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Beschreibung
vor 1 Tag
95 Kilometer lang, fast 2.000 Jahre alt und bis heute ein
beeindruckendes Zeugnis römischer Ingenieurskunst: Die
Eifelwasserleitung versorgte das antike Köln täglich mit rund 20
Millionen Litern frischem Quellwasser. Ohne Pumpen, ohne Computer
und allein mit präziser Vermessung schufen die Römer eines der
bedeutendsten technischen Bauwerke nördlich der Alpen. In dieser
Folge von „Rhein gehört“ spricht Hendrikje Krancke mit Prof. Dr.
Klaus Greve. Der Diplomingenieur und Technikarchäologe hat den
Römerkanal über Jahrzehnte erforscht und rekonstruiert. Er
erläutert, wie die Römer das Wasser aus kalkhaltigen Quellen in der
Eifel auswählten, das Gefälle exakt berechneten und auf einer fast
100 Kilometer langen Strecke bis nach Köln führten. Ein Schwerpunkt
des Gesprächs ist der Tag des Römerkanals, der am 28. Juni 2026 in
Mechernich-Kallmuth stattfindet. Dort hält Prof. Greve den
Einführungsvortrag zur Technik der Wassergewinnung in römischer
Zeit. Zudem berichtet er über die Arbeit des
Römerkanal-Infozentrums in Rheinbach, das seit 2019 Besucherinnen
und Besuchern die Geschichte und Technik dieses außergewöhnlichen
Bauwerks vermittelt. Auch die Wirkung des Römerkanals über die
Antike hinaus kommt zur Sprache. Im Mittelalter wurden Steine des
Kanals als Baumaterial genutzt. Der in der Leitung entstandene
Kalksinter wurde als sogenannter Aquädukt-Marmor zu Säulen,
Altarplatten und Fußböden verarbeitet und fand seinen Weg in
Kirchen und Bauwerke in ganz Europa. In dieser Folge erfahren Sie:
wie die Römer Wasser aus der Eifel bis nach Köln leiteten warum
kalkhaltiges Wasser besonders geschätzt wurde welche technischen
Herausforderungen überwunden werden mussten wie der Verlauf des
Römerkanals rekonstruiert wurde was den Tag des Römerkanals 2026
auszeichnet welche Rolle das Römerkanal-Infozentrum in Rheinbach
spielt wie das Mittelalter den Römerkanal als Steinbruch nutzte was
Aquädukt-Marmor ist warum Kinder und Familien den Römerkanal
entdecken sollten weshalb dieses Bauwerk bis heute Staunen auslöst
beeindruckendes Zeugnis römischer Ingenieurskunst: Die
Eifelwasserleitung versorgte das antike Köln täglich mit rund 20
Millionen Litern frischem Quellwasser. Ohne Pumpen, ohne Computer
und allein mit präziser Vermessung schufen die Römer eines der
bedeutendsten technischen Bauwerke nördlich der Alpen. In dieser
Folge von „Rhein gehört“ spricht Hendrikje Krancke mit Prof. Dr.
Klaus Greve. Der Diplomingenieur und Technikarchäologe hat den
Römerkanal über Jahrzehnte erforscht und rekonstruiert. Er
erläutert, wie die Römer das Wasser aus kalkhaltigen Quellen in der
Eifel auswählten, das Gefälle exakt berechneten und auf einer fast
100 Kilometer langen Strecke bis nach Köln führten. Ein Schwerpunkt
des Gesprächs ist der Tag des Römerkanals, der am 28. Juni 2026 in
Mechernich-Kallmuth stattfindet. Dort hält Prof. Greve den
Einführungsvortrag zur Technik der Wassergewinnung in römischer
Zeit. Zudem berichtet er über die Arbeit des
Römerkanal-Infozentrums in Rheinbach, das seit 2019 Besucherinnen
und Besuchern die Geschichte und Technik dieses außergewöhnlichen
Bauwerks vermittelt. Auch die Wirkung des Römerkanals über die
Antike hinaus kommt zur Sprache. Im Mittelalter wurden Steine des
Kanals als Baumaterial genutzt. Der in der Leitung entstandene
Kalksinter wurde als sogenannter Aquädukt-Marmor zu Säulen,
Altarplatten und Fußböden verarbeitet und fand seinen Weg in
Kirchen und Bauwerke in ganz Europa. In dieser Folge erfahren Sie:
wie die Römer Wasser aus der Eifel bis nach Köln leiteten warum
kalkhaltiges Wasser besonders geschätzt wurde welche technischen
Herausforderungen überwunden werden mussten wie der Verlauf des
Römerkanals rekonstruiert wurde was den Tag des Römerkanals 2026
auszeichnet welche Rolle das Römerkanal-Infozentrum in Rheinbach
spielt wie das Mittelalter den Römerkanal als Steinbruch nutzte was
Aquädukt-Marmor ist warum Kinder und Familien den Römerkanal
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