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Episoden
16.06.2026
36 Minuten
Die Sperre der Straße von Hormuz trifft die Weltwirtschaft weit tiefer, als der Ölpreis allein vermuten lässt. Durch diese Meerenge fließt nicht nur ein Fünftel des weltweiten Öls und Gases, sondern auch ein Drittel der globalen Düngemittelproduktion sowie kritische Spezialrohstoffe wie Helium für die Chipproduktion und Polyphenylether für die Elektronikindustrie. Dr. Manfred Drennig erklärt, warum selbst eine rasche politische Einigung die Krise nicht beendet – denn zerstörte Produktionsanlagen lassen sich nicht wegverhandeln. Für Anleger bedeutet das: Wer nur auf Energieaktien schaut, sieht nur einen Bruchteil der Chancen und Risiken.
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Über diesen Podcast
Die Idee für diesen Podcast ist denkbar einfach: Immer dann, wenn
ein Thema die Weltwirtschaft bewegt und Fragen aufwirft, melden wir
uns mit einer neuen Folge – und fragen, was es für Anlegerinnen und
Anleger bedeutet. Nicht in festen Wöchentlichen Sendeterminen,
sondern dann, wenn es etwas Wesentliches zu sagen gibt. Nicht in
Schlagzeilen, sondern in Zusammenhängen. Nicht in Pauschalurteilen,
sondern in differenzierter Analyse. Genau dort, wo die Tagespresse
aufhört, fangen wir an. Ständiger Gesprächspartner in diesem
Podcast ist Dr. Manfred Drennig. Dr. Drennig wird in jeder Folge
mit Stefan Ferstl ein konkretes Thema durchgehen – mit der
Erfahrung und dem analytischen Blick eines Investmentprofis, der
seit Jahrzehnten die Verbindungslinien zwischen Weltgeschehen und
Kapitalmarkt zieht.
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