Restspannung – Der Essay-Podcast

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Episoden

E9: Ein Stein im Fluss
01.08.2026
7 Minuten
Ein Höressay über Wahrnehmung, Begrenzung und Durchlässigkeit

Ein Stein im Fluss | Restspannung – der Essay-Podcast Was wird erkennbar, wenn nichts für sich allein besteht? Podcastbeschreibung

Ein Stein im Fluss erscheint fest und beständig. Doch auch er besteht nicht unabhängig von Wasser, Umgebung und Zeit. Seine Form bleibt erkennbar, während sie fortwährend durch Beziehungen und Austausch mitbedingt wird.


Der Höressay „Ein Stein im Fluss“ fragt, was wir wahrnehmen, wenn wir Beständigkeit nicht mit Abgeschlossenheit verwechseln. Er betrachtet den Stein nicht als Gegenbild zum Fluss, sondern als begrenzte und zugleich durchlässige Form: als etwas, das erkennbar bleibt, ohne vollständig von seiner Umgebung getrennt zu sein.


Das Bild führt zu grundlegenden Fragen: Wie entstehen Grenzen? Was macht eine Form bestimmbar? Und wie verändert sich unsere Wahrnehmung, wenn wir unterschiedliche zeitliche Maßstäbe einnehmen?


Ein poetisch-philosophischer Zugang zum "Begriffssystem der Durchlässigkeit des Seins" (durchlaessigkeit.desseins.de). Kurzbeschreibung

Ein Stein erscheint fest, besteht aber nicht unabhängig von seiner Lage im Wasser, in der Umgebung und in der Zeit. Ein Höressay über Wahrnehmung, Begrenzung, Beständigkeit und Durchlässigkeit.


2026 Andersen Storm, production@andersenstorm.com


Den vollständigen Text finden Sie auf: https://ausderliebe.com | durchlaessigkeit.desseins.de


Denkraum des Podcasts: Das "Begriffssystem der Durchlässigkeit des Seins" von Andersen Storm https://ausderliebe.com


Worum geht es in Restspannung – Der Essay-Podcast: Hören Sie dazu E0 Restspannung – Der Essay-Podcast Mit „Restspannung – der Essay-Podcast“ beginnt eine Reihe eigenständiger Texte von Andersen Storm. Ein Essay folgt einem Gedanken, ohne ihn abschließend festzulegen. Die Folgen dieses Podcasts bewegen sich im Raum solcher offenen Gedanken – dort, wo nach Entscheidungen noch etwas weiterwirkt. Episode 0 stellt das Format vor und erklärt kurz, was unter „Restspannung“ und unter einem Essay im Medium Audio zu verstehen ist.
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E8: Die Burg der Mitte
19.07.2026
7 Minuten
Über Demokratie, Besitz und den Graben des Dissenses

Die Burg der Mitte | Restspannung E8


Kurzbeschreibung: Warum geraten gesellschaftliche Debatten immer häufiger an moralische Grenzen, statt politische Fragen offen auszutragen?


Dieser Höressay entwickelt die Metapher der „Burg der Mitte“. Er beschreibt eine Gesellschaft, in der Zugehörigkeit wichtiger zu werden scheint als Argumente und in der Dissens nicht selten als Risiko erlebt wird. Zugleich fragt der Essay nach den materiellen Voraussetzungen demokratischer Kommunikation und danach, welche Rolle Besitz, Öffentlichkeit und institutionelle Sicherheit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt spielen.


Der Text versteht sich nicht als parteipolitischer Beitrag, sondern als demokratietheoretische Erkundung einer offenen Frage: Unter welchen Bedingungen bleibt eine Gesellschaft tatsächlich gesprächsfähig?


2026 Andersen Storm, production@andersenstorm.com


Text des Kommentars: https://ausderliebe.de/ausderliebe-in-die-welt/


Denkraum des Podcasts: https://ausderliebe.com


Worum geht es in Restspannung – Der Essay-Podcast?


Hören Sie dazu E0 Restspannung – Der Essay-Podcast Mit „Restspannung – der Essay-Podcast“ beginnt eine Reihe eigenständiger Texte von Andersen Storm. Ein Essay folgt einem Gedanken, ohne ihn abschließend festzulegen. Die Folgen dieses Podcasts bewegen sich im Raum solcher offenen Gedanken – dort, wo nach Entscheidungen noch etwas weiterwirkt. Episode 0 stellt das Format vor und erklärt kurz, was unter „Restspannung“ und unter einem Essay im Medium Audio zu verstehen ist.
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E7: Die privatisierte Unsicherheit
20.06.2026
8 Minuten
Ein Kommentar über Reformrhetorik, Sicherheit und verteilte Systemspannung

Die privatisierte Unsicherheit | Restspannung E7


Kurzbeschreibung: In dieser Episode beginnt Andersen Storm einen Essay über Sicherheit, Reformrhetorik und gesellschaftliche Resilienz. Die These: Eine Gesellschaft wird nicht belastbarer, wenn Unsicherheit aus Institutionen in private Haushalte, Körper und Lebensführungen verschoben wird.


