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  3. Frei.Raum - Der Media-Podcast der JOM Group Podcast

Episoden

28 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht Host und JOM-Geschäftsführer Torsten Hunsicker mit dem unabhängigen Markenberater und ehemaligen Geschäftsführer von Jung von Matt NECKAR, Daniel Adolph, über den Fokus auf Effizienz, die Grenzen kurzfristiger Optimierung und die Frage, was starke Markenführung heute ausmacht.

Daniels Beobachtung: Obwohl Marketing heute mehr messen, analysieren und optimieren kann als je zuvor, fließt zu viel Geld in die Menge der Kommunikation und zu wenig in ihre Qualität. Immer individuellere Botschaften und häufig wechselnde Kampagnen erschweren es, ein klares, gemeinsames Markenbild aufzubauen. Er erklärt, warum die notwendige Verbindung von Marken- und Performancekommunikation zwar weithin bekannt ist, im Alltag aber häufig zu wenig berücksichtigt wird. Auch die Messbarkeit kommt auf den Prüfstand.

Daniel kritisiert, dass Kennzahlen mitunter erst im Nachhinein zum Erfolgsmaßstab erklärt werden. Statt allein günstige Kontakte zu optimieren, plädiert er dafür, mit dem vorhandenen Budget gezielt wahrnehmbare Präsenz zu schaffen – etwa durch eine starke Konzentration auf ein Medium oder eine besonders wiedererkennbare Kommunikationsmaßnahme.

Am Beispiel von FRoSTA zeigt er, wie eine Marke ihre Positionierung über Jahre konsequent weiterentwickeln kann, ohne ständig dem Reiz des Neuen zu folgen.

Darüber hinaus geht es um die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Agenturen: um klare Aufgabenstellungen, Wertschätzung, Beratung auf Augenhöhe und den Raum, auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen.

KI sieht Daniel als Chance, repetitive Tätigkeiten abzugeben. Eine immer größere Menge ähnlicher Werbung hält er dagegen für den falschen Weg. Gerade in diesem Umfeld können konsequent geführte Marken und eigenständige Ideen an Bedeutung gewinnen.

Zum Abschluss beschreibt Daniel, welche Prioritäten er als CMO mit 50 Millionen Euro Marketingbudget setzen würde: echte Messbarkeit schaffen, einen Markengedanken entwickeln, der länger trägt als eine einzelne Kampagne, in Qualität investieren und Budget für Experimente reservieren. Sein Anspruch: wenige Dinge richtig gut machen.

Kontaktmöglichkeit Daniel Adolph:

E-Mail-Adresse: daniel@adolph.world

LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/danieladolphstrategy/

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Let´s talk:

Sie haben spannende Branchen-Themen, die wir im Podcast besprechen sollten, möchten uns gerne Feedback zukommen lassen oder sich einfach mal mit uns unverbindlich austauschen? Dann schreiben Sie uns gerne an ⁠⁠⁠⁠⁠Lisa.Wilts@jom-group.com⁠⁠⁠⁠⁠. Wir freuen uns sehr, von Ihnen zu hören!

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Credits:

Host & Verantwortlicher: Torsten Hunsicker, JOM Group

Idee & Konzept: Lisa Wilts

Aufnahmeleitung & Produktion: Lisa Wilts

Sprecherin Intro & Outro: Paula Schekahn

Sound Design: Kamil Wojciechowski
38 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht JOM-Geschäftsführer Torsten Hunsicker mit Prof. Dr. Michael Fretschner, Studiengangsleiter „Digital Marketing Management“ (M.Sc.) und Professor für Marketing & E-Commerce an der NORDAKADEMIE, über eine Frage, die die Marketingbranche seit Jahren beschäftigt:

Kann man eine Marke tatsächlich lieben?

Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was eine echte Love Brand von einer erfolgreichen oder sympathischen Marke unterscheidet und welche Faktoren darüber entscheiden, ob überhaupt das Potenzial für Markenliebe besteht. Dabei geht es unter anderem um emotionale Nähe, Leidenschaft und langfristige Bindung, aber auch um Produktqualität, Brand Heritage, Community und die Interaktionsdichte mit einer Marke.

Prof. Dr. Fretschner erklärt außerdem, warum Love Brands ein seltenes Phänomen sind, warum längst nicht jede Marke eine Love Brand werden muss, aber dass sich der Aufbau einer starken emotionalen Bindung für Marken mit entsprechendem Potenzial auch finanziell auszahlen kann.

Darüber hinaus sprechen die beiden über die Rolle von Werbung und Media: Warum sind weniger, dafür qualitativ hochwertigere Werbekontakte möglicherweise wertvoller als reine Kontaktmasse? Warum reichen Klicks, Impressions und Conversions nicht aus, um Markenliebe zu messen? Und könnte eine starke emotionale Markenbindung im Zeitalter von KI und Agentic Commerce sogar noch wichtiger werden, wenn Algorithmen zunehmend Kaufentscheidungen übernehmen?

Eine lehrreiche Folge für alle Markenverantwortlichen, die ihre Brand nicht nur bekannt machen, sondern langfristig relevant und emotional verankern wollen – mit wissenschaftlichen Einblicken dazu, wie Markenliebe entsteht, wie sie gemessen werden kann und welchen Beitrag Werbung und Media dazu leisten können.

Kontaktmöglichkeiten Prof. Dr. Michael Fretschner:

NORDAKADEMIE: https://www.nordakademie.de/die-hochschule/team/michael-fretschner

E-Mail-Adresse: michael.fretschner@nordakademie.de

LinkedIn: ⁠ https://www.linkedin.com/in/prof-dr-michael-fretschner-807289138/

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Credits:

Host & Verantwortlicher: Torsten Hunsicker, JOM Group

Idee & Konzept: Lisa Wilts

Aufnahmeleitung & Produktion: Lisa Wilts

Sprecherin Intro & Outro: Paula Schekahn

Sound Design: Kamil Wojciechowski
36 Minuten
In dieser Folge von Frei. Raum spricht JOM-Geschäftsführer Torsten Hunsicker mit Ines Imdahl, Diplom-Psychologin sowie Co-Gründerin und Geschäftsführerin von rheingold salon, über eine der größten Fehleinschätzungen im Marketing: die Zielgruppe 50+.

Obwohl Menschen über 50 bereits heute einen erheblichen Teil der Konsumausgaben verantworten und in wenigen Jahren rund die Hälfte der Bevölkerung ausmachen werden, werden sie in Werbung und Mediaplanung häufig auf überholte Klischees reduziert.

Gemeinsam diskutieren Torsten und Ines, warum Alter allein keine sinnvolle Zielgruppendefinition ist, weshalb 50+ keineswegs eine homogene Gruppe darstellt und welche Chancen Marken verschenken, wenn sie ausschließlich auf jüngere Zielgruppen fokussieren.

Außerdem geht es um die Ergebnisse der Initiative 50plus, typische Denkfehler in der Kreation und Mediaplanung sowie die Frage, wie Werbung Menschen über 50 glaubwürdig, kompetent und lebensnah darstellen kann.

Anhand konkreter Werbebeispiele sprechen Torsten und Ines darüber, was eine gute Ansprache der Generation 50+ ausmacht und welche Rolle Storytelling, Tone of Voice und ein realistisches Verständnis ihrer Lebenswelt spielen.

Dabei wird deutlich: Gute Kommunikation für 50+ muss nicht zwangsläufig teurer sein, entscheidend ist, die Zielgruppe ernst zu nehmen und richtig darzustellen.

Eine Folge über Jugendwahn im Marketing, überholte Altersbilder und die Frage, warum Wachstum nicht immer jung sein muss – und weshalb Marken das Potenzial der 50+ nicht länger liegen lassen sollten.

