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(K)ein Spaziergang mit ... Der Podcast über den Mut zum Wandel

(K)ein Spaziergang mit ... Der Podcast über den Mut zum Wandel

Kamal Nicholas 11 Episoden Neueste vor 17 Stunden
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Episoden

1 Stunde 53 Minuten
Was macht man mit dem Gefühl, ein Hochstapler zu sein, wenn man sich längst mehrfach neu erfunden hat?

In der zehnten Folge von „(K)ein Spaziergang mit …" gehe ich mit Adrian Baier, Grill Meister & Unternehmer, durch den Bucher Forst im Berliner Nordosten – vorbei an schottischen Hochlandrindern und einem verlassenen Krankenhaus des DDR-Ministerrats.

Adrian ist gelernter Zahntechniker und Edelstein-Fassermeister. Über einen ehemaligen Mannschaftskameraden geriet er zufällig in die Grillz-Branche – dabei handelt es sich um handgefertigten Zahnschmuck aus Edelmetallen, in Deutschland bis dahin eine echte Nische.

Nach einem Jahr Doppelbelastung aus Nachtschichten im Dentallabor und ersten Aufträgen kündigte er seinen Job und baute daraus GM Grillz, seine eigene Werkstatt in Berlin.

Was als Gespräch über einen ungeplanten Karriereweg beginnt, wird zu einem ehrlichen Gespräch über das Hochstapler-Gefühl trotz sichtbarem Erfolg.

Adrian teilt ungeschönt, wie sehr ihn der Gedanke begleitet, mehr zu versprechen, als er halten kann. Und zeigt gleichzeitig: Wer sich schon oft neu erfunden hat, darf sich auch auf genau diese Erfahrung verlassen.

Vom Zufall zum Beruf: Wie aus einer Marktlücke in einem Jahr eine Existenz wurde

Das Hochstapler-Gefühl trotz Erfahrung: Warum Selbstzweifel und Kompetenz sich nicht ausschließen

Kontrolle statt Euphorie: Wie eine Kindheitsprägung bis heute entscheidet, wie viel Vorfreude erlaubt ist

Beziehung vor Karrierechance: Warum er eine Einladung zu Europas größter Schmuckmesse absagte

„Talent reicht irgendwann nicht mehr aus": Ein Satz seines früheren Trainers, den er erst 15 Jahre später wirklich verstanden hat

Ein Gespräch über Selbstzweifel, Kontrolle und die Frage, wie viel man sich selbst zumuten muss, um wirklich anzukommen.

Adrian Baier hat mit GM Grillz die Grillz-Szene in Deutschland mitgeprägt: Als gelernter Zahntechniker und Edelstein-Fassermeister baut er handgefertigten Zahnschmuck aus Edelmetallen in seiner eigenen Werkstatt in Berlin. Er ist Vater von zwei Kindern und in zweiter Ehe verheiratet.

Adrian Baier aka Grill Meister im Netz: Instagram, Webseite, ⁠⁠LinkedIn⁠⁠

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Musik: Hawak (⁠⁠⁠⁠Soundcloud⁠⁠⁠⁠)

Übrigens: Folge 10 ist meine Jubiläumsfolge und gleichzeitig das Finale der ersten Staffel. Danach gönne ich dem Podcast eine kurze Spätsommer-Pause. Die nächste Folge erscheint Ende Oktober, mit einem wahrscheinlich etwas anderen Setup.

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Und nicht vergessen: Immer schön in Bewegung bleiben!
1 Stunde 45 Minuten
Kann man lernen, sich in einer fremden Organisation zurückzulehnen, statt sofort zu urteilen?

In der neunten Folge von "(K)ein Spaziergang mit …" gehe ich mit Sabrina Trogisch, Expertin für Organisationsentwicklung & Veränderungsprozesse, rund um den Bötzsee bei Strausberg in Brandenburg – eine Gegend, die für uns beide neu war, obwohl wir nicht weit entfernt wohnen.

Sabrina ist meine Nachbarin und mittlerweile eine sehr enge Freundin. Sie ist seit Mai 2026 Senior HR Business Partner. Davor war sie fast 14 Jahre bei der Modemarke Weekday – vom Verkauf auf der Fläche bis in die Leitung von Veränderungsprozessen über sechs europäische Länder – und zwei Jahre bei Zalando. Dazwischen hat sie sich bewusst zehn Monate Zeit genommen, um sich fachlich und persönlich neu auszurichten.

