Macher und Maschinen Archiv
21 Episoden
49 Minuten
Stefan Limberger ist Unternehmer aus Oberösterreich und seit rund 20 Jahren im Schwermaschinenbau aktiv. Mit 24 stieg der gelernte Werkzeugmacher in das Unternehmen seines Vaters ein, mit einer Fräsmaschine „so groß wie ein Haus“. Heute fertigen seine Betriebe ISW in Ennsdorf und emcee in Linz Bauteile von bis zu 200 Tonnen für Gas- und Dampfturbinen, Apparatebau und Maschinenbau, mit Toleranzen im Hundertstelbereich.
Mitten in Corona übernahm Stefan den Betrieb seines größten Konkurrenten aus dem Bilfinger-Konzern, mit dreimal so vielen Mitarbeitenden wie sein eigenes Unternehmen. Wir sprechen darüber, wie es dazu kam, warum Fachkräfte heute fast nicht mehr zu finden sind und warum für ihn an KI kein Weg vorbeiführt.
Wir sprechen darüber:
Mit 24 in den Familienbetrieb: vom Werkzeugmacher zum Schwerzerspaner
Die Idee des Komplettanbieters: vom Brennschneiden bis zum lackierten Bauteil unter einem Dach
Die Übernahme des größten Konkurrenten mitten in Corona und wie man so einen Deal strukturiert
Warum ein Konzern lieber verkauft als schließt
Was die Bearbeitung von 200-Tonnen-Bauteilen so anspruchsvoll macht
Fachkräftemangel: Warum es heute „fast ein Ding der Unmöglichkeit“ ist, die richtigen Leute zu finden
Durchlaufzeiten zwischen drei Tagen und zweieinhalb Jahren
Konkurrenz aus Europa und China
KI im Einsatz: Verträge, Angebote, Controlling, Planung und automatische Besprechungsprotokolle
Warum Controlling für Stefan „die Leichenbeschau im Unternehmen“ ist
Effizienz statt Personalabbau: mehr leisten mit dem gleichen Team
Entweder-oder: KI-Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder echter Impact
Kapitel
00:00 Vorspann
02:00 Begrüßung und wer ist Stefan Limberger?
03:51 Mit 24 in den Familienbetrieb
05:37 Vater, Bruder und die Idee des Komplettanbieters
06:57 War der Weg ins Familienunternehmen immer klar?
07:34 Vom „Mädchen für alles“ zur Großteilzerspanung
09:16 Vom Feinblech zum Schwermaschinenbau
10:16 ISW und emcee: Die Geschichte hinter dem Namen
11:09 Der größte Konkurrent steht zum Verkauf
13:13 Worauf man bei einer Übernahme schaut
15:11 Warum ein Konzern verkauft statt schließt
17:08 Sechs Jahre später: Hat es sich gelohnt?
17:46 Höchstqualifizierte Mitarbeiter und Toleranzen im Hundertstelbereich
18:26 Was große Bauteile so schwierig macht
20:11 Fachkräftemangel
22:25 Durchlaufzeiten: von drei Tagen bis zweieinhalb Jahre
24:41 Gibt es Bauteile, die zu groß sind?
25:20 Konkurrenz in Österreich, Europa und China
28:26 Sportwagenhandel und Hotelbeteiligung
30:45 KI: Kein Weg führt vorbei
33:04 Wofür Stefan KI konkret nutzt
33:52 KI in den Prozessen: Controlling, Protokolle, Angebote
37:01 Veränderung braucht jemanden, der vorne steht
38:02 Besprechungen vor Ort mit KI protokollieren
40:09 Wie KI die Metallbranche verändert
43:35 Weniger Mitarbeiter oder mehr Effizienz?
45:29 Entweder-oder-Fragen
Gast
Stefan Limberger, Unternehmer, ISW (Ennsdorf) und emcee GmbH (Linz)
Unternehmenshomepage: https://www.isw-mce.at
Keywords
KI, Schwermaschinenbau, Großteilbearbeitung, Zerspanung, Gasturbinen, Apparatebau, Schweißtechnik, Unternehmensübernahme, Fachkräftemangel, Familienunternehmen, Lohnfertigung, Mittelstand, Oberösterreich, Österreich
Mitten in Corona übernahm Stefan den Betrieb seines größten Konkurrenten aus dem Bilfinger-Konzern, mit dreimal so vielen Mitarbeitenden wie sein eigenes Unternehmen. Wir sprechen darüber, wie es dazu kam, warum Fachkräfte heute fast nicht mehr zu finden sind und warum für ihn an KI kein Weg vorbeiführt.
Wir sprechen darüber:
Mit 24 in den Familienbetrieb: vom Werkzeugmacher zum Schwerzerspaner
Die Idee des Komplettanbieters: vom Brennschneiden bis zum lackierten Bauteil unter einem Dach
Die Übernahme des größten Konkurrenten mitten in Corona und wie man so einen Deal strukturiert
Warum ein Konzern lieber verkauft als schließt
Was die Bearbeitung von 200-Tonnen-Bauteilen so anspruchsvoll macht
Fachkräftemangel: Warum es heute „fast ein Ding der Unmöglichkeit“ ist, die richtigen Leute zu finden
Durchlaufzeiten zwischen drei Tagen und zweieinhalb Jahren
Konkurrenz aus Europa und China
KI im Einsatz: Verträge, Angebote, Controlling, Planung und automatische Besprechungsprotokolle
Warum Controlling für Stefan „die Leichenbeschau im Unternehmen“ ist
Effizienz statt Personalabbau: mehr leisten mit dem gleichen Team
Entweder-oder: KI-Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder echter Impact
Kapitel
00:00 Vorspann
02:00 Begrüßung und wer ist Stefan Limberger?
03:51 Mit 24 in den Familienbetrieb
05:37 Vater, Bruder und die Idee des Komplettanbieters
06:57 War der Weg ins Familienunternehmen immer klar?
07:34 Vom „Mädchen für alles“ zur Großteilzerspanung
09:16 Vom Feinblech zum Schwermaschinenbau
10:16 ISW und emcee: Die Geschichte hinter dem Namen
11:09 Der größte Konkurrent steht zum Verkauf
13:13 Worauf man bei einer Übernahme schaut
15:11 Warum ein Konzern verkauft statt schließt
17:08 Sechs Jahre später: Hat es sich gelohnt?
17:46 Höchstqualifizierte Mitarbeiter und Toleranzen im Hundertstelbereich
18:26 Was große Bauteile so schwierig macht
20:11 Fachkräftemangel
22:25 Durchlaufzeiten: von drei Tagen bis zweieinhalb Jahre
24:41 Gibt es Bauteile, die zu groß sind?
25:20 Konkurrenz in Österreich, Europa und China
28:26 Sportwagenhandel und Hotelbeteiligung
30:45 KI: Kein Weg führt vorbei
33:04 Wofür Stefan KI konkret nutzt
33:52 KI in den Prozessen: Controlling, Protokolle, Angebote
37:01 Veränderung braucht jemanden, der vorne steht
38:02 Besprechungen vor Ort mit KI protokollieren
40:09 Wie KI die Metallbranche verändert
43:35 Weniger Mitarbeiter oder mehr Effizienz?
45:29 Entweder-oder-Fragen
Gast
Stefan Limberger, Unternehmer, ISW (Ennsdorf) und emcee GmbH (Linz)
Unternehmenshomepage: https://www.isw-mce.at
Keywords
KI, Schwermaschinenbau, Großteilbearbeitung, Zerspanung, Gasturbinen, Apparatebau, Schweißtechnik, Unternehmensübernahme, Fachkräftemangel, Familienunternehmen, Lohnfertigung, Mittelstand, Oberösterreich, Österreich
1 Stunde 2 Minuten
Premiere bei Macher und Maschinen: Zum ersten Mal sind zwei Gäste gleichzeitig zu Gast. Martin Fischbacher und Peter Krimbacher führen gemeinsam Ovum Heiztechnik, einen Tiroler Hersteller von Wärmepumpen, der in sechs Jahren von 9 auf 70 Mitarbeitende und von 1,8 auf 24 Millionen Euro Umsatz gewachsen ist.
Peter ist seit fast 40 Jahren mit Wärmepumpen verbunden, war Mitarbeiter Nummer eins eines Wärmepumpen-Start-ups und hat Ovum aus seinem Installationsbetrieb MECO heraus gegründet, weil ihm die Produkte am Markt zu kompliziert für die Baustelle waren. Martin kam 2020 als Geschäftsführer dazu, eigentlich auf eine ganz andere Stelle angesprochen.
Wir sprechen darüber:
Wie aus einem Installationsbetrieb ein Wärmepumpenhersteller wurde
Warum Ovum ein Display im Hochformat verbaut und was die Mira Home App mit dem Effizienzpiloten leisten soll
Over-the-Air-Updates: Warum eine Wärmepumpe nie fertig entwickelt ist
Wie ein durchdachter Speicher Installateuren rund zwei Tage Arbeit pro Anlage spart
Wettbewerb im DACH-Raum und die Konkurrenz aus China
Unternehmenskultur: „Freitag gleich gern arbeiten wie am Montag“
KI im Einsatz: Agentic Coding im Entwicklerteam, prognosebasierte Regelung, automatisierte Berichte aus der Warenwirtschaft und Wissensmanagement im Support
Warum Sprachmodelle in der Wärmepumpe selbst (noch) nichts verloren haben
Der Wunsch nach einer KI, die auch mal „keine Ahnung“ sagt
Entweder-oder: KI-Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder echter Impact
Kapitel (auf Basis der Rohaufnahme, nach dem Schnitt bitte prüfen):
00:00 Vorstellung Martin und Peter
07:00 Unternehmenskultur bei Ovum
10:40 Was Ovum macht
15:10 Hochkant-Display und Software
21:00 Over-the-Air-Updates und Installationsvorteile
23:50 Der Wärmepumpenmarkt
30:15 Gründungsgeschichte
32:55 Wachstum: Von 1,8 auf 24 Mio. €
38:50 KI bei Ovum
49:50 KI-Wunsch-Use-Case
55:40 Entweder-oder-Fragen
Gäste
Martin Fischbacher, Geschäftsführer, Ovum Heiztechnik
Peter Krimbacher, Gründer & Geschäftsführer, Ovum Heiztechnik
Unternehmenshomepage: https://www.ovum.at
Keywords
KI, Agentic Coding, Wärmepumpe, Heiztechnik, Energiemanagement, Over-the-Air-Updates, Softwareentwicklung, Unternehmenskultur, Wachstum, Installateur, Mittelstand, Tirol, Österreich
Peter ist seit fast 40 Jahren mit Wärmepumpen verbunden, war Mitarbeiter Nummer eins eines Wärmepumpen-Start-ups und hat Ovum aus seinem Installationsbetrieb MECO heraus gegründet, weil ihm die Produkte am Markt zu kompliziert für die Baustelle waren. Martin kam 2020 als Geschäftsführer dazu, eigentlich auf eine ganz andere Stelle angesprochen.
Wir sprechen darüber:
Wie aus einem Installationsbetrieb ein Wärmepumpenhersteller wurde
Warum Ovum ein Display im Hochformat verbaut und was die Mira Home App mit dem Effizienzpiloten leisten soll
Over-the-Air-Updates: Warum eine Wärmepumpe nie fertig entwickelt ist
Wie ein durchdachter Speicher Installateuren rund zwei Tage Arbeit pro Anlage spart
Wettbewerb im DACH-Raum und die Konkurrenz aus China
Unternehmenskultur: „Freitag gleich gern arbeiten wie am Montag“
KI im Einsatz: Agentic Coding im Entwicklerteam, prognosebasierte Regelung, automatisierte Berichte aus der Warenwirtschaft und Wissensmanagement im Support
Warum Sprachmodelle in der Wärmepumpe selbst (noch) nichts verloren haben
Der Wunsch nach einer KI, die auch mal „keine Ahnung“ sagt
Entweder-oder: KI-Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder echter Impact
Kapitel (auf Basis der Rohaufnahme, nach dem Schnitt bitte prüfen):
00:00 Vorstellung Martin und Peter
07:00 Unternehmenskultur bei Ovum
10:40 Was Ovum macht
15:10 Hochkant-Display und Software
21:00 Over-the-Air-Updates und Installationsvorteile
23:50 Der Wärmepumpenmarkt
30:15 Gründungsgeschichte
32:55 Wachstum: Von 1,8 auf 24 Mio. €
38:50 KI bei Ovum
49:50 KI-Wunsch-Use-Case
55:40 Entweder-oder-Fragen
Gäste
Martin Fischbacher, Geschäftsführer, Ovum Heiztechnik
Peter Krimbacher, Gründer & Geschäftsführer, Ovum Heiztechnik
Unternehmenshomepage: https://www.ovum.at
Keywords
KI, Agentic Coding, Wärmepumpe, Heiztechnik, Energiemanagement, Over-the-Air-Updates, Softwareentwicklung, Unternehmenskultur, Wachstum, Installateur, Mittelstand, Tirol, Österreich
53 Minuten
Birgit Wolfmair ist Geschäftsführerin der Wolfmair Beschichtungs GmbH, eines Pulverbeschichtungsbetriebs mit 16 Mitarbeitenden in Goldwörth, Oberösterreich. 1994 kam sie „vorübergehend“ in den elterlichen Betrieb, 2005 übernahm sie die Geschäftsführung. Wir sprechen darüber, warum Frauen in der Industrie noch immer selten an der Spitze stehen, wie ihr Betrieb nach dem Hochwasser mit über einem Meter Wasser in der Produktion nach nur zwei Wochen wieder lief, und wie ein KI-Agent heute Kundenaufträge selbstständig ins ERP-System bringt.
