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Frei.Raum - Der Media-Podcast der JOM Group Archiv

15 Episoden
28 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht Host und JOM-Geschäftsführer Torsten Hunsicker mit dem unabhängigen Markenberater und ehemaligen Geschäftsführer von Jung von Matt NECKAR, Daniel Adolph, über den Fokus auf Effizienz, die Grenzen kurzfristiger Optimierung und die Frage, was starke Markenführung heute ausmacht.

Daniels Beobachtung: Obwohl Marketing heute mehr messen, analysieren und optimieren kann als je zuvor, fließt zu viel Geld in die Menge der Kommunikation und zu wenig in ihre Qualität. Immer individuellere Botschaften und häufig wechselnde Kampagnen erschweren es, ein klares, gemeinsames Markenbild aufzubauen. Er erklärt, warum die notwendige Verbindung von Marken- und Performancekommunikation zwar weithin bekannt ist, im Alltag aber häufig zu wenig berücksichtigt wird. Auch die Messbarkeit kommt auf den Prüfstand.

Daniel kritisiert, dass Kennzahlen mitunter erst im Nachhinein zum Erfolgsmaßstab erklärt werden. Statt allein günstige Kontakte zu optimieren, plädiert er dafür, mit dem vorhandenen Budget gezielt wahrnehmbare Präsenz zu schaffen – etwa durch eine starke Konzentration auf ein Medium oder eine besonders wiedererkennbare Kommunikationsmaßnahme.

Am Beispiel von FRoSTA zeigt er, wie eine Marke ihre Positionierung über Jahre konsequent weiterentwickeln kann, ohne ständig dem Reiz des Neuen zu folgen.

Darüber hinaus geht es um die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Agenturen: um klare Aufgabenstellungen, Wertschätzung, Beratung auf Augenhöhe und den Raum, auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen.

KI sieht Daniel als Chance, repetitive Tätigkeiten abzugeben. Eine immer größere Menge ähnlicher Werbung hält er dagegen für den falschen Weg. Gerade in diesem Umfeld können konsequent geführte Marken und eigenständige Ideen an Bedeutung gewinnen.

Zum Abschluss beschreibt Daniel, welche Prioritäten er als CMO mit 50 Millionen Euro Marketingbudget setzen würde: echte Messbarkeit schaffen, einen Markengedanken entwickeln, der länger trägt als eine einzelne Kampagne, in Qualität investieren und Budget für Experimente reservieren. Sein Anspruch: wenige Dinge richtig gut machen.

Kontaktmöglichkeit Daniel Adolph:

E-Mail-Adresse: daniel@adolph.world

LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/danieladolphstrategy/

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Let´s talk:

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Credits:

Host & Verantwortlicher: Torsten Hunsicker, JOM Group

Idee & Konzept: Lisa Wilts

Aufnahmeleitung & Produktion: Lisa Wilts

Sprecherin Intro & Outro: Paula Schekahn

Sound Design: Kamil Wojciechowski
38 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht JOM-Geschäftsführer Torsten Hunsicker mit Prof. Dr. Michael Fretschner, Studiengangsleiter „Digital Marketing Management“ (M.Sc.) und Professor für Marketing & E-Commerce an der NORDAKADEMIE, über eine Frage, die die Marketingbranche seit Jahren beschäftigt:

Kann man eine Marke tatsächlich lieben?

Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was eine echte Love Brand von einer erfolgreichen oder sympathischen Marke unterscheidet und welche Faktoren darüber entscheiden, ob überhaupt das Potenzial für Markenliebe besteht. Dabei geht es unter anderem um emotionale Nähe, Leidenschaft und langfristige Bindung, aber auch um Produktqualität, Brand Heritage, Community und die Interaktionsdichte mit einer Marke.

Prof. Dr. Fretschner erklärt außerdem, warum Love Brands ein seltenes Phänomen sind, warum längst nicht jede Marke eine Love Brand werden muss, aber dass sich der Aufbau einer starken emotionalen Bindung für Marken mit entsprechendem Potenzial auch finanziell auszahlen kann.

