Kriegsfolge

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Krieg und Frauen
23.06.2026
1 Stunde 7 Minuten
Krieg trifft Frauen auf eine ganz spezifische, grausame Weise: Ihre Körper werden zum strategischen Schlachtfeld patriarchal geprägter Konflikte degradiert. Diese Episode beleuchtet die erschütternde Kontinuität systematischer Gewalt – von Wehrmachtsbordellen über Ruanda bis zum modernen Drohnenterror in Gaza. Doch Frauen sind keine reinen Opfer. Ob in Liberia, Kolumbien oder Afghanistan: Mutige Aktivistinnen kämpfen unermüdlich für Gerechtigkeit und beweisen, dass echter Frieden nur mit ihnen entstehen kann. Ein eindringliches Plädoyer für globale Werte und gemeinsame Verantwortung.





Skript: Matthias Gast (Münchner Friedensbündnis)





Kapitelübersicht:


01:45 - Die Unterdrückung der Frau als historische Normalität


07:47 - Die spezifische Gewalt des Krieges gegen Frauen


16:58 - Fallbeispiele – Gewalt gegen Frauen als Kriegsstrategie


16:58 - 1. Deutschland (1939): Zwangsprostitution und sexuelle Versklavung


22:44 - 2. Deutschland (1944): Massenvergewaltigungen beim Einmarsch der Roten Armee


26:46 - 3. Vietnamkrieg (1955): Chemische Kriegsführung und sexuelle Ausbeutung


30:47 - 4. Afghanistan (1978): Der Krieg gegen die Frauenrechte


35:09 - 5. Bosnien (1992): Systematische Vergewaltigung und Vergewaltigungscamps


39:05 - 6. Ruanda (1994): Völkermord und HIV als biologische Waffe


42:53 - 7. Myanmar (2017): Ethnische Säuberung und sexualisierte Gewalt an den Rohingya


46:26 - 8. Irak/Syrien (2014): Institutionalisierte sexuelle Sklaverei des IS


50:19 - Frauen als Friedensstifterinnen





Weiterführende Informationen:


️ UN-Resolution 1325: https://wps.unwomen.org/resolution/


️ SGD 5 Geschlechtergleichheit: https://unric.org/de/17ziele/sdg-5/


️ Amnesty International: https://www.amnesty.de/tag/frauenrechte


️ Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF): https://www.wilpf.de/





Der Podcast "Kriegsfolge" ist von erfahrenen Friedensforschern recherchiert, ausgearbeitet und ausformuliert - gesprochen von KI.





Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, kann das Münchner Friedensbündnis unterstützen. Damit unterstützen Sie nicht nur den Podcast, sondern auch die Friedensarbeit in München - beispielsweise den Ostermarsch oder den Hiroshima-Gedenktag.





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Krieg und Hunger
08.06.2026
1 Stunde 1 Minute
Hunger ist kein Naturereignis, sondern das Ergebnis menschlicher Entscheidungen – und unter diesen ist der Krieg die tödlichste. Weltweit hungern 733 Millionen Menschen, fast 70 Prozent von ihnen leben in Konfliktgebieten. Diese Episode zeigt, was Hunger im Körper anrichtet, warum er als Kriegswaffe eingesetzt wird und wie sich das Verbrechen des Aushungerns von Gaza über den Jemen und Syrien bis in die Geschichte des Zweiten Weltkriegs zieht. Mit Resolutionen der Vereinten Nationen, Analysen von Hilfswerken und den mahnenden Worten von UN-Generalsekretär Guterres.





Skript: Matthias Gast (Münchner Friedensbündnis)





Kapitelübersicht:


01:26 - Grundlagen – Warum hungern Menschen? (Zahlen, Ursachen u.a.)


10:20 - Der Prozess des Verhungerns (Panzytopenie, Kwashiorkor, Marasmus u.a.)


20:02 - Fallbeispiele (Gaza, Jemen, Syrien, Warschauer Ghetto u.a.)


50:58 - Folgen, Dilemma, Lösungsansätze (Wechselspiel von Hunger und Krieg u.a.)





