Macher und Maschinen

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KI Use-Case Folge #1: Machbarkeitschecks von Anfragen
22.07.2026
10 Minuten
Viele Industriebetriebe verlieren täglich Stunden, bevor ein Angebot überhaupt rausgeht – weil zuerst geklärt werden muss: Ist das technisch machbar? In dieser Use-Case-Folge zeige ich, wie man solche Machbarkeitschecks mit einem Skill + Berechnungsskripten aufsetzt: Das Sprachmodell orchestriert, die Rechnung läuft verlässlich im Code. Ergebnis: schnellere Reaktionszeit im Vertrieb, weniger Unterbrechungen für Techniker, bessere Erst-Einschätzung.


KI-Engpass Analyse / Beratung TL;DR – Was du mitnehmen solltest

Der Engpass liegt oft vor der Kalkulation: technische Vorprüfung blockiert die erfahrensten Leute. Sprachmodelle sind fürs Rechnen unzuverlässig rechnen muss ein Skript, nicht das LLM. Setup-Idee: Anfrage einlesen Parameter extrahieren passende Berechnung auswählen Ergebnis einordnen. Nutzen: pro Angebot mehrere Stunden sparen; in Summe schnell ~2h/Tag (Beispiel V‑Met). Voraussetzung: Fachwissen muss zumindest teilweise strukturierbar sein (nicht nur „im Kopf“). Kapitelmarken (Timestamps)

00:00 – Warum Angebots-Machbarkeitschecks in Industrie so viel Zeit fressen 01:10 – Das Problem: Know-how sitzt bei den erfahrensten Personen 02:31 – Lösungsteil 1: Skill + Berechnungsskripte (Code statt LLM-Rechnen) 04:56 – Lösungsteil 2: Agent orchestriert (E-Mail/Docs lesen rechnen Antwort bauen) 06:45 – Business Impact: Zeit, Kosten, Geschwindigkeit im Vertrieb 07:22 – Für wen es passt + Voraussetzungen + typische Stolpersteine 09:10 – Nächste Schritte + Verweis auf die Folge mit Noah Witwer Themenüberblick

Im Fokus steht der technische Vorab-Check: Eine Anfrage kommt rein, aber bevor ein Angebot möglich ist, braucht es Material-/Toleranz-/Grenzprüfungen. Die Lösung: ein KI-System, das Parameter aus Anfrage und Unterlagen extrahiert, die richtigen Berechnungsskripte ausführt und die Ergebnisse verständlich für Vertrieb/Technik zusammenfasst. Wichtig: Das ist eine interne Vorschätzung, keine zertifizierte Statik. Der größte Hebel ist meist nicht Technik, sondern das Strukturieren von Wissen und ein sauberer Prozess. Verweise

Episode mit Noah Witwer (V‑Met) Keywords

KI, Angebotserstellung, Machbarkeitsprüfung, Vorprüfung, Metallverarbeitung, Maschinenbau, Sonderfertigung, Automatisierung, Vertrieb, Prozessoptimierung Call-to-Action

Wenn du wissen willst, ob das bei euch Sinn macht: KI-Engpass Analyse anfragen (Link oben in den Show Notes).
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Patrick Schleich: "So wurde ich Nachfolgeunternehmer"
08.07.2026
48 Minuten
Patrick Schleich erzählt von seinem Weg von McKinsey über Interimmanagement zur Unternehmensnachfolge und wie er bei Cleanroom Technology Austria innerhalb eines Jahres mithilfe von KI Wissen schneller verfügbar macht, Angebote beschleunigt und die Kundenerfahrung im B2B neu denkt. Außerdem: warum On-Prem für kritische Infrastrukturen relevant wird und welche Use Cases als Nächstes kommen. TL;DR

Unternehmensnachfolge statt Start-up: Ein bestehendes, profitables Geschäft zu übernehmen kann ein besseres Risk-Reward-Profil haben als „von null“ zu gründen. Wissensaufbau ist der Turbo: KI hilft besonders dort, wo viel Know-how existiert, aber wenig dokumentiert ist (interne Academy, schnelleres Onboarding). B2B Customer Experience als Wettbewerbsvorteil: Schnellere, verständlichere Angebote (inkl. Simulationen) erhöhen Qualität und Conversion. KI wirkt zuerst im Overhead: Vertrieb Angebot Planung Dokumentation sind die Hebel – gebaut wird weiter „mit zwei Händen“. On-Prem wird relevant: Bei sensiblen Kundendaten, Plänen und ERP-Zugriff kann eine lokale LLM-Strategie (NIS2/Compliance) sinnvoll sein. Kapitelmarken

