Stefan Limberger ist Unternehmer aus Oberösterreich und seit rund
20 Jahren im Schwermaschinenbau aktiv. Mit 24 stieg der gelernte
Werkzeugmacher in das Unternehmen seines Vaters ein, mit einer
Fräsmaschine „so groß wie ein Haus“. Heute fertigen seine
Betriebe ISW in Ennsdorf und emcee in Linz Bauteile von bis zu
200 Tonnen für Gas- und Dampfturbinen, Apparatebau und
Maschinenbau, mit Toleranzen im Hundertstelbereich.
Mitten in Corona übernahm Stefan den Betrieb seines größten
Konkurrenten aus dem Bilfinger-Konzern, mit dreimal so vielen
Mitarbeitenden wie sein eigenes Unternehmen. Wir sprechen
darüber, wie es dazu kam, warum Fachkräfte heute fast nicht mehr
zu finden sind und warum für ihn an KI kein Weg vorbeiführt.
Wir sprechen darüber:
Mit 24 in den Familienbetrieb: vom Werkzeugmacher zum
Schwerzerspaner
Die Idee des Komplettanbieters: vom Brennschneiden bis zum
lackierten Bauteil unter einem Dach
Die Übernahme des größten Konkurrenten mitten in Corona und
wie man so einen Deal strukturiert
Warum ein Konzern lieber verkauft als schließt
Was die Bearbeitung von 200-Tonnen-Bauteilen so anspruchsvoll
macht
Fachkräftemangel: Warum es heute „fast ein Ding der
Unmöglichkeit“ ist, die richtigen Leute zu finden
Durchlaufzeiten zwischen drei Tagen und zweieinhalb Jahren
Konkurrenz aus Europa und China
KI im Einsatz: Verträge, Angebote, Controlling, Planung und
automatische Besprechungsprotokolle
Warum Controlling für Stefan „die Leichenbeschau im
Unternehmen“ ist
Effizienz statt Personalabbau: mehr leisten mit dem gleichen
Team
Entweder-oder: KI-Regulierung, Chance oder Risiko, Hype oder
echter Impact
Kapitel
00:00 Vorspann
02:00 Begrüßung und wer ist Stefan Limberger?
03:51 Mit 24 in den Familienbetrieb
05:37 Vater, Bruder und die Idee des Komplettanbieters
06:57 War der Weg ins Familienunternehmen immer klar?
07:34 Vom „Mädchen für alles“ zur Großteilzerspanung
09:16 Vom Feinblech zum Schwermaschinenbau
10:16 ISW und emcee: Die Geschichte hinter dem Namen
11:09 Der größte Konkurrent steht zum Verkauf
13:13 Worauf man bei einer Übernahme schaut
15:11 Warum ein Konzern verkauft statt schließt
17:08 Sechs Jahre später: Hat es sich gelohnt?
17:46 Höchstqualifizierte Mitarbeiter und Toleranzen im
Hundertstelbereich
18:26 Was große Bauteile so schwierig macht
20:11 Fachkräftemangel
22:25 Durchlaufzeiten: von drei Tagen bis zweieinhalb Jahre
24:41 Gibt es Bauteile, die zu groß sind?
25:20 Konkurrenz in Österreich, Europa und China
28:26 Sportwagenhandel und Hotelbeteiligung
30:45 KI: Kein Weg führt vorbei
33:04 Wofür Stefan KI konkret nutzt
33:52 KI in den Prozessen: Controlling, Protokolle,
Angebote
37:01 Veränderung braucht jemanden, der vorne steht
38:02 Besprechungen vor Ort mit KI protokollieren
40:09 Wie KI die Metallbranche verändert
43:35 Weniger Mitarbeiter oder mehr Effizienz?
45:29 Entweder-oder-Fragen
Gast
Stefan Limberger, Unternehmer, ISW (Ennsdorf) und emcee GmbH
(Linz)
Unternehmenshomepage: https://www.isw-mce.at
Keywords
KI, Schwermaschinenbau, Großteilbearbeitung, Zerspanung,
Gasturbinen, Apparatebau, Schweißtechnik, Unternehmensübernahme,
Fachkräftemangel, Familienunternehmen, Lohnfertigung,
Mittelstand, Oberösterreich, Österreich
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