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News zur Studie:

Der zweite Teil der Studie "50+ und Schluss?" wird am 23.09.2026 auf der DMEXCO präsentiert.

Wo: Future TV Stage I Wann: 10:40 – 11:10

Jetzt hier zum DMEXCO Terminplan hinzufügen.

Die Gattungsinitiative Screenforce und Gerolsteiner Brunnen haben die Forschungsagentur rheingold salon beauftragt, die Zielgruppe 50+ tiefgehend zu untersuchen. Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Studie „50+ und Schluss?“ hat Procter & Gamble sich der Initiative angeschlossen. Denn keine Altersgruppe wurde bislang so wenig erforscht und ist zugleich mit so vielen Vorurteilen und Klischees behaftet wie die über 50-Jährigen.

Nun liegen weitere, tiefergehende Forschungsergebnisse aus der zweiten Studienwelle vor, die erstmals am 23.09. auf der DMEXCO präsentiert werden.

Speakerin: Ines Imdahl, Gründerin & Geschäftsführerin rheingold salon

LinkedIn-Kontakte:

Ines Imdahl: https://www.linkedin.com/in/ines-imdahl/

rheingold salon: https://www.linkedin.com/company/rheingold-salon/

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43 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht JOM-Geschäftsführer und Host Torsten Hunsicker mit Marken- und FMCG-Expertin Silke Reuter darüber, warum Handelsmarken so stark geworden sind – und an welchen Stellen Herstellermarken in den vergangenen Jahren an Stärke verloren haben.

Handelsmarken sind längst keine Notlösung für preisbewusste Konsument mehr. Sie überzeugen mit Qualität, professionellem Packaging und starken Sortimenten – und profitieren gleichzeitig von einem entscheidenden Vorteil: Händler:innen kennen ihre Kund:innen.

Marken-Expertin Silke Reuter, Top 100 W&V und mit mehr als 20 Jahren in der FMCG-Branche (u.a. bei Unilever, Adelholzener Alpenquellen, Haus Rabenhorst, FrieslandCampina, Tchibo) erklärt in der Folge, warum der Versuch, über den Preis mit Handelsmarken zu konkurrieren, für Herstellermarken zum Problem werden kann und weshalb Differenzierung, relevante Innovationen und konsequentes Brand Building entscheidend sind.

Außerdem sprechen die beiden darüber, welche Vorteile Händler:innen durch Daten und ihre Kontrolle über den POS haben, warum Marken wieder mehr Mut zur Innovation brauchen und welche Rolle KI künftig für die Sichtbarkeit und Effizienz von Marken spielen kann.

Sie möchten sich mit Silke Reuter vernetzen?

Silke Reuter auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/silkereuter/

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41 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht JOM-Geschäftsführer und Host Torsten Hunsicker mit Elena Tubbesing, Senior Art Director bei der JOM Group, darüber, wie KI den kreativen Prozess bereits heute verändert.

Gemeinsam diskutieren sie, warum die größte Veränderung nicht in der Produktion, sondern in der Ideenweiterentwicklung liegt, weshalb Geschwindigkeit nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führt und warum Kreativität auch im Zeitalter von KI ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bleibt.

Elena erklärt, welche Aufgaben KI im Agenturalltag sinnvoll übernehmen kann, wo ihre Grenzen liegen und weshalb starke Markenidentitäten nicht per Prompt entstehen. Außerdem geht es um die Risiken standardisierter KI-Inhalte, die Bedeutung von Mut und Neugier in der Kreation sowie um die Frage, welche Kompetenzen Kreative künftig brauchen werden.

Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigt Elena, wie KI-Projekte erfolgreich umgesetzt werden können, wann der Einsatz sinnvoll ist und warum Technologie immer der Idee folgen sollte, nicht umgekehrt.

Eine Folge über den Wandel kreativer Arbeit, die Zukunft von Markenkommunikation und darüber, warum menschliche Kreativität auch in einer KI-geprägten Welt unverzichtbar bleibt.

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