Media Education Podcast - MEduPod

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Episoden

What/All about data
01.07.2026
38 Minuten
Ulrike Krein erläutert, dass Daten per se nicht neutral sind, sondern stets kontextgebunden und performativ wirken – beeinflusst durch Annahmen, die in Technologien eingeschrieben sind. Datafizierung in Schule reicht von Noten bis zu Lern-Apps und wird oft mit Optimierungsversprechen verbunden. Anhand des EU-Erasmus-Projekts *Data Ready* (fünf Länder) zeigt Krein, dass Datenkompetenz im Schulbereich kaum breit verankert ist und vor allem als kritische Reflexionsfähigkeit verstanden wird. Sie plädiert für eine fächerübergreifende Implementierung von Data Literacy statt Delegation an einzelne Fächer. Lehrkräfte sollten lernen, professionell mit Ungewissheit umzugehen – ein strukturelles Merkmal pädagogischer Arbeit.


Ulrike Krein


Data-Ready EU Erasmus+-Projekt


Der MEduPod erscheint alle zwei Wochen mittwochs um 12 Uhr. 
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Was bewegt die Schüler:innen?
17.06.2026
35 Minuten
Mit zwei Schülerinnen aus Bad Kreuznach sprechen wir anlässlich des Tags der offenen Uni an der JGU Mainz über aktuelle Themen aus dem Schulalltag. Wir diskutieren, warum pauschale Handyverbote abgelehnt werden: Statt Verboten fordert die Beiden mehr Medienkompetenz. Ein zentrales Thema ist der Umgang mit KI: Beide Schülerinnen schildern, wie KI das Vertrauensverhältnis zu Lehrkräften belastet und wie sie selbst KI verantwortungsvoll zum Lernen nutzen. Abschließend äußern sie sich zu ihren Studienplänen und wünschen sich eine Schule, die weniger auf Konkurrenz und starre Benotung setzt – und mehr auf gemeinsames, kooperatives Lernen.


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Ist das Sprache? Menschen - Nicht-Menschen Kommunikation
03.06.2026
35 Minuten
Im Mittelpunkt dieser Episode steht die Frage, ob Sprache noch ein exklusiv menschliches Merkmal ist. Miriam Lind erläutert, wie Tiere (Wale, Vögel, Hunde) zunehmend sprachähnliche Fähigkeiten zeigen und wie KI auf Performance-Ebene kaum noch von menschlicher Kommunikation unterscheidbar ist. Diskutiert werden Bewusstsein, Intentionalität, performative Sprechakte und moralische Normen in der Kommunikation. Lind forscht konkret zur Mensch-Tier-Interaktion und zu Sprachtechnologien für Tiere (Talking Buttons, Tierroboter). Risiken wie Deepfakes und KI-generierte Trainingsdaten werden ebenso thematisiert wie der gesellschaftliche Nutzen sozialer Robotik. Fazit: KI und Tierforschung erodieren klassische Grenzen des Menschseins – was kritisch reflektiert werden muss.


Miriam Lind


Alexa’s Agency


Mensch – Tier – Maschine. Sprachliche Praktiken an und jenseits derAußengrenze des Humanen.


 


 


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Medienkompetenz im Loop
20.05.2026
42 Minuten
In dieser Episode werden drei wiederkehrende Schleifen in der Medienpädagogik diskutiert: den Chancen-Risiken-Loop, den Kompetenz-Loop und den Theorie-Loop. Statt immer neue KI-Kompetenzmodelle zu entwerfen, plädiert Franco Rau dafür, etablierte Modelle wie Baackes Medienkompetenz weiterzudenken und besonders die ökonomische Dimension – Plattformabhängigkeit, Dienstleistungslogik, Datenverwertung – stärker einzubeziehen. Diskutiert werden außerdem veraltete Prüfungsformate, der „Technical Fix"-Trugschluss, Deskilling-Risiken und die Notwendigkeit veränderter Sprachfiguren. Lehrkräfte bräuchten vor allem Offenheit gegenüber Technologie, nicht Bedienkompetenz für einzelne Tools. Abschließend fordert Rau mehr medienpädagogische Lobbyarbeit, Transferformate und parallele statt entschleunigte Auseinandersetzung mit technologischen Entwicklungen.


Franco Rau


Raus aus dem ! Mögliche Zukünfte für Medienbildung with(out) KI


 


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(Selbst)-Bestimmung?! im technisch-medialen Wandel
06.05.2026
41 Minuten
Das Gespräch mit Christian Leineweber geht über Bildung und Subjektivität in der digitalen Transformation. Zentral ist dabei ein relationales Subjektverständnis: Autonomie entsteht nie isoliert, sondern ist abhängig von Wissen, Unwissen, gesellschaftlichen Normen und technischen Infrastrukturen. Digitale Technologien und KI verringern diese Fragilität, indem sie Unbestimmtheit reduzieren. Das birgt Chancen wie Effizienz, aber auch Risiken wie Entfremdung. Bildung wird als Aneignungs- und Reflexionsprozess verstanden, der durch KI verändert, aber nicht ersetzt wird. In der Diskussion werden die Ambivalenzen des Fortschritts, neue Lernpraktiken junger Generationen, die Notwendigkeit pädagogischer Räume für Reflexion sowie die Rolle der Medienpädagogik zwischen Theorie, Praxis und interdisziplinärer Einbindung betont.


Christian Leineweber


Digitale Freiheit oder neue Abhängigkeiten?


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Über diesen Podcast

Ein Podcast der AG Medienbildung an der Universität Mainz zu den Themen Medien, Bildung und Gesellschaft mit Stefan Aufenanger und Madlen Glass. Neue Folgen erscheinen vierzehntäglich jeweils mittwochs um 12 Uhr. Folge uns auf Instagram!
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(Selbst)-Bestimmung?! im technisch-medialen Wandel
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