Wichtigste Erkenntnisse
Aus vorübergehend wurden drei Jahrzehnte: Birgit sprang 1994 ein, als die kaufmännische Leitung kurzfristig ausfiel, und gab diese Aufgabe nie wieder ab.
„Der Chef bin ich“: Auf die Kundenfrage „Ist der Papa da?“ hatte sie früh eine klare Antwort. Ihr Rat an junge Frauen lautet, sich den Schritt zuzutrauen, statt auf 100 Prozent zu warten.
Nische statt Masse: Wolfmair beschichtet Einzelstücke, Prototypen und Sonderfarben mit viel Beratung. Die Serie geht oft ins Ausland, manchmal kommt sie zur Nachbeschichtung zurück.
Hochwasser als Belastungsprobe: Über ein Meter Wasser in der Halle, zwei Wochen Stillstand, kein einziger Kunde verloren. Gute Backups und eine Welle der Hilfsbereitschaft machten es möglich.
KI-Agent in der Auftragserfassung: Bei einem Kunden mit rund 1.200 Aufträgen pro Jahr legt der Agent die Aufträge auf Knopfdruck im System an. Das spart etwa eine Stunde pro Tag.
Entlasten statt ersetzen: Die gewonnene Zeit fließt in Kundenberatung und Lieferantengespräche, nicht in Personalabbau.
Wissen schützt vor Lehrgeld: Wer sich selbst mit KI beschäftigt, durchschaut überzogene Versprechen von Anbietern schneller.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Birgit Wolfmair?
00:41 – 1994: „vorübergehend“ in den Familienbetrieb
03:15 – Geschäftsführung seit 2005 und das Team mit ihrem Mann
04:24 – „Ist der Papa da?“ Als junge Frau in der Pulverbeschichtung
05:05 – Warum führen so wenige Frauen in der Industrie?
09:01 – Rat an junge Frauen: sich etwas zutrauen
10:55 – Männerrunden, Bier und Motorrad
13:19 – Ist es immer noch vorübergehend?
14:23 – Was ist Pulverbeschichtung?
16:44 – Korrosionsschutz, rutschhemmend, Antigraffiti
18:24 – Farbe macht Freude
19:00 – Grenzen der Anlage und warum Aufträge abgelehnt werden
20:30 – Konkurrenz aus Osteuropa und China
23:25 – 50 Jahre Wolfmair und die nächsten 50
25:30 – Wie weit vorausplanen?
26:05 – Hochwasser: über ein Meter Wasser in der Produktion
29:41 – Eine Welle der Hilfsbereitschaft
31:46 – Würde sie es ein zweites Mal schaffen?
33:53 – KI bei Wolfmair: vom Dokumentenmanagement zum KI-Agenten
35:58 – Der KI-Agent erfasst Kundenaufträge selbstständig
36:58 – Nächste Schritte: Eingangsrechnungen und Zahlungsverkehr
38:24 – Bestellvorschläge: wo der Mensch entscheidet
39:34 – Wie viel Zeit der Agent einspart
40:54 – „Ich hasse es, Dinge nicht zu wissen“
41:37 – KI als des Kaisers neue Kleider
42:25 – Müssen sich Geschäftsführer selbst mit KI beschäftigen?
43:26 – Digitalisierung als Firmen-DNA seit 1994
44:51 – Mitarbeiter ersetzen oder entlasten?
47:24 – Lernt ein Handwerk!
48:31 – Kurzfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact?
Gast
Birgit Wolfmair, Geschäftsführerin, Wolfmair Beschichtungs GmbH
Unternehmenshomepage: https://www.wolfmair.at
Keywords
KI, KI-Agent, Pulverbeschichtung, Oberflächentechnik, Hochwasser, Krisenmanagement, Frauen in der Industrie, Familienunternehmen, Digitalisierung, ERP, Mittelstand, Oberösterreich, Österreich
Wichtigste Erkenntnisse
Aus vorübergehend wurden drei Jahrzehnte: Birgit sprang 1994 ein, als die kaufmännische Leitung kurzfristig ausfiel, und gab diese Aufgabe nie wieder ab.
„Der Chef bin ich“: Auf die Kundenfrage „Ist der Papa da?“ hatte sie früh eine klare Antwort. Ihr Rat an junge Frauen lautet, sich den Schritt zuzutrauen, statt auf 100 Prozent zu warten.
Nische statt Masse: Wolfmair beschichtet Einzelstücke, Prototypen und Sonderfarben mit viel Beratung. Die Serie geht oft ins Ausland, manchmal kommt sie zur Nachbeschichtung zurück.
Hochwasser als Belastungsprobe: Über ein Meter Wasser in der Halle, zwei Wochen Stillstand, kein einziger Kunde verloren. Gute Backups und eine Welle der Hilfsbereitschaft machten es möglich.
KI-Agent in der Auftragserfassung: Bei einem Kunden mit rund 1.200 Aufträgen pro Jahr legt der Agent die Aufträge auf Knopfdruck im System an. Das spart etwa eine Stunde pro Tag.
Entlasten statt ersetzen: Die gewonnene Zeit fließt in Kundenberatung und Lieferantengespräche, nicht in Personalabbau.
Wissen schützt vor Lehrgeld: Wer sich selbst mit KI beschäftigt, durchschaut überzogene Versprechen von Anbietern schneller.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Birgit Wolfmair?
00:41 – 1994: „vorübergehend“ in den Familienbetrieb
03:15 – Geschäftsführung seit 2005 und das Team mit ihrem Mann
04:24 – „Ist der Papa da?“ Als junge Frau in der Pulverbeschichtung
05:05 – Warum führen so wenige Frauen in der Industrie?
09:01 – Rat an junge Frauen: sich etwas zutrauen
10:55 – Männerrunden, Bier und Motorrad
13:19 – Ist es immer noch vorübergehend?
14:23 – Was ist Pulverbeschichtung?
16:44 – Korrosionsschutz, rutschhemmend, Antigraffiti
18:24 – Farbe macht Freude
19:00 – Grenzen der Anlage und warum Aufträge abgelehnt werden
20:30 – Konkurrenz aus Osteuropa und China
23:25 – 50 Jahre Wolfmair und die nächsten 50
25:30 – Wie weit vorausplanen?
26:05 – Hochwasser: über ein Meter Wasser in der Produktion
29:41 – Eine Welle der Hilfsbereitschaft
31:46 – Würde sie es ein zweites Mal schaffen?
33:53 – KI bei Wolfmair: vom Dokumentenmanagement zum KI-Agenten
35:58 – Der KI-Agent erfasst Kundenaufträge selbstständig
36:58 – Nächste Schritte: Eingangsrechnungen und Zahlungsverkehr
38:24 – Bestellvorschläge: wo der Mensch entscheidet
39:34 – Wie viel Zeit der Agent einspart
40:54 – „Ich hasse es, Dinge nicht zu wissen“
41:37 – KI als des Kaisers neue Kleider
42:25 – Müssen sich Geschäftsführer selbst mit KI beschäftigen?
43:26 – Digitalisierung als Firmen-DNA seit 1994
44:51 – Mitarbeiter ersetzen oder entlasten?
47:24 – Lernt ein Handwerk!
48:31 – Kurzfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact?
Gast
Birgit Wolfmair, Geschäftsführerin, Wolfmair Beschichtungs GmbH
Unternehmenshomepage: https://www.wolfmair.at
Keywords
KI, KI-Agent, Pulverbeschichtung, Oberflächentechnik, Hochwasser, Krisenmanagement, Frauen in der Industrie, Familienunternehmen, Digitalisierung, ERP, Mittelstand, Oberösterreich, Österreich
49 Minuten
Anton Ostermayer ist Geschäftsführer von Reform Fenster, einem oberösterreichischen Hersteller von Kunststoff-Fenstern mit rund 30.000 Fenstern pro Jahr, und entwickelt nebenbei mit seinem eigenen Unternehmen Immobilien in Salzburg und Oberösterreich. Als 29-jähriger Jurist kam er zufällig in den Fensterbau und lernte das Handwerk zuerst auf der Montage. Wir sprechen über volle Auftragsbücher trotz schwacher Baukonjunktur, warum das Fenster in Österreich ein Möbelstück ist und wie er KI im Vertragswesen, im Marketing und in der Angebotserstellung einsetzt.
Wichtigste Erkenntnisse
Vom Jus-Studium auf die Baustelle: Anton fuhr als junger Geschäftsführer mit Monteuren und Bauleitern mit, um sich den Respekt der Mannschaft zu erarbeiten und das Handwerk wirklich zu verstehen.
Sanierung als strategische Wette: Die frühe Spezialisierung auf Fenstertausch in bewohnten Gebäuden sichert Reform die Auslastung, während der Neubau eingebrochen ist.
Ausgelastet trotz Krise: Reform und viele Mitbewerber sind bis Jahresende voll, Anton muss Kunden abweisen. Seine größere Sorge ist, dass bei anziehender Konjunktur schlicht die Leute fehlen.
Fairness als Fundament: Fair zu Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden und beim Produkt. Das Ergebnis sind steigende Umsätze und kaum Fluktuation.
Nachhaltigkeit mit Preisschild: Biobasiertes PVC spart viel CO2, kostet aber rund 30 Prozent mehr und wird in Ausschreibungen noch nicht berücksichtigt.
KI braucht Fachwissen: Verträge erstellt die KI zu 95 Prozent, die letzten 5 Prozent muss ein Jurist prüfen. Genau darin sieht Anton die größte Gefahr für die nächste Generation.
Wunsch-Use-Case Arbeitsvorbereitung: Vom Aufmaß auf der Baustelle direkt in die Produktion, weil jedes Fenster ein millimetergenaues Unikat ist.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Anton Ostermayer?
01:38 – Zwei Unternehmen und Familie unter einem Hut
03:19 – Vom Jus-Studium in die Immobilienentwicklung
04:34 – Durch Zufall zu Reform: der junge Jurist auf der Montage
06:26 – Synergien: nachhaltige Fenster im leistbaren Wohnbau
07:51 – Lage, Lage, Lage: worauf es bei Immobilienprojekten ankommt
09:01 – Zehn Jahre Bausperre wegen Hochwasserzone
11:24 – Behörden, Finanzierung, Mieter: die größten Hürden
15:20 – Was Reform Fenster macht: Produktion, Aufmaß und Montage
15:49 – Warum Reform auf Sanierung setzt
17:12 – Fairness als Unternehmenswert
19:34 – Warum Österreich so viele Fensterbauer hat
21:04 – „Für Österreich ist das Fenster ein Möbelstück“
22:22 – Volle Auftragsbücher trotz schlechter Baukonjunktur
23:07 – Nordamerika: 3-cm-Profile und großes Marktpotenzial
26:13 – Warum Reform nicht auf zwei Schichten fährt
26:43 – 80.000 Fenster für den Wiederaufbau in der Ukraine
28:05 – Großprojekte wie das Stadion St. Pölten: Herausforderung Montage
30:06 – Regionale Lieferanten und biobasiertes PVC
33:19 – KI im Vertragswesen: 95 Prozent Standard, 5 Prozent Fachwissen
34:42 – KI bei Reform: Marketing, Angebote, Verwaltung
37:11 – Welche KI-Tools im Einsatz sind
37:59 – Ziele und Kennzahlen: ausprobieren, was hilft
38:53 – Mehr Output statt weniger Mitarbeiter
39:23 – Warum Konzerne anders mit KI umgehen
41:32 – Wunsch-Use-Case: automatisierte Arbeitsvorbereitung
42:35 – Kein Standardmaß: jedes Fenster ein Unikat
44:06 – Kurzfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact?