00:00 – Einstieg & wer Patrick Schleich ist 02:13 – Einstieg bei Cleanroom Technology Austria 02:26 – Studium, schneller Pivot & McKinsey 06:20 – Arbeitsrealität in der Beratung: Mythos vs. Praxis 08:00 – Warum der Exit kam: Freiheit, Unternehmertum, kleinere Strukturen 10:42 – Unternehmensnachfolge: Kaufen statt gründen 12:20 – So läuft eine Übernahme ab (LOI, Due Diligence, Finanzierung) 17:32 – Was Cleanroom Technology Austria macht: Reinräume erklärt 22:12 – Märkte, Regionalität & Qualitätsanspruch 24:05 – KI im Unternehmen: die drei großen Hebel 36:09 – On-Prem vs. Cloud, Compliance & kritische Infrastruktur 41:30 – Wunsch-Use-Case: Planung „auf Knopfdruck“ + Dokumentation 43:53 – Kurzfragen: Regulierung, Chance/Risiko, Hype vs. Impact Themenüberblick

Patrick erklärt, warum er Unternehmensnachfolge attraktiver findet als ein Start-up und wie so ein Kaufprozess praktisch abläuft. Danach gibt er einen Einblick in Reinräume (Pharma, Halbleiter, Medizintechnik) und warum Qualität und Regionalität in der Umsetzung entscheidend sind. Im KI-Teil geht es um drei Hebel: Wissen kodifizieren (interne Academy), Angebote/Planung schneller und verständlicher machen (Customer Experience) sowie Automatisierung im Overhead bis zur Dokumentation. Zum Schluss diskutieren wir On-Prem-LLMs im Kontext von NIS2/Compliance und die nächsten großen Use Cases. Gast

Patrick Schleich – Geschäftsführer, Cleanroom Technology Austria


LinkedIn Unternehmens LinkedIn


Cleanroom Technology Austria Keywords

KI, Industrie, Reinraum, Unternehmensnachfolge, Anlagenbau, Angebotskalkulation, Customer Experience, Automatisierung, On-Prem, NIS2, Compliance


Wenn dir die Folge gefallen hat: Abonniere den Podcast und teile sie mit jemandem, der KI im Industrieumfeld pragmatisch einsetzen will.
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Ernst Dummer: "KI ist KEINE Revolution!"
01.07.2026
53 Minuten
In diesem Interview gibt Ernst Dummer, Geschäftsführer der Stubai KSHB, Einblicke in ein Industrieunternehmen zwischen Schmieden, Härten und Bearbeiten. Wir sprechen über die besondere Struktur der Stubai-Gruppe, typische Produkte aus der Fertigung, die industrielle Bedeutung des Stubaitals und vor allem über Ernsts differenzierte Sicht auf KI: als normale technologische Entwicklung mit großem Effizienzpotenzial, aber auch mit klaren Risiken für Verantwortung, Denkfähigkeit und gesellschaftlichen Mehrwert. TL;DR – Wichtigste Erkenntnisse

KI ist für Ernst keine Revolution, sondern Entwicklung: Für ihn ist KI die konsequente Fortsetzung von Digitalisierung, Datenverarbeitung und algorithmischer Unterstützung. Die eigentliche Gefahr ist Bequemlichkeit: Nicht die Technik selbst macht ihm Sorgen, sondern dass Menschen Vorschläge übernehmen, ohne sie wirklich zu prüfen. Mehrwert statt Hype: Neue Tools sind nur dann sinnvoll, wenn sie reale Probleme lösen und nicht bloß modern wirken. Produktion braucht Effizienz: Auch Stubai KSHB muss Prozesse laufend schlanker, schneller und wettbewerbsfähiger machen. Gesellschaftliche Folgen mitdenken: Ernst warnt davor, dass technologische Entwicklung am Ende nur wenigen nützt und der breite Mehrwert verloren geht. Kapitelmarken

00:00 – Wer ist Ernst Dummer? 01:24 – Sein Weg zu Stubai 04:33 – Industrie im Stubaital 05:52 – Was Stubai KSHB produziert 08:56 – Die Genossenschaft hinter Stubai 12:35 – Wie die Produktion wirklich aussieht 15:19 – Vom Kundenwunsch zum fertigen Bauteil 17:02 – KI im Unternehmen: erster Blick 23:40 – Hauptsorge: Verlust von Denkfähigkeit 25:10 – Wo KI Prozesse unterstützen kann 31:23 – Vertrauen, Mehrwert und reale Anwendungsfälle 34:24 – KI-Potenziale in der Schmiedeindustrie 37:36 – Digitale Standardprozesse im Büro 41:06 – Verwaltung, Energiebedarf und gesellschaftliche Fragen 45:03 – Regulierung, Chance oder Risiko? Themenüberblick

Stubai KSHB im Überblick: Was das Kompetenzzentrum für Schmieden, Härten und Bearbeiten macht und welche Produkte dort entstehen.


