Childless Dogladies

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Episoden

Sprachimaus adrett beim Doc
10.08.2026
48 Minuten
Eine neue Sprachnachrichten Folge ist da!


Birte und Liza sprechen darüber, wie sehr das Aussehen beeinflusst, wie man behandelt wird. Von der Erwartung, selbst beim Arztbesuch gepflegt auszusehen, bis hin zum Druck, dem die Filmbranche Schauspielerinnen aussetzt. Sie reden über den Zusammenhang zwischen Attraktivität und Vertrauenswürdigkeit und was das psychologisch und gesellschaftlich mit einem macht.


Im zweiten Teil nimmt Liza mit hinter die Kulissen: Reflexionen nach dem Drehtag, die Herausforderungen einer bestimmten Rolle, die Zusammenarbeit mit dem Team und der ewige Kampf mit Make-up- und Schönheitsstandards. Beide sprechen offen darüber, wie Rollen wahrgenommen und zugeschrieben werden, wie man sich in den Erwartungen der Branche zurechtfindet – und wie stark der Wunsch nach vielseitigeren Rollen gegen die Realität der "Vermarktbarkeit" antritt.


Kapitel


00:00 Der Unterschied bei der Behandlung je nach Aussehen 03:07 Der seltsame Hack, bei Arztterminen präsentabel auszusehen 10:22 Der Einfluss von Aussehen in der Filmbranche 21:08 Die Wahrnehmung von Attraktivität und Vertrauenswürdigkeit 23:43 Reflexionen nach dem Drehtag 25:21 Herausforderungen der Rolle 26:15 Zusammenarbeit mit dem Team 27:39 Make-up und Schönheitsstandards 29:20 Rollendarstellung und Wahrnehmung 31:13 Umgang mit Branchenerwartungen 38:33 Wunsch nach Vielseitigkeit 45:32 Balance zwischen Vermarktbarkeit und Vielseitigkeit
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Von Schuppen uns Augen Teil 2
03.08.2026
55 Minuten
Birte und Liza sprechen über Frauenfeindlichkeit, verinnerlichten Sexismus und die Frage, warum Selbstwert für Frauen oft so kompliziert ist. Sie reden offen über eigene Erfahrungen mit Konkurrenzdenken, Hyperfokus und den Schwierigkeiten mit weiblichen Cliquen und darüber, wie gesellschaftliche Erwartungen ihr Verhalten und ihre Beziehungen zu anderen Frauen geprägt haben.


Im zweiten Teil geht's um Freundschaften unter Frauen, Geschlechterklischees in der Schauspielbranche, unfaire Erwartungen ans Aussehen und das ungute Gefühl von Eifersucht und Konkurrenz. Birte und Liza reflektieren gemeinsam, wie man aus alten Mustern rausfindet, warum Selbstverantwortung dabei entscheidend ist – und wie viel es bringt, sich mit anderen darüber auszutauschen statt allein damit zu bleiben.


00:00 Einleitung und Doppelfolge 02:02 Reproduktion von Frauenfeindlichkeit 03:05 Verinnerlichter Sexismus und Selbstwert 06:08 Konkurrenzdenken und Hyperfokus 16:13 Schwierigkeiten mit weiblichen Cliquen 21:35 Frauen unterstützen Frauen 22:08 Herausforderungen weiblicher Freundschaften 23:44 Geschlechterstereotype in der Unterhaltungsbranche 26:29 Geschlechtsspezifische Voreingenommenheit in der Schauspielerei 28:23 Gesellschaftliche Erwartungen an Frauen 32:08 Geschlechtsspezifische Erwartungen an das Erscheinungsbild 38:21 Eifersucht und Konkurrenz unter Frauen 39:51 Das Konkurrenzspiel 43:02 Selbstreflexion und Wachstum 48:01 Persönliche Verantwortung und Rechenschaftspflicht 55:15 Gemeinschaft und gemeinsames Lernen
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Von Schuppen und Augen Teil 1
27.07.2026
57 Minuten
In dieser Folge geht es um die vielen Momente in denen es uns wie Schuppen von den Augen gefallen ist. Wir sprechen darüber, wie unangemessenes Verhalten normalisiert wird, wie leicht man Frauenfeindlichkeit unbewusst hinnimmt und wie und wann man es dann doch irgendwann schnallt.


