Rhein gehört

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Ein Podcast der Stadt Rheinbach
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Episoden

Folge 10 - Das Ehrenamt des Monats Mai
27.05.2026
36 Minuten
Alfred Eich ist in Rheinbach vielen Menschen als Fotograf, Journalist und engagierter Vereinsmensch bekannt. Über Jahrzehnte führte er ein Fotofachgeschäft in der Innenstadt, berichtete für Zeitungen über das Vereinsleben und knüpfte ein breites Netzwerk in Rheinbach und der Region. In dieser Folge von „Rhein gehört“ spricht Hendrikje Krancke mit Alfred Eich über seinen Weg ins Ehrenamt. Schon lange engagiert er sich in Vereinen, für die rheinische Heimatsprache und im Brauchtum. Besonders prägend wurde jedoch sein Einsatz nach der Flutkatastrophe 2021. Nach der Hilfe in der Pallottikirche folgte das Engagement für den Verein Rheinbach Hilft. Heute organisiert der Verein Hilfstransporte in die Ukraine. Medizinische Geräte, Pflegebetten, Lebensmittel, Heizöfen und weitere Sachspenden gelangen direkt in Krankenhäuser, Kinderheime und Einrichtungen in der Region Charkiw. Alfred Eich berichtet, wie Transporte vorbereitet werden, welche logistischen Herausforderungen zu bewältigen sind und warum Transparenz und direkte Kontakte vor Ort eine zentrale Rolle spielen. Das Gespräch zeigt, wie lokales Engagement weit über Stadtgrenzen hinauswirken kann. Gleichzeitig beschreibt Alfred Eich offen die emotionalen Belastungen, die mit den Reisen in ein Kriegsgebiet verbunden sind, und was ihn dennoch antreibt, weiterzumachen. In dieser Folge erfahren Sie: wie Alfred Eich zur Fotografie und zum Journalismus kam warum Heimat und Mundart für ihn eine wichtige Rolle spielen wie die Fluthilfe in der Pallottikirche begann wie aus spontaner Unterstützung Rheinbach Hilft entstand welche Hilfsgüter in die Ukraine transportiert werden wie eng die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort ist welche Projekte Krankenhäuser und Kinderheime unterstützen wie sich Spenden und Ehrenamt gegenseitig ergänzen welche Belastungen Einsätze im Krisengebiet mit sich bringen warum Hilfe für Alfred Eich eine Herzensangelegenheit ist
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Folge 9 - Wenn Herkunft Form annimmt
13.05.2026
41 Minuten
Wiktor Borowski ist weltweit als Galerist, Unternehmer und Glaskünstler tätig. In dieser Folge von „Rhein gehört“ erzählt er von seiner Kindheit im polnischen Krosno, einem Zentrum der Glasindustrie, und von seinem Weg nach Rheinbach. Im Alter von elf Jahren kam er mit seiner Familie aus Polen nach Deutschland. Nur wenige Tage später wurde er in Rheinbach eingeschult. Die herzliche Aufnahme in der Stadt und die ersten Jahre vor Ort haben ihn bis heute geprägt. Rheinbach ist für ihn eine zweite Heimat geblieben. Im Gespräch berichtet Wiktor Borowski über das Aufwachsen in einer Künstlerfamilie und über die Arbeit seines Vaters Stanisław Borowski, der als bedeutender Vertreter der internationalen Studioglasbewegung gilt. Anlass des Gesprächs ist die Retrospektive im Glasmuseum Rheinbach, die einen umfassenden Einblick in das Werk des Künstlers gibt. Außerdem erläutert Wiktor Borowski, wie sich aus den ersten Werkstätten in Rheinbach das Glasstudio Borowski entwickelte. Gemeinsam mit seinen Brüdern schuf er eine unverwechselbare Formsprache mit farbenfrohen Tiermotiven, die heute weltweit bekannt ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Kunstprojekt „Kunst findet Stadt“, bei dem Wiktor Borowski als Jurymitglied mitgewirkt hat. Er spricht über die Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum, über Zugänglichkeit, Ästhetik und darüber, wie Kunst Menschen miteinander ins Gespräch bringen kann. Für ihn schafft Kunst neue Perspektiven und fördert Austausch, Toleranz und demokratisches Verständnis. In dieser Folge erfahren Sie: Wie Wiktor Borowski als Kind nach Rheinbach kam Warum Rheinbach für ihn eine zweite Heimat ist Wie die Familie Borowski mit Glas arbeitet Was die Kunst von Stanisław Borowski auszeichnet Wie das Glasstudio Borowski entstanden ist Warum die Tiermotive weltweit wiedererkannt werden Welche Bedeutung Kunst im öffentlichen Raum hat Wie „Kunst findet Stadt“ entstanden ist Warum Kunst den gesellschaftlichen Dialog fördern kann Welche Wünsche Wiktor Borowski für Rheinbach hat