Darüber hinaus sprechen die beiden über die Rolle von Werbung und Media: Warum sind weniger, dafür qualitativ hochwertigere Werbekontakte möglicherweise wertvoller als reine Kontaktmasse? Warum reichen Klicks, Impressions und Conversions nicht aus, um Markenliebe zu messen? Und könnte eine starke emotionale Markenbindung im Zeitalter von KI und Agentic Commerce sogar noch wichtiger werden, wenn Algorithmen zunehmend Kaufentscheidungen übernehmen?

Eine lehrreiche Folge für alle Markenverantwortlichen, die ihre Brand nicht nur bekannt machen, sondern langfristig relevant und emotional verankern wollen – mit wissenschaftlichen Einblicken dazu, wie Markenliebe entsteht, wie sie gemessen werden kann und welchen Beitrag Werbung und Media dazu leisten können.

Kontaktmöglichkeiten Prof. Dr. Michael Fretschner:

NORDAKADEMIE: https://www.nordakademie.de/die-hochschule/team/michael-fretschner

E-Mail-Adresse: michael.fretschner@nordakademie.de

LinkedIn: ⁠ https://www.linkedin.com/in/prof-dr-michael-fretschner-807289138/

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Credits:

Host & Verantwortlicher: Torsten Hunsicker, JOM Group

Idee & Konzept: Lisa Wilts

Aufnahmeleitung & Produktion: Lisa Wilts

Sprecherin Intro & Outro: Paula Schekahn

Sound Design: Kamil Wojciechowski
36 Minuten
In dieser Folge von Frei. Raum spricht JOM-Geschäftsführer Torsten Hunsicker mit Ines Imdahl, Diplom-Psychologin sowie Co-Gründerin und Geschäftsführerin von rheingold salon, über eine der größten Fehleinschätzungen im Marketing: die Zielgruppe 50+.

Obwohl Menschen über 50 bereits heute einen erheblichen Teil der Konsumausgaben verantworten und in wenigen Jahren rund die Hälfte der Bevölkerung ausmachen werden, werden sie in Werbung und Mediaplanung häufig auf überholte Klischees reduziert.

Gemeinsam diskutieren Torsten und Ines, warum Alter allein keine sinnvolle Zielgruppendefinition ist, weshalb 50+ keineswegs eine homogene Gruppe darstellt und welche Chancen Marken verschenken, wenn sie ausschließlich auf jüngere Zielgruppen fokussieren.

Außerdem geht es um die Ergebnisse der Initiative 50plus, typische Denkfehler in der Kreation und Mediaplanung sowie die Frage, wie Werbung Menschen über 50 glaubwürdig, kompetent und lebensnah darstellen kann.

Anhand konkreter Werbebeispiele sprechen Torsten und Ines darüber, was eine gute Ansprache der Generation 50+ ausmacht und welche Rolle Storytelling, Tone of Voice und ein realistisches Verständnis ihrer Lebenswelt spielen.

Dabei wird deutlich: Gute Kommunikation für 50+ muss nicht zwangsläufig teurer sein, entscheidend ist, die Zielgruppe ernst zu nehmen und richtig darzustellen.

Eine Folge über Jugendwahn im Marketing, überholte Altersbilder und die Frage, warum Wachstum nicht immer jung sein muss – und weshalb Marken das Potenzial der 50+ nicht länger liegen lassen sollten.

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News zur Studie:

Der zweite Teil der Studie "50+ und Schluss?" wird am 23.09.2026 auf der DMEXCO präsentiert.

Wo: Future TV Stage I Wann: 10:40 – 11:10

Jetzt hier zum DMEXCO Terminplan hinzufügen.

Die Gattungsinitiative Screenforce und Gerolsteiner Brunnen haben die Forschungsagentur rheingold salon beauftragt, die Zielgruppe 50+ tiefgehend zu untersuchen. Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Studie „50+ und Schluss?“ hat Procter & Gamble sich der Initiative angeschlossen. Denn keine Altersgruppe wurde bislang so wenig erforscht und ist zugleich mit so vielen Vorurteilen und Klischees behaftet wie die über 50-Jährigen.

Nun liegen weitere, tiefergehende Forschungsergebnisse aus der zweiten Studienwelle vor, die erstmals am 23.09. auf der DMEXCO präsentiert werden.

