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  3. Frei.Raum - Der Media-Podcast der JOM Group Podcast

Episoden

36 Minuten
In dieser Folge von Frei. Raum spricht JOM-Geschäftsführer Torsten Hunsicker mit Ines Imdahl, Diplom-Psychologin sowie Co-Gründerin und Geschäftsführerin von rheingold salon, über eine der größten Fehleinschätzungen im Marketing: die Zielgruppe 50+.

Obwohl Menschen über 50 bereits heute einen erheblichen Teil der Konsumausgaben verantworten und in wenigen Jahren rund die Hälfte der Bevölkerung ausmachen werden, werden sie in Werbung und Mediaplanung häufig auf überholte Klischees reduziert.

Gemeinsam diskutieren Torsten und Ines, warum Alter allein keine sinnvolle Zielgruppendefinition ist, weshalb 50+ keineswegs eine homogene Gruppe darstellt und welche Chancen Marken verschenken, wenn sie ausschließlich auf jüngere Zielgruppen fokussieren.

Außerdem geht es um die Ergebnisse der Initiative 50plus, typische Denkfehler in der Kreation und Mediaplanung sowie die Frage, wie Werbung Menschen über 50 glaubwürdig, kompetent und lebensnah darstellen kann.

Anhand konkreter Werbebeispiele sprechen Torsten und Ines darüber, was eine gute Ansprache der Generation 50+ ausmacht und welche Rolle Storytelling, Tone of Voice und ein realistisches Verständnis ihrer Lebenswelt spielen.

Dabei wird deutlich: Gute Kommunikation für 50+ muss nicht zwangsläufig teurer sein, entscheidend ist, die Zielgruppe ernst zu nehmen und richtig darzustellen.

Eine Folge über Jugendwahn im Marketing, überholte Altersbilder und die Frage, warum Wachstum nicht immer jung sein muss – und weshalb Marken das Potenzial der 50+ nicht länger liegen lassen sollten.

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News zur Studie:

Der zweite Teil der Studie "50+ und Schluss?" wird am 23.09.2026 auf der DMEXCO präsentiert.

Wo: Future TV Stage I Wann: 10:40 – 11:10

Jetzt hier zum DMEXCO Terminplan hinzufügen.

Die Gattungsinitiative Screenforce und Gerolsteiner Brunnen haben die Forschungsagentur rheingold salon beauftragt, die Zielgruppe 50+ tiefgehend zu untersuchen. Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Studie „50+ und Schluss?“ hat Procter & Gamble sich der Initiative angeschlossen. Denn keine Altersgruppe wurde bislang so wenig erforscht und ist zugleich mit so vielen Vorurteilen und Klischees behaftet wie die über 50-Jährigen.

Nun liegen weitere, tiefergehende Forschungsergebnisse aus der zweiten Studienwelle vor, die erstmals am 23.09. auf der DMEXCO präsentiert werden.

Speakerin: Ines Imdahl, Gründerin & Geschäftsführerin rheingold salon

LinkedIn-Kontakte:

Ines Imdahl: https://www.linkedin.com/in/ines-imdahl/

rheingold salon: https://www.linkedin.com/company/rheingold-salon/

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Let´s talk:

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43 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht JOM-Geschäftsführer und Host Torsten Hunsicker mit Marken- und FMCG-Expertin Silke Reuter darüber, warum Handelsmarken so stark geworden sind – und an welchen Stellen Herstellermarken in den vergangenen Jahren an Stärke verloren haben.

Handelsmarken sind längst keine Notlösung für preisbewusste Konsument mehr. Sie überzeugen mit Qualität, professionellem Packaging und starken Sortimenten – und profitieren gleichzeitig von einem entscheidenden Vorteil: Händler:innen kennen ihre Kund:innen.

Marken-Expertin Silke Reuter, Top 100 W&V und mit mehr als 20 Jahren in der FMCG-Branche (u.a. bei Unilever, Adelholzener Alpenquellen, Haus Rabenhorst, FrieslandCampina, Tchibo) erklärt in der Folge, warum der Versuch, über den Preis mit Handelsmarken zu konkurrieren, für Herstellermarken zum Problem werden kann und weshalb Differenzierung, relevante Innovationen und konsequentes Brand Building entscheidend sind.

Außerdem sprechen die beiden darüber, welche Vorteile Händler:innen durch Daten und ihre Kontrolle über den POS haben, warum Marken wieder mehr Mut zur Innovation brauchen und welche Rolle KI künftig für die Sichtbarkeit und Effizienz von Marken spielen kann.

Sie möchten sich mit Silke Reuter vernetzen?

Silke Reuter auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/silkereuter/

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41 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht JOM-Geschäftsführer und Host Torsten Hunsicker mit Elena Tubbesing, Senior Art Director bei der JOM Group, darüber, wie KI den kreativen Prozess bereits heute verändert.

Gemeinsam diskutieren sie, warum die größte Veränderung nicht in der Produktion, sondern in der Ideenweiterentwicklung liegt, weshalb Geschwindigkeit nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führt und warum Kreativität auch im Zeitalter von KI ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bleibt.