Weiterführende Informationen:


️ HungerMap: https://hungermap.wfp.org/


️ WFP - A global food crisis: https://www.wfp.org/global-hunger-crisis


️ FAO Knowledge Repository: https://openknowledge.fao.org/


️ Integrated Food Security Phase Classification: https://www.ipcinfo.org/





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Krieg und Rassismus
09.05.2026
54 Minuten
Rassismus ist kein Randphänomen des Krieges – er ist sein ideologischer Treibstoff. In dieser Kriegsfolge gehen wir der Frage nach, wie rassistisches Denken entsteht, warum es in Konflikten gezielt eingesetzt wird und welche verheerenden Langzeitfolgen es für Gesellschaften hat. Von den Sandwüsten Namibias über die Vernichtungslager des Holocausts, die ethnischen Säuberungen in Jugoslawien und Ruanda bis zu den Trümmern Gazas und den brennenden Dörfern Myanmars: Die historischen Fallbeispiele zeigen dieselbe fatale Logik. Wer den Anderen entmenschlicht, kann ihn töten – ohne Empathie, ohne Skrupel. Doch die Geschichte zeigt auch, dass Aussöhnung möglich ist. Was es dafür braucht und was jeder Einzelne gegen Rassismus tun kann – das erfahrt ihr in dieser Folge.





Skript: Matthias Gast (Münchner Friedensbündnis)





Kapitelübersicht:


01:20 - Was ist Rassismus? (Definition, psychologische Mechanismen, u.a.)


06:40 - Rassismus in der Kriegsführung (Dehumanisierung, Propaganda, Medien u.a.)


13:55 - Fallbeispiele (Herero und Nama, Holocaust, Jugoslawienkriege, Ruanda, Rohingya u.a.)


43:05 - Schäden und Aussöhnung (Aufarbeitung, Resilienz durch Bildung u.a.)





Weiterführende Informationen:


️ OHCHR: https://www.ohchr.org/en/racism


️ US Holocaust Museum: https://encyclopedia.ushmm.org/search?query=racism


️ Cost of war: https://costsofwar.watson.brown.edu/


️ Mediendienst: https://mediendienst-integration.de/suche?q=Rassismus





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Krieg und Wasser
26.04.2026
59 Minuten
Wenn eine Bombe einschlägt, zählt man die Toten. Aber was passiert mit dem Wasser? Diese Frage steht im Mittelpunkt unserer neuen Folge. Denn Krieg zerstört nicht nur Gebäude und Menschenleben – er vergiftet auch das Grundwasser, vernichtet Wälder als natürliche Filter und setzt Chemikalien frei, die noch Generationen später Krankheit und Tod bringen. Mit konkreten Fallbeispielen aus der Ukraine, Gaza, Vietnam, dem Jemen und dem Sudan zeigen wir: Es gibt keine umweltfreundlichen Kriege. Und weil 60 Prozent des Trinkwassers grenzüberschreitend fließen, trifft die Zerstörung am Ende alle.





Skript: Matthias Gast (Münchner Friedensbündnis)





In dieser Folge erfahren Sie:


Warum Wasser keine Grenzen kennt – und warum das im Krieg so gefährlich ist


Wie Sprengstoffe wie TNT das Grundwasser kontaminieren (Beispiel Gaza)


Wie Kriege Wälder vernichten und damit natürliche Wasserspeicher zerstören


Wie Wasser als Waffe eingesetzt wird – in Sudan, Syrien und Burkina Faso


️ Welche Langzeitfolgen Uranmunition und Agent Orange bis heute haben





Kapitel:


01:23 – Bedeutung von Wasser am Beispiel Venezuela


04:10 – Wasser als Lebensgrundlage: Fakten, die man kennen muss


11:05 – Zerstörung von Wasserinfrastrukturen


20:30 - Kontamination durch Kriegshandlungen


28.50 - Die Zerstörung der Wasserfilter


37:07 - Mechanismus: Wasser als Waffe


45:52 - Klimawandel als Risikomultiplikator


54:00 - Fazit: Was tun gegen die stille Katastrophe?





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Über diesen Podcast

Die schlimmsten Verbrechen Deutschlands sind Völkermord (z. B. der Holocaust) und der zweite Weltkrieg mit bis zu 80 Millionen Toten. Die richtige Lehre aus unserer Geschichte wäre ein militärisch neutrales Deutschland, das dem Krieg in jeglicher Form abschwört. Stattdessen soll Deutschland kriegstüchtig werden. Mehr Verantwortung und eine Führungsrolle in Europa übernehmen. Deutschland hat der friedlichen Konfliktlösung den Rücken gekehrt. Der Podcast Kriegsfolge richtet sich an Menschen, die den neuen Militarismus, die massive Aufrüstung und die neue Wehrpflicht infrage stellen.
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