühlst, sondern ob die anderen bemerken, dass du anders reagierst. Eine Folge über Affektarmut, sozialen Erwartungsdruck und die befreiende Erkenntnis: Du musst Gefühle nicht vorspielen, um dazuzugehören.
3 Minuten
Du sitzt mitten im Gespräch – und plötzlich fragst du dich: „Fühle ich eigentlich genug?“ Wie Affektarmut und soziale Angst einen inneren Kontrollmodus auslösen können.

Hinweis: Affektarmut ist ein Fachbegriff und nicht mit Schüchternheit oder Introversion gleichzusetzen. Bei anhaltender Belastung ist eine professionelle Abklärung sinnvoll 
3 Minuten
Was bleibt von dir, wenn dein sicher geglaubter Arbeitsplatz plötzlich wackelt? Vielleicht viel mehr, als du gerade denkst.

Diese Folge richtet den Blick weg von der Angst und hin zu dem, was dir niemand kündigen kann: deine Erfahrung, deine Fähigkeiten und deine Entwicklung. Es geht darum, den eigenen beruflichen Wert neu zu entdecken und aus dem lähmenden „Was passiert mit mir?“ langsam wieder ein „Was kann ich jetzt tun?“ zu machen.

Eine mutmachende Folge über Selbstwirksamkeit, neue Möglichkeiten und das Vertrauen, auch mit einer ungewissen beruflichen Zukunft umgehen zu können.

Hinweis: Diese Folge dient der psychologischen Information und Selbstreflexion. Sie ersetzt keine individuelle psychologische, psychotherapeutische, arbeitsrechtliche oder berufliche Beratung. Berufliche Veränderungen können belastend sein – Unterstützung anzunehmen kann dabei ein wichtiger Teil von Selbstwirksamkeit sein. 
3 Minuten
Was, wenn ich meinen Job wirklich verliere? Plötzlich geht es nicht mehr nur um die nächste Kündigungsrunde, sondern um Geld, Zukunft und die beunruhigende Frage: „Finde ich nach all den Jahren überhaupt noch etwas Neues?“

Diese Folge zeigt, wie schnell Kündigungsangst zur Existenzangst werden kann – aber auch, wie aus einem überwältigenden „Was soll ich nur machen?“ wieder ein „Was kann ich als Nächstes tun?“ werden kann. Denn Unsicherheit nimmt dir nicht deine Erfahrung, deine Fähigkeiten und die Möglichkeit, neue Wege zu gehen.

Hinweis: Diese Folge dient der psychologischen Information und Selbstreflexion und ersetzt keine individuelle psychologische, psychotherapeutische, arbeitsrechtliche oder finanzielle Beratung. Wenn Existenz- oder Zukunftsängste dauerhaft stark belasten, kann professionelle Unterstützung helfen, wieder Orientierung und Handlungsspielraum zu gewinnen. 
3 Minuten
Der Chef grüßt plötzlich kürzer, Kolleg flüstern und eine E-Mail der Personalabteilung lässt dein Herz schneller schlagen. Wissen die anderen vielleicht schon mehr als du?

Diese Folge zeigt, wie Kündigungsangst selbst alltägliche Situationen plötzlich wie Warnsignale erscheinen lässt – und warum es so wichtig ist, zwischen Beobachtung, Interpretation und tatsächlichen Fakten zu unterscheiden.

Hinweis:  Diese Folge dient der psychologischen Information und Selbstreflexion und ersetzt keine individuelle psychologische, psychotherapeutische oder arbeitsrechtliche Beratung. Bei starker oder anhaltender Belastung kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. 
8 Minuten
Gestern noch Urlaub, heute zurück im Büro – und dann dieser Satz: „Du hast schon gehört? Bei uns werden Leute gekündigt.“

Plötzlich ist die Erholung weg. Wer ist betroffen? Wie viele müssen gehen? Und vor allem: „Bin ich vielleicht der Nächste?“

Diese Folge zeigt, warum berufliche Unsicherheit innerhalb weniger Minuten einen regelrechten Alarmmodus auslösen kann, weshalb unser Kopf fehlende Informationen so gerne mit Katastrophenszenarien füllt – und wie du zwischen dem unterscheiden kannst, was du wirklich weißt und was deine Angst bereits daraus gemacht hat.

Hinweis: Diese Folge dient der psychologischen Information und Selbstreflexion und ersetzt keine individuelle psychologische, psychotherapeutische oder arbeitsrechtliche Beratung. Bei anhaltender oder starker psychischer Belastung kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein 
2 Minuten
Safe, Schrank, Bad – und trotzdem bleibt der Zweifel. Warum wiederholtes Kontrollieren nur kurz beruhigt und wie du beim Auschecken leichter loslassen kannst.

Selbsttest: „Habe ich wirklich alles kontrolliert?“

Antworte spontan mit Ja oder Nein:

 Kontrolliere ich vor dem Auschecken Safe, Schränke oder Bad mehrmals?  Kommt kurz nach einer Kontrolle wieder der Gedanke: „Was, wenn ich doch etwas übersehen habe?“ Gehe ich zurück, obwohl ich eigentlich weiß, dass ich schon nachgesehen habe?  Beruhigt mich die Kontrolle nur für kurze Zeit?  Fotografiere oder merke ich mir Dinge, um später sicher zu sein?  Fällt es mir schwer, das Hotelzimmer endgültig zu verlassen?  Suche ich nach 100-prozentiger Sicherheit, nichts vergessen zu haben?  Denke ich auch nach dem Auschecken noch darüber nach? 

Mehrere Ja-Antworten? Dann könnte wiederholtes Kontrollieren deinen Zweifel eher aufrechterhalten als dauerhaft beruhigen. Eine bewusste, angemessene Abschlusskontrolle kann helfen – danach geht es darum, ein kleines Maß an Unsicherheit auszuhalten.

Hinweis:

Gelegentliches Kontrollieren vor der Abreise ist völlig üblich. Wird das Kontrollieren jedoch sehr häufig, zeitaufwendig oder belastend, kann eine professionelle psychologische Abklärung sinnvoll sein.
2 Minuten
Der Koffer ist fertig – doch im Kopf beginnt schon der Alltag. Warum Rückkehrangst und soziale Angst den letzten Urlaubstag überschatten können. 
7 Minuten
War die Muschel wirklich frisch?

Ein kleines Bauchgrummeln – und plötzlich beginnt das Kopfkino. Diese Folge zeigt, wie Lebensmittelvergiftungsangst, intensive Körperbeobachtung und soziale Angst sich gegenseitig verstärken können und warum nicht jede Empfindung automatisch ein Warnsignal ist.

Selbsttest

Beantworte spontan mit Ja oder Nein:

 Beobachtest du nach ungewohntem Essen deinen Magen besonders genau? 

 Wird ein Bauchgrummeln schnell zum möglichen Warnzeichen? 

 Denkst du rasch an Lebensmittelvergiftung oder Erbrechen? 

 Suchst du im Internet nach möglichen Symptomen? 

 Fragst du andere, ob ihr Essen ebenfalls „komisch“ geschmeckt hat? 

 Macht dir die Vorstellung Angst, vor anderen Übelkeit zu bekommen? 

 Meidest du im Urlaub bestimmte Lebensmittel aus Angst? 

 Beruhigt dich eine Kontrolle nur kurz, bevor neue Zweifel entstehen? 

Je häufiger du mit Ja antwortest, desto stärker könnte Angst deine Wahrnehmung und Bewertung von Körperempfindungen beeinflussen. Der Test dient nur zur Selbstreflexion und ist keine Diagnose.

Hinweis

Psychologische Angstreaktionen und tatsächliche körperliche Erkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen. Deutliche, starke, ungewöhnliche oder anhaltende Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden. Der Podcast und dieser Selbsttest ersetzen keine medizinische oder psychologische Diagnostik.
10 Minuten
Was passiert, wenn im Urlaub plötzlich Zahnschmerzen, Bauchbeschwerden oder ein Arztbesuch notwendig werden? Fremde Sprache, unbekannte Abläufe und die Sorge um Behandlungskosten können schnell Angst auslösen. Die Folge zeigt, wie du trotz Unsicherheit Orientierung findest, dich auf ein medizinisches Gespräch vorbereitest und mit einfachen Strategien wieder ruhiger wirst.

Die zentrale Botschaft: Du musst nicht alles im Voraus lösen. Manchmal reicht es, den nächsten Schritt zu kennen.

Selbsttest: Wie belastet dich die Angst vor medizinischen Situationen im Urlaub?

Beantworte jede Aussage mit Ja oder Nein.

Ich mache mir schon vor der Reise Sorgen, im Ausland krank zu werden.

Der Gedanke an einen Arztbesuch in einer fremden Sprache verunsichert mich stark.

Ich würde Beschwerden eher hinauszögern, als Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ich grüble häufig über Behandlungskosten oder die Krankenversicherung.

Ich habe Angst, wichtige Informationen nicht zu verstehen oder falsch zu erklären.

Die Vorstellung, allein in einem Krankenhaus zu sein, macht mir große Sorgen.

Auswertung

0–2 Ja: Deine Sorgen sind wahrscheinlich situationsbedingt und gut regulierbar.

3–4 Ja: Medizinische Unsicherheit kann deinen Urlaub bereits deutlich belasten.

5–6 Ja: Es könnte hilfreich sein, dich vor Reisen gezielt vorzubereiten und Strategien gegen Angst und Grübeln zu nutzen.

Hinweis

Angst vor einem Arztbesuch im Ausland ist verständlich – besonders bei Sprachbarrieren oder unbekannten Abläufen. Diese Folge ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung. Bei akuten Beschwerden oder Notfällen solltest du nicht aus Angst vor Sprache oder Kosten auf medizinische Hilfe verzichten. Orientierung beginnt oft mit einem einzigen nächsten Schritt.
9 Minuten
Endlich frei – und trotzdem unruhig? Sobald Aufgaben und Termine wegfallen, werden belastende Gedanken oft deutlicher hörbar. Diese Folge erklärt, warum Ruhe zunächst Angst auslösen kann und wie du mit der Drei-Minuten-Insel lernst, freie Zeit auszuhalten, ohne sie sofort füllen zu müssen. 

Selbsttest: Macht dir Entspannung Angst?

Bewerte jede Aussage:

0 = nie · 1 = selten · 2 = häufig · 3 = sehr häufig

 Sobald ich nichts zu tun habe, werde ich unruhig. 

 In freien Momenten greife ich automatisch zum Smartphone. 

 Beim Entspannen denke ich, meine Zeit zu verschwenden. 

 Ohne Aufgaben werden belastende Gedanken stärker. 

 Ich plane ständig neue Aktivitäten, um Leere zu vermeiden. 

 Im Urlaub fällt es mir schwer, einfach nichts zu tun. 

 Ich fühle mich schuldig, wenn ich nicht produktiv bin. 

 Ich vergleiche meine Erholung mit der anderer Menschen. 

 Ruhe löst bei mir Anspannung oder körperliche Beschwerden aus. 

 Ich vermeide stille Momente aus Angst vor meinen Gedanken. 

Auswertung

0–7 Punkte: Entspannung gelingt dir überwiegend gut. 

8–15 Punkte: Ruhe löst gelegentlich Unbehagen aus. 

16–22 Punkte: Entspannungs- und Leere-Angst belasten dich deutlich. 

23–30 Punkte: Die Belastung ist stark; professionelle Unterstützung kann hilfreich sein. 

Hinweis

Dieser Selbsttest dient ausschließlich der persönlichen Orientierung und stellt keine Diagnose dar. Belastende Gedanken in ruhigen Momenten können unterschiedliche Ursachen haben. Wenn Entspannung regelmäßig starke Angst, depressive Gedanken, belastende Erinnerungen oder erheblichen Leidensdruck auslöst, ist eine psychologische, psychotherapeutische oder medizinische Abklärung empfehlenswert. Bei akuter Selbstgefährdung sollte umgehend professionelle Hilfe beziehungsweise der örtliche Notruf kontaktiert werden.
3 Minuten
Nachts können Wellen und Wind plötzlich bedrohlich wirken. Kommt soziale Angst hinzu, entsteht zusätzlich die Sorge, wegen der eigenen Reaktion belächelt zu werden. Diese Folge zeigt, wie du Geräusche realistischer einordnest, körperlich zur Ruhe kommst und dir erlaubst, bei Unsicherheit nachzufragen.

Selbsttest: Belasten dich nächtliche Meeresgeräusche?

Bewerte jede Aussage:

0 = nie · 1 = selten · 2 = häufig · 3 = sehr häufig

 Nachts wirken Wellen oder Wind auf mich bedrohlicher als tagsüber. 

 Ich kontrolliere wiederholt Fenster, Türen oder Wetterinformationen. 

 Bei unbekannten Geräuschen rechne ich schnell mit einer Gefahr. 

 Mein Herz schlägt schneller und mein Körper wird angespannt. 

 Ich kann wegen der Geräusche nur schwer einschlafen. 

 Ich beobachte ständig, ob das Meer oder der Wind lauter wird. 

 Ich denke, andere Menschen würden meine Angst nicht verstehen. 

 Aus Angst vor Bewertung bitte ich nicht um Hilfe. 

 Ich schäme mich dafür, dass mich die Geräusche belasten. 

 Ich würde ein Zimmer am Meer oder einen Küstenurlaub deshalb vermeiden. 

Auswertung

0–7 Punkte: derzeit eher geringe Belastung 

8–15 Punkte: erkennbare Anspannung – Beruhigungsübungen können helfen 

16–22 Punkte: deutliche Belastung – beobachte Vermeidung und Schlafprobleme 

23–30 Punkte: starke Belastung – professionelle Unterstützung kann sinnvoll sein 

Hinweis

Dieser Selbsttest dient ausschließlich der persönlichen Orientierung und stellt keine Diagnose. Nächtliche Geräusche können auch auf eine reale Wetter- oder Gefahrensituation hinweisen. Beachte deshalb örtliche Warnungen und frage bei konkreter Unsicherheit das Hotelpersonal. Bei anhaltender Angst, starker Vermeidung oder Schlafproblemen ist eine psychologische beziehungsweise medizinische Abklärung empfehlenswert.