Shownotes: Sicherheit ist eines der großen politischen Wörter der Gegenwart. Energieversorgung, Rente, Arbeitsplätze, Standort, Demokratie, Zukunft: Kaum ein Eingriff kommt ohne dieses Versprechen aus.


Gleichzeitig erleben viele Menschen ihren Alltag als unsicherer. Preise steigen, Infrastruktur altert, Kommunen geraten an Grenzen, Lebenshaltung wird enger. Politik reagiert darauf häufig mit Reformrhetorik. Belastungen erscheinen als Zukunftsfähigkeit. Kürzungen erscheinen als Verantwortung. Risiken wandern aus Institutionen in private Lebensführung.


Der Kommentar „Die privatisierte Unsicherheit“ setzt hier an. Er beschreibt, warum eine Gesellschaft nicht resilienter wird, wenn ihre Bevölkerung weniger Reserven hat. Resilienz entsteht aus Spielraum, Eigenfähigkeit, Redundanz und belastbaren Kopplungen. Wer diese Reserven abbaut, reduziert Unsicherheit nicht. Er verlagert sie.


2026 Andersen Storm, production@andersenstorm.com


Text des Kommentars: https://ausderliebe.de/ausderliebe-in-die-welt/


Denkraum des Podcasts: https://ausderliebe.com


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E6: Gegen das indifferente Wir
08.06.2026
5 Minuten
Warum ein unbestimmtes „Wir“ Verantwortung verdeckt, Sprecher überhöht und politische Sprache entkernt.


Gegen das indifferente Wir Kurzbeschreibung / Excerpt

Das indifferente „Wir“ klingt verbindlich, ohne jemanden zu binden. Es verteilt Verantwortung so breit, dass sie niemanden mehr trifft. Dieser Kommentar beschreibt, warum präzise Sprache politische und gesellschaftliche Zuständigkeit benennen muss. Shownotes

Ein „Wir“ kann verbinden. Ein indifferentes „Wir“ kann Verantwortung verdecken. In dieser Folge: Wer ist gemeint, wenn öffentlich „wir“ gesagt wird? Warum diffuse Appelle keine politische Präzision ersetzen. Warum Sprecher sich durch ein unbestimmtes „Wir“ selbst überhöhen können. Warum Sprache Adressen braucht: Institutionen, Entscheider, Profiteure, Betroffene, Zuständige.


2026 Andersen Storm, production@andersenstorm.com


Text des Hör-Essays: https://ausderliebe.de/ausderliebe-in-die-welt/


Denkraum des Podcasts: https://ausderliebe.com


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E5: Pfingsten und die verlorene Verständigung
24.05.2026
8 Minuten
Kurzbeschreibung / Excerpt

Ein kommentierender Audio-Beitrag über Pfingsten als Fest der Sprache – und über die Frage, warum einer Gesellschaft ohne gemeinsame Verständigung auch die gemeinsame Wirklichkeit abhandenkommen kann. Pfingsten und die verlorene Verständigung – ein Kommentar


Pfingsten erinnert daran, dass eine Gesellschaft ohne gemeinsame Sprache und gegenseitige Ansprechbarkeit irgendwann auch ihre gemeinsame Wirklichkeit verliert. Shownotes

Pfingsten gilt in der christlichen Tradition als Fest des Heiligen Geistes, der Sprache und der Verständigung. Doch was bedeutet ein solcher Feiertag in einer Gesellschaft, in der religiöse Bindungen schwächer werden und gemeinsame Sprache zunehmend verlorengeht?


Dieser kommentierende Audio-Beitrag fragt, wer heute überhaupt noch für ein gemeinsames „Wir“ sprechen könnte: ein Amtsträger, eine Verantwortliche, ein Fernsehgesicht, eine Satirikerin? Und warum Verständigung mehr braucht als Aufmerksamkeit, Entlarvung oder Zuständigkeit.


Pfingsten erscheint hier nicht nur als kirchlicher Feiertag, sondern als öffentliche Frage: Wie sprechen wir miteinander? Wer wird gehört? Wer wird markiert? Und welche Sprache wäre nötig, damit eine Gesellschaft ihre gemeinsame Wirklichkeit nicht verliert?


2026 Andersen Storm, production@andersenstorm.com


Text des Hör-Essays: https://ausderliebe.de/ausderliebe-in-die-welt/


Denkraum des Podcasts: https://ausderliebe.com


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Über diesen Podcast

Restspannung ist ein Essay-Podcast mit einzelnen, für sich stehenden Texten. Ein Essay folgt einem Gedanken, ohne ihn abschließend festzulegen. Die Texte entstehen im Nachraum von Entscheidungen – dort, wo etwas abgeschlossen scheint und dennoch weiterwirkt. Jede Folge steht für sich. Zusammen bilden sie ein offenes Archiv.
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E5: Pfingsten und die verlorene Verständigung
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