Industrie im Stubaital: Warum das Stubaital nicht nur für Tourismus, sondern auch für Industrie und Fertigung relevant ist.


Tiefe Wertschöpfung im Betrieb: Wie Stubai KSHB viele Prozessschritte im Haus verbindet. Von Konstruktion und Werkzeugbau bis zur Bearbeitung und Wärmebehandlung.


KI mit Bodenhaftung: Warum Ernst KI weder verteufelt noch glorifiziert, sondern als normales Werkzeug mit Chancen und Grenzen betrachtet.


Der kritische Punkt Mensch: Weshalb ihn vor allem stört, dass Menschen Entscheidungen zu schnell an Systeme abgeben könnten.


Mehrwert vor Modewort: Warum neue Technologien für ihn nur dann sinnvoll sind, wenn sie konkret Effizienz oder Qualität verbessern. Gast

Ernst Dummer – Geschäftsführer, Stubai KSHB


Unternehmenshomepage Keywords

KI, Industrie, Schmieden, Fertigung, Stubaital, Digitalisierung, Automatisierung, Mittelstand, Produktion, Genossenschaft


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Code: LFHUZRMUUVXTDKDG 
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Paul Kobinger: "Mich schreckt nicht mehr viel!"
24.06.2026
46 Minuten
In diesem Interview gibt Paul Kobinger, Geschäftsführer und Eigentümer der KOWE CNC GmbH, Einblicke in seinen frühen Weg in die Führung eines Familienbetriebs. Wir sprechen über Nachfolge unter schwierigen Umständen, Restrukturierung, die Zukunft des Fertigungsstandorts Österreich, Automatisierung in der Zerspanung und darüber, wie KI heute schon im Backoffice hilft – während die größeren Hebel in der Fertigung erst entstehen. TL;DR – Wichtigste Erkenntnisse

Frühe Verantwortung: Paul musste deutlich früher als geplant die Geschäftsführung übernehmen. Österreich braucht Differenzierung: Standardfertigung wird schwieriger – entscheidend sind Service, Systemlieferung und Kundennähe. Automatisierung ist Pflicht: Wettbewerbsfähigkeit am Standort Österreich funktioniert nur mit hohem Automatisierungsgrad. KI spart heute schon Zeit: Vor allem bei Dokumenten, E-Mails, Marketing und internen Prozessen. Fertigung ist der nächste große Hebel: Das Potenzial ist da, die Integration in bestehende Systeme bleibt die Herausforderung. Kapitelmarken

00:00 – Wer ist Paul Kobinger? 00:28 – Frühe Übernahme der Geschäftsführung 02:35 – Vom Elektronik-Hintergrund in die Fertigung 07:09 – Was KOWE CNC heute macht 11:46 – Warum Service den Standort Österreich absichert 13:08 – Die Geschichte des Standorts in Slowenien 19:39 – Automatisierung und Digitalisierung als Zukunftsbasis 24:42 – Konkrete KI-Use-Cases in der Verwaltung 28:00 – KI-Potenziale in der Fertigung 31:35 – Ersetzt KI Mitarbeiter? 36:21 – Gibt es eine KI-Strategie? 39:22 – Zwischen Tagesgeschäft und Entwicklungstempo Themenüberblick

Nachfolge & Verantwortung: Wie Paul durch die Erkrankung seines Vaters früher als geplant Geschäftsführer wurde.


Vom Lohnfertiger zum Systemlieferanten: Warum KOWE CNC heute deutlich mehr bietet als klassische Zerspanung.


Standort Österreich: Weshalb sich heimische Fertigung nur mit Service, Qualität und Automatisierung behaupten kann.


Standort Slowenien: Wie der Auslandsstandort entstanden ist und warum Vertrauen und Fachkräftezugang entscheidend waren.


KI im Backoffice: Wie KI heute schon bei Dokumentenanalyse, E-Mails und Marketing konkret entlastet.