Speakerin: Ines Imdahl, Gründerin & Geschäftsführerin rheingold salon

LinkedIn-Kontakte:

Ines Imdahl: https://www.linkedin.com/in/ines-imdahl/

rheingold salon: https://www.linkedin.com/company/rheingold-salon/

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43 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht JOM-Geschäftsführer und Host Torsten Hunsicker mit Marken- und FMCG-Expertin Silke Reuter darüber, warum Handelsmarken so stark geworden sind – und an welchen Stellen Herstellermarken in den vergangenen Jahren an Stärke verloren haben.

Handelsmarken sind längst keine Notlösung für preisbewusste Konsument mehr. Sie überzeugen mit Qualität, professionellem Packaging und starken Sortimenten – und profitieren gleichzeitig von einem entscheidenden Vorteil: Händler:innen kennen ihre Kund:innen.

Marken-Expertin Silke Reuter, Top 100 W&V und mit mehr als 20 Jahren in der FMCG-Branche (u.a. bei Unilever, Adelholzener Alpenquellen, Haus Rabenhorst, FrieslandCampina, Tchibo) erklärt in der Folge, warum der Versuch, über den Preis mit Handelsmarken zu konkurrieren, für Herstellermarken zum Problem werden kann und weshalb Differenzierung, relevante Innovationen und konsequentes Brand Building entscheidend sind.

Außerdem sprechen die beiden darüber, welche Vorteile Händler:innen durch Daten und ihre Kontrolle über den POS haben, warum Marken wieder mehr Mut zur Innovation brauchen und welche Rolle KI künftig für die Sichtbarkeit und Effizienz von Marken spielen kann.

Sie möchten sich mit Silke Reuter vernetzen?

Silke Reuter auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/silkereuter/

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41 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht JOM-Geschäftsführer und Host Torsten Hunsicker mit Elena Tubbesing, Senior Art Director bei der JOM Group, darüber, wie KI den kreativen Prozess bereits heute verändert.

Gemeinsam diskutieren sie, warum die größte Veränderung nicht in der Produktion, sondern in der Ideenweiterentwicklung liegt, weshalb Geschwindigkeit nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führt und warum Kreativität auch im Zeitalter von KI ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bleibt.

Elena erklärt, welche Aufgaben KI im Agenturalltag sinnvoll übernehmen kann, wo ihre Grenzen liegen und weshalb starke Markenidentitäten nicht per Prompt entstehen. Außerdem geht es um die Risiken standardisierter KI-Inhalte, die Bedeutung von Mut und Neugier in der Kreation sowie um die Frage, welche Kompetenzen Kreative künftig brauchen werden.

Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigt Elena, wie KI-Projekte erfolgreich umgesetzt werden können, wann der Einsatz sinnvoll ist und warum Technologie immer der Idee folgen sollte, nicht umgekehrt.

Eine Folge über den Wandel kreativer Arbeit, die Zukunft von Markenkommunikation und darüber, warum menschliche Kreativität auch in einer KI-geprägten Welt unverzichtbar bleibt.

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39 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht JOM-Geschäftsführer und Host Torsten Hunsicker mit Rolf Kosakowski, Mitgründer und Geschäftsführer der auf Familien- und Kindermarketing spezialisierten Agentur KB&B, über die Veränderungen im Familienalltag und deren Auswirkungen auf Marketing und Kommunikation.

Gemeinsam werfen sie einen Blick darauf, wie sich Familien, Kaufentscheidungen und Mediennutzung in den vergangenen Jahren verändert haben. Warum Kinder heute immer häufiger zu Co-Pilot bei Kaufentscheidungen werden, welche Herausforderungen Eltern in einer zunehmend komplexen Medienwelt bewältigen müssen und weshalb Orientierung, Vertrauen und gemeinsame Erlebnisse für Familien immer wichtiger werden.

Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Marken dabei spielen können, Familien im Alltag zu unterstützen, warum analoge Erlebnisse trotz Digitalisierung wieder an Bedeutung gewinnen und welche Plattformen Kinder und Jugendliche heute tatsächlich prägen.