Außerdem werfen wir einen Blick auf Komplimente und ihre Wirkung auf unser Selbstbild und nehmen klassische Literatur sowie Popkultur noch einmal ganz neu unter die Lupe, mit dem Wissen und den Augen von heute. Es geht darum, ungesunde Muster in Medien und Literatur zu erkennen und zu hinterfragen, statt sie einfach hinzunehmen.


Ganz persönlich wird es, wenn wir über geteilte Erfahrungen von Unterdrückung sprechen, darüber, wie wichtig sichere Räume zum Teilen solcher Geschichten sind, und über Sexismus in der Musikindustrie. Wir zeigen, wie viel Kraft im gemeinsamen Erzählen liegt und beleuchten auch, wie das Patriarchat nicht nur Frauen, sondern auch Männer belastet.


Zum Schluss wird es noch mal ehrlich: Wir sprechen offen über eigene vergangene Fehler und was wir daraus mitgenommen haben. Wie immer gilt: Hört rein, nehmt mit, was für euch passt, und meldet euch gern, wenn euch das Thema selbst beschäftigt.


Kapitel:


00:00 Der Einfluss der Medien auf das Körperbild 03:02 Wie Medien unsere Selbstwahrnehmung prägen 08:02 Verinnerlichte gesellschaftliche Erwartungen 12:48 Die Normalisierung unangemessenen Verhaltens 16:05 Unbewusste Akzeptanz von Frauenfeindlichkeit 22:00 Subtiles Fehlverhalten am Arbeitsplatz erkennen 23:44 Die Wirkung von Komplimenten 26:19 Klassiker der Literatur neu betrachtet 41:32 Popkultur neu bewertet 46:19 Geteilte Erfahrungen von Unterdrückung 47:38 Safe Spaces schaffen und Geschichten teilen 49:33 Sexismus in der Musikindustrie 53:08 Die Kraft des Teilens von Erfahrungen 58:40 Der Einfluss des Patriarchats auf Männer 01:01:38 Vergangene Fehler eingestehen
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Sprachimaus
20.07.2026
27 Minuten
Was machen wir, wenn wir eine stressige Drehwoche hatten und nicht wissen, wo uns der Kopf steht? Wir machen es wie früher und nehmen euch mit in die Anfangszeiten unserer Konversation. Wir machen eine Sprachnachrichtenfolge.


Es geht um den Unterschied zwischen Meinung und Haltung sowie zwischen Wertung und Geschmack. Dazu Anekdoten zu Dreharbeiten und Bergrettern sowie zu Parasiten und Gesundheit. Im Kern steht die Frage, wie wichtig Kontext und Beziehung für die Einordnung von Aussagen sind und welchen mentalen und sozialen Mehrwert es hat, in der Kommunikation klar zwischen Meinung und Wertung zu unterscheiden.


Kapitel


00:00 Sprachnachrichten und Solo-Folgen 01:17 Meinungen und Haltungen 02:22 Lebensentwürfe und Selbstreflexion 04:15 Dreharbeiten und Bergretter 07:34 Parasiten und Gesundheit 09:55 Meinung, Haltung und Wertung 19:06 Adjektive und Abschied 20:16 Unterscheidung von Meinung und Wertung 23:23 Haltung und Meinung
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Loslassen
13.07.2026
59 Minuten
Es ist Sommer, die Hitze drückt, und wir sitzen da und reden über das, was uns wirklich beschäftigt: was passiert, wenn wir die Lebensentwürfe loslassen, die wir uns (oder die uns die Gesellschaft) zurechtgelegt haben? Wir tauchen tief ein in die Angst, die mitschwingt, wenn man merkt, dass der Plan nicht mehr passt. Angst vorm Leben, Angst, dass die Zeit davonläuft, während man sich fragt, ob man noch auf dem richtigen Weg ist.