KI in der Fertigung: Warum dort große Chancen liegen – aber Daten, Prozesse und Systemlandschaften oft bremsen. Gast

Paul Kobinger – Geschäftsführer und Eigentümer, KOWE CNC GmbH


LinkedIn LinkedIn KOWE CNC Unternehmenshomepage Keywords

KI, Industrie, CNC, Zerspanung, Familienbetrieb, Automatisierung, Digitalisierung, Fertigung, Mittelstand, Österreich
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Christian Forstner: "80% der Rechnungen macht KI-Alfred"
17.06.2026
38 Minuten
In diesem Interview gibt Christian Forstner, Geschäftsführer bei Seisenbacher, Einblicke in die Nutzung von KI in der Schienenfahrzeugindustrie. Wir sprechen über lange Projektlaufzeiten, Projektmanagement im Industrieumfeld, konkrete KI-Anwendungen (von vorausschauender Wartung bis Backoffice) und darüber, welche Trends die nächsten Jahre prägen. TL;DR – Wichtigste Erkenntnisse

Langfristige Projekte sind normal: In der Branche dauern Projekte oft 2 bis 10 Jahre – das verändert Planung, Entscheidungen und Umsetzung. KI als Effizienzhebel: KI hilft, wiederkehrende Aufgaben zu beschleunigen und Entscheidungen besser vorzubereiten. Predictive Maintenance als Use Case: Vorausschauende Wartung ist einer der sichtbarsten KI-Hebel im Betrieb. Implementierung ist der harte Teil: Die größten Hürden liegen selten im Tool, sondern in Prozessen, Daten und Verantwortlichkeiten. Kapitelmarken

00:00 – Die Person Christian Forstner 03:08 – Rolle von Seisenbacher in der Schienenfahrzeugindustrie 05:48 – Verantwortung und Herausforderungen im Projektmanagement 09:01 – Projekte und Zeitrahmen in der Schienenfahrzeugproduktion 12:04 – Innovationen (Beleuchtung, Wartung) in Schienenfahrzeugen 15:07 – Mikromobilität und Zukunft des Schienenverkehrs 16:58 – KI in Buchhaltung und Prozessoptimierung 19:01 – KI im Unternehmen: Anwendungsfelder 24:17 – Herausforderungen bei der KI-Implementierung 30:49 – Ziele und Visionen für die Zukunft mit KI 35:06 – Regulierung und Verantwortung im Umgang mit KI Themenüberblick

Branche & Projektlogik: Warum lange Entwicklungs- und Lieferzyklen (2–10 Jahre) in der Schienenfahrzeugindustrie die Spielregeln bestimmen – von Ressourcenplanung bis Risiko. Innovation im Produkt: Beispiele, wie smarte Komponenten (z. B. Beleuchtung/Wartungskonzepte) entlang des Lebenszyklus Mehrwert schaffen. KI im Unternehmen: Wo KI heute schon Prozesse im Backoffice (z. B. Buchhaltung) und im operativen Ablauf beschleunigt. Predictive Maintenance: Wie vorausschauende Wartung als Use Case funktioniert und warum er in dieser Branche besonders relevant ist. Umsetzung & Verantwortung: Typische Stolpersteine bei Einführung, plus Blick auf Regulierung, Governance und Verantwortlichkeiten. Gast

Christian Forstner – Geschäftsführer, Seisenbacher


LinkedIn Seisenbacher LinkedIn Unternehmenshomepage Keywords

KI, Industrie 4.0, Schienenfahrzeuge, Automatisierung, Innovation, Effizienzsteigerung, Predictive Maintenance, Smarte Hardware, Projektmanagement, Digitalisierung


Music licensed through Soundstripe.


Code: EIFAQ0LJEMWEKQMD
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Über diesen Podcast

Wie bringen produzierende Unternehmen in Österreich KI wirklich in ihre Prozesse? Und zwar so, dass es etwas bringt und nicht nur ein weiteres Tool in der Schublade bleibt. Genau das zeigen wir bei Macher & Maschinen. Ich bin Daniel, Gründer von digitalisiert.io und wir helfen produzierenden Unternehmen in Österreich, den Anschluss nicht zu verpassen - so wie das Internet in den 90ern gekommen und heute aus keinem Betrieb mehr wegzudenken ist, wird KI in zehn Jahren genauso selbstverständlich sein. Die Frage ist nur: Sind Sie früh dabei oder holen Sie später dann auf? Bei digitalisiert.io bauen wir keine Lösungen von der Stange. Wir schauen zuerst, wo der echte Hebel liegt und integrieren KI so, dass sie bleibt und wirkt. Kein Hype, kein Blindflug. Keine Dummheiten. 
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Christian Forstner: "80% der Rechnungen macht KI-Alfred"
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