Childless Dogladies

Childless Dogladies

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Episoden

Science Birte und die Körperwelten
29.06.2026
1 Stunde 6 Minuten
Wir tauchen ein in die Frage, was Schwangerschaft und Kinderkriegen eigentlich mit Körper und Psyche machen – und zwar weit über die neun Monate hinaus. Es geht um den hormonellen Effekt, den so eine Schwangerschaft auslöst, um die psychologischen Seiten der Elternschaft und darum, wie stark diese Faktoren mitbestimmen, wie gesund und wie lange wir leben.


Spannend wird's bei der Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Anzahl der Kinder und der Lebenserwartung, wo wir dann auch gleich mal ehrlich darüber sprechen, wie tückisch Studien sein können und wie gern reißerische Schlagzeilen aus dünnen Daten eine große Story stricken. Ein kleiner Realitätscheck gegen den Clickbait, sozusagen.


Dann geht's tief rein ins Faszinierende: Was macht eine Schwangerschaft langfristig mit dem Gehirn? Und vielleicht das verblüffendste Thema der Folge Mikrochimärismus, also die Tatsache, dass Zellen des Kindes noch jahrelang im Körper der Mutter weiterleben. Wir gucken uns an, was diese kleinen Zell-Untermieter Gutes und weniger Gutes anrichten können.


Und weil zu einem ehrlichen Gespräch beide Seiten gehören, geht es genauso um die gesundheitlichen und seelischen Vorzüge eines Lebens ohne Kinder. Am Ende steht eine nachdenkliche Reflexion über gesellschaftliche Erzählungen, eigene Werte und wie immer die Frage, welcher Weg eigentlich zu wem passt.


Kommt mit, hört rein und sagt uns eure Meinung – wir freuen uns auf euch!


Kapitel


00:00 Psychologische und soziale Aspekte des Kinderkriegens 26:47 Studieninterpretation und Clickbait 46:35 Mikrochimärismus: Zellen des Kindes im Körper der Mutter 53:22 Persönliche Perspektiven auf die Mutterschaft 59:42 Die emotionale und psychologische Wirkung der Mutterschaft 01:07:19 Die psychologische Wirkung von Elternschaft und einem Leben ohne Kinder


Quellen: Schwangerschaft, Kinder bekommen, Gesundheit & Langlebigkeit


Ryan, C. P. et al. – 2024 – „Reproductive history and biological aging in women“ (PNAS)


Poganik, J. R. et al. – 2023 – „Biological age is increased by pregnancy and restored after delivery“ (Cell Metabolism)


Collaborative Group on Hormonal Factors in Breast Cancer – 2012 – „Menarche, menopause, and breast cancer risk: individual participant meta-analysis“ (The Lancet Oncology)


Rich-Edwards, J. W. et al. – 2017 – „Pregnancy complications and the risk of cardiovascular disease“


Jadoulle, V. et al. – 2023 – „Reproductive factors and longevity: a systematic review“


Barclay, K. et al. – 2016 – „Reproductive history and mortality: a population-based study“


Hawkes, K., Coxworth, J. E., Kim, P. S. – 2012 – „Increased Longevity Evolves from Grandmothering“ (Proceedings of the Royal Society B)


Hawkes, K. – 2003 – „Grandmothers and the evolution of human longevity“
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Was bisher geschah
22.06.2026
50 Minuten
Schön, dass Liza wieder da ist! In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine Reise und zwar buchstäblich. Liza kommt frisch aus Ägypten zurück, wo sie für einen Dreh unterwegs war, und hat jede Menge Eindrücke im Gepäck. Wir quatschen erstmal in Ruhe darüber, wie es ihr ergangen ist, bevor wir tiefer eintauchen.


Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Kreuzfahrt- und einem Flussschiff? Liza klärt auf und nimmt uns mit zu den uralten Tempeln, deren Geschichte einen einfach nicht loslässt. Wie fühlt es sich an, vor diesen jahrtausendealten Mauern zu stehen? Und wie sieht das moderne Ägypten abseits der Postkartenmotive aus? Wir sprechen offen über die kulturellen und gesellschaftlichen Herausforderungen, über überraschende Begegnungen mit Tieren, über den ganz eigenen Wahnsinn im Straßenverkehr und darüber, was man für so eine Reise eigentlich alles bedenken muss.