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Folge 8 - Das Ehrenamt des Monats April
29.04.2026
32 Minuten
In dieser Folge steht das Ehrenamt im Mittelpunkt. Zu Gast ist die Ehrenamtliche des Monats April, Gerda Lückel. Sie engagiert sich seit vielen Jahren in Rheinbach und gibt Einblicke in ihre vielfältigen Tätigkeiten. Ein Schwerpunkt liegt auf den sogenannten Beetpatenschaften. Dabei übernehmen Bürgerinnen und Bürger die Pflege öffentlicher Pflanzflächen wie Baumscheiben oder Blumenkübel im Stadtgebiet. Frau Lückel betreut mehrere dieser Flächen in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes. Zu ihren Aufgaben gehören die Bepflanzung, Pflege, Bewässerung und auch die Sauberhaltung der Umgebung. Ziel ist ein gepflegtes und ansprechendes Stadtbild, das zur Lebensqualität beiträgt. Neben der praktischen Arbeit beschreibt sie auch die sozialen Aspekte ihres Engagements. Begegnungen mit Anwohnern, Gespräche im Alltag und der Kontakt zu Kindern aus einem benachbarten Kindergarten prägen ihre Tätigkeit. Dabei wird deutlich, dass Ehrenamt über die eigentliche Aufgabe hinaus wirkt und zur Gemeinschaft beiträgt. Darüber hinaus engagiert sich Frau Lückel in weiteren Bereichen. Sie ist in der Entwicklungszusammenarbeit aktiv und unterstützt Bildungsprojekte, insbesondere für Mädchen. Außerdem beteiligt sie sich an einer Initiative zur Erinnerungskultur und zur Auseinandersetzung mit der europäischen Geschichte. Im Gespräch wird deutlich, dass ehrenamtliches Engagement aus persönlicher Motivation entsteht und sowohl der Allgemeinheit als auch dem eigenen Alltag zugutekommt. Gleichzeitig wird die Bedeutung von Eigenverantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt hervorgehoben. In dieser Folge erfahren Sie: wie Beetpatenschaften im Stadtgebiet organisiert sind welche Aufgaben mit der Pflege öffentlicher Grünflächen verbunden sind warum das Ehrenamt zur Lebensqualität in Rheinbach beiträgt wie Begegnungen im Alltag durch Engagement entstehen welche Rolle Vorbildfunktion für Kinder spielt wie Ehrenamt über den lokalen Bereich hinaus wirken kann warum Bildung ein zentrales Anliegen im Engagement ist welche Erfahrungen aus internationalen Projekten einfließen wie Erinnerungskultur und Geschichte Teil des Ehrenamts sind welche Motivation hinter langfristigem Engagement steht
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Folge 7 - SPEZIAL Die aktuelle Finanzsituation in Rheinbach
15.04.2026
33 Minuten
In dieser Spezialfolge steht die aktuelle Finanzsituation der Stadt Rheinbach im Mittelpunkt. Die Folge ordnet die Haushaltslage ein und beschreibt die Ursachen sowie die eingeleiteten Maßnahmen. Grundlage ist eine deutlich angespannte finanzielle Situation, die in dieser Form seit Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements nicht erreicht wurde. Für das kommende Haushaltsjahr wird ein Defizit in Millionenhöhe erwartet. Ein wesentlicher Teil der Problematik liegt in strukturellen Rahmenbedingungen. Viele Aufgaben werden auf kommunaler Ebene umgesetzt, ohne dass eine vollständige finanzielle Ausstattung erfolgt. Dieses Spannungsfeld wird als Verletzung des Konnexitätsprinzips beschrieben. Gleichzeitig wird betont, dass die Stadt eigene Handlungsspielräume nutzt. Mit einem Konsolidierungspakt wurden konkrete Schritte beschlossen. Dazu gehört die Einrichtung einer Sparkommission, die regelmäßig Einsparpotenziale prüft. Vier zentrale Handlungsfelder stehen im Fokus: freiwillige Leistungen, Pflichtaufgaben und deren Ausgestaltung, der Umgang mit städtischen Immobilien sowie mögliche Anpassungen auf der Einnahmeseite. Neben kurzfristigen Einsparungen werden auch langfristige Strategien verfolgt. Dazu zählt insbesondere die Stärkung des Wirtschaftsstandorts, um perspektivisch höhere Einnahmen zu erzielen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass sich solche Maßnahmen erst über mehrere Jahre hinweg auswirken. Die Folge macht deutlich, dass die aktuelle Situation Auswirkungen auf Verwaltung, Politik und Bürgerschaft haben wird. Ziel ist es, Einsparungen ausgewogen zu gestalten und zentrale Leistungen möglichst aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig wird betont, dass Anpassungen bei Gebühren perspektivisch nicht ausgeschlossen werden können. Abschließend wird die Notwendigkeit unterstrichen, sowohl