Gast
Anton Ostermayer
Unternehmenshomepage
Keywords
KI, Fensterbau, Sanierung, Immobilienentwicklung, Baukonjunktur, Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit, Mittelstand, Oberösterreich, Salzburg, Österreich
Wichtigste Erkenntnisse
Vom Jus-Studium auf die Baustelle: Anton fuhr als junger Geschäftsführer mit Monteuren und Bauleitern mit, um sich den Respekt der Mannschaft zu erarbeiten und das Handwerk wirklich zu verstehen.
Sanierung als strategische Wette: Die frühe Spezialisierung auf Fenstertausch in bewohnten Gebäuden sichert Reform die Auslastung, während der Neubau eingebrochen ist.
Ausgelastet trotz Krise: Reform und viele Mitbewerber sind bis Jahresende voll, Anton muss Kunden abweisen. Seine größere Sorge ist, dass bei anziehender Konjunktur schlicht die Leute fehlen.
Fairness als Fundament: Fair zu Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden und beim Produkt. Das Ergebnis sind steigende Umsätze und kaum Fluktuation.
Nachhaltigkeit mit Preisschild: Biobasiertes PVC spart viel CO2, kostet aber rund 30 Prozent mehr und wird in Ausschreibungen noch nicht berücksichtigt.
KI braucht Fachwissen: Verträge erstellt die KI zu 95 Prozent, die letzten 5 Prozent muss ein Jurist prüfen. Genau darin sieht Anton die größte Gefahr für die nächste Generation.
Wunsch-Use-Case Arbeitsvorbereitung: Vom Aufmaß auf der Baustelle direkt in die Produktion, weil jedes Fenster ein millimetergenaues Unikat ist.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Anton Ostermayer?
01:38 – Zwei Unternehmen und Familie unter einem Hut
03:19 – Vom Jus-Studium in die Immobilienentwicklung
04:34 – Durch Zufall zu Reform: der junge Jurist auf der Montage
06:26 – Synergien: nachhaltige Fenster im leistbaren Wohnbau
07:51 – Lage, Lage, Lage: worauf es bei Immobilienprojekten ankommt
09:01 – Zehn Jahre Bausperre wegen Hochwasserzone
11:24 – Behörden, Finanzierung, Mieter: die größten Hürden
15:20 – Was Reform Fenster macht: Produktion, Aufmaß und Montage
15:49 – Warum Reform auf Sanierung setzt
17:12 – Fairness als Unternehmenswert
19:34 – Warum Österreich so viele Fensterbauer hat
21:04 – „Für Österreich ist das Fenster ein Möbelstück“
22:22 – Volle Auftragsbücher trotz schlechter Baukonjunktur
23:07 – Nordamerika: 3-cm-Profile und großes Marktpotenzial
26:13 – Warum Reform nicht auf zwei Schichten fährt
26:43 – 80.000 Fenster für den Wiederaufbau in der Ukraine
28:05 – Großprojekte wie das Stadion St. Pölten: Herausforderung Montage
30:06 – Regionale Lieferanten und biobasiertes PVC
33:19 – KI im Vertragswesen: 95 Prozent Standard, 5 Prozent Fachwissen
34:42 – KI bei Reform: Marketing, Angebote, Verwaltung
37:11 – Welche KI-Tools im Einsatz sind
37:59 – Ziele und Kennzahlen: ausprobieren, was hilft
38:53 – Mehr Output statt weniger Mitarbeiter
39:23 – Warum Konzerne anders mit KI umgehen
41:32 – Wunsch-Use-Case: automatisierte Arbeitsvorbereitung
42:35 – Kein Standardmaß: jedes Fenster ein Unikat
44:06 – Kurzfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact?
Gast
Anton Ostermayer
Unternehmenshomepage
Keywords
KI, Fensterbau, Sanierung, Immobilienentwicklung, Baukonjunktur, Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit, Mittelstand, Oberösterreich, Salzburg, Österreich
47 Minuten
Andreas Müller ist Mitgründer und Geschäftsführer der Astria GmbH in Graz, einem Unternehmen, das europäische Industriebetriebe mit kostengünstiger Fertigung in Fernost verbindet. Nach Stationen als Sales Manager in Afrika und dem Nahen Osten gründete er Astria 2012 gemeinsam mit einem Studienkollegen, heute 120 Mitarbeiter, davon 15 in Graz und rund 95 in China. Wir sprechen über das Vertrauensproblem beim Sourcing aus China, das dreistufige Sicherheitssystem gegen Produktkopien, und wie eine KI-Agentin namens Anna Berger die Routenplanung des Außendienstteams übernimmt.
Wichtigste Erkenntnisse
Brücke statt Fabrik: Astria fertigt nicht selbst, sondern vermittelt und verantwortet Komponenten aus China, mit eigenem Montagewerk und österreichischer Rechnungsstellung.
Der Vorwurf steht im Raum: Auf die Kritik, europäische Industrie zu zerstören, antwortet Andreas mit konkreten Kundenbeispielen, bei denen Astria Arbeitsplätze in Europa erst gesichert hat.
Drei Sicherheitsstufen gegen Kopien: Verträge, wirtschaftliche Abhängigkeit als Top-3-Kunde und physische Trennung der Fertigungsschritte sichern das Geschäftsmodell ab.
Erste KI-Agentin im Rollout: Anna Berger plant ab Oktober die Reiserouten der Vertriebsmitarbeiter vollautomatisch, Ziel ist die Reduktion von acht auf zwei Stunden Planungsaufwand pro Woche.
ROI vor Hype: Kein Projekt wird umgesetzt, ohne dass eine klare Kosten-Nutzen-Rechnung dahintersteht, illustriert an der Anekdote eines Vertriebsteams, das für einen KI-Agenten neue MacBooks kaufen musste.
Klare Haltung zur Regulierung: Andreas sieht die EU-Leitplanken als richtig, fordert aber, innerhalb dieser Leitplanken deutlich mehr Tempo.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Andreas Müller?
02:06 – Bauer bleiben war keine Option
03:52 – Karriereweg: Sales Manager für Afrika und den Nahen Osten
06:10 – Industriestandard im Nahen Osten im Vergleich zu Europa
09:09 – Was Astria macht: die Brücke zwischen Europa und Asien
11:22 – "Der Kuckuck im Nest": Astria im Kreis der Industriebetriebe
12:12 – Kundenbeispiel: Wertschöpfung in München sichern statt nach Ungarn verlagern
14:57 – "Ihr zerstört die europäische Industrie": Andreas stellt sich der Kritik
17:53 – Das dreistufige Sicherheitssystem gegen Produktkopien
19:25 – 120 Mitarbeiter, davon 95 in China
20:06 – 14 Jahre China: wie sich der Produktionsstandard entwickelt hat
22:58 – Lieferkettenrisiko: Seefracht, Suezkanal und der Zwei-Wochen-Buffer
25:00 – KI bei Astria: der Einstieg
27:29 – Die KI-Strategie 2025 und der Copilot-Rollout seit Q1 2026
29:26 – Ängste bei den Mitarbeitern?
30:36 – Warum jedes KI-Projekt eine ROI-Rechnung braucht
32:20 – Anna Berger: die erste KI-Agentin im Vertrieb
36:27 – Umsetzung mit Copilot Studio
40:07 – Nächster Use Case: eine Wissensdatenbank für Projektkalkulation
41:20 – Ziele und Kennzahlen für KI im Unternehmen
42:58 – Kurzfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact?
Gast
Andreas Müller, Mitgründer & Geschäftsführer, Astria GmbH
Unternehmenshomepage
Keywords
KI, Global Sourcing, Beschaffung, China, Fernost, Lieferkette, Vertrieb, KI-Agent, Copilot, Produktionspartner, Mittelstand, Graz, Österreich
Wichtigste Erkenntnisse
Brücke statt Fabrik: Astria fertigt nicht selbst, sondern vermittelt und verantwortet Komponenten aus China, mit eigenem Montagewerk und österreichischer Rechnungsstellung.
Der Vorwurf steht im Raum: Auf die Kritik, europäische Industrie zu zerstören, antwortet Andreas mit konkreten Kundenbeispielen, bei denen Astria Arbeitsplätze in Europa erst gesichert hat.
Drei Sicherheitsstufen gegen Kopien: Verträge, wirtschaftliche Abhängigkeit als Top-3-Kunde und physische Trennung der Fertigungsschritte sichern das Geschäftsmodell ab.
Erste KI-Agentin im Rollout: Anna Berger plant ab Oktober die Reiserouten der Vertriebsmitarbeiter vollautomatisch, Ziel ist die Reduktion von acht auf zwei Stunden Planungsaufwand pro Woche.
ROI vor Hype: Kein Projekt wird umgesetzt, ohne dass eine klare Kosten-Nutzen-Rechnung dahintersteht, illustriert an der Anekdote eines Vertriebsteams, das für einen KI-Agenten neue MacBooks kaufen musste.
Klare Haltung zur Regulierung: Andreas sieht die EU-Leitplanken als richtig, fordert aber, innerhalb dieser Leitplanken deutlich mehr Tempo.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Andreas Müller?
02:06 – Bauer bleiben war keine Option
03:52 – Karriereweg: Sales Manager für Afrika und den Nahen Osten
06:10 – Industriestandard im Nahen Osten im Vergleich zu Europa
09:09 – Was Astria macht: die Brücke zwischen Europa und Asien
11:22 – "Der Kuckuck im Nest": Astria im Kreis der Industriebetriebe
12:12 – Kundenbeispiel: Wertschöpfung in München sichern statt nach Ungarn verlagern
14:57 – "Ihr zerstört die europäische Industrie": Andreas stellt sich der Kritik
17:53 – Das dreistufige Sicherheitssystem gegen Produktkopien
19:25 – 120 Mitarbeiter, davon 95 in China
20:06 – 14 Jahre China: wie sich der Produktionsstandard entwickelt hat
22:58 – Lieferkettenrisiko: Seefracht, Suezkanal und der Zwei-Wochen-Buffer
25:00 – KI bei Astria: der Einstieg
27:29 – Die KI-Strategie 2025 und der Copilot-Rollout seit Q1 2026
29:26 – Ängste bei den Mitarbeitern?
30:36 – Warum jedes KI-Projekt eine ROI-Rechnung braucht
32:20 – Anna Berger: die erste KI-Agentin im Vertrieb
36:27 – Umsetzung mit Copilot Studio
40:07 – Nächster Use Case: eine Wissensdatenbank für Projektkalkulation
41:20 – Ziele und Kennzahlen für KI im Unternehmen
42:58 – Kurzfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact?
Gast
Andreas Müller, Mitgründer & Geschäftsführer, Astria GmbH
Unternehmenshomepage
Keywords
KI, Global Sourcing, Beschaffung, China, Fernost, Lieferkette, Vertrieb, KI-Agent, Copilot, Produktionspartner, Mittelstand, Graz, Österreich
44 Minuten
Christian Mayerhofer ist Geschäftsführer der Horitschoner Werkzeugbau GmbH (HWB), einem auf Spritzgussformen spezialisierten Unternehmen mit rund 30 Mitarbeitern. Nach Jahren als Automatisierungstechniker in China für einen Apple-Zulieferer kehrte er nach Österreich zurück und übernahm vor zwei Jahren die Geschäftsführung. Wir sprechen über die Konkurrenz aus China, eine drohende Insolvenzwelle im Formenbau und warum er KI vor allem in der Kalkulation und am Shopfloor einsetzt, statt Mitarbeiter zu ersetzen.
Wichtigste Erkenntnisse
Vom Konstrukteur zum Geschäftsführer: Christian stieg über Vertrieb und internationale Projekte bei HWB auf, bevor er die Nachfolge des scheidenden Geschäftsführers antrat.
China ist Wettbewerber Nummer eins: Die Preisschere zu chinesischen Formenbauern liegt aktuell bei 40 bis 60 Prozent, vor wenigen Jahren waren es nur rund 30 Prozent.
Großformate als Nische: HWB baut Spritzgusswerkzeuge bis 20 Tonnen, für ein Unternehmen dieser Größe unüblich, aber ein Vorteil, weil der Logistikaufwand aus China dabei besonders hoch ist.
Insolvenzwelle im Formenbau: Christian rechnet damit, dass in Deutschland und Österreich in den nächsten Jahren jeder vierte Formenbaubetrieb vom Markt verschwindet.
KI ohne Personalabbau: Erste Einsatzfelder sind die Maschinenlaufzeiten-Erfassung, die Kalkulation und die Senkerodieren-Abteilung, immer mit dem Ziel, Mitarbeitern Zeit für andere Aufgaben zu verschaffen.
Persönliches Ventil: Seit fünf Jahren nutzt Christian das Rennradfahren, um den Kopf von der Firma freizubekommen.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Christian Mayerhofer?