Und dann wird's auch noch ein bisschen Branchen-Talk: Birte erzählt von ihrer neuen Serie von den Einschaltquoten und was die für eine mögliche zweite Staffel bedeuten, von ihrer Rolle, vom Spaß am Schauspielern und am Miteinander am Set. Wir sprechen über die Dreherfahrung in Leipzig, das Filmfest München und werfen schon mal einen Blick auf unsere nächste Folge, in der es um Schwangerschaft und den Körper gehen wird.


Kapitel


00:00 Willkommen zurück und Auffangen 14:50 Eindrücke aus Ägypten 22:43 Auf Entdeckungstour durch alte Tempel 29:04 Begegnungen mit Tieren 40:41 Vorbereitung auf die Reise 48:06 Einschaltquoten und die Zukunft der Serie 55:00 Dreherfahrung in Leipzig
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Wir gehen in Rant-e
15.06.2026
57 Minuten
Diese Folge beginnt mit einer kleinen Kaffee-Saga (man kennt's) und entwickelt sich dann zu einem ehrlichen Gespräch über ein Reizthema, das offenbar viele beschäftigt: Wer macht eigentlich mehr Lärm, Kinder oder Hunde? Und wer hat in welcher Situation Vorrang? Liza und Birte teilen eigene Erlebnisse, lesen Zuschriften aus der Community und merken schnell: An dieser Frage hängt erstaunlich viel.


Es geht um das oft etwas spannungsgeladene Zusammenspiel zwischen Eltern, Kindern, Hundebesitzer:innen und allen, die einfach nur ihren Espresso in Ruhe trinken wollen. Um gesellschaftliche Erwartungen, die auf Menschen mit Kindern genauso lasten wie auf Menschen ohne, nur eben anders. Und um die simple, manchmal vergessene Frage, wie man Lebensentwürfe respektiert, die nicht die eigenen sind.


Im zweiten Teil wird's etwas grundsätzlicher: Wie viel Empathie braucht ein gutes Gespräch? Was unterscheidet ehrliches Interesse von höflichem Nachfragen? Und wie weit reicht eigentlich Verantwortung. Für andere, für sich selbst, für das Wesen am anderen Ende der Leine? Birte gesteht ganz nebenbei ihre Tendenzen als Helikopter-Hundemama, Liza kann es toppen und am Ende bleibt vor allem eines: Dankbarkeit für eine Community, die mitdenkt, mitschreibt und mitfühlt.


Kapitel


00:00 Die Kaffee-Saga 07:03 Eltern vs. Kinder: Lärm und Verantwortung 18:48 Zuschriften von Hörern 25:26 Grenzen respektieren 30:54 Dynamiken am Arbeitsplatz 38:20 Empathie und Verbindung 48:03 Verantwortung und Unterstützung 53:34 Helikopter-Hundemama
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Schauspiel Take 2
08.06.2026
54 Minuten
In dieser Folge geht es um Wege, die genauso gut hätten ganz woanders hinführen können (Medizin und Hunde-Gesundheit zum Beispiel, wer hätte es gedacht), und um die Frage, wie sich künstlerischer Anspruch mit so etwas Profanem wie Lebensqualität vereinbaren lässt.


Zwischendurch wird ehrlich darüber gesprochen, was es mit einem macht, wenn man nie so richtig weiß, was nächsten Monat passiert und warum finanzielle Stabilität in einem Beruf, der von emotionalen Verbindungen lebt, eben doch keine Nebensache ist. Die Schauspielerei hat ihre ganz eigenen Spielregeln: Man taucht in fremde Leben ein, knüpft intensive Bindungen, und im nächsten Moment ist das Projekt vorbei und der Kalender wieder weiß.


Außerdem: die Kunst, mehrere Rollen gleichzeitig zu jonglieren – beruflich wie privat – und der ewige Kampf mit den berüchtigten Zeitanfragen, die selten dann kommen, wenn man gerade Luft hat. Eine Folge über die schönen und die anstrengenden Seiten eines Berufs, in dem Unvorhersehbarkeit nicht der Ausnahmefall ist, sondern das Grundprinzip.


Kapitel


00:00 Künstlerischer Anspruch und Lebensqualität in Balance 18:40 Wenn nichts planbar ist 24:29 Was den Schauspielberuf so besonders macht 39:51 Viele Rollen, viele Verpflichtungen
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Schauspiel Take 1
01.06.2026
1 Stunde 4 Minuten
Birte und Liza erzählen von ihrem Weg zur Schauspielerei und davon, dass dieser Weg selten so glamourös ist, wie man ihn sich von außen vielleicht vorstellt.


