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48 Minuten
Eine neue Sprachnachrichten Folge ist da!

Birte und Liza sprechen darüber, wie sehr das Aussehen beeinflusst, wie man behandelt wird. Von der Erwartung, selbst beim Arztbesuch gepflegt auszusehen, bis hin zum Druck, dem die Filmbranche Schauspielerinnen aussetzt. Sie reden über den Zusammenhang zwischen Attraktivität und Vertrauenswürdigkeit und was das psychologisch und gesellschaftlich mit einem macht.

Im zweiten Teil nimmt Liza mit hinter die Kulissen: Reflexionen nach dem Drehtag, die Herausforderungen einer bestimmten Rolle, die Zusammenarbeit mit dem Team und der ewige Kampf mit Make-up- und Schönheitsstandards. Beide sprechen offen darüber, wie Rollen wahrgenommen und zugeschrieben werden, wie man sich in den Erwartungen der Branche zurechtfindet – und wie stark der Wunsch nach vielseitigeren Rollen gegen die Realität der "Vermarktbarkeit" antritt.

Kapitel

00:00 Der Unterschied bei der Behandlung je nach Aussehen

03:07 Der seltsame Hack, bei Arztterminen präsentabel auszusehen

10:22 Der Einfluss von Aussehen in der Filmbranche

21:08 Die Wahrnehmung von Attraktivität und Vertrauenswürdigkeit

23:43 Reflexionen nach dem Drehtag

25:21 Herausforderungen der Rolle

26:15 Zusammenarbeit mit dem Team

27:39 Make-up und Schönheitsstandards

29:20 Rollendarstellung und Wahrnehmung

31:13 Umgang mit Branchenerwartungen

38:33 Wunsch nach Vielseitigkeit

45:32 Balance zwischen Vermarktbarkeit und Vielseitigkeit
55 Minuten
Birte und Liza sprechen über Frauenfeindlichkeit, verinnerlichten Sexismus und die Frage, warum Selbstwert für Frauen oft so kompliziert ist. Sie reden offen über eigene Erfahrungen mit Konkurrenzdenken, Hyperfokus und den Schwierigkeiten mit weiblichen Cliquen und darüber, wie gesellschaftliche Erwartungen ihr Verhalten und ihre Beziehungen zu anderen Frauen geprägt haben.

Im zweiten Teil geht's um Freundschaften unter Frauen, Geschlechterklischees in der Schauspielbranche, unfaire Erwartungen ans Aussehen und das ungute Gefühl von Eifersucht und Konkurrenz. Birte und Liza reflektieren gemeinsam, wie man aus alten Mustern rausfindet, warum Selbstverantwortung dabei entscheidend ist – und wie viel es bringt, sich mit anderen darüber auszutauschen statt allein damit zu bleiben.

00:00 Einleitung und Doppelfolge

02:02 Reproduktion von Frauenfeindlichkeit

03:05 Verinnerlichter Sexismus und Selbstwert

06:08 Konkurrenzdenken und Hyperfokus

16:13 Schwierigkeiten mit weiblichen Cliquen

21:35 Frauen unterstützen Frauen

22:08 Herausforderungen weiblicher Freundschaften

23:44 Geschlechterstereotype in der Unterhaltungsbranche

26:29 Geschlechtsspezifische Voreingenommenheit in der Schauspielerei

28:23 Gesellschaftliche Erwartungen an Frauen

32:08 Geschlechtsspezifische Erwartungen an das Erscheinungsbild

38:21 Eifersucht und Konkurrenz unter Frauen

39:51 Das Konkurrenzspiel

43:02 Selbstreflexion und Wachstum

48:01 Persönliche Verantwortung und Rechenschaftspflicht

55:15 Gemeinschaft und gemeinsames Lernen
57 Minuten
In dieser Folge geht es um die vielen Momente in denen es uns wie Schuppen von den Augen gefallen ist. Wir sprechen darüber, wie unangemessenes Verhalten normalisiert wird, wie leicht man Frauenfeindlichkeit unbewusst hinnimmt und wie und wann man es dann doch irgendwann schnallt.