01:01 – Kein gebürtiger Horitschoner: die Herkunft aus der Nachbargemeinde
01:22 – Weltweit unterwegs als Automatisierungstechniker
02:38 – Sechs Jahre in China: Apple-Zulieferer im Consumer-Electronics-Bereich
04:05 – Rückkehr nach Österreich: Familie statt Dauerreisen
04:52 – Vom Konstrukteur zum designierten Nachfolger 06:41 – Psychischer Druck als Geschäftsführer: Verantwortung für 30 Mitarbeiter
09:57 – Was macht Horitzschoner Werkzeugbau? Die komplette Palette im Spritzguss
15:38 – China als Konkurrent: die Preisschere bei Spritzgussformen
19:01 – Warum Neukundenakquise im Formenbau Jahre dauert
20:37 – Insolvenzwelle: jeder vierte Formenbau auf der Strecke?
24:54 – KI bei HWB: erste Schritte in der Datenverwaltung
26:29 – KI in der Kalkulation und im Senkerodieren
29:37 – Klare Haltung: KI ersetzt keine Mitarbeiter
30:18 – KI im Wettbewerb mit China
35:38 – Kurzfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact?
Gast
Christian Mayerhofer, Geschäftsführer, Horitschoner Werkzeugbau GmbH (HWB)
Keywords
KI, Spritzguss, Werkzeugbau, Formenbau, Automotive, China, Insolvenzwelle, Kalkulation, Senkerodieren, Mittelstand, Österreich
Musik über Soundstripe lizenziert.
Code: ZQREPEAEYQOXS9RQ
Wichtigste Erkenntnisse
Vom Konstrukteur zum Geschäftsführer: Christian stieg über Vertrieb und internationale Projekte bei HWB auf, bevor er die Nachfolge des scheidenden Geschäftsführers antrat.
China ist Wettbewerber Nummer eins: Die Preisschere zu chinesischen Formenbauern liegt aktuell bei 40 bis 60 Prozent, vor wenigen Jahren waren es nur rund 30 Prozent.
Großformate als Nische: HWB baut Spritzgusswerkzeuge bis 20 Tonnen, für ein Unternehmen dieser Größe unüblich, aber ein Vorteil, weil der Logistikaufwand aus China dabei besonders hoch ist.
Insolvenzwelle im Formenbau: Christian rechnet damit, dass in Deutschland und Österreich in den nächsten Jahren jeder vierte Formenbaubetrieb vom Markt verschwindet.
KI ohne Personalabbau: Erste Einsatzfelder sind die Maschinenlaufzeiten-Erfassung, die Kalkulation und die Senkerodieren-Abteilung, immer mit dem Ziel, Mitarbeitern Zeit für andere Aufgaben zu verschaffen.
Persönliches Ventil: Seit fünf Jahren nutzt Christian das Rennradfahren, um den Kopf von der Firma freizubekommen.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Christian Mayerhofer?
01:01 – Kein gebürtiger Horitschoner: die Herkunft aus der Nachbargemeinde
01:22 – Weltweit unterwegs als Automatisierungstechniker
02:38 – Sechs Jahre in China: Apple-Zulieferer im Consumer-Electronics-Bereich
04:05 – Rückkehr nach Österreich: Familie statt Dauerreisen
04:52 – Vom Konstrukteur zum designierten Nachfolger 06:41 – Psychischer Druck als Geschäftsführer: Verantwortung für 30 Mitarbeiter
09:57 – Was macht Horitzschoner Werkzeugbau? Die komplette Palette im Spritzguss
15:38 – China als Konkurrent: die Preisschere bei Spritzgussformen
19:01 – Warum Neukundenakquise im Formenbau Jahre dauert
20:37 – Insolvenzwelle: jeder vierte Formenbau auf der Strecke?
24:54 – KI bei HWB: erste Schritte in der Datenverwaltung
26:29 – KI in der Kalkulation und im Senkerodieren
29:37 – Klare Haltung: KI ersetzt keine Mitarbeiter
30:18 – KI im Wettbewerb mit China
35:38 – Kurzfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact?
Gast
Christian Mayerhofer, Geschäftsführer, Horitschoner Werkzeugbau GmbH (HWB)
Keywords
KI, Spritzguss, Werkzeugbau, Formenbau, Automotive, China, Insolvenzwelle, Kalkulation, Senkerodieren, Mittelstand, Österreich
Musik über Soundstripe lizenziert.
Code: ZQREPEAEYQOXS9RQ
45 Minuten
Florian Entleitner ist Mitgründer und Geschäftsführer der LAMBDA Wärmepumpen GmbH aus Kirchbichl in Tirol. Was 2019 als Recherche für seine Masterarbeit begann, ist heute ein Unternehmen, das rund 13.000 Wärmepumpen pro Jahr produziert. Wir sprechen über den patentierten Prozess, der LAMBDA effizienter macht als die gesamte Konkurrenz, das Wachstum von 30 auf 13.000 verkaufte Geräte in sechs Jahren, und warum er als Unternehmer eher freien Lauf statt strenger Regulierung fordert.
Wichtigste Erkenntnisse
Kein Masterplan, sondern Zufall: LAMBDA entstand aus einer Masterarbeit und dem Wunsch, vor dem ersten "richtigen" Job noch etwas Eigenes auszuprobieren.
Patentierter Wärmeübergang: LAMBDA verbessert den Wärmeübergang um das 6- bis 8-Fache und kommt dadurch mit nur rund 3 statt 8 bis 12 Grad Temperaturdifferenz aus.
Wachstum ganz ohne Investoren: Von 30 verkauften Wärmepumpen Ende 2020 auf rund 13.000 in diesem Jahr, komplett eigenfinanziert über FFG- und AWS-Förderungen.
Erste Kunden waren Enthusiasten: Technikaffine Early Adopter mit eigenen Messungen und YouTube-Kanälen haben LAMBDA bekannt gemacht, nicht klassische Werbung.
KI in der Fernwartung: Störungen werden per KI-Analyse vorsortiert, bevor der Servicetechniker eingesetzt wird, aktuell im Testbetrieb auf ausgewählten Anlagen.
Klare Haltung zu Regulierung: Florian würde der KI-Entwicklung eher freien Lauf lassen als sie stark zu regulieren, und räumt offen ein, dass LAMBDA selbst von wenig Regulierung profitiert hat.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Florian Entleitner?
00:34 – Ausbildung: HTL Gebäudetechnik, Studium Energie- und Verfahrenstechnik am MCI Innsbruck
02:25 – Kein Masterplan: Wie aus der Masterarbeit eine Firma wurde
03:30 – Erste Prototypen, FFG- und AWS-Förderungen
05:19 – Testbetrieb im Winter 2019 mit gebrauchten Wärmepumpen aus der Steiermark
07:38 – Die Innovation: patentierter Wärmeübergang, 3-Grad- statt 8-bis-12-Grad-Prozess
13:11 – Wie die Konkurrenz auf den Effizienzvorsprung reagiert hat
16:05 – Wachstum von 2019 bis heute: von 30 auf 13.000 Wärmepumpen
21:55 – Komplett eigenfinanziert, ohne Investoren
22:08 – Mit 26 plötzlich über 160 Mitarbeiter führen
26:14 – Expansion: Deutschland, Schweiz, Italien und als Nächstes arabischer Raum & Frankreich
26:49 – KI im Unternehmen: automatisierte Fehlererkennung in der Fernwartung
30:40 – KI im Alltag: eigene Skills für Rechnungsprüfung, ERP-Anbindung
33:49 – Softwareteam: vom Prototyp zum fertigen Tool, ganz ohne Designer
36:14 – Kann KI in der Wärmepumpen-Entwicklung Lösungen finden, auf die Menschen nicht kommen?
40:21 – Wunschvorstellung: bessere Schnittstellen statt Insellösungen
42:43 – Kurzfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact?
Gast
Florian Entleitner, Geschäftsführer
Unternehmenshomepage: lambda-wp.at
Keywords
LAMBDA Wärmepumpen, Luftwärmepumpe, 3K-Prozess, R290, Energieeffizienz, Kirchbichl, Tirol, Wärmewende, Selbstfinanzierung, KI in der Fernwartung, Mittelstand, Österreich
Wichtigste Erkenntnisse
Kein Masterplan, sondern Zufall: LAMBDA entstand aus einer Masterarbeit und dem Wunsch, vor dem ersten "richtigen" Job noch etwas Eigenes auszuprobieren.
Patentierter Wärmeübergang: LAMBDA verbessert den Wärmeübergang um das 6- bis 8-Fache und kommt dadurch mit nur rund 3 statt 8 bis 12 Grad Temperaturdifferenz aus.
Wachstum ganz ohne Investoren: Von 30 verkauften Wärmepumpen Ende 2020 auf rund 13.000 in diesem Jahr, komplett eigenfinanziert über FFG- und AWS-Förderungen.
Erste Kunden waren Enthusiasten: Technikaffine Early Adopter mit eigenen Messungen und YouTube-Kanälen haben LAMBDA bekannt gemacht, nicht klassische Werbung.
KI in der Fernwartung: Störungen werden per KI-Analyse vorsortiert, bevor der Servicetechniker eingesetzt wird, aktuell im Testbetrieb auf ausgewählten Anlagen.
Klare Haltung zu Regulierung: Florian würde der KI-Entwicklung eher freien Lauf lassen als sie stark zu regulieren, und räumt offen ein, dass LAMBDA selbst von wenig Regulierung profitiert hat.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Florian Entleitner?
00:34 – Ausbildung: HTL Gebäudetechnik, Studium Energie- und Verfahrenstechnik am MCI Innsbruck
02:25 – Kein Masterplan: Wie aus der Masterarbeit eine Firma wurde
03:30 – Erste Prototypen, FFG- und AWS-Förderungen
05:19 – Testbetrieb im Winter 2019 mit gebrauchten Wärmepumpen aus der Steiermark
07:38 – Die Innovation: patentierter Wärmeübergang, 3-Grad- statt 8-bis-12-Grad-Prozess
13:11 – Wie die Konkurrenz auf den Effizienzvorsprung reagiert hat
16:05 – Wachstum von 2019 bis heute: von 30 auf 13.000 Wärmepumpen
21:55 – Komplett eigenfinanziert, ohne Investoren
22:08 – Mit 26 plötzlich über 160 Mitarbeiter führen
26:14 – Expansion: Deutschland, Schweiz, Italien und als Nächstes arabischer Raum & Frankreich
26:49 – KI im Unternehmen: automatisierte Fehlererkennung in der Fernwartung
30:40 – KI im Alltag: eigene Skills für Rechnungsprüfung, ERP-Anbindung
33:49 – Softwareteam: vom Prototyp zum fertigen Tool, ganz ohne Designer
36:14 – Kann KI in der Wärmepumpen-Entwicklung Lösungen finden, auf die Menschen nicht kommen?
40:21 – Wunschvorstellung: bessere Schnittstellen statt Insellösungen
42:43 – Kurzfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact?
Gast
Florian Entleitner, Geschäftsführer
Unternehmenshomepage: lambda-wp.at
Keywords
LAMBDA Wärmepumpen, Luftwärmepumpe, 3K-Prozess, R290, Energieeffizienz, Kirchbichl, Tirol, Wärmewende, Selbstfinanzierung, KI in der Fernwartung, Mittelstand, Österreich
51 Minuten
Lukas Rigler ist Co-Founder von Hoss Mobility, einem österreichischen Unternehmen, das einachsige, selbstbalancierende Elektrorollstühle entwickelt und in Österreich fertigt. Was 2017 mit einem umgebauten Segway in der Hobbygarage begann, ist heute ein hochkomplexes Sicherheitsprodukt mit doppelter Redundanz und rund 700 verkauften Geräten. Wir sprechen über den langen Weg vom Prototyp zur Serienreife, das Sicherheitskonzept mit mechanischem Stützsystem als „Airbag", und warum KI für ein kleines Ingenieursteam mittlerweile über die Machbarkeit des gesamten Projekts entscheidet.
Wichtigste Erkenntnisse
Vom Zufall zur Firma: Hoss Mobility entstand aus einem privat verkauften Segway, zwei Rollstuhlfahrern mit einer Idee und einer Blechkiste aus der Werkstatt.
Faktor 100 zwischen Prototyp und Serienprodukt: Ein funktionierender Einzelprototyp ist laut Lukas ungefähr 100-mal einfacher als ein zertifiziertes Serienprodukt.
Sicherheitskonzept wie ein Airbag: Ein mechanisches Stützsystem übernimmt bei Balance- oder Traktionsverlust innerhalb von Sekundenbruchteilen und stabilisiert das Gerät.