Rolf Kosakowski erläutert zudem, welche Chancen Audio als screenfreies Medium bietet, wie Kinder künstliche Intelligenz nutzen, weshalb die Debatte um Altersbeschränkungen in sozialen Netzwerken wichtig ist und welche Verantwortung Plattformen, Eltern und Marken dabei tragen.

Zum Abschluss wagt er einen Blick in die Zukunft und erklärt, warum Marken auch in einer von KI geprägten Welt auf Vertrauen, gemeinsame Zeit und echte Erlebnisse setzen sollten, um Familien langfristig zu erreichen.

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25 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht Host und JOM-Geschäftsführer Torsten Hunsicker mit JOM-Geschäftsleiterin Katharina Wildau, über eine der zentralen Fragen im modernen Marketing: Wie entsteht Werbewirkung wirklich?

Angesichts des steigenden Drucks auf Marketingbudgets, wachsender Erwartungen an Messbarkeit und einer immer größeren Datenflut diskutieren die beiden, warum mehr Zahlen nicht automatisch zu mehr Erkenntnis führen.

Katharina beschreibt, wie sich Marketing in den vergangenen Jahren verändert hat: Markenverantwortliche stehen zunehmend unter dem Druck, ihre Maßnahmen kurzfristig zu rechtfertigen und schnelle Ergebnisse nachzuweisen. Dadurch rücken Performance-Kennzahlen immer stärker in den Fokus, während langfristige Faktoren wie Markenaufbau, Werbeerinnerung und mentale Verfügbarkeit häufig an Bedeutung verlieren.

Im Gespräch wird deutlich, warum genau darin eine Gefahr für nachhaltiges Wachstum liegt. Gemeinsam beleuchten Torsten und Katharina den Unterschied zwischen Reporting und echter Werbewirkung. Sie erklären, warum gute Klick- oder Conversion-Werte nicht zwangsläufig bedeuten, dass eine Kampagne strategisch erfolgreich ist, und weshalb Werbewirkung weit über einzelne Kanal-KPIs hinausgeht. Statt isolierter Betrachtungen plädiert Katharina für einen ganzheitlichen Blick, der Kampagnendaten, Marktforschung, Brand-Lift-Messungen und Business-Kennzahlen miteinander verbindet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Rolle klassischer Reichweitenmedien wie TV und Out of Home in einer zunehmend fragmentierten Medienlandschaft. Katharina erläutert, warum diese Kanäle trotz aller Veränderungen weiterhin eine wichtige Funktion für den Markenaufbau erfüllen und welche Bedeutung Aufmerksamkeit, Werbeerinnerung und mentale Verfügbarkeit für den langfristigen Erfolg von Marken haben.

Darüber hinaus sprechen die beiden über die Chancen und Grenzen von Marketing-Mix-Modelling sowie darüber, wie Unternehmen Wirkung heute sinnvoll messen können, ohne sich in einer Flut von Reportings und Einzelkennzahlen zu verlieren. Dabei wird deutlich, dass nachhaltige Werbewirkung nicht durch einzelne Maßnahmen entsteht, sondern durch das strategische Zusammenspiel von Medien, Markenführung und einem langfristigen Verständnis von Wachstum.

Eine Folge für alle Marketing- und Markenverantwortlichen, die verstehen möchten, warum Wirkung mehr ist als Performance, weshalb Daten immer Kontext brauchen und warum langfristiges Denken auch in einer zunehmend kurzfristigen Marketingwelt entscheidend bleibt.

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22 Minuten
In dieser Folge spricht Host Torsten Hunsicker mit Volker Neumann, Mitgeschäftsführer der JOM Group, über eine zentrale Frage des modernen Marketings: Warum müssen Marken heute wieder größer denken?

Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Beobachtung, dass Marketingbudgets zunehmend unter Rechtfertigungsdruck stehen und Erfolg immer häufiger an kurzfristigen Kennzahlen gemessen wird.

Effizienz, Performance und schnelle Ergebnisse dominieren vielerorts die Diskussion – doch welche Folgen hat das für langfristiges Markenwachstum?

