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13 Minuten
KI-generierte Bilder, Stimmen und Avatare entwickeln sich rasant weiter. Damit entstehen nicht nur neue Formen der Unterhaltung, sondern auch neue Möglichkeiten, Erinnerungen und persönliche Lebensgeschichten zu bewahren.

Bei „ABBA Voyage“ stehen nicht die gealterten Mitglieder der Band auf der Bühne, sondern ihre virtuell erschaffenen jüngeren Versionen. Durch das Zusammenspiel aus Video, 3D-Technologie, Licht, Musik und KI entsteht ein Erlebnis, das die Vergangenheit überraschend real erscheinen lässt.

In dieser Folge berichtet Peggy Reuter-Heinrich von ihrem Besuch der Show in London. Sie beschreibt die technische Inszenierung ebenso wie die barrierefreie Gestaltung des Veranstaltungsortes und die Unterstützung von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Im Mittelpunkt steht eine Frage, die mit den heutigen technischen Möglichkeiten immer aktueller wird: Können digitale Avatare mehr sein als Unterhaltung? Könnten sie dabei helfen, Erinnerungen zu aktivieren, die eigene Identität festzuhalten und persönliche Geschichten für Angehörige und spätere Generationen zu bewahren?

Bereits heute lassen sich virtuelle Abbilder aus Fotos, Videos und weiteren persönlichen Aufnahmen entwickeln. Daraus entstehen neue Chancen – gegen das eigene Vergessen und für eine bewusste digitale Erinnerungskultur.

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30 Minuten
Im zweiten Teil der Doppelfolge wird es praktisch: Peggy Reuter-Heinrich und Eventmanagerin Lisa Gier sprechen über Untertitel, Transkripte, barrierearme Wege, Rückzugsräume, Pausen und verständliche Sprache.

Außerdem geht es um eine besonders einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme: Teilnehmende bereits bei der Anmeldung nach ihren Bedürfnissen zu fragen. Eine feste Ansprechperson und eine wachsende Checkliste helfen dabei, Erkenntnisse aus jedem Event für die nächste Veranstaltung zu nutzen.

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33 Minuten
Wie werden Events zugänglicher und zugleich zu einem besseren Erlebnis für alle?

Im ersten Teil der Doppelfolge sprechen Peggy Reuter-Heinrich und Eventmanagerin Lisa Gier über Barrierefreiheit vor, während und nach einer Veranstaltung. Im Mittelpunkt stehen visuelle Informationen, Kontraste, Schriftgrößen, klare Strukturen und die Frage, wie auch blinde und sehbehinderte Menschen Inhalte wahrnehmen können.

Die wichtigste Botschaft: Nicht Perfektion ist der erste Schritt, sondern das bewusste Erkennen und schrittweise Abbauen von Barrieren.

Im zweiten Teil geht es um Hören, Mobilität, Reizüberflutung und Verständlichkeit.

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17 Minuten
Eine KI, die aus Peggy kurzerhand „Sonja“ macht, sorgt zunächst für einen humorvollen Moment. Gleichzeitig zeigt dieser Fehler sehr deutlich, worum es in dieser Folge geht: Künstliche Intelligenz kann schnell, leistungsfähig und hilfreich sein – aber sie ist nicht unfehlbar. Genau deshalb braucht ihr Einsatz menschliche Kontrolle, Fachkompetenz und klare Verantwortung.

In dieser Folge von „Endlich barrierefrei“ spricht Peggy Reuter-Heinrich über den EU AI Act und das Human-in-the-Loop-Prinzip. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Folgen der zunehmende Einsatz von KI für Behörden, Kommunen, öffentliche Einrichtungen und alle hat, die digitale Produkte oder Dienstleistungen beschaffen.

Besonders kritisch betrachtet Peggy vermeintliche Ein-Klick-Lösungen für digitale Barrierefreiheit: KI-Overlays, automatische Scanner und vollautomatische PDF-Konverter versprechen schnelle Konformität. Doch ein grünes Prüfergebnis bedeutet noch lange nicht, dass ein Angebot für Menschen mit Behinderungen tatsächlich nutzbar ist. Am Beispiel komplexer PDF-Tabellen wird deutlich, wie automatisierte Systeme formale Fehler scheinbar beseitigen können, dabei aber Struktur, Lesereihenfolge und Verständlichkeit zerstören.