KI macht das Projekt erst wirtschaftlich möglich: Unit-Tests, technische Dokumentation und Medizinprodukte-Nachweise wären ohne KI-Unterstützung mit dem kleinen Team schlicht nicht leistbar gewesen.
KI-gestützte Fehlerdiagnose: Telemetriedaten wie Motorströme, Sensorwerte und Joystick-Inputs werden von der KI analysiert, um Fehlerursachen schneller einzugrenzen.
Made in Austria: Fertigung mit europäischen Zulieferern, Endmontage und Elektronikentwicklung komplett im eigenen Haus.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Lukas Rigler?
01:09 – Die Gründungsgeschichte: vom privat verkauften Segway zur Idee
03:43 – Der erste Prototyp: eine Blechkiste aus der Werkstatt
08:04 – Feedback von der Messe in Bremen: 14 Bestellungen aus dem Nichts
09:45 – Warum ein umgebauter Segway kein echtes Produkt ist
12:03 – Gründung von Hoss Mobility Ende 2017 und die FFG-Förderung
16:07 – Sicherheitskonzept: Redundanz bei Sensoren, Motorkontrollern und Motor
18:27 – Das Stützsystem als „Airbag" bei Traktions- oder Balanceverlust
22:59 – Fertigung in Österreich mit europäischen und asiatischen Zulieferern
27:22 – Rund 700 verkaufte Geräte und der lange Lernprozess bis zur Serienreife
28:13 – Warum KI erst seit rund einem Jahr das Projekt überhaupt machbar macht
32:32 – Unit-Tests mit KI statt drei Diplom-Ingenieuren über drei Jahre
34:27 – KI für technische Dokumentation und Medizinprodukte-Nachweise
36:31 – Datensicherheit: Warum Kundendaten nicht in die KI kommen
39:12 – KI-gestützte Fehleranalyse aus Telemetriedaten
41:16 – KI im ERP-System und in der Rechnungsverarbeitung
42:52 – KI im Marketing: Studio-Qualität aus dem Handyfoto
44:49 – Abschlussfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact
Gast
Lukas Rigler
Co-Founder, Hoss Mobility
Unternehmen
Keywords
Hoss Mobility, Elektrorollstuhl, Selbstbalancierung, Redundanz, Sicherheitskonzept, Medizinprodukt, Unit-Tests, KI in der Hardwareentwicklung, Predictive-Fehleranalyse, Fertigung in Österreich, Personal Care Robot, Serienreife
Wichtigste Erkenntnisse
Vom Zufall zur Firma: Hoss Mobility entstand aus einem privat verkauften Segway, zwei Rollstuhlfahrern mit einer Idee und einer Blechkiste aus der Werkstatt.
Faktor 100 zwischen Prototyp und Serienprodukt: Ein funktionierender Einzelprototyp ist laut Lukas ungefähr 100-mal einfacher als ein zertifiziertes Serienprodukt.
Sicherheitskonzept wie ein Airbag: Ein mechanisches Stützsystem übernimmt bei Balance- oder Traktionsverlust innerhalb von Sekundenbruchteilen und stabilisiert das Gerät.
KI macht das Projekt erst wirtschaftlich möglich: Unit-Tests, technische Dokumentation und Medizinprodukte-Nachweise wären ohne KI-Unterstützung mit dem kleinen Team schlicht nicht leistbar gewesen.
KI-gestützte Fehlerdiagnose: Telemetriedaten wie Motorströme, Sensorwerte und Joystick-Inputs werden von der KI analysiert, um Fehlerursachen schneller einzugrenzen.
Made in Austria: Fertigung mit europäischen Zulieferern, Endmontage und Elektronikentwicklung komplett im eigenen Haus.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Lukas Rigler?
01:09 – Die Gründungsgeschichte: vom privat verkauften Segway zur Idee
03:43 – Der erste Prototyp: eine Blechkiste aus der Werkstatt
08:04 – Feedback von der Messe in Bremen: 14 Bestellungen aus dem Nichts
09:45 – Warum ein umgebauter Segway kein echtes Produkt ist
12:03 – Gründung von Hoss Mobility Ende 2017 und die FFG-Förderung
16:07 – Sicherheitskonzept: Redundanz bei Sensoren, Motorkontrollern und Motor
18:27 – Das Stützsystem als „Airbag" bei Traktions- oder Balanceverlust
22:59 – Fertigung in Österreich mit europäischen und asiatischen Zulieferern
27:22 – Rund 700 verkaufte Geräte und der lange Lernprozess bis zur Serienreife
28:13 – Warum KI erst seit rund einem Jahr das Projekt überhaupt machbar macht
32:32 – Unit-Tests mit KI statt drei Diplom-Ingenieuren über drei Jahre
34:27 – KI für technische Dokumentation und Medizinprodukte-Nachweise
36:31 – Datensicherheit: Warum Kundendaten nicht in die KI kommen
39:12 – KI-gestützte Fehleranalyse aus Telemetriedaten
41:16 – KI im ERP-System und in der Rechnungsverarbeitung
42:52 – KI im Marketing: Studio-Qualität aus dem Handyfoto
44:49 – Abschlussfragen: Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder Impact
Gast
Lukas Rigler
Co-Founder, Hoss Mobility
Unternehmen
Keywords
Hoss Mobility, Elektrorollstuhl, Selbstbalancierung, Redundanz, Sicherheitskonzept, Medizinprodukt, Unit-Tests, KI in der Hardwareentwicklung, Predictive-Fehleranalyse, Fertigung in Österreich, Personal Care Robot, Serienreife
53 Minuten
Alexander Watzek, Geschäftsführer von Variotherm, führt ein Unternehmen mit 47-jähriger Geschichte – gegründet von seinem Vater als Pionier der Fußleistenheizung, heute weltgrößter Hersteller gefräster Gipsfaserplatten für Flächen-Heiz- und Kühlsysteme. Ein Gespräch über unternehmerische Berufung, Thermodynamik als Lebensprinzip, und warum er KI als Werkzeug sieht, aber keinesfalls als Autopiloten.
TL;DR
Werkzeug, kein Selbstläufer: KI ist für Alexander wie der Lötkolben früher – ein Werkzeug, das man nützt, wenn es einem dient. Nicht mehr, nicht weniger.
Übersetzungen als echter Game-Changer: Variotherm kommuniziert heute mit spanischen, französischen und italienischen Partnern dank KI in deren Sprache – ohne externe Übersetzer.
Website-Übersetzung skalierbar gemacht: Hunderte technische Texte werden per KI übersetzt – aktuell Französisch live, Italienisch in Arbeit.
Planung & Zeichnung als nächster Schritt: Verrohrungspläne, akustische Auswirkungen, thermische Auslegungen – der Wunsch-Use-Case für mehr KI-Unterstützung.
Mensch bleibt Entscheider: „Behaglichkeit" lässt sich nicht automatisieren. Die Letztentscheidung – wo Wärme hinkommt, wie ein Raum funktioniert – liegt beim Menschen.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Alexander Watzek?
02:14 – Wie er zur Firma kam: kein Plan, viel Zufall, die Karibik
03:48 – Studium, Abbruch, Weltumsegeln – und zurück nach Wien
08:39 – Studium ja oder nein? Seine Meinung und die seiner Söhne
12:43 – Was Variotherm macht: Fußleiste, Wandheizung, Fußboden, Decke
17:44 – Die Entwicklung: von Kachelöfen zu Trockenplatten, 400.000 m² Gipsfaser/Jahr
20:59 – Sport, Ironman, Fußball als Lehrmeister für Unternehmensführung
25:54 – Fußball-Metapher: Spielregeln, Superstars, Teamgeist
28:57 – KI verändert die Spielregeln? Alexanders Sichtweise
32:34 – KI bei Variotherm: wo sie es einsetzen (Übersetzungen, Webseite, Kommunikation)
37:15 – Integration in Prozesse: Webseite, technische Anleitungen, Sprachbarrieren
39:43 – Das Aber: Berufung, Behaglichkeit, was KI nicht kann
43:58 – Die Haltung: KI anders nutzen als alle anderen
46:50 – Wunsch-Use-Case: Planungsautomatisierung und Daten besser nutzen
Themenüberblick
Alexander Watzek ist kein geborener Unternehmer, wie er selbst sagt. Aber er ist einer, der Bestehendes konsequent weiterentwickelt. Variotherm ist heute weltweit größter Hersteller gefräster Gipsfaserplatten für Flächen-Heiz/Kühl-Systeme, mit 65 %+ Exportanteil in 28 Ländern. Bei KI ist seine Haltung präzise: Werkzeug ja, Selbstläufer nein. Konkret eingesetzt wird KI heute für Übersetzungen (Webseite, Kundenkommunikation, technische Dokumente) und schrittweise für Prozessunterstützung. Der nächste Schritt: Planungs- und Auslegungsdaten besser automatisieren – immer mit dem Menschen als Letztentscheider.
Gast
Alexander Watzek – Geschäftsführer, Variotherm
Unternehmenshomepage
Keywords
KI, Flächenheizung, Flächenkühlung, Gipsfaserplatten, Wandheizung, Fußbodenheizung, Deckenheizung, Übersetzung, Behaglichkeit, Export, Familienunternehmen, Österreich
Call-to-Action
Wenn dir die Folge gefallen hat: Abonniere den Podcast und teile sie mit jemandem, der KI mit Hausverstand und Haltung einsetzen will.
TL;DR
Werkzeug, kein Selbstläufer: KI ist für Alexander wie der Lötkolben früher – ein Werkzeug, das man nützt, wenn es einem dient. Nicht mehr, nicht weniger.
Übersetzungen als echter Game-Changer: Variotherm kommuniziert heute mit spanischen, französischen und italienischen Partnern dank KI in deren Sprache – ohne externe Übersetzer.
Website-Übersetzung skalierbar gemacht: Hunderte technische Texte werden per KI übersetzt – aktuell Französisch live, Italienisch in Arbeit.
Planung & Zeichnung als nächster Schritt: Verrohrungspläne, akustische Auswirkungen, thermische Auslegungen – der Wunsch-Use-Case für mehr KI-Unterstützung.
Mensch bleibt Entscheider: „Behaglichkeit" lässt sich nicht automatisieren. Die Letztentscheidung – wo Wärme hinkommt, wie ein Raum funktioniert – liegt beim Menschen.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Alexander Watzek?
02:14 – Wie er zur Firma kam: kein Plan, viel Zufall, die Karibik
03:48 – Studium, Abbruch, Weltumsegeln – und zurück nach Wien
08:39 – Studium ja oder nein? Seine Meinung und die seiner Söhne
12:43 – Was Variotherm macht: Fußleiste, Wandheizung, Fußboden, Decke
17:44 – Die Entwicklung: von Kachelöfen zu Trockenplatten, 400.000 m² Gipsfaser/Jahr
20:59 – Sport, Ironman, Fußball als Lehrmeister für Unternehmensführung
25:54 – Fußball-Metapher: Spielregeln, Superstars, Teamgeist
28:57 – KI verändert die Spielregeln? Alexanders Sichtweise
32:34 – KI bei Variotherm: wo sie es einsetzen (Übersetzungen, Webseite, Kommunikation)
37:15 – Integration in Prozesse: Webseite, technische Anleitungen, Sprachbarrieren
39:43 – Das Aber: Berufung, Behaglichkeit, was KI nicht kann
43:58 – Die Haltung: KI anders nutzen als alle anderen
46:50 – Wunsch-Use-Case: Planungsautomatisierung und Daten besser nutzen
Themenüberblick
Alexander Watzek ist kein geborener Unternehmer, wie er selbst sagt. Aber er ist einer, der Bestehendes konsequent weiterentwickelt. Variotherm ist heute weltweit größter Hersteller gefräster Gipsfaserplatten für Flächen-Heiz/Kühl-Systeme, mit 65 %+ Exportanteil in 28 Ländern. Bei KI ist seine Haltung präzise: Werkzeug ja, Selbstläufer nein. Konkret eingesetzt wird KI heute für Übersetzungen (Webseite, Kundenkommunikation, technische Dokumente) und schrittweise für Prozessunterstützung. Der nächste Schritt: Planungs- und Auslegungsdaten besser automatisieren – immer mit dem Menschen als Letztentscheider.
Gast
Alexander Watzek – Geschäftsführer, Variotherm
Unternehmenshomepage
Keywords
KI, Flächenheizung, Flächenkühlung, Gipsfaserplatten, Wandheizung, Fußbodenheizung, Deckenheizung, Übersetzung, Behaglichkeit, Export, Familienunternehmen, Österreich
Call-to-Action
Wenn dir die Folge gefallen hat: Abonniere den Podcast und teile sie mit jemandem, der KI mit Hausverstand und Haltung einsetzen will.