Volker erklärt, warum Effizienz zwar ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Marketingarbeit ist, aber dann problematisch wird, wenn sie zum alleinigen Steuerungsmaßstab wird.

Gemeinsam diskutieren Torsten und Volker, weshalb Werbung heute häufig effizienter, aber gleichzeitig weniger effektiv geworden ist und wie Unternehmen Gefahr laufen, sich durch immer spitzere Zielgruppenansprachen und kurzfristige Optimierung selbst zu begrenzen.

Volker erläutert, warum viele Unternehmen die langfristige Wirkung von Markeninvestitionen unterschätzen, weshalb reine Performance-Kennzahlen oft zu kurz greifen und welche Potenziale verloren gehen, wenn Marken nur bestehende Nachfrage abschöpfen, statt neue Nachfrage zu schaffen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf der Frage, wie Marketingverantwortliche heute Budgets planen und begründen sollten. Dabei wird deutlich, warum Marken nicht als Kostenstelle, sondern als strategischer Wachstumstreiber verstanden werden müssen und weshalb eine ausgewogene Balance zwischen kurzfristiger Effizienz und langfristigem Markenaufbau entscheidend für nachhaltigen Unternehmenserfolg ist.

Eine Folge für alle, die sich mit Markenführung, Marketingeffizienz und nachhaltigem Wachstum beschäftigen – und die verstehen möchten, warum erfolgreiche Marken gerade heute den Mut brauchen, größer zu denken.

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27 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht Host Torsten Hunsicker mit Nadja King, CEO und Mitgründerin der Beauty-Marke OYESS, über den Weg von der Konzernkarriere zur erfolgreichen Challenger- und schließlich Community Brand.

Nadja blickt auf Stationen bei Unternehmen wie Beiersdorf, Unilever und Colgate zurück und erzählt, wie sie zunächst die Trendmarke EOS in Europa mit aufgebaut hat – und wie aus der plötzlichen Schließung des Geschäfts während der Pandemie die Chance entstand, mit ihrem Team innerhalb weniger Monate eine eigene Marke zu gründen.

OYESS wurde Anfang 2021 unter herausfordernden Bedingungen gelauncht: mitten in der Pandemie, in einer schrumpfenden Kategorie und unter großem Zeitdruck. Entscheidend für den schnellen Markteintritt waren ein starkes Netzwerk, unternehmerischer Mut und die Fähigkeit, Chancen im richtigen Moment zu erkennen – etwa den steigenden Bedarf nach nachhaltigen, jungen Marken im Handel.

Nadja King gibt in dieser Folge Einblicke in die Dynamiken hinter modernen Marken, spricht über den Mut zu schnellen Entscheidungen und warum klassische Marketinglogiken heute oft nicht mehr greifen. Dabei wird deutlich, wie sehr sich Konsumentenbedürfnisse verändert haben – und was das konkret für Markenführung, Zielgruppenansprache und Wachstum bedeutet.

Außerdem geht es um die Frage, wie man Reichweite und Relevanz aufbaut, welche Rolle Community dabei spielt und warum es manchmal notwendig ist, sich radikal neu zu erfinden.

Eine Folge über unternehmerischen Mut, klare Haltung und die Herausforderungen – aber auch Chancen – moderner Markenführung.

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28 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum, dem Media-Podcast der JOM Group, nimmt Sie Podcast-Host und JOM-Geschäftsführer Torsten Hunsicker mit in den Maschinenraum moderner Marketingsteuerung. Gemeinsam mit Dr. Marco Zagermann, Senior Data Scientist bei der JOM, spricht er über ein Thema, das zwar schon seit Jahrzehnten existiert, aktuell aber eine Renaissance erlebt: Das Marketing Mix Modelling (MMM) – ein Verfahren zur ganzheitlichen Werbewirkungsmessung.

Im Gespräch wird deutlich, wie datengetriebene Analysen heute dabei helfen können, komplexe Zusammenhänge greifbarer zu machen. Marco Zagermann gibt Einblicke in Denkweisen, Prozesse und Fragestellungen, die hinter solchen Modellen stehen, und zeigt, warum ein strukturierter Blick auf Daten wichtiger ist denn je.