lokal als auch übergeordnet Lösungen zu entwickeln, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen langfristig zu sichern. In dieser Folge erfahren Sie: Warum die Haushaltssituation als dramatisch beschrieben wird Welche strukturellen Ursachen hinter der Finanzlage stehen Was das Konnexitätsprinzip bedeutet Welche Rolle Bund und Land bei der Finanzierung spielen Welche Maßnahmen im Konsolidierungspakt beschlossen wurden Wie die Sparkommission arbeitet Welche vier Säulen der Haushaltskonsolidierung verfolgt werden Welche Auswirkungen auf Bürgerinnen und Bürger möglich sind Warum wirtschaftliche Entwicklung eine zentrale Rolle spielt Welche Perspektiven für die kommenden Jahre bestehen
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Folge 6 - Zwischen Tauchgang und Ja-Wort
08.04.2026
33 Minuten
In dieser Folge von „Rhein gehört – der Podcast der Stadt Rheinbach“ ist Gregor Herzog zu Gast. Er arbeitet als Standesbeamter bei der Stadt Rheinbach und begleitet Paare bei ihrer standesamtlichen Eheschließung. Im Gespräch berichtet er über seinen beruflichen Weg in die Verwaltung und darüber, wie er schließlich zum Standesamt gekommen ist. Die Aufgaben eines Standesamtes sind vielfältiger, als viele vermuten. Neben Eheschließungen gehören auch die Beurkundung von Geburten und Sterbefällen sowie verschiedene Namenserklärungen und internationale Personenstandsfälle zum Arbeitsalltag. Auch Ehefähigkeitszeugnisse für Menschen, die im Ausland heiraten möchten, werden hier ausgestellt. Ein Schwerpunkt der Arbeit sind jedoch weiterhin die Hochzeiten. In Rheinbach finden jährlich rund 180 standesamtliche Eheschließungen statt. Die meisten Trauungen liegen zwischen April und September. Besonders beliebt sind die Monate Mai und Juni. Vor jeder Trauung führen die Standesbeamten ein persönliches Gespräch mit dem Paar. Ziel ist es, die Geschichte des Paares kennenzulernen und die Zeremonie individuell zu gestalten. Auch die möglichen Trauorte in Rheinbach sind vielfältig. Neben dem Trauzimmer im Rathaus können Eheschließungen beispielsweise im großen Sitzungssaal, im Glasmuseum oder im Hexenturm stattfinden. Weitere Außenstellen sind unter anderem das Waldhotel oder das Café Silberlöffel. Besonders beliebt ist inzwischen auch eine Open-Air-Trauung im Innenhof des Glasmuseums. Eine besondere Möglichkeit bietet Rheinbach außerdem mit Unterwasserhochzeiten im Tauchbecken des Monte Mare. Dort geben sich tauchbegeisterte Paare mehrere Meter unter Wasser das Jawort. Die Zeremonie findet mit Tauchausrüstung statt, während Gäste das Geschehen vom Beckenrand aus verfolgen. Neben seiner Tätigkeit im Standesamt arbeitet Gregor Herzog auch als freier Trauredner. Freie Trauungen ermöglichen Paaren eine individuelle Zeremonie unabhängig von Ort oder kirchlicher Bindung. Eine rechtliche Wirkung hat jedoch ausschließlich die standesamtliche Trauung. Im Gespräch berichtet Gregor Herzog außerdem von besonderen Momenten aus seinem Arbeitsalltag und davon, wie unterschiedlich Hochzeiten gestaltet werden können. In dieser Folge erfahren Sie: Welche Aufgaben ein Standesamt neben Hochzeiten übernimmt Wie der Weg zum Standesbeamten verlaufen kann Wie viele Eheschließungen jährlich in Rheinbach stattfinden Wann die Hochzeitssaison besonders stark ist Wie eine standesamtliche Trauung vorbereitet wird Welche Trauorte es in Rheinbach gibt Wie Open-Air-Trauungen im Glasmuseum entstanden sind Wie eine Unterwasserhochzeit abläuft Was eine freie Trauung von der standesamtlichen Trauung unterscheidet Welche besonderen Situationen bei Trauungen entstehen können
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Über diesen Podcast

Rhein gehört, der Podcast, der Rheinbach hörbar macht. Im Mittelpunkt stehen Menschen, Themen und Entwicklungen, die das Leben in der Stadt prägen. Der Podcast bietet unterhaltsame und zugleich informative Einblicke hinter Kulissen, zeigt Engagement aus Vereinen und Ehrenamt, macht lokale Kultur sichtbarer und schafft Transparenz für Entscheidungen in Verwaltung und Stadtentwicklung. Jede Folge öffnet neue Perspektiven auf Projekte, Persönlichkeiten und Ideen, die Rheinbach formen. So entsteht ein Format, das Identität stärkt, Beteiligung erleichtert und die Verbindung zur Region vertieft.
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