44 Minuten
Alex Wagner, Geschäftsführer von Kraus in Klagenfurt, hat mit 36 Jahren Familienunternehmen, Hausbau und Dreifachfunktion gleichzeitig am Tisch. Wir sprechen über den Weg vom WU-Studenten über Irland und einen südafrikanischen IT-Konzern bis in die Geschäftsführung. Warum er nicht an den Investor verkauft hat und wie Kraus heute mit KI Leads automatisiert, einen KI-Assistenten für Kunden baut und die Produktionsplanung neu denkt.
Unsere Homepage
Wichtigste Erkenntnisse
KI wird bei Kraus nur dort eingesetzt, wo ein klarer Use Case und Mehrwert existiert.
KI-Use-Case 1: Konfigurator-Leads wurden täglich händisch aufbereitet (~1h/Tag); heute automatisch kategorisiert, priorisiert und an den Vertrieb übergeben.
KI-Use-Case 2: Neue digitale Plattform bekommt einen KI-Assistenten, der Kunden berät, Anfragen vorqualifiziert und an den richtigen Ansprechpartner weiterleitet.
Geplant : Ein Agent soll Liefertermin-Risiken frühzeitig erkennen und Maschinenkapazitäten koordinieren, immer mit „Human in the Loop".
KI als Sparringpartner: Alex hat seine Strategie 2030 aktiv mit KI erarbeitet.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Alex Wagner?
00:41 – Unternehmensgeschichte: Vater, Management-Buyout, Kärntner Wurzeln
01:14 – Ausbildung: WU Wien, Chicago, Birmingham, Irland
03:37 – Die Entscheidung: Investor oder Übernahme? Warum er Ja gesagt hat
06:36 – Management-Buyout 2006 durch den Vater
08:54 – Was Kraus macht: Tragrollen, Hubtische, Materialflusslösungen
12:49 – Singapur, Walmart, Amazon: wo Kraus-Rollen weltweit laufen
16:41 – Variantenfertigung, Webshop und Produktkonfigurator
18:44 – KI bei Kraus: Einstieg, Haltung, Leitfaden im Marketing
21:45 – Use Case 1: Lead-Automatisierung aus dem Konfigurator
23:15 – KI im Alltag: Texte, Bilder, Videos, Übersetzungen für 12+ Nationen
24:23 – Tools: ChatGPT Plus, Claude im Kommen
24:50 – Geplant: Agent für Produktionsplanung (Liefertermine, Kapazitäten)
26:08 – Use Case 2: KI-Assistent auf neuer Webplattform
29:46 – Wie die KI-Nutzung im Haus gestartet ist (bottom-up)
33:02 – Verändert KI das Unternehmen?
35:56 – KI als persönlicher Sparringpartner & Strategie 2030
38:23 – Kurzfragen: Regulierung, Chance/Risiko, Hype oder Impact?
Themenüberblick
Alex bringt internationale Erfahrung und unternehmerisches Denken aus dem Elternhaus mit. Kraus produziert Tragrollen und Hubtische für die Intralogistik. Bei KI geht Kraus pragmatisch vor: Lead-Automatisierung aus dem Konfigurator läuft bereits, ein KI-Assistent für Kunden ist in Entwicklung, ein Produktionsplanungs-Agent ist in Planung. Überall gilt: Human in the Loop. Alex nutzt KI selbst täglich – u. a. für die Strategie, die er aktiv mit KI-gestützter Wettbewerbsrecherche entwickelt hat.
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KI, Tragrollen, Förderrollen, Intralogistik, Materialfluss, Hubtische, Automatisierung, Lead-Management, Produktionsplanung, Strategie, Klagenfurt, Kärnten
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Wichtigste Erkenntnisse
KI wird bei Kraus nur dort eingesetzt, wo ein klarer Use Case und Mehrwert existiert.
KI-Use-Case 1: Konfigurator-Leads wurden täglich händisch aufbereitet (~1h/Tag); heute automatisch kategorisiert, priorisiert und an den Vertrieb übergeben.
KI-Use-Case 2: Neue digitale Plattform bekommt einen KI-Assistenten, der Kunden berät, Anfragen vorqualifiziert und an den richtigen Ansprechpartner weiterleitet.
Geplant : Ein Agent soll Liefertermin-Risiken frühzeitig erkennen und Maschinenkapazitäten koordinieren, immer mit „Human in the Loop".
KI als Sparringpartner: Alex hat seine Strategie 2030 aktiv mit KI erarbeitet.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Alex Wagner?
00:41 – Unternehmensgeschichte: Vater, Management-Buyout, Kärntner Wurzeln
01:14 – Ausbildung: WU Wien, Chicago, Birmingham, Irland
03:37 – Die Entscheidung: Investor oder Übernahme? Warum er Ja gesagt hat
06:36 – Management-Buyout 2006 durch den Vater
08:54 – Was Kraus macht: Tragrollen, Hubtische, Materialflusslösungen
12:49 – Singapur, Walmart, Amazon: wo Kraus-Rollen weltweit laufen
16:41 – Variantenfertigung, Webshop und Produktkonfigurator
18:44 – KI bei Kraus: Einstieg, Haltung, Leitfaden im Marketing
21:45 – Use Case 1: Lead-Automatisierung aus dem Konfigurator
23:15 – KI im Alltag: Texte, Bilder, Videos, Übersetzungen für 12+ Nationen
24:23 – Tools: ChatGPT Plus, Claude im Kommen
24:50 – Geplant: Agent für Produktionsplanung (Liefertermine, Kapazitäten)
26:08 – Use Case 2: KI-Assistent auf neuer Webplattform
29:46 – Wie die KI-Nutzung im Haus gestartet ist (bottom-up)
33:02 – Verändert KI das Unternehmen?
35:56 – KI als persönlicher Sparringpartner & Strategie 2030
38:23 – Kurzfragen: Regulierung, Chance/Risiko, Hype oder Impact?
Themenüberblick
Alex bringt internationale Erfahrung und unternehmerisches Denken aus dem Elternhaus mit. Kraus produziert Tragrollen und Hubtische für die Intralogistik. Bei KI geht Kraus pragmatisch vor: Lead-Automatisierung aus dem Konfigurator läuft bereits, ein KI-Assistent für Kunden ist in Entwicklung, ein Produktionsplanungs-Agent ist in Planung. Überall gilt: Human in the Loop. Alex nutzt KI selbst täglich – u. a. für die Strategie, die er aktiv mit KI-gestützter Wettbewerbsrecherche entwickelt hat.
Gast
Unternehmenshomepage
Keywords
KI, Tragrollen, Förderrollen, Intralogistik, Materialfluss, Hubtische, Automatisierung, Lead-Management, Produktionsplanung, Strategie, Klagenfurt, Kärnten
48 Minuten
Albert Igler, Geschäftsführer von Flowtec Industrietechnik, hat einen ungewöhnlichen Weg hinter sich: Von der Fischzucht über 17 Jahre internationalen Vertrieb bis zur Geschäftsführung. Heute hat Flowtec nicht nur ein Produkt mit KI-Komponente am Markt, sondern auch zwei interne KI-Projekte in der Umsetzung. Was dahintersteckt und warum KI für ihn nicht wegzudenken ist, hört ihr in dieser Folge.
https://www.digitalisiert.io
TL;DR
Condition Monitoring als Produkt: Flowtec vertreibt einen wartungsfreien Vibrationssensor, der Lager- und Motorausfälle vorhersagt.
KI-Projekt 1: Automatisches Ausfüllen von Leistungsverzeichnissen (LVs) – bisher ~1,5 FTE-Aufwand; aktuell bei ~65 % Automatisierungsgrad in der Testphase.
KI-Projekt 2: Wareneingang-Automatisierung bei Flowtec selbst – Typenschilder, Seriennummern, Tagnummern scannen, Dokumentation erstellen, Kundenportal.
Spezifikations-Vision: KI soll zukünftig hundert-seitige Kundenspezifikationen auslesen und mit Produktportfolio abgleichen.
Effizienz statt Abbau: Ziel ist nicht Personalreduktion, sondern Wachstum mit weniger Personalbedarf – bei steigenden Lohnkosten in Österreich.
Kapitelmarken
00:00 – Intro & Begrüßung
00:28 – Wer ist Albert Igler? Fischzucht, Technik, Neugier
01:36 – Karriere: HTL Kapfenberg, BWL, 17 Jahre internationaler Vertrieb
03:38 – Anton Paar & Managing Director in Indien
08:13 – Learnings aus Indien: Hierarchien, Entscheidungsgeschwindigkeit, Erreichbarkeit
11:39 – Was ist Flowtec? Gruppe, Sparten, Tochterfirma Amaturen Aichhorn
13:24 – Mehrwert: Beratung, Herstellerpool, One-Stop-Shop für Projekte
15:21 – Typische Kundenherausforderungen: Lebensdauer, Stillstände, Preisdruck
18:56 – Flowtec Condition Monitoring: wartungsfreier Vibrationssensor
22:39 – KI im Unternehmen: Copilot, ChatGPT, Teams-Meetings
23:50 – KI-Projekt 1: Leistungsverzeichnisse automatisch ausfüllen
29:22 – KI-Projekt 2: Wareneingang, Dokumentation, Kundenportal
32:50 – Tool-Wahl: Copilot vs. ChatGPT – wann was
36:16 – Zukunftsvision: Spezifikationen auslesen, Projekte verlinken, agentische KI
38:13 – Personalreduktion oder Effizienz? Alberts klare Antwort
43:15 – Kurzfragen: Regulierung, Chance/Risiko, Hype oder Impact?
Themenüberblick
Albert bringt globale Vertriebserfahrung und Unternehmerperspektive mit und eine nüchterne Haltung zu KI: kein Hype, sondern konkrete Projekte mit Messbarkeit. Flowtec hat Condition Monitoring als Produkt und arbeitet intern an zwei Automatisierungsprojekten: LV-Ausfüllung (aktuell in Testphase, ~65 % Automatisierungsgrad) und Wareneingang/Dokumentation mit Kundenportal als Endausbaustufe. Dazwischen: Copilot/ChatGPT im Alltag, Rechnungseingang-Automatisierung via ERP und eine klare Vision, wie KI Spezifikationen im technischen Vertrieb lesen soll.
Gast
Albert Igler – Geschäftsführer, Flowtec Industrietechnik
LinkedIn
Unternehmenshomepage
Keywords
KI, Industrietechnik, Predictive Maintenance, Automatisierung, Leistungsverzeichnis, Österreich, Mittelstand
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TL;DR
Condition Monitoring als Produkt: Flowtec vertreibt einen wartungsfreien Vibrationssensor, der Lager- und Motorausfälle vorhersagt.
KI-Projekt 1: Automatisches Ausfüllen von Leistungsverzeichnissen (LVs) – bisher ~1,5 FTE-Aufwand; aktuell bei ~65 % Automatisierungsgrad in der Testphase.
KI-Projekt 2: Wareneingang-Automatisierung bei Flowtec selbst – Typenschilder, Seriennummern, Tagnummern scannen, Dokumentation erstellen, Kundenportal.
Spezifikations-Vision: KI soll zukünftig hundert-seitige Kundenspezifikationen auslesen und mit Produktportfolio abgleichen.
Effizienz statt Abbau: Ziel ist nicht Personalreduktion, sondern Wachstum mit weniger Personalbedarf – bei steigenden Lohnkosten in Österreich.
Kapitelmarken
00:00 – Intro & Begrüßung
00:28 – Wer ist Albert Igler? Fischzucht, Technik, Neugier
01:36 – Karriere: HTL Kapfenberg, BWL, 17 Jahre internationaler Vertrieb
03:38 – Anton Paar & Managing Director in Indien
08:13 – Learnings aus Indien: Hierarchien, Entscheidungsgeschwindigkeit, Erreichbarkeit
11:39 – Was ist Flowtec? Gruppe, Sparten, Tochterfirma Amaturen Aichhorn
13:24 – Mehrwert: Beratung, Herstellerpool, One-Stop-Shop für Projekte
15:21 – Typische Kundenherausforderungen: Lebensdauer, Stillstände, Preisdruck
18:56 – Flowtec Condition Monitoring: wartungsfreier Vibrationssensor
22:39 – KI im Unternehmen: Copilot, ChatGPT, Teams-Meetings
23:50 – KI-Projekt 1: Leistungsverzeichnisse automatisch ausfüllen
29:22 – KI-Projekt 2: Wareneingang, Dokumentation, Kundenportal
32:50 – Tool-Wahl: Copilot vs. ChatGPT – wann was
36:16 – Zukunftsvision: Spezifikationen auslesen, Projekte verlinken, agentische KI
38:13 – Personalreduktion oder Effizienz? Alberts klare Antwort
43:15 – Kurzfragen: Regulierung, Chance/Risiko, Hype oder Impact?