Außerdem werfen wir einen Blick auf Komplimente und ihre Wirkung auf unser Selbstbild und nehmen klassische Literatur sowie Popkultur noch einmal ganz neu unter die Lupe, mit dem Wissen und den Augen von heute. Es geht darum, ungesunde Muster in Medien und Literatur zu erkennen und zu hinterfragen, statt sie einfach hinzunehmen.

Ganz persönlich wird es, wenn wir über geteilte Erfahrungen von Unterdrückung sprechen, darüber, wie wichtig sichere Räume zum Teilen solcher Geschichten sind, und über Sexismus in der Musikindustrie. Wir zeigen, wie viel Kraft im gemeinsamen Erzählen liegt und beleuchten auch, wie das Patriarchat nicht nur Frauen, sondern auch Männer belastet.

Zum Schluss wird es noch mal ehrlich: Wir sprechen offen über eigene vergangene Fehler und was wir daraus mitgenommen haben. Wie immer gilt: Hört rein, nehmt mit, was für euch passt, und meldet euch gern, wenn euch das Thema selbst beschäftigt.

Kapitel:

00:00 Der Einfluss der Medien auf das Körperbild

03:02 Wie Medien unsere Selbstwahrnehmung prägen

08:02 Verinnerlichte gesellschaftliche Erwartungen

12:48 Die Normalisierung unangemessenen Verhaltens

16:05 Unbewusste Akzeptanz von Frauenfeindlichkeit

22:00 Subtiles Fehlverhalten am Arbeitsplatz erkennen

23:44 Die Wirkung von Komplimenten

26:19 Klassiker der Literatur neu betrachtet

41:32 Popkultur neu bewertet

46:19 Geteilte Erfahrungen von Unterdrückung

47:38 Safe Spaces schaffen und Geschichten teilen

49:33 Sexismus in der Musikindustrie

53:08 Die Kraft des Teilens von Erfahrungen

58:40 Der Einfluss des Patriarchats auf Männer

01:01:38 Vergangene Fehler eingestehen

Sprachimaus

27 Minuten
Was machen wir, wenn wir eine stressige Drehwoche hatten und nicht wissen, wo uns der Kopf steht? Wir machen es wie früher und nehmen euch mit in die Anfangszeiten unserer Konversation. Wir machen eine Sprachnachrichtenfolge.

Es geht um den Unterschied zwischen Meinung und Haltung sowie zwischen Wertung und Geschmack. Dazu Anekdoten zu Dreharbeiten und Bergrettern sowie zu Parasiten und Gesundheit. Im Kern steht die Frage, wie wichtig Kontext und Beziehung für die Einordnung von Aussagen sind und welchen mentalen und sozialen Mehrwert es hat, in der Kommunikation klar zwischen Meinung und Wertung zu unterscheiden.

Kapitel

00:00 Sprachnachrichten und Solo-Folgen

01:17 Meinungen und Haltungen

02:22 Lebensentwürfe und Selbstreflexion

04:15 Dreharbeiten und Bergretter

07:34 Parasiten und Gesundheit

09:55 Meinung, Haltung und Wertung

19:06 Adjektive und Abschied

20:16 Unterscheidung von Meinung und Wertung

23:23 Haltung und Meinung

Loslassen

59 Minuten
Es ist Sommer, die Hitze drückt, und wir sitzen da und reden über das, was uns wirklich beschäftigt: was passiert, wenn wir die Lebensentwürfe loslassen, die wir uns (oder die uns die Gesellschaft) zurechtgelegt haben? Wir tauchen tief ein in die Angst, die mitschwingt, wenn man merkt, dass der Plan nicht mehr passt. Angst vorm Leben, Angst, dass die Zeit davonläuft, während man sich fragt, ob man noch auf dem richtigen Weg ist.

