Podcaster
Episoden
08.06.2026
1 Stunde 37 Minuten
Abschlussveranstaltung des Projekts mit Podiumsgespräch und Musik
Für viele Menschen in Berlin und anderswo ist der Koran nicht nur ein Buch, sondern viel mehr: Etwas, was in ihrem Leben klingt. Er ist Melodie, Gebet – und das, was der Prophet Muhammad als erster Hörer unmittelbar erfahren hat und was fortan sein Leben prägte. An diesem letzten Abend der Reihe „Was klingt im Koran?“ hören wir von den vielen Rollen, die der Koran im Leben von Menschen spielt – und auch davon, was Christinnen und Christen darin wiedererkennen, was sie berührt und wie es sich mit ihrer eigenen Glaubenspraxis in Beziehung bringen lässt.
Wie bei allen öffentlichen Veranstaltungen des Projekts werden während des Abends auch von den Gästen ausgewählte Koransuren – auf Arabisch und in deutscher Übersetzung – vorgetragen.
Und das Trio aus Gesang (Enes Kökdemir), Ney (Özlem Yılmaz) und Kanun (Nafsika Gkotzamani) führt in jene Traditionen ein, in denen Klang, spirituelle Übung und religiöse Erfahrung eng miteinander verbunden sind.
Gäste: Prof. Dr. Mohammad Gharaibeh ist Professor für Islamische Ideengeschichte am Berliner Institut für Islamische Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin.Sr. Mechthild Brömel OCD studierte evangelische Theologie und lebt im Karmelitinnenkloster Regina Martyrum Berlin. Sie ist mit dem Mevlevi-Orden (Nürnberg) freundschaftlich verbunden.Moderation: Katrin Visse und Aydın SüerAbschlussveranstaltung des Projekts „Was klingt im Koran?“ in Kooperation mit der Alhambra Gesellschaft e.V. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Für viele Menschen in Berlin und anderswo ist der Koran nicht nur ein Buch, sondern viel mehr: Etwas, was in ihrem Leben klingt. Er ist Melodie, Gebet – und das, was der Prophet Muhammad als erster Hörer unmittelbar erfahren hat und was fortan sein Leben prägte. An diesem letzten Abend der Reihe „Was klingt im Koran?“ hören wir von den vielen Rollen, die der Koran im Leben von Menschen spielt – und auch davon, was Christinnen und Christen darin wiedererkennen, was sie berührt und wie es sich mit ihrer eigenen Glaubenspraxis in Beziehung bringen lässt.
Wie bei allen öffentlichen Veranstaltungen des Projekts werden während des Abends auch von den Gästen ausgewählte Koransuren – auf Arabisch und in deutscher Übersetzung – vorgetragen.
Und das Trio aus Gesang (Enes Kökdemir), Ney (Özlem Yılmaz) und Kanun (Nafsika Gkotzamani) führt in jene Traditionen ein, in denen Klang, spirituelle Übung und religiöse Erfahrung eng miteinander verbunden sind.
Gäste: Prof. Dr. Mohammad Gharaibeh ist Professor für Islamische Ideengeschichte am Berliner Institut für Islamische Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin.Sr. Mechthild Brömel OCD studierte evangelische Theologie und lebt im Karmelitinnenkloster Regina Martyrum Berlin. Sie ist mit dem Mevlevi-Orden (Nürnberg) freundschaftlich verbunden.Moderation: Katrin Visse und Aydın SüerAbschlussveranstaltung des Projekts „Was klingt im Koran?“ in Kooperation mit der Alhambra Gesellschaft e.V. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
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20.04.2026
1 Stunde 28 Minuten
Der Koran begleitet viele Musliminnen und Muslime nicht nur als Text, sondern auch als sichtbares Objekt – etwa in Form von Schmuckstücken, Wandkalligrafien oder gedruckten Ausgaben, die in der Wohnung einen besonderen Platz einnehmen. In der zeitgenössischen Kunstszene ist zudem ein wachsendes Interesse daran zu beobachten, den Koran visuell, materiell und räumlich neu zu interpretieren – jenseits traditioneller Formen und oft in dialogischer Beziehung zu gesellschaftlichen oder spirituellen Fragen.
Die islamische Theologin Hibatolah Nassiri-Vural (HU Berlin) und die Kuratorin des Museums für Islamische Kunst in Berlin, Dr. Deniz Erduman-Çalış, geben Einblicke in die vielfältige materielle Präsenz des Koran – von Alltagsgegenständen bis zur kalligrafischen Kunst.
Zu hören sind außerdem einige der abgebildeten Koransuren – auf Arabisch und in deutscher Übersetzung.