Fragen, auf die Dr. Marco Zagermann in unserer neuen Folge Antworten liefert: Warum erlebt dieser Ansatz gerade jetzt ein Comeback? Welche Herausforderungen bringen fragmentierte Medienlandschaften, steigende Anforderungen an Transparenz und neue technologische Möglichkeiten mit sich? Wie läuft ein MMM-Projekt ab? Was für Anforderungen werden an Daten gestellt? Wie sehen die Ergebnisse des Modellings genau aus? Und für welche Unternehmen ist MMM besonders geeignet?

Am Ende wird klar: MMM ermöglicht es, Transparenz zu schaffen, Unsicherheiten zu reduzieren und fundiertere Marketingentscheidungen zu treffen – gerade in einer zunehmend komplexen Medienwelt und sinkenden Budgets.

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38 Minuten
In der neuen Podcast-Folge von „Frei.Raum“ spricht Host Torsten Hunsicker mit Dr. Dennis Esch, Geschäftsführer von Esch The Brand Consultants, über die aktuelle und zukünftige Rolle des CMO sowie die Bedeutung von Marke als Wachstumstreiber.

Im Zentrum steht die Frage, ob CMOs heute noch im „Driver’s Seat“ sitzen oder bereits an Einfluss verloren haben. Dennis Esch beschreibt dabei eine „Zweiklassengesellschaft“: Auf der einen Seite stehen CMOs, die strategisch arbeiten, im Unternehmen Gehör finden und Marketing klar mit Unternehmenserfolg und Profitabilität verknüpfen. Auf der anderen Seite stehen jene, die vor allem taktisch und kurzfristig agieren, Hypes folgen und dadurch eher auf der Rückbank oder sogar auf dem Schleudersitz sitzen.

Eine der stärksten Thesen: „Wer taktisch redet, wird taktisch wahrgenommen.“ Und genau das ist ein Kernproblem – denn im Top-Management zählt nicht die Kampagne, sondern der Beitrag zur Profitabilität.

Seine Beobachtung: Viele Unternehmen investieren zu stark in kurzfristige, performanceorientierte Maßnahmen und zu wenig in langfristigen Markenaufbau.

Außerdem erfahren Sie in der Folge, wie Dr. Dennis Esch die Zukunft des CMOs sieht, was er ihnen empfiehlt, und welche Prioritäten er selbst als CMO setzen würde.

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28 Minuten
Diese Podcast-Folge ist eine Spezialfolge, in der Sie einen Mitschnitt vom Mediapanel zum Thema „Media als Markenrisiko – und wie es CMOs steuern“ hören.

Im von Klaus Janke moderierten Mediapanel auf dem JOM Summit 2026 beleuchten Dr. Christian Bachem (MARKENDIENST Berlin), Dominik Johnson (fraud0.com), Daniel Draenkow (DSGV – Deutscher Sparkassen- und Giroverband) und JOM-Geschäftsführer Sai-Man Tsui eine der aktuell größten Herausforderungen für Marketer: Ad Fraud – und die Frage, wie Unternehmen das Risiko von Ad Fraud mit zunehmender Komplexität und Automatisierung sowie neuen Risiken durch KI reduzieren können.

Die Experten aus Beratung, Technologie, Media und Werbung machen deutlich, wie groß das Problem tatsächlich ist: Studien zeigen, dass ein erheblicher Anteil von Traffic und Ad Impressions nicht von echten Menschen stammt. Gleichzeitig wird ersichtlich, wie vielschichtig Ad Fraud ist – von Bots und Fake-Profilen über Made-for-Advertising-Websites bis hin zu intransparenten programmatischen Lieferketten.

In unsere neuen Podcast-Folge erfahren Sie, wo Risiken besonders häufig auftreten, warum fehlende Transparenz und Kostendruck das Problem verstärken und weshalb viele Unternehmen sich bislang noch zu wenig mit dem Thema auseinandersetzen. Gleichzeitig geben die Panelteilnehmer konkrete Einblicke, wie sich Marken schützen können – etwa durch die Auswahl vertrauenswürdiger Partner, Exclusion Lists, mehr Kontrolle über Inventare und eine stärkere Fokussierung auf reale Wirkung statt reine Reichweite.

