Restspannung – Der Essay-Podcast

Restspannung – Der Essay-Podcast

Texte aus dem Möglichkeitsraum
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Episoden

E4: Text, Buch, Exemplar und Messe – Hör-Essay zur Leipziger Buchmesse 2026
13.04.2026
31 Minuten
Dieser Hör-Essay untersucht die Leipziger Buchmesse 2026 als einen Raum, in dem unterschiedliche Ebenen des Erzählens gleichzeitig sichtbar werden. Texte zirkulieren heute unabhängig von ihrer Form. Geschichten erscheinen als Hörbuch, E-Book oder Gespräch. Dennoch bleibt das Buch präsent – als Werkform, als gestaltetes Objekt und als Exemplar im Gebrauch.


Ausgehend von Gesprächen mit Autorinnen und Autoren, Verlagen, Besucherinnen und Besuchern sowie Stimmen aus der Manga Comic Con entfaltet das Stück eine begriffliche Unterscheidung zwischen Text, Buch und Exemplar. Es zeigt, wie diese Ebenen auf der Messe nicht getrennt auftreten, sondern in eine organisierte Öffentlichkeit übergehen.


Der Essay verbindet analytischen Sprechertext mit dokumentarischen O-Tönen und folgt einer klaren dramaturgischen Struktur. Die Messe erscheint dabei nicht nur als Ort der Präsentation, sondern als Form, in der Lesen öffentlich wird.


Verwendete O-Töne


Stefan Wirtz, Conte Verlag Michael Hirtzy, Autor Nina Schuchardt, Eichhörnchen Verlag Christopher Hoenig, Self-Publisher Mia Marquardt, Literarion-utzverlag Hans Thill, Künstlerhaus Edenkoben Tanja Hamacher, Leseratten-Verlag Jessica Reuter, Messebesucherin Lea Sukau, Messebesucherin Matthias Mundt, Lübbe Audio Luca Neumann, Messebesucher Dr. Andreas Knaut, Unternehmenssprecher und Bereichsleiter Kommunikation, Leipziger Messe sowie weitere Stimmen und Atmosphären von der Leipziger Buchmesse und der Manga Comic Con 2026


2026 Andersen Storm, production@andersenstorm.com


Transkription des Hör-Essays: https://ausderliebe.de/ausderliebe-in-die-welt/


Denkraum des Podcasts: https://ausderliebe.com


Worum geht es in Restspannung – Der Essay-Podcast?


Hören Sie dazu E0 Restspannung – Der Essay-Podcast Mit „Restspannung – der Essay-Podcast“ beginnt eine Reihe eigenständiger Texte von Andersen Storm. Ein Essay folgt einem Gedanken, ohne ihn abschließend festzulegen. Die Folgen dieses Podcasts bewegen sich im Raum solcher offenen Gedanken – dort, wo nach Entscheidungen noch etwas weiterwirkt. Episode 0 stellt das Format vor und erklärt kurz, was unter „Restspannung“ und unter einem Essay im Medium Audio zu verstehen ist.
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E3: Weltfrauentag – Über Gleichheit, Symbolik und die Frage nach der Struktur
29.03.2026
8 Minuten
Ein Audio-Essay über politische Rechte, Repräsentation und die Grenze symbolischer Politik


Shownotes: Der Internationale Frauentag begann als politischer Kampftag für konkrete Rechte. Heute verschiebt sich ein großer Teil der öffentlichen Debatte auf Symbolik, Sprache und Sichtbarkeit. Dieser Essay fragt nach den Folgen dieser Verschiebung und unterscheidet zwischen Repräsentation, struktureller Veränderung und universellen Rechten.


Im Essay: Ursprung des Weltfrauentags Symbolik und Struktur politische Energie und Aufmerksamkeit Repräsentation und Elitebildung Vielfalt innerhalb der Kategorie „Frauen“ universelle Rechte als Maßstab die Rolle von Geschlecht in politischen Debatten


Autor und Produzent: Andersen Storm


Essay-Volltext auf: https://ausderliebe.com
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E2: Wem nützt der bewaffnete Konflikt zusätzlich?
15.03.2026
16 Minuten
Und warum lese ich das so selten? | Essay von Andersen Storm

Der Medienbildungkommentar untersucht als eine Perspektive, die in der öffentlichen Konfliktberichterstattung selten sichtbar wird: bewaffnete Konflikte haben nicht nur außenpolitische Ursachen und Folgen, sondern auch innenpolitische Nutzenstrukturen.


Politische Analysen zeigen seit langem, dass Konflikte Machtverhältnisse verschieben können: Regierungen gewinnen Handlungsspielräume, Sicherheitsapparate stärken ihre Position, gesellschaftliche Konflikte werden nach außen verlagert.


Der Essay fragt jedoch nicht nur nach diesen Mechanismen, sondern nach einer zweiten Ebene: Warum erscheinen solche Analysen im medialen Informationsraum oft nur abgeschwächt oder randständig?


Damit wird Medienkompetenz selbst zum Thema. Nicht nur Inhalte werden betrachtet, sondern Perspektivenverteilungen innerhalb von Informationsumgebungen.


Der vollständige Text ist über https://ausderliebe.com erhältlich.
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E1: Gelbe Briefe – Berlinale-Gewinner 2026 im Film-Essay
04.03.2026
7 Minuten
Gelbe Briefe – Berlinale-Gewinner und seine sieben Dimensionen


Der Film „Gelbe Briefe“ von Regisseur İlker Çatak hat auf der Berlinale den Goldenen Bären gewonnen. Doch was macht diesen Film so besonders? Ein Film-Essay erzählt in sieben Dimensionen.


In diesem Podcast hören Sie einen Essay über die verschiedenen Ebenen des Films: politisches Theater, Familie, Kunst und gesellschaftliche Verantwortung. Der Film erzählt von einem Künstlerehepaar, das unter politischen Druck gerät – und von der Frage, was es bedeutet, Mensch zu bleiben, wenn sich die Welt verändert.


Der Essay betrachtet „Gelbe Briefe“ als Film in sieben Dimensionen: von politischer Bühne über private Beziehungen bis zur Rolle der Kunst in der Gesellschaft.


Ein Beitrag über Kino zwischen Autorenfilm und Publikumskino – und darüber, warum dieser Berlinale-Gewinner mehr ist als nur ein politischer Film.


Der vollständige Text und Kontext sind auf der Website ausderLiebe.com erhältlich.
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E0: Willkommen in der Restspannung
04.03.2026
3 Minuten
Restspannung – Der Essay-Podcast


Mit „Restspannung – der Essay-Podcast“ beginnt eine Reihe eigenständiger Texte von Andersen Storm.


Ein Essay folgt einem Gedanken, ohne ihn abschließend festzulegen. Die Folgen dieses Podcasts bewegen sich im Raum solcher offenen Gedanken – dort, wo nach Entscheidungen noch etwas weiterwirkt.


Episode 0 stellt das Format vor und erklärt kurz, was unter „Restspannung“ und unter einem Essay im Medium Audio zu verstehen ist.


Autor: Andersen Storm


Weitere Informationen: https://ausderLiebe.com
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Über diesen Podcast

Restspannung ist ein Essay-Podcast mit einzelnen, für sich stehenden Texten. Ein Essay folgt einem Gedanken, ohne ihn abschließend festzulegen. Die Texte entstehen im Nachraum von Entscheidungen – dort, wo etwas abgeschlossen scheint und dennoch weiterwirkt. Jede Folge steht für sich. Zusammen bilden sie ein offenes Archiv.
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