Die zentrale Botschaft dieser Folge: KI eignet sich hervorragend für Vorprüfungen, Routineaufgaben und das Erkennen möglicher Auffälligkeiten. Die abschließende Bewertung, Validierung und Priorisierung muss jedoch durch qualifizierte Menschen erfolgen. Genau dieses Zusammenspiel setzt HeiReS auch bei der Smart-City-Studie 2026 ein: KI unterstützt die Vorprüfung entlang zahlreicher WCAG- und Inklusionskriterien, anschließend kontrollieren erfahrene Fachleute die Ergebnisse und entwickeln konkrete Handlungsempfehlungen.

In dieser Folge erfahren Sie:

• warum KI-Ergebnisse niemals ungeprüft übernommen werden sollten,

• weshalb automatische Barrierefreiheitsversprechen kritisch zu hinterfragen sind,

• wie Prüfprogramme durch technisch veränderte Strukturen scheinbar zufriedengestellt werden können,

• warum echte Barrierefreiheit mehr als formale Konformität bedeutet,

• wie das Human-in-the-Loop-Prinzip in der Praxis funktioniert,

• und wie KI und menschliche Expertise sinnvoll zusammenarbeiten können.

Ihr nächster Schritt:

Prüfen Sie, wo in Ihrer Organisation KI für Webseiten, Dokumente, Beschaffung oder Qualitätssicherung eingesetzt wird. Klären Sie, wer die Ergebnisse fachlich kontrolliert, und etablieren Sie ein zweistufiges Verfahren: zuerst die KI als Assistenz, anschließend der Mensch als verantwortliche Instanz.

Abonnieren Sie „Endlich barrierefrei“, teilen Sie die Folge mit Verantwortlichen in Verwaltung, Politik, Beschaffung und Digitalisierung und kommen Sie mit uns ins Gespräch. Denn echte digitale Inklusion entsteht nicht durch ein Prüfhäkchen, sondern durch verantwortungsvolles Handeln.

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24 Minuten
Barrierefreiheit strategisch denken – von der Vision zur Umsetzung

In dieser Folge geht es um die entscheidende Phase:

Barrierefreiheit als festen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu verankern.

Denn echte Inklusion entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen,

sondern durch klare Werte, Ziele und strukturiertes Vorgehen.

Darum geht es in dieser Folge

Warum Inklusion ein echter Unternehmenswert ist

Wie eine Vision für Barrierefreiheit entsteht

Wie Ziele sinnvoll definiert werden (SMART)

Warum Verantwortung klar geregelt sein muss

Wie Struktur und Überblick geschaffen werden

Warum Barrierefreiheit ein echtes Projekt ist

Zentrale Erkenntnis

Barrierefreiheit wird erfolgreich,

wenn sie strategisch geplant und konsequent umgesetzt wird.

Die Schritte acht bis vierzehn im Überblick

Vision entwickeln

Eine inspirierende, menschenzentrierte Vision für Inklusion formulieren.

Ziele definieren

Barrierefreiheit in konkrete, messbare Ziele übersetzen.

Verantwortung festlegen

Eine klare, verantwortliche Person benennen.

Überblick schaffen

Alle Bereiche, Produkte und digitalen Lösungen strukturieren.

Reifegrad bestimmen

Den aktuellen Stand realistisch einschätzen.

Projekt aufsetzen

Barrierefreiheit als strategisches Projekt etablieren.

Projektplan erstellen

Struktur, Zeit, Budget und Aufgaben klar planen.

Was bedeutet das konkret für Unternehmen?

Inklusion als Teil der Unternehmenswerte verankern

Verantwortung klar definieren

strukturiert und professionell vorgehen

Barrierefreiheit langfristig planen

Warum das entscheidend ist

Barrierefreiheit ist nicht nur Pflicht –

sie ist ein Erfolgsfaktor für moderne Unternehmen.

Sie stärkt Marke, Vertrauen und Wettbewerbsfähigkeit.

Nächste Schritte

Vision formulieren

Ziele definieren

Verantwortlichkeiten klären

Projekt starten

Denn echte Veränderung beginnt nicht im Detail –

sondern mit einer klaren Entscheidung.

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Über diesen Podcast

Die Podcastreihe für digitale Inklusion von und mit Peggy Reuter-Heinrich, Expertin für digitale Barrierefreiheit
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„Endlich Barrierefrei“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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