Themenüberblick
Albert bringt globale Vertriebserfahrung und Unternehmerperspektive mit und eine nüchterne Haltung zu KI: kein Hype, sondern konkrete Projekte mit Messbarkeit. Flowtec hat Condition Monitoring als Produkt und arbeitet intern an zwei Automatisierungsprojekten: LV-Ausfüllung (aktuell in Testphase, ~65 % Automatisierungsgrad) und Wareneingang/Dokumentation mit Kundenportal als Endausbaustufe. Dazwischen: Copilot/ChatGPT im Alltag, Rechnungseingang-Automatisierung via ERP und eine klare Vision, wie KI Spezifikationen im technischen Vertrieb lesen soll.
Gast
Albert Igler – Geschäftsführer, Flowtec Industrietechnik
Unternehmenshomepage
Keywords
KI, Industrietechnik, Predictive Maintenance, Automatisierung, Leistungsverzeichnis, Österreich, Mittelstand
49 Minuten
Rainer Keller, Geschäftsführer der Metalltechnik Vils (Tirol), bringt eine klare Perspektive mit: KI ja, aber nur dort, wo sie wirklich was bringt. Kein Hype, keine Verbote, sondern Digitalisierung auf "landwirtschaftliche Art". Wir sprechen über Präzisionsfertigung für Großteile, die Krise in der Automobilindustrie, 4-Tage-Woche aus wirtschaftlicher Not und warum KI den Menschen nicht ersetzen, sondern unterstützen soll.
TL;DR
„Digitalisierung auf landwirtschaftliche Art": Nur einsetzen, wo man konkret Ernte sieht – kein Buzzword-Schubladendenken.
KI als Unterstützer, nicht Veränderer: Laut Rainer verändert ein Unternehmen nur der Mensch – KI kann unterstützen, aber nicht führen.
Positiv-Beispiel Instandhaltung: Maschinenfehlercodes per KI auswerten statt Manuals durchsuchen – klarer, sofortiger Nutzen.
Personalabbau ist nicht das Ziel: Das größte Kapital sitzt nicht auf der Bank, sondern an den Maschinen.
Gemeinsamer Rahmen statt Verbote: Mitarbeiter sollten bei der KI-Einführung mitgestalten – nicht per Direktive geführt werden.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Rainer Keller?
00:57 – Karriereweg: Spedition, Maschinenbau, Konzern
04:13 – Wechsel in die Geschäftsführung bei Metalltechnik Vils
07:19 – Herausforderungen: Aufträge, Automotive-Krise, Wettbewerb mit Asien
11:22 – 4-Tage-Woche: erzwungen, aber gelernt
14:14 – Was Metalltechnik Vils macht: Großteile, Hochpräzision, Lohnfertigung
19:48 – Musterteile, Kundenbeziehungen und lange Anlaufzeiten
20:21 – Unternehmensgruppe Allgaier: Kunststoffspritzguss als Schwesterunternehmen
22:29 – KI im Unternehmen: Rainers Haltung und Vorsicht
25:33 – Das Mail-Problem: neue Technologie, alte Fehler
28:25 – Positiv-Beispiel: Instandhalter nutzt KI zur Fehlerdiagnose
30:13 – Agentische KI: sinnvoll, wenn sie wirklich entlastet
33:52 – Klarer Rahmen statt Verbote: gemeinsam bestimmen
36:14 – Verändert KI das Unternehmen? Rainers klare Antwort
37:41 – Menschen als wertvollstes Kapital
44:30 – Kurzfragen: Regulierung, Chance/Risiko, Hype oder Impact?
Themenüberblick
Rainer bringt 40+ Jahre Erfahrung aus Konzern und Mittelstand mit. Und eine klare Haltung zu KI: Nutzen vor Hype. Metalltechnik Vils hat sich auf hochpräzise Großteilfertigung spezialisiert (Toleranzen bis 1/6000 mm), die kaum aus Asien replizierbar ist. Die 4-Tage-Woche kam nicht aus Überzeugung, sondern aus Überlebensnotwendigkeit. Bei KI setzt das Unternehmen aktuell bewusst auf Zurückhaltung mit Weitblick: Schulung zuerst, gemeinsamen Rahmen abstecken, dann gezielt dort einführen, wo Zeit tatsächlich gespart wird – wie in der Instandhaltung.
Gast
Rainer Keller – Geschäftsführer, Metalltechnik Vils
Unternehmenshomepage
Keywords
KI, Maschinenbau, Lohnfertigung, Großteilfertigung, Präzisionsfertigung, Mittelstand, Digitalisierung, 4-Tage-Woche, Automotive, Tirol
Call-to-Action
Wenn dir die Folge gefallen hat: Abonniere den Podcast und teile sie mit jemandem, der KI im Industriebetrieb mit Hausverstand angehen will.
Musik über Soundstripe lizenziert.
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Code: LVGIAO8SDA2TW76D
TL;DR
„Digitalisierung auf landwirtschaftliche Art": Nur einsetzen, wo man konkret Ernte sieht – kein Buzzword-Schubladendenken.
KI als Unterstützer, nicht Veränderer: Laut Rainer verändert ein Unternehmen nur der Mensch – KI kann unterstützen, aber nicht führen.
Positiv-Beispiel Instandhaltung: Maschinenfehlercodes per KI auswerten statt Manuals durchsuchen – klarer, sofortiger Nutzen.
Personalabbau ist nicht das Ziel: Das größte Kapital sitzt nicht auf der Bank, sondern an den Maschinen.
Gemeinsamer Rahmen statt Verbote: Mitarbeiter sollten bei der KI-Einführung mitgestalten – nicht per Direktive geführt werden.
Kapitelmarken
00:00 – Begrüßung & wer ist Rainer Keller?
00:57 – Karriereweg: Spedition, Maschinenbau, Konzern
04:13 – Wechsel in die Geschäftsführung bei Metalltechnik Vils
07:19 – Herausforderungen: Aufträge, Automotive-Krise, Wettbewerb mit Asien
11:22 – 4-Tage-Woche: erzwungen, aber gelernt
14:14 – Was Metalltechnik Vils macht: Großteile, Hochpräzision, Lohnfertigung
19:48 – Musterteile, Kundenbeziehungen und lange Anlaufzeiten
20:21 – Unternehmensgruppe Allgaier: Kunststoffspritzguss als Schwesterunternehmen
22:29 – KI im Unternehmen: Rainers Haltung und Vorsicht
25:33 – Das Mail-Problem: neue Technologie, alte Fehler
28:25 – Positiv-Beispiel: Instandhalter nutzt KI zur Fehlerdiagnose
30:13 – Agentische KI: sinnvoll, wenn sie wirklich entlastet
33:52 – Klarer Rahmen statt Verbote: gemeinsam bestimmen
36:14 – Verändert KI das Unternehmen? Rainers klare Antwort
37:41 – Menschen als wertvollstes Kapital
44:30 – Kurzfragen: Regulierung, Chance/Risiko, Hype oder Impact?
Themenüberblick
Rainer bringt 40+ Jahre Erfahrung aus Konzern und Mittelstand mit. Und eine klare Haltung zu KI: Nutzen vor Hype. Metalltechnik Vils hat sich auf hochpräzise Großteilfertigung spezialisiert (Toleranzen bis 1/6000 mm), die kaum aus Asien replizierbar ist. Die 4-Tage-Woche kam nicht aus Überzeugung, sondern aus Überlebensnotwendigkeit. Bei KI setzt das Unternehmen aktuell bewusst auf Zurückhaltung mit Weitblick: Schulung zuerst, gemeinsamen Rahmen abstecken, dann gezielt dort einführen, wo Zeit tatsächlich gespart wird – wie in der Instandhaltung.
Gast
Rainer Keller – Geschäftsführer, Metalltechnik Vils
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Keywords
KI, Maschinenbau, Lohnfertigung, Großteilfertigung, Präzisionsfertigung, Mittelstand, Digitalisierung, 4-Tage-Woche, Automotive, Tirol
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8 Minuten
Ein Kunststoffproduzent mit mehreren Standorten in Deutschland, Polen und den USA hatte täglich Stunden verloren, weil Vertriebsmitarbeiter manuell ein zentrales Postfach durchsuchten, um echte Anfragen von Spam und Lieferantenmails zu trennen. Heute läuft das vollständig automatisch, DSGVO-konform, ohne eine einzige Fehlzuordnung. Wie genau wir das aufgebaut haben erfahrt ihr in dieser Folge.
Deine Links
KI-Engpass Analyse anfragen
Website
TL;DR
Manuelle Postfach-Sichtung: 20–30 Min./Person/Tag 7 Mitarbeiter = 2–3,5 Stunden täglich verloren.
Lösung: DSGVO-konformes Preprocessing (PII-Entfernung via Code) + Klassifizierungs-Skill (Sprachmodell + Konfigurationsdatei).
Regeln für Zuordnung (Produkt/Region/Art) liegen in einer pflegbaren Konfigurationsdatei – kein Code-Know-how nötig.
Bewusst als klassische Automatisierung gebaut (nicht als autonomer Agent): volle Transparenz, kein Black-Box-Verhalten.
Bonus: Das System schreibt automatisch Statistiken (Anfragetypen, Volumen, Standort-Auslastung).
Kapitelmarken
00:00 – Problem: Stunden täglich für Postfach-Sortierung
01:20 – Das Setup: 7 MA, mehrere Standorte, ein gemeinsames Postfach
02:00 – Schritt 1: DSGVO – PII-Entfernung vor dem LLM (kein KI-Schritt)
02:30 – Schritt 2: Klassifizierungs-Skill (echter Vertrieb / Spam / Kaltakquise / intern)
03:30 – Konfigurationsdatei: Regeln wartbar ohne Code
04:15 – Warum klassische Automatisierung statt Agent
04:47 – Ergebnis: Zeitersparnis, Qualität, Reaktionszeit, Statistik
06:00 – Für wen ist das relevant?
07:11 – Stolpersteine & nächste Schritte
Themenüberblick
Die Herausforderung war nicht Technik, sondern Prozessklarheit: Welche E-Mail gehört wohin und nach welchen Regeln? Erst wenn das sauber definiert ist, kann man es einem System übergeben. Für die Umsetzung: PII-Entfernung per Code (nicht KI), dann Klassifizierung per Skill mit gepflegter Konfigurationsdatei, dann Weiterleitung. Bewusst als transparenter Schritt-für-Schritt-Ablauf gebaut. In der Industrie meist die bessere Wahl als ein vollautonomer Agent. Der Use Case funktioniert für jeden Betrieb mit einem zentralen Postfach, egal ob ein oder mehrere Standorte.
Keywords
KI, E-Mail-Automatisierung, Vertrieb, Klassifizierung, DSGVO, Kunststoffindustrie, Prozessoptimierung, Postfach, Mehrstandort, Automatisierung
Wenn du wissen willst, wo bei euch solche Zeitfresser stecken: KI-Engpass Analyse anfragen (Link oben in den Show Notes).
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KI-Engpass Analyse anfragen
Website
TL;DR
Manuelle Postfach-Sichtung: 20–30 Min./Person/Tag 7 Mitarbeiter = 2–3,5 Stunden täglich verloren.
Lösung: DSGVO-konformes Preprocessing (PII-Entfernung via Code) + Klassifizierungs-Skill (Sprachmodell + Konfigurationsdatei).
Regeln für Zuordnung (Produkt/Region/Art) liegen in einer pflegbaren Konfigurationsdatei – kein Code-Know-how nötig.
Bewusst als klassische Automatisierung gebaut (nicht als autonomer Agent): volle Transparenz, kein Black-Box-Verhalten.
Bonus: Das System schreibt automatisch Statistiken (Anfragetypen, Volumen, Standort-Auslastung).
Kapitelmarken
00:00 – Problem: Stunden täglich für Postfach-Sortierung
01:20 – Das Setup: 7 MA, mehrere Standorte, ein gemeinsames Postfach
02:00 – Schritt 1: DSGVO – PII-Entfernung vor dem LLM (kein KI-Schritt)
02:30 – Schritt 2: Klassifizierungs-Skill (echter Vertrieb / Spam / Kaltakquise / intern)
03:30 – Konfigurationsdatei: Regeln wartbar ohne Code
04:15 – Warum klassische Automatisierung statt Agent
04:47 – Ergebnis: Zeitersparnis, Qualität, Reaktionszeit, Statistik
06:00 – Für wen ist das relevant?