Was als Gespräch über eine ungewöhnliche Karriere beginnt, wird zu einem Gespräch über Beobachten statt Bewerten, über eine Familienregel, die sie erst nach dem Tod ihres Vaters hinterfragt hat, und über den Moment, in dem sie trotz drohender Kündigung nicht geschwiegen hat.

Vom Reinstolpern zum roten Faden: Wie aus vierzehn Jahren "einfach passiert" ein klarer Antrieb wurde

Popcorn statt Urteil: Wie Sabrina lernt, neue Situationen erst zu beobachten, bevor sie handelt

Struktur ermöglicht Freiheit: Warum Planbarkeit für sie kein Gegenteil von Offenheit ist

Die Familienregel, die erst nach einem Verlust sichtbar wurde

Mut zum Klartext: die Konsequenz einer offenen Meinung – und warum sie es wieder so machen würde

Ein Gespräch über Beobachtung, Struktur und die Frage, wie viel Klarheit man sich selbst zumuten kann, ohne sich dabei zu verlieren.

Sabrina Trogisch bringt über 15 Jahre Erfahrung in Organisationsentwicklung, HR und Veränderungsprozessen mit – von der operativen Führung bis zur strategischen Beratung. Sie ist seit Kurzem verheiratet und seit sechs Jahren Teil einer Patchwork-Familie mit zwei Kindern.

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1 Stunde 56 Minuten
In der achten Folge von „(K)ein Spaziergang mit …" gehen Kamal und Stephanie Schuricht durchs Erpetal in Brandenburg, vorbei an der Heidemühle, mitten hinein in Stephanies eigene Kindheitsgegend: Sie ist in Mahlsdorf geboren und nie richtig weggezogen.

Stephanie Schuricht ist zur Zeit des Gesprächs Head of Audience Development bei Bauer Xcel Media Deutschland, davor vier Jahre bei PaulCamper, wo sie 2019 auch Kamal kennengelernt hat. Ihr Weg führte über eine vorbestimmte Ausbildung zur Mediengestalterin, eine erste schlechte Führungserfahrung, die sich körperlich bemerkbar machte, und eine bewusste Entscheidung für Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.

Was als Gespräch über Karrierestationen beginnt, wird zu einem ehrlichen Gespräch über Führung unter Druck.

Stephanie führt aktuell ein Team durch die Schließung der eigenen Firma. Bauer Xcel Media Deutschland macht zum 30. September dicht, 160 Menschen sind betroffen. Sie teilt offen, wie sie versucht, Präsenz und Zuversicht zu zeigen, auch wenn sie selbst nicht alle Antworten hat. Und erzählt, welchen Satz ihrer Hausärztin sie bis heute nicht loslässt.

Der Körper redet zuerst: Wie Magenprobleme und Panikattacken ihr zeigten, dass etwas nicht mehr stimmte

Von der vorbestimmten zur selbstbestimmten Ausbildung: Der Weg von „weil man das so macht" zu einer bewusst gewählten Richtung

Führung in der Auflösung: Präsent bleiben, wenn es nichts mehr zu retten gibt

Meine Belastungsgrenze ist nicht deine: Eine Lektion gegen das eigene Urteilen

Die schwierigste Wahrheit: Warum sie früher lieber leise verschwunden ist, statt Klartext zu reden

Ein Gespräch über Führung, Grenzen und die Frage, wie viel Zuversicht man geben kann, wenn man selbst mittendrin steckt.

Stephanie Schuricht hat über zehn Jahre Erfahrung in SEO, E-Commerce und Audience Development. Nach vier Jahren bei PaulCamper wechselte sie zu Bauer Xcel Media Deutschland, wo sie zuletzt vom Head of SEO zum Head of Audience Development befördert wurde. Sie ist Mutter eines fast 13-jährigen Sohnes und lebt mit ihrer Familie in einem selbstgebauten Holzhaus in Berlin-Mahlsdorf.

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1 Stunde 57 Minuten
Was macht ein Mensch mit seiner Ungeduld, wenn sein Job eigentlich ein langsamer Prozess ist?

In der siebten Folge von „(K)ein Spaziergang mit …" gehen Kamal Nicholas und Demba Sanoh durch den Jungfernheider Forst in Berlin.

Es ist das zweite Treffen der beiden. Kennengelernt haben sie sich über einen gemeinsamen Freund.

Demba Sanoh ist 33, Historiker und einer der beiden Gründer*innen von SAME BUT DIFFERENT, einer Diversity-Management- und Consulting-Agentur in Berlin. Vor sechs Jahren, mitten in der pandemiebedingten Zwangspause seiner damaligen Karriere im Tourmanagement, wurde aus einer Nebenidee sein heutiger Vollzeit-Job.

