Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Repattern: Körper verstehen, Bewegung verkörpern. Podcast

Episoden

50 Minuten
Muss Yoga- oder Bewegungsunterricht still und frontal sein? Oder brauchen wir heute mehr Austausch, Beteiligung und echte Verbindung? In Teil 1 unserer Doppelfolge haben wir darüber gesprochen, warum persönliche Entwicklung nicht nur durch Innenschau entsteht. In Teil 2 übertragen wir diese Frage nun konkret auf Yoga, Bewegungsunterricht, Training und therapeutische Angebote. Viele klassische Stunden folgen demselben Prinzip: Eine Person spricht und alle anderen hören zu und führen aus. Das kann einen meditativen Flow ermöglichen und einen wohltuenden Raum schaffen, in dem wir einmal nichts erklären oder entscheiden müssen. Doch was passiert, wenn jemand die angesagte Verbindung nicht spürt? Wenn eine Bewegung Schmerzen auslöst? Wenn Zweifel auftauchen, aber kein Raum vorhanden ist, sie auszusprechen? Wir sprechen über: – Frontalunterricht versus dialogischen Unterricht – Flow, Stille und sprachlichen Austausch – die Stimme des Körpers – Feedback und Resonanz in Bewegungsklassen – Gruppendynamik als Entwicklungsraum – Unterschiede zwischen Einzel- und Gruppensettings – Sicherheit, Vulnerabilität und Zugehörigkeit – die Rolle von Lehrenden und Trainer – konkrete Möglichkeiten, Yoga kommunikativer zu gestalten Gruppen können Erfahrungen ermöglichen, die im Einzelsetting kaum entstehen: Menschen erleben, dass sie mit ihren Unsicherheiten nicht allein sind. Sie können Fortschritte anderer mitbekommen, neue Verhaltensweisen ausprobieren und ihr eigenes Selbstbild verändern. Gleichzeitig bleibt die Frage offen: Muss moderner Yogaunterricht all das leisten? Oder machen wir ihn damit zur eierlegenden Wollmilchsau? Diese Folge ist eine Einladung, Unterricht nicht einfach neu zu reglementieren, sondern ihn bewusst zu hinterfragen: Welche Räume möchtest du als Lehrer öffnen – und welche Form von Unterricht tut dir als Teilnehmer wirklich gut? Mehr von uns: Lena: https://www.instagram.com/lena_wiewell Chrissi: https://www.instagram.com/chrissi.kuhlmann Website: https://bahu-bewegung.de/ | https://plus.bahu-bewegung.de
36 Minuten
Meditation, Journaling, Achtsamkeit und Selbstreflexion sollen uns dabei helfen, unsere Muster zu verstehen und uns weiterzuentwickeln. Doch wie viel Innenschau tut uns tatsächlich gut – und wann brauchen wir andere Menschen? In Teil 1 unserer Doppelfolge sprechen wir über das Spannungsfeld zwischen Individualität und Gemeinschaft. Denn während unsere Gesellschaft immer stärker auf Selbstoptimierung und persönliche Entwicklung setzt, erleben gleichzeitig immer mehr Menschen Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und fehlende Zugehörigkeit. Wir fragen uns: – Entsteht Entwicklung wirklich nur durch Innenschau? – Welche Rolle spielen Beziehungen, Gruppen und Gemeinschaft? – Warum brauchen wir andere Menschen als Spiegel? – Was unterscheidet Alleinsein von fehlender Verbundenheit? – Wie wirken Meditation, Journaling und Selbstreflexion in einer individualistischen Gesellschaft? – Was können uns die unterschiedlichen Yogawege über Gemeinschaft und persönliche Entwicklung zeigen? – Wie finden wir eine Balance zwischen Autonomie und Bindung? Wir sprechen darüber, warum Identität, emotionale Regulation und Selbstbild nicht unter einer Käseglocke entstehen, sondern immer auch im Kontakt mit anderen. Gruppen können uns irritieren, tragen, spiegeln und Facetten sichtbar machen, die wir allein vielleicht niemals entdecken würden. Zum Ende schlagen wir die Brücke zu Yoga- und Bewegungsklassen: Welche Rolle sollte Gemeinschaft dort spielen? Reicht es, gemeinsam in einem Raum zu praktizieren – oder braucht es mehr Austausch? In Teil 2 gehen wir genau dieser Frage nach: Wie können Yoga- und Bewegungsangebote dialogischer werden, ohne dass dabei Flow, Ruhe oder Individualität verloren gehen? Mehr von uns: Lena: https://www.instagram.com/lena_wiewell Chrissi: https://www.instagram.com/chrissi.kuhlmann Website: https://bahu-bewegung.de/ | https://plus.bahu-bewegung.de
36 Minuten