Wir sprechen über das kulturelle Skript, das uns allen eingeimpft wurde. Erst Ausbildung, dann Karriere, dann Beziehung, Haus, Kinder, und am Ende lebt man glücklich bis ans Lebensende. Nur: Was, wenn dieses Happy End ein Mythos ist? Wir zerlegen diese Vorstellung Stück für Stück und erzählen ganz persönlich, wie es sich anfühlt, wenn man merkt, dass man an alten Entwürfen festhält, obwohl sie einem längst nicht mehr guttu, sei es in der Beziehung, im Job oder einfach im Blick auf das eigene Leben.

Natürlich wird es dabei auch mal unbequem: Wir reden über finanzielle und emotionale Abhängigkeiten, über die Schwierigkeit, überhaupt eine Entscheidung zu treffen, wenn man nicht weiß, wovon man sich eigentlich lösen soll. Und über den eigentlichen Prozess des Loslassens, der selten linear ist und meistens sehr viel unordentlicher, als man denkt.

Am Ende bleibt eine Erkenntnis, die wir beide mit nach Hause nehmen: Das Leben ist in ständiger Veränderung, und genau darin liegt auch die Freiheit. Wenn wir aufhören, uns an einen fixen Plan zu klammern, können wir anfangen, die eigene Lebensreise wirklich anzunehmen.

Kapitel

00:00 Einleitung und Hitzewelle

05:35 Angst vor dem Leben

12:29 Loslassen von Lebensentwürfen

19:07 Verlustgefühl und Zeitdruck

25:04 Losgelassene Lebensentwürfe

37:30 Der Mythos vom Happy End

45:14 Den Wandel des Lebens navigieren

53:24 Der Prozess des Loslassens

01:07:13 Die eigene Lebensreise annehmen
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Über diesen Podcast

Zwei Schauspielerinnen, zwei Frauen ohne Kinder, dafür mit Hunden, vielen Gedanken über das Leben und einer sehr langen Sprachnachrichten Historie. Denn eigentlich fing alles genau so an: mit Sprachnachrichten. Sehr vielen. Und sehr langen. Irgendwann dachten wir: Warum nicht einfach ein Mikrofon dazu stellen? In „Childless Dog Ladies“ sprechen Birte und Liza über ihre Leben, ihre Arbeit als Schauspielerinnen, über Drehs, Selbstzweifel, Hunde, Freundschaft, Beziehungen, Freiheit, Erwartungen und all die Dinge, über die man sonst meist nur im privaten Chat oder bei langen Spaziergängen spricht. Der Podcast ist auch ein Versuch, ein paar neue Bilder zu entwerfen. Denn Frauen, die keinen klassischen Lebensentwurf mit Kindern leben, tauchen als Vorbilder in der Öffentlichkeit erstaunlich selten auf und wenn doch, dann oft begleitet von Vorurteilen. Zum Beispiel diesen: Dass die Karriere wichtiger war. Dass kein Partner da war oder man ungewollt war. Dass man ohne Kinder unendlich viel Freizeit hat, immer ausschlafen kann und grundsätzlich ein beneidenswert entspanntes Leben führt. Es gibt viele Gründe für ein Leben ohne Kinder, genauso viele, wie es Lebensgeschichten gibt. Manche entscheiden sich bewusst dafür, manche können keine Kinder bekommen, bei manchen passiert es einfach nicht. Und trotzdem hält sich hartnäckig die Vorstellung, es gäbe nur eine richtige Art zu leben. „Childless Dog Ladies“ nimmt diese Klischees auseinander, neugierig, humorvoll und manchmal auch ziemlich ehrlich. Es geht dabei nicht um einen Podcast nur für Menschen ohne Kinder. Sondern um einen Podcast für alle, die Lust haben, über unterschiedliche Lebensentwürfe nachzudenken. Für Menschen, die Hunde mögen. Für Menschen, die sich fragen, wie das Leben zweier Schauspielerinnen zwischen Filmset, Alltag und großen Fragen eigentlich aussieht. Und vor allem für Menschen, die gerne zwei Frauen zuhören, die sich gefühlt seit Ewigkeiten kennen und sich über das Leben austauschen, so wie es eben passiert. Mit allem, was dazugehört. 🐕🎙️
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„Childless Dogladies“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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