Nachhaltigkeit in der Kfz-Werkstatt: Spart sie wirklich Geld oder sorgt sie vor allem für neue Kosten und noch mehr Bürokratie? In dieser Folge von „Werkstatt Insider“ sprechen Michael Dittmar, Moritz Nolte und Jens Stratmann darüber, was Nachhaltigkeit für einen Werkstattbetrieb tatsächlich bedeutet. Dabei geht es nicht nur um Photovoltaik, Wasserverbrauch, Heizung oder LED-Beleuchtung.Auch Ausbildung, Weiterbildung, Gesundheit, Chancengleichheit, gesellschaftliches Engagement und die langfristige Zukunftsfähigkeit eines Betriebs gehören dazu.Michael berichtet vom Nachhaltigkeitscheck seiner Werkstatt und erklärt, warum plötzlich auch Banken, Auftraggeber, Bewerber und Kunden wissen möchten, wie ein Unternehmen mit Energie und Ressourcen umgeht. Außerdem zeigen wir, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden: von der Solaranlage über eine effizientere Hallenheizung bis zur automatischen Abschaltung der Heizung bei geöffneten Rolltoren.Wir sprechen außerdem über kleine Maßnahmen, die nicht sofort ein Vermögen kosten, über Beratungsmöglichkeiten bei Handwerkskammer und Innung, über Ladeinfrastruktur, bidirektionales Laden, Recycling und die Frage, ob Reparieren nicht ohnehin eine der nachhaltigsten Tätigkeiten überhaupt ist.Zum Abschluss landet ein zweifelhaftes Werkzeug beim „Bullshit der Woche“ auf dem Tisch: Ein kleiner Hobel soll verschlissene Scheibenwischer wieder fit machen. Funktioniert das wirklich oder wird aus vermeintlicher Nachhaltigkeit am Ende ein Sicherheitsrisiko?Hinweis: Die im Video diskutierten rechtlichen Fragen zur Stromabgabe, Abrechnung über Wallboxen und zum bidirektionalen Laden spiegeln die Erfahrungen und Einschätzungen aus dem Gespräch wider. Vor einer betrieblichen Umsetzung sollte die aktuelle Rechtslage individuell geprüft werden.
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