Wie entstehen eigentlich entspannte Schultern? Warum hilft „Schultern weg von den Ohren“ oft nicht weiter? Und weshalb beginnt ein lockerer Nacken häufig ganz woanders? Im zweiten Teil unserer Cueing-Serie setzen wir die Reise durch den Körper fort. Ausgehend von Core und Atmung sprechen wir über Brustkorb, Schulterblätter, Nacken und Hände – und darüber, wie Sprache Bewegung entweder einschränken oder ermöglichen kann. Wir hinterfragen bekannte Anweisungen wie: „Atme tief ein.“ „Zieh die Schultern nach hinten.“ „Mach den Nacken lang.“ „Bring Gewicht in die Hände.“ und zeigen, welche Alternativen mehr Wahrnehmung, Beweglichkeit und Selbstorganisation fördern können. Diese Folge richtet sich an Yogalehrende, Trainer:innen, Therapeut:innen und alle, die Bewegung nicht nur ausführen, sondern wirklich verstehen möchten. Mehr von uns: Lena: https://www.instagram.com/lena_wiewell Chrissi: https://www.instagram.com/chrissi.kuhlmann Website: https://bahu-bewegung.de/
43 Minuten
Was passiert eigentlich, wenn wir im Yoga-, Pilates- oder Bewegungsunterricht sagen: „Zieh den Bauchnabel nach innen.“ „Spann den Po an.“ „Mach den Rücken lang.“ Oft steckt hinter diesen Cues eine gute Absicht – trotzdem können sie genau das Gegenteil von dem bewirken, was wir erreichen möchten. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Cueing viel mehr ist als Technik. Worte schaffen Bilder, Bilder erzeugen Spannung oder ermöglichen Wahrnehmung. Genau darin liegt ihre Kraft. Wir stellen vier Grundprinzipien vor, die unsere Arbeit prägen: Atmung führt Bewegung Inside-Out statt Form von außen Stack statt Kompensation Neugier statt Kontrolle Anschließend gehen wir gemeinsam durch den unteren Körper und hinterfragen bekannte Bewegungsanweisungen rund um: – Füße – Fußgewölbe – Knie – Becken – Core Dabei geht es nicht darum, alte Cues zu verbieten, sondern einen größeren Raum für Wahrnehmung, Selbstorganisation und individuelle Bewegung zu eröffnen. Zwischen Anatomie, Nervensystem und Unterrichtspraxis laden wir dich ein, Bewegung neu zu denken – von innen nach außen. Mehr von uns: Lena: https://www.instagram.com/lena_wiewell Chrissi: https://www.instagram.com/chrissi.kuhlmann Website: https://bahu-bewegung.de/
48 Minuten
Unsere Stimme ist viel mehr als ein Werkzeug zum Sprechen. Sie verrät, wie es uns geht, verbindet Innenwelt und Außenwelt und kann zu einem der einfachsten Regulationstools werden, die wir immer bei uns tragen. In dieser Folge von Repattern sprechen wir darüber, wie Stimme entsteht, warum Atmung, Körperhaltung und Nervensystem dabei untrennbar zusammenhängen und weshalb Summen oder Singen unser System beruhigen können. Wir sprechen über Resonanzräume, Vibration, Scham, Glaubenssätze und darüber, warum viele Menschen irgendwann aufgehört haben, ihre Stimme wirklich zu benutzen. Eine Folge über Ausdruck, Verbindung und den Mut, den eigenen Klang wiederzufinden. In dieser Folge geht es unter anderem um: - Wie Stimme anatomisch entsteht - Resonanzräume und Vibration im Körper - Stimme als Ausdruck des Nervensystems - Warum Summen und Tönen beruhigend wirken - Vagusnerv, Atmung und Selbstregulation - Scham, Glaubenssätze und die Angst vor dem Singen - Stimme als Zugang zu mehr Körperwahrnehmung - Warum gemeinsames Singen verbindet Mehr von uns: Lena: https://www.instagram.com/lena_wiewell Chrissi: https://www.instagram.com/chrissi.kuhlmann Website: https://bahu-bewegung.de/ https://plus.bahu-bewegung.de/
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Hey, wir sind Chrissi und Lena. Dieser Podcast erforscht, wie Bewegung, Atmung, Wahrnehmung und innere Muster miteinander verwoben sind - und wie wir über den Körper zu mehr Klarheit, Präsenz und innerem Wachstum finden. Wir sprechen über Haltung und innere Ausrichtung, über Nervensystem und Selbstregulation, über Atmung, Emotionen und das, was sich verändert, wenn wir beginnen, unsere Muster bewusst zu bewegen - im Körper wie im Leben. Zwischen Wissenschaft und Erfahrung, zwischen Boden und Atemraum, entsteht hier ein Ort für ehrliche Gespräche, fundiertes Wissen und spürbare Veränderung. Für alle, die den Köper wirklich verstehen - und Bewegung von innen heraus leben wollen.
Podcast melden

„Repattern: Körper verstehen, Bewegung verkörpern.“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz