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Endlich frei – und trotzdem unruhig? Sobald Aufgaben und Termine
wegfallen, werden belastende Gedanken oft deutlicher hörbar.
Diese Folge erklärt, warum Ruhe zunächst Angst auslösen kann und
wie du mit der Drei-Minuten-Insel lernst, freie Zeit auszuhalten,
ohne sie sofort füllen zu müssen. 

Selbsttest: Macht dir Entspannung Angst?

Bewerte jede Aussage:

0 = nie · 1 = selten · 2 = häufig · 3 = sehr
häufig

 Sobald ich nichts zu tun habe, werde ich unruhig. 

 In freien Momenten greife ich automatisch zum
Smartphone. 

 Beim Entspannen denke ich, meine Zeit zu
verschwenden. 

 Ohne Aufgaben werden belastende Gedanken stärker. 

 Ich plane ständig neue Aktivitäten, um Leere zu
vermeiden. 

 Im Urlaub fällt es mir schwer, einfach nichts zu
tun. 

 Ich fühle mich schuldig, wenn ich nicht produktiv
bin. 

 Ich vergleiche meine Erholung mit der anderer
Menschen. 

 Ruhe löst bei mir Anspannung oder körperliche
Beschwerden aus. 

 Ich vermeide stille Momente aus Angst vor meinen
Gedanken. 

Auswertung

0–7 Punkte: Entspannung gelingt dir
überwiegend gut. 

8–15 Punkte: Ruhe löst gelegentlich Unbehagen
aus. 

16–22 Punkte: Entspannungs- und Leere-Angst
belasten dich deutlich. 

23–30 Punkte: Die Belastung ist stark;
professionelle Unterstützung kann hilfreich sein. 

Hinweis

Dieser Selbsttest dient ausschließlich der persönlichen
Orientierung und stellt keine Diagnose dar. Belastende Gedanken
in ruhigen Momenten können unterschiedliche Ursachen haben. Wenn
Entspannung regelmäßig starke Angst, depressive Gedanken,
belastende Erinnerungen oder erheblichen Leidensdruck auslöst,
ist eine psychologische, psychotherapeutische oder medizinische
Abklärung empfehlenswert. Bei akuter Selbstgefährdung sollte
umgehend professionelle Hilfe beziehungsweise der örtliche Notruf
kontaktiert werden.
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„Endlich nichts zu tun - und plötzlich wird es laut“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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