Wir sprechen über das kulturelle Skript, das uns allen eingeimpft wurde. Erst Ausbildung, dann Karriere, dann Beziehung, Haus, Kinder, und am Ende lebt man glücklich bis ans Lebensende. Nur: Was, wenn dieses Happy End ein Mythos ist? Wir zerlegen diese Vorstellung Stück für Stück und erzählen ganz persönlich, wie es sich anfühlt, wenn man merkt, dass man an alten Entwürfen festhält, obwohl sie einem längst nicht mehr guttu, sei es in der Beziehung, im Job oder einfach im Blick auf das eigene Leben.


Natürlich wird es dabei auch mal unbequem: Wir reden über finanzielle und emotionale Abhängigkeiten, über die Schwierigkeit, überhaupt eine Entscheidung zu treffen, wenn man nicht weiß, wovon man sich eigentlich lösen soll. Und über den eigentlichen Prozess des Loslassens, der selten linear ist und meistens sehr viel unordentlicher, als man denkt.


Am Ende bleibt eine Erkenntnis, die wir beide mit nach Hause nehmen: Das Leben ist in ständiger Veränderung, und genau darin liegt auch die Freiheit. Wenn wir aufhören, uns an einen fixen Plan zu klammern, können wir anfangen, die eigene Lebensreise wirklich anzunehmen.


Kapitel


00:00 Einleitung und Hitzewelle 05:35 Angst vor dem Leben 12:29 Loslassen von Lebensentwürfen 19:07 Verlustgefühl und Zeitdruck 25:04 Losgelassene Lebensentwürfe 37:30 Der Mythos vom Happy End 45:14 Den Wandel des Lebens navigieren 53:24 Der Prozess des Loslassens 01:07:13 Die eigene Lebensreise annehmen
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Über diesen Podcast

Zwei Schauspielerinnen, zwei Frauen ohne Kinder, dafür mit Hunden, vielen Gedanken über das Leben und einer sehr langen Sprachnachrichten Historie. Denn eigentlich fing alles genau so an: mit Sprachnachrichten. Sehr vielen. Und sehr langen. Irgendwann dachten wir: Warum nicht einfach ein Mikrofon dazu stellen? In „Childless Dog Ladies“ sprechen Birte und Liza über ihre Leben, ihre Arbeit als Schauspielerinnen, über Drehs, Selbstzweifel, Hunde, Freundschaft, Beziehungen, Freiheit, Erwartungen und all die Dinge, über die man sonst meist nur im privaten Chat oder bei langen Spaziergängen spricht. Der Podcast ist auch ein Versuch, ein paar neue Bilder zu entwerfen. Denn Frauen, die keinen klassischen Lebensentwurf mit Kindern leben, tauchen als Vorbilder in der Öffentlichkeit erstaunlich selten auf und wenn doch, dann oft begleitet von Vorurteilen. Zum Beispiel diesen: Dass die Karriere wichtiger war. Dass kein Partner da war oder man ungewollt war. Dass man ohne Kinder unendlich viel Freizeit hat, immer ausschlafen kann und grundsätzlich ein beneidenswert entspanntes Leben führt. Es gibt viele Gründe für ein Leben ohne Kinder, genauso viele, wie es Lebensgeschichten gibt. Manche entscheiden sich bewusst dafür, manche können keine Kinder bekommen, bei manchen passiert es einfach nicht. Und trotzdem hält sich hartnäckig die Vorstellung, es gäbe nur eine richtige Art zu leben. „Childless Dog Ladies“ nimmt diese Klischees auseinander, neugierig, humorvoll und manchmal auch ziemlich ehrlich. Es geht dabei nicht um einen Podcast nur für Menschen ohne Kinder. Sondern um einen Podcast für alle, die Lust haben, über unterschiedliche Lebensentwürfe nachzudenken. Für Menschen, die Hunde mögen. Für Menschen, die sich fragen, wie das Leben zweier Schauspielerinnen zwischen Filmset, Alltag und großen Fragen eigentlich aussieht. Und vor allem für Menschen, die gerne zwei Frauen zuhören, die sich gefühlt seit Ewigkeiten kennen und sich über das Leben austauschen, so wie es eben passiert. Mit allem, was dazugehört. 🐕🎙️

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