07:11 – Stolpersteine & nächste Schritte
Themenüberblick
Die Herausforderung war nicht Technik, sondern Prozessklarheit: Welche E-Mail gehört wohin und nach welchen Regeln? Erst wenn das sauber definiert ist, kann man es einem System übergeben. Für die Umsetzung: PII-Entfernung per Code (nicht KI), dann Klassifizierung per Skill mit gepflegter Konfigurationsdatei, dann Weiterleitung. Bewusst als transparenter Schritt-für-Schritt-Ablauf gebaut. In der Industrie meist die bessere Wahl als ein vollautonomer Agent. Der Use Case funktioniert für jeden Betrieb mit einem zentralen Postfach, egal ob ein oder mehrere Standorte.
Keywords
KI, E-Mail-Automatisierung, Vertrieb, Klassifizierung, DSGVO, Kunststoffindustrie, Prozessoptimierung, Postfach, Mehrstandort, Automatisierung
Wenn du wissen willst, wo bei euch solche Zeitfresser stecken: KI-Engpass Analyse anfragen (Link oben in den Show Notes).
10 Minuten
Viele Industriebetriebe verlieren täglich Stunden, bevor ein Angebot überhaupt rausgeht – weil zuerst geklärt werden muss: Ist das technisch machbar? In dieser Use-Case-Folge zeige ich, wie man solche Machbarkeitschecks mit einem Skill + Berechnungsskripten aufsetzt: Das Sprachmodell orchestriert, die Rechnung läuft verlässlich im Code. Ergebnis: schnellere Reaktionszeit im Vertrieb, weniger Unterbrechungen für Techniker, bessere Erst-Einschätzung.
KI-Engpass Analyse / Beratung
TL;DR – Was du mitnehmen solltest
Der Engpass liegt oft vor der Kalkulation: technische Vorprüfung blockiert die erfahrensten Leute.
Sprachmodelle sind fürs Rechnen unzuverlässig rechnen muss ein Skript, nicht das LLM.
Setup-Idee: Anfrage einlesen Parameter extrahieren passende Berechnung auswählen Ergebnis einordnen.
Nutzen: pro Angebot mehrere Stunden sparen; in Summe schnell ~2h/Tag (Beispiel V‑Met).
Voraussetzung: Fachwissen muss zumindest teilweise strukturierbar sein (nicht nur „im Kopf“).
Kapitelmarken (Timestamps)
00:00 – Warum Angebots-Machbarkeitschecks in Industrie so viel Zeit fressen
01:10 – Das Problem: Know-how sitzt bei den erfahrensten Personen
02:31 – Lösungsteil 1: Skill + Berechnungsskripte (Code statt LLM-Rechnen)
04:56 – Lösungsteil 2: Agent orchestriert (E-Mail/Docs lesen rechnen Antwort bauen)
06:45 – Business Impact: Zeit, Kosten, Geschwindigkeit im Vertrieb
07:22 – Für wen es passt + Voraussetzungen + typische Stolpersteine
09:10 – Nächste Schritte + Verweis auf die Folge mit Noah Witwer
Themenüberblick
Im Fokus steht der technische Vorab-Check: Eine Anfrage kommt rein, aber bevor ein Angebot möglich ist, braucht es Material-/Toleranz-/Grenzprüfungen. Die Lösung: ein KI-System, das Parameter aus Anfrage und Unterlagen extrahiert, die richtigen Berechnungsskripte ausführt und die Ergebnisse verständlich für Vertrieb/Technik zusammenfasst. Wichtig: Das ist eine interne Vorschätzung, keine zertifizierte Statik. Der größte Hebel ist meist nicht Technik, sondern das Strukturieren von Wissen und ein sauberer Prozess.
Verweise
Episode mit Noah Witwer (V‑Met)
Keywords
KI, Angebotserstellung, Machbarkeitsprüfung, Vorprüfung, Metallverarbeitung, Maschinenbau, Sonderfertigung, Automatisierung, Vertrieb, Prozessoptimierung
Call-to-Action
Wenn du wissen willst, ob das bei euch Sinn macht: KI-Engpass Analyse anfragen (Link oben in den Show Notes).
KI-Engpass Analyse / Beratung
TL;DR – Was du mitnehmen solltest
Der Engpass liegt oft vor der Kalkulation: technische Vorprüfung blockiert die erfahrensten Leute.
Sprachmodelle sind fürs Rechnen unzuverlässig rechnen muss ein Skript, nicht das LLM.
Setup-Idee: Anfrage einlesen Parameter extrahieren passende Berechnung auswählen Ergebnis einordnen.
Nutzen: pro Angebot mehrere Stunden sparen; in Summe schnell ~2h/Tag (Beispiel V‑Met).
Voraussetzung: Fachwissen muss zumindest teilweise strukturierbar sein (nicht nur „im Kopf“).
Kapitelmarken (Timestamps)
00:00 – Warum Angebots-Machbarkeitschecks in Industrie so viel Zeit fressen
01:10 – Das Problem: Know-how sitzt bei den erfahrensten Personen
02:31 – Lösungsteil 1: Skill + Berechnungsskripte (Code statt LLM-Rechnen)
04:56 – Lösungsteil 2: Agent orchestriert (E-Mail/Docs lesen rechnen Antwort bauen)
06:45 – Business Impact: Zeit, Kosten, Geschwindigkeit im Vertrieb
07:22 – Für wen es passt + Voraussetzungen + typische Stolpersteine
09:10 – Nächste Schritte + Verweis auf die Folge mit Noah Witwer
Themenüberblick
Im Fokus steht der technische Vorab-Check: Eine Anfrage kommt rein, aber bevor ein Angebot möglich ist, braucht es Material-/Toleranz-/Grenzprüfungen. Die Lösung: ein KI-System, das Parameter aus Anfrage und Unterlagen extrahiert, die richtigen Berechnungsskripte ausführt und die Ergebnisse verständlich für Vertrieb/Technik zusammenfasst. Wichtig: Das ist eine interne Vorschätzung, keine zertifizierte Statik. Der größte Hebel ist meist nicht Technik, sondern das Strukturieren von Wissen und ein sauberer Prozess.
Verweise
Episode mit Noah Witwer (V‑Met)
Keywords
KI, Angebotserstellung, Machbarkeitsprüfung, Vorprüfung, Metallverarbeitung, Maschinenbau, Sonderfertigung, Automatisierung, Vertrieb, Prozessoptimierung
Call-to-Action
Wenn du wissen willst, ob das bei euch Sinn macht: KI-Engpass Analyse anfragen (Link oben in den Show Notes).
48 Minuten
Patrick Schleich erzählt von seinem Weg von McKinsey über Interimmanagement zur Unternehmensnachfolge und wie er bei Cleanroom Technology Austria innerhalb eines Jahres mithilfe von KI Wissen schneller verfügbar macht, Angebote beschleunigt und die Kundenerfahrung im B2B neu denkt. Außerdem: warum On-Prem für kritische Infrastrukturen relevant wird und welche Use Cases als Nächstes kommen.
TL;DR
Unternehmensnachfolge statt Start-up: Ein bestehendes, profitables Geschäft zu übernehmen kann ein besseres Risk-Reward-Profil haben als „von null“ zu gründen.
Wissensaufbau ist der Turbo: KI hilft besonders dort, wo viel Know-how existiert, aber wenig dokumentiert ist (interne Academy, schnelleres Onboarding).
B2B Customer Experience als Wettbewerbsvorteil: Schnellere, verständlichere Angebote (inkl. Simulationen) erhöhen Qualität und Conversion.
KI wirkt zuerst im Overhead: Vertrieb Angebot Planung Dokumentation sind die Hebel – gebaut wird weiter „mit zwei Händen“.
On-Prem wird relevant: Bei sensiblen Kundendaten, Plänen und ERP-Zugriff kann eine lokale LLM-Strategie (NIS2/Compliance) sinnvoll sein.
Kapitelmarken
00:00 – Einstieg & wer Patrick Schleich ist
02:13 – Einstieg bei Cleanroom Technology Austria
02:26 – Studium, schneller Pivot & McKinsey
06:20 – Arbeitsrealität in der Beratung: Mythos vs. Praxis
08:00 – Warum der Exit kam: Freiheit, Unternehmertum, kleinere Strukturen
10:42 – Unternehmensnachfolge: Kaufen statt gründen
12:20 – So läuft eine Übernahme ab (LOI, Due Diligence, Finanzierung)
17:32 – Was Cleanroom Technology Austria macht: Reinräume erklärt
22:12 – Märkte, Regionalität & Qualitätsanspruch
24:05 – KI im Unternehmen: die drei großen Hebel
36:09 – On-Prem vs. Cloud, Compliance & kritische Infrastruktur
41:30 – Wunsch-Use-Case: Planung „auf Knopfdruck“ + Dokumentation
43:53 – Kurzfragen: Regulierung, Chance/Risiko, Hype vs. Impact
Themenüberblick
Patrick erklärt, warum er Unternehmensnachfolge attraktiver findet als ein Start-up und wie so ein Kaufprozess praktisch abläuft. Danach gibt er einen Einblick in Reinräume (Pharma, Halbleiter, Medizintechnik) und warum Qualität und Regionalität in der Umsetzung entscheidend sind. Im KI-Teil geht es um drei Hebel: Wissen kodifizieren (interne Academy), Angebote/Planung schneller und verständlicher machen (Customer Experience) sowie Automatisierung im Overhead bis zur Dokumentation. Zum Schluss diskutieren wir On-Prem-LLMs im Kontext von NIS2/Compliance und die nächsten großen Use Cases.
Gast
Patrick Schleich – Geschäftsführer, Cleanroom Technology Austria
LinkedIn
Unternehmens LinkedIn
Cleanroom Technology Austria
Keywords
KI, Industrie, Reinraum, Unternehmensnachfolge, Anlagenbau, Angebotskalkulation, Customer Experience, Automatisierung, On-Prem, NIS2, Compliance
Wenn dir die Folge gefallen hat: Abonniere den Podcast und teile sie mit jemandem, der KI im Industrieumfeld pragmatisch einsetzen will.
TL;DR
Unternehmensnachfolge statt Start-up: Ein bestehendes, profitables Geschäft zu übernehmen kann ein besseres Risk-Reward-Profil haben als „von null“ zu gründen.
Wissensaufbau ist der Turbo: KI hilft besonders dort, wo viel Know-how existiert, aber wenig dokumentiert ist (interne Academy, schnelleres Onboarding).
B2B Customer Experience als Wettbewerbsvorteil: Schnellere, verständlichere Angebote (inkl. Simulationen) erhöhen Qualität und Conversion.
KI wirkt zuerst im Overhead: Vertrieb Angebot Planung Dokumentation sind die Hebel – gebaut wird weiter „mit zwei Händen“.
On-Prem wird relevant: Bei sensiblen Kundendaten, Plänen und ERP-Zugriff kann eine lokale LLM-Strategie (NIS2/Compliance) sinnvoll sein.
Kapitelmarken
00:00 – Einstieg & wer Patrick Schleich ist
02:13 – Einstieg bei Cleanroom Technology Austria
02:26 – Studium, schneller Pivot & McKinsey
06:20 – Arbeitsrealität in der Beratung: Mythos vs. Praxis
08:00 – Warum der Exit kam: Freiheit, Unternehmertum, kleinere Strukturen
10:42 – Unternehmensnachfolge: Kaufen statt gründen
12:20 – So läuft eine Übernahme ab (LOI, Due Diligence, Finanzierung)
17:32 – Was Cleanroom Technology Austria macht: Reinräume erklärt
22:12 – Märkte, Regionalität & Qualitätsanspruch
24:05 – KI im Unternehmen: die drei großen Hebel
36:09 – On-Prem vs. Cloud, Compliance & kritische Infrastruktur
41:30 – Wunsch-Use-Case: Planung „auf Knopfdruck“ + Dokumentation
43:53 – Kurzfragen: Regulierung, Chance/Risiko, Hype vs. Impact
Themenüberblick
Patrick erklärt, warum er Unternehmensnachfolge attraktiver findet als ein Start-up und wie so ein Kaufprozess praktisch abläuft. Danach gibt er einen Einblick in Reinräume (Pharma, Halbleiter, Medizintechnik) und warum Qualität und Regionalität in der Umsetzung entscheidend sind. Im KI-Teil geht es um drei Hebel: Wissen kodifizieren (interne Academy), Angebote/Planung schneller und verständlicher machen (Customer Experience) sowie Automatisierung im Overhead bis zur Dokumentation. Zum Schluss diskutieren wir On-Prem-LLMs im Kontext von NIS2/Compliance und die nächsten großen Use Cases.
Gast
Patrick Schleich – Geschäftsführer, Cleanroom Technology Austria
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Cleanroom Technology Austria
Keywords
KI, Industrie, Reinraum, Unternehmensnachfolge, Anlagenbau, Angebotskalkulation, Customer Experience, Automatisierung, On-Prem, NIS2, Compliance
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