Gastgebende: Aydın Süer und Katrin Visse
Koranrezitation: Moutaz Mohammad und Peter Gößwein
Die islamische Theologin Hibatolah Nassiri-Vural (HU Berlin) und die Kuratorin des Museums für Islamische Kunst in Berlin, Dr. Deniz Erduman-Çalış, geben Einblicke in die vielfältige materielle Präsenz des Koran – von Alltagsgegenständen bis zur kalligrafischen Kunst.
Zu hören sind außerdem einige der abgebildeten Koransuren – auf Arabisch und in deutscher Übersetzung.
Gastgebende: Aydın Süer und Katrin Visse
Koranrezitation: Moutaz Mohammad und Peter Gößwein
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28.02.2026
1 Stunde 24 Minuten
Serdar Kurnaz, heute Professor für Islamisches Recht, hat als Kind den kompletten Koran auswendig gelernt. Und Bernd Moss ist Schauspieler am Deutschen Theater und muss ständig neue Texte auswendig lernen – und sie behalten. Wie ist das, wenn man sich einen Text einverleibt? Wie kommt er in Kopf und Herz, und wie bleibt er drin? Und welches Eigenleben entfaltet dieser Text, wenn er mal eingedrungen ist? Darüber sprechen die beiden aus ihrer jeweiligen Perspektive – und die Künstlerin Elshan Ghasimi greift an der Langhalslaute dieses Gespräch musikalisch auf.
Gastgebende: Aydın Süer und Katrin Visse
Gastgebende: Aydın Süer und Katrin Visse
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27.02.2026
44 Minuten
Ihre Muttersprache ist Dari, im Grundschulalter flüchtete sie von Afghanistan nach Saudi-Arabien und als junge Frau kam sie nach Deutschland. Dort wurde sie Lehrerin, später Schulleiterin. Immer dabei war für Fereshta Ludin der Koran: Als Ermutigung, sich als Frau durchzusetzen, als Gewissheit, gehört zu werden, und als Kraft – „gewaltig und sanft zugleich“.
Koranrezitationen: Aisha Sastra und Peter Gößwein
Verse 50:16; 13:28; 8:2-4; 2:186 und Sure 103
Postproduktion: Till Hofrichter und Sachli Golkar
Koranrezitationen: Aisha Sastra und Peter Gößwein
Verse 50:16; 13:28; 8:2-4; 2:186 und Sure 103
Postproduktion: Till Hofrichter und Sachli Golkar
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26.02.2026
50 Minuten
Serap Ermiş ist Promovierende der Islamischen Archäologie und forscht über Mekka. Sie bedauert sehr, dass beim Bau von Hochhäusern dort Vieles zerstört wurde. So versucht sie mit schriftlichen Quellen und einer ganzen Menge Bildmaterial zu rekonstruieren, wie es dort früher ausgesehen hat. Zuletzt folgte sie gemeinsam mit Beduinen und Wissenschaftlern der historischen Hidschra-Route – dem legendären Fluchtweg des Propheten von Mekka nach Medina. Die Frage, die sie umtreibt, lautet: „Was kann die Archäologie zur muslimischen Geschichte beitragen?“ Dabei ist die Forscherin völlig angstfrei. Denn schließlich, so erzählt sie, war es der Koran selbst, der sie zur Archäologin gemacht hat.
Koranrezitationen: Aisha Sastra und Peter Gößwein; zitiert werden Verse 53:19-23; 29:14-15; 54:9-15. Deutsche Übersetzung nach Hartmut Bobzin.
Postproduktion: Till Hofrichter und Sachli Golkar
Koranrezitationen: Aisha Sastra und Peter Gößwein; zitiert werden Verse 53:19-23; 29:14-15; 54:9-15. Deutsche Übersetzung nach Hartmut Bobzin.
Postproduktion: Till Hofrichter und Sachli Golkar
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Über diesen Podcast
Der Koran ist nicht nur ein Buch zum Lesen und Verstehen, sondern
er klingt auch. Und dies bei jedem Menschen anders. Der Wortsinn
ist dabei gar nicht immer das Wichtigste. Wir haben unsere Gäste
gebeten, von ihren Hör- und Leseerfahrungen und ihren Erlebnissen
mit dem Koran zu erzählen. Es antworten: Ein Schriftsteller, ein
Online-Streetworker, eine Erzieherin, ein Schauspieler, eine
Lehrerin, ein bildender Künstler und verschiedene Koranforschende.
Eine Kooperation der Alhambra Gesellschaft e.V. und der
Katholischen Akademie in Berlin e.V. Gefördert die Berliner
SenKultGZ im Jahr 2025
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