Elena erklärt, welche Aufgaben KI im Agenturalltag sinnvoll übernehmen kann, wo ihre Grenzen liegen und weshalb starke Markenidentitäten nicht per Prompt entstehen. Außerdem geht es um die Risiken standardisierter KI-Inhalte, die Bedeutung von Mut und Neugier in der Kreation sowie um die Frage, welche Kompetenzen Kreative künftig brauchen werden.

Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigt Elena, wie KI-Projekte erfolgreich umgesetzt werden können, wann der Einsatz sinnvoll ist und warum Technologie immer der Idee folgen sollte, nicht umgekehrt.

Eine Folge über den Wandel kreativer Arbeit, die Zukunft von Markenkommunikation und darüber, warum menschliche Kreativität auch in einer KI-geprägten Welt unverzichtbar bleibt.

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39 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht JOM-Geschäftsführer und Host Torsten Hunsicker mit Rolf Kosakowski, Mitgründer und Geschäftsführer der auf Familien- und Kindermarketing spezialisierten Agentur KB&B, über die Veränderungen im Familienalltag und deren Auswirkungen auf Marketing und Kommunikation.

Gemeinsam werfen sie einen Blick darauf, wie sich Familien, Kaufentscheidungen und Mediennutzung in den vergangenen Jahren verändert haben. Warum Kinder heute immer häufiger zu Co-Pilot bei Kaufentscheidungen werden, welche Herausforderungen Eltern in einer zunehmend komplexen Medienwelt bewältigen müssen und weshalb Orientierung, Vertrauen und gemeinsame Erlebnisse für Familien immer wichtiger werden.

Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Marken dabei spielen können, Familien im Alltag zu unterstützen, warum analoge Erlebnisse trotz Digitalisierung wieder an Bedeutung gewinnen und welche Plattformen Kinder und Jugendliche heute tatsächlich prägen.

Rolf Kosakowski erläutert zudem, welche Chancen Audio als screenfreies Medium bietet, wie Kinder künstliche Intelligenz nutzen, weshalb die Debatte um Altersbeschränkungen in sozialen Netzwerken wichtig ist und welche Verantwortung Plattformen, Eltern und Marken dabei tragen.

Zum Abschluss wagt er einen Blick in die Zukunft und erklärt, warum Marken auch in einer von KI geprägten Welt auf Vertrauen, gemeinsame Zeit und echte Erlebnisse setzen sollten, um Familien langfristig zu erreichen.

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25 Minuten
In dieser Folge von Frei.Raum spricht Host und JOM-Geschäftsführer Torsten Hunsicker mit JOM-Geschäftsleiterin Katharina Wildau, über eine der zentralen Fragen im modernen Marketing: Wie entsteht Werbewirkung wirklich?

Angesichts des steigenden Drucks auf Marketingbudgets, wachsender Erwartungen an Messbarkeit und einer immer größeren Datenflut diskutieren die beiden, warum mehr Zahlen nicht automatisch zu mehr Erkenntnis führen.

Katharina beschreibt, wie sich Marketing in den vergangenen Jahren verändert hat: Markenverantwortliche stehen zunehmend unter dem Druck, ihre Maßnahmen kurzfristig zu rechtfertigen und schnelle Ergebnisse nachzuweisen. Dadurch rücken Performance-Kennzahlen immer stärker in den Fokus, während langfristige Faktoren wie Markenaufbau, Werbeerinnerung und mentale Verfügbarkeit häufig an Bedeutung verlieren.

Im Gespräch wird deutlich, warum genau darin eine Gefahr für nachhaltiges Wachstum liegt. Gemeinsam beleuchten Torsten und Katharina den Unterschied zwischen Reporting und echter Werbewirkung. Sie erklären, warum gute Klick- oder Conversion-Werte nicht zwangsläufig bedeuten, dass eine Kampagne strategisch erfolgreich ist, und weshalb Werbewirkung weit über einzelne Kanal-KPIs hinausgeht. Statt isolierter Betrachtungen plädiert Katharina für einen ganzheitlichen Blick, der Kampagnendaten, Marktforschung, Brand-Lift-Messungen und Business-Kennzahlen miteinander verbindet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Rolle klassischer Reichweitenmedien wie TV und Out of Home in einer zunehmend fragmentierten Medienlandschaft. Katharina erläutert, warum diese Kanäle trotz aller Veränderungen weiterhin eine wichtige Funktion für den Markenaufbau erfüllen und welche Bedeutung Aufmerksamkeit, Werbeerinnerung und mentale Verfügbarkeit für den langfristigen Erfolg von Marken haben.

Darüber hinaus sprechen die beiden über die Chancen und Grenzen von Marketing-Mix-Modelling sowie darüber, wie Unternehmen Wirkung heute sinnvoll messen können, ohne sich in einer Flut von Reportings und Einzelkennzahlen zu verlieren. Dabei wird deutlich, dass nachhaltige Werbewirkung nicht durch einzelne Maßnahmen entsteht, sondern durch das strategische Zusammenspiel von Medien, Markenführung und einem langfristigen Verständnis von Wachstum.

Eine Folge für alle Marketing- und Markenverantwortlichen, die verstehen möchten, warum Wirkung mehr ist als Performance, weshalb Daten immer Kontext brauchen und warum langfristiges Denken auch in einer zunehmend kurzfristigen Marketingwelt entscheidend bleibt.

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