Ein zentraler Gedanke: Wer Media konsequent wirkungsorientiert plant und bewertet, kann das Risiko reduzieren, in betrügerische Strukturen zu investieren.

Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie groß das Risiko im digitalen Mediaeinkauf wirklich ist – und wie sich Marken davor schützen können.

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31 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht Host Torsten Hunsicker mit Journalist, Moderator, Jurist und RTL-Ikone Wolfram Kons über Mut, Freiheit und Haltung in Medien, Marketing und Kommunikation.

Als Journalist und Moderator bei RTL und langjähriger Begleiter der Marketing- und Medienbranche bringt Wolfram Kons eine besondere Perspektive auf die Branche mit – geprägt von Neugier, Empathie und dem Wunsch, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen.

Im Gespräch geht es darum, warum Mut für ihn eine zentrale Voraussetzung für Freiheit, Handeln und persönliches wie berufliches Wachstum ist – und warum genau dieser Mut in herausfordernden Zeiten oft fehlt. Mit Blick auf die Marketing- und Medienwelt spricht Wolfram darüber, wie wichtig klare Haltungen, starke Ideen und echte Fokussierung sind, statt sich in Komplexität, KPIs und immer neuen Trends zu verlieren. Dabei plädiert er für mehr gesunden Menschenverstand, mehr Wirkung durch gute Geschichten und den Mut, auch ungewöhnliche Wege zu gehen.

Außerdem teilt er persönliche Einblicke aus seiner Arbeit für RTL – Wir helfen Kindern, spricht über prägende Begegnungen, gesellschaftliche Verantwortung von Marken und darüber, welche Eigenschaften junge Menschen mitbringen sollten, wenn sie in die Medien- oder Marketingbranche einsteigen wollen.

Eine Folge über Haltung, Inspiration und die Frage, was unsere Branche wirklich stark macht.

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19 Minuten
In unserer zweiten Folge sprechen wir über ein Thema, das von vielen Werbetreibenden noch immer unterschätzt wird, obwohl es jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe verursacht: Ad Fraud, also betrügerische Werbeausspielung, Fake-Traffic, Bots und Inventar, das besser aussieht, als es tatsächlich ist.

In der neuen Folge beleuchten Frei.Raum-Host Torsten Hunsicker und JOM-Geschäftsführer Sai-Man Tsui die Herausforderungen und Risiken, aber auch mögliche Lösungsansätze gegen Ad Fraud.

Sie thematisieren die verschiedenen Formen von Ad Fraud, klären auf, warum Connected TV besonders anfällig für Betrug ist und inwieweit die Sensibilisierung von Werbetreibenden sowie das Buchen von Qualitätsinventar dabei helfen kann, das Ad-Fraud-Risiko zu verringern.

Darüber hinaus diskutieren die beiden die Zukunft von Ad Fraud im Kontext von KI und neuen Technologien. Sie gehen darauf ein, wie KI beim Thema Ad Fraud sowohl als Risiko als auch als Lösung gesehen werden kann und wie WLAN-fähige Kühlschränke von Betrüger:innen als Ad Requests für CTV-Slots genutzt werden.

Eine spannende und hochaktuelle Folge mit einem echten Experten im Bereich Ad Fraud: Sai-Man Tsui.

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18 Minuten
Zum Auftakt unseres neuen Media-Podcasts „Frei.Raum“ spricht Podcast-Host Torsten Hunsicker mit JOM-Geschäftsführer Volker Neumann über den deutschen Werbemarkt im Jahr 2026.

Gemeinsam blicken sie auf die Herausforderungen und Entwicklungen aus 2025 zurück, prognostizieren stagnierende Budgets für 2026 und beleuchten die Verschiebungen in der Medienlandschaft.

Außerdem geht es um die Kanäle und Medien, die Markenverantwortliche in diesem Jahr unbedingt im Blick behalten sollten – und um die Frage, was aus ihrer Sicht eines der letzten großen Massenmedien ist. Warum wird beim Wunsch nach schnellen Wirkungsnachweisen oft zu kurzfristig gedacht? Und was hat das Wässern eines Ackers mit Markenaufbau zu tun?

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