Was als Gespräch über seinen ungewöhnlichen Werdegang beginnt, wird zu einem ehrlichen Gespräch über Herkunft, Ungeduld, Grenzen und die Frage, wann man selbst am schwersten zu greifen ist.

Demba teilt ungeschönt, wann und warum ihn Zeitdruck und Hunger aus der Fassung bringen. Und er zeigt: Ungeduld ist bei ihm kein Makel, sondern ein Werkzeug, mit dem er sich beruflich wie privat klar abgrenzt.

*Vom Punkrock-Konzerte-Organisieren mit 14 zum eigenen Unternehmen: der Umweg über die Musikbranche.

Ungeduld als Werkzeug: Warum sie ihm beruflich hilft und wo sie ihm privat im Weg steht

Die eigene Formel kennen: Wann man selbst am schwersten zu erreichen ist

Warum Feedback und sichtbare Ergebnisse notwendig sind, um dranzubleiben

Freiheit gegen Sicherheit: die stille Rechnung der Selbstständigkeit

Ein Gespräch über Umwege, Ungeduld und die Frage, was einen trägt, wenn Veränderung Jahre dauert.

Demba Sanoh ist Historiker, war zehn Jahre im Tourmanagement und in der Musikbranche tätig und ist seit 2020 Mitgründer der Diversity-Consulting-Agentur SAME BUT DIFFERENT in Berlin.

Demba Sanoh auf LinkedIn

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2 Stunden 2 Minuten
In der sechsten Folge von „(K)ein Spaziergang mit …" gehen Kamal Nicholas und Kathleen Schröter durch die Müggelberge in Berlin-Köpenick.

Sie starten auf geteerten Wegen, enden mitten im Wald am Teufelssee – dazwischen liegt fast der gesamte Lebenslauf einer Frau, die 13 Jahre bei der Fraunhofer-Gesellschaft Karriere gemacht hat, heute an wiedervernässten Mooren arbeitet und ihr Leben zwischen Berlin und Delhi lebt.

Kathleen Schröter ist Kommunikationsexpertin, ausgebildete Yogalehrerin und arbeitet bei „ProjectTogether" am Projekt Komm.Paludi, das sich für die wirtschaftliche Nutzung wiedervernässter Moore einsetzt. Ihr Weg dahin führte über eine Bankausbildung, ein BWL-Studium und 13 Jahre bei Fraunhofer, in denen sie vom Werkstudentenjob bis zur Abteilungsleitung alles durchlaufen hat.

Was als Gespräch über Karrierestationen beginnt, wird zu einem ehrlichen Gespräch über Grenzen. Kathleen teilt ungeschönt, wie oft sie sich in ihrem Leben an andere angepasst hat – beruflich, kulturell, emotional. Und gibt zu: Erst als ihr eigener Körper mit einer Panikattacke reagierte, hat sie gelernt, wirklich Nein zu sagen.

Der Umweg als Fundament: Wie eine Bankausbildung mit 19 zu 13 Jahren bei Fraunhofer führte

Zwischen zwei Kulturen: Was das Leben zwischen Berlin und Delhi über Anpassung lehrt

Der Wendepunkt auf den Falklandinseln: Wie ein Unfall auf einer Expedition zum Engagement für Moore wurde

"Nein" ist ein ganzer Satz: Warum der Körper manchmal klarer ist als der Kopf

Ich bin nicht in der Natur, ich bin Natur: Ein ökozentrischer Gedanke aus der Permakultur

Ein Gespräch über Grenzen, Umwege und die Frage, wie viel man sich biegen kann, ohne zu brechen.

Kathleen Schröter auf ⁠LinkedIn⁠:

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Über diesen Podcast

Was passiert, wenn Gedanken in Bewegung kommen? In „(K)ein Spaziergang mit ...“ verlässt Kamal das Studio und geht dorthin, wo Veränderung beginnt: nach draußen. Als systemisch-integrativer Coach begleitet er Menschen auf ihrem ganz persönlichen Weg. Gemeinsam erkunden sie unbewusste Muster, den Mut zum Wandel und den inneren Kompass, der uns leitet, wenn im Außen alles in Bewegung gerät. Ein Podcast über echte Aufbrüche, innere Stärke und die Erkenntnis, dass der Weg oft erst unter den Füßen entsteht. Jetzt abonnieren und mitgehen.
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