Birte spricht über ihren ungewöhnlichen Wechsel vom Filmstudium zum Spielen und darüber, wie schwer es ihr lange fiel, sich selbst wirklich auszudrücken. Sie erzählt offen von gesellschaftlichen Erwartungen, eigenen Unsicherheiten und dem Wunsch, beim Spielen und Erzählen möglichst ehrlich zu bleiben. Der Schritt vom Schneideraum vor die Kamera war dabei weniger ein perfekt ausgearbeiteter Karriereplan als vielmehr ein mutiger Sprung ins kalte Wasser.


Später erzählt Liza von ihrem eigenen Weg zur Schauspielerin, ihrer großen Liebe zum Theater und den Unterschieden zwischen Bühne, Film und Fernsehen. Dabei geht es auch um die legendär nervenaufreibenden Aufnahmeprüfungen an staatlichen Schauspielschulen und die Frage, wie oft man eigentlich an sich zweifeln kann, bevor man trotzdem weitermacht.


Außerdem sprechen die beiden über erste Fernseherfahrungen, leicht chaotische Drehtage und die manchmal unfreiwillig komischen Momente, die bei ersten Drehtagen entstehen können. Gleichzeitig werfen sie einen Blick darauf, wie sich die Schauspielbranche verändert hat und warum manche Formate heute ganz anders wahrgenommen werden als noch vor ein paar Jahren. Kapitel

00:00 Einführung in den Podcast 06:11 Der Einfluss von Selbstbild und gesellschaftlichen Erwartungen 13:34 Die Bedeutung von „Beats“ im Storytelling 21:49 Vom Filmstudium zur Schauspielerei 27:28 Netzwerken und berufliche Verbindungen 33:08 Der Weg zur Schauspielerin 38:19 Karriereziele und persönliche Ambitionen 44:49 Die Herausforderungen staatlicher Schauspielschulen 51:32 Wandel der Schauspielbranche und neue Perspektiven
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Über diesen Podcast

Zwei Schauspielerinnen, zwei Frauen ohne Kinder, dafür mit Hunden, vielen Gedanken über das Leben und einer sehr langen Sprachnachrichten Historie. Denn eigentlich fing alles genau so an: mit Sprachnachrichten. Sehr vielen. Und sehr langen. Irgendwann dachten wir: Warum nicht einfach ein Mikrofon dazu stellen? In „Childless Dog Ladies“ sprechen Birte und Liza über ihre Leben, ihre Arbeit als Schauspielerinnen, über Drehs, Selbstzweifel, Hunde, Freundschaft, Beziehungen, Freiheit, Erwartungen und all die Dinge, über die man sonst meist nur im privaten Chat oder bei langen Spaziergängen spricht. Der Podcast ist auch ein Versuch, ein paar neue Bilder zu entwerfen. Denn Frauen, die keinen klassischen Lebensentwurf mit Kindern leben, tauchen als Vorbilder in der Öffentlichkeit erstaunlich selten auf und wenn doch, dann oft begleitet von Vorurteilen. Zum Beispiel diesen: Dass die Karriere wichtiger war. Dass kein Partner da war oder man ungewollt war. Dass man ohne Kinder unendlich viel Freizeit hat, immer ausschlafen kann und grundsätzlich ein beneidenswert entspanntes Leben führt. Es gibt viele Gründe für ein Leben ohne Kinder, genauso viele, wie es Lebensgeschichten gibt. Manche entscheiden sich bewusst dafür, manche können keine Kinder bekommen, bei manchen passiert es einfach nicht. Und trotzdem hält sich hartnäckig die Vorstellung, es gäbe nur eine richtige Art zu leben. „Childless Dog Ladies“ nimmt diese Klischees auseinander, neugierig, humorvoll und manchmal auch ziemlich ehrlich. Es geht dabei nicht um einen Podcast nur für Menschen ohne Kinder. Sondern um einen Podcast für alle, die Lust haben, über unterschiedliche Lebensentwürfe nachzudenken. Für Menschen, die Hunde mögen. Für Menschen, die sich fragen, wie das Leben zweier Schauspielerinnen zwischen Filmset, Alltag und großen Fragen eigentlich aussieht. Und vor allem für Menschen, die gerne zwei Frauen zuhören, die sich gefühlt seit Ewigkeiten kennen und sich über das Leben austauschen, so wie es eben passiert. Mit allem, was dazugehört. 🐕🎙️

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