Literaturclub Kinder- und Jugendbücher
Podcaster
Episoden
30.06.2026
24 Minuten
Wir haben schon gepackt: Bücher für einen ruhigen Moment zwischen Baden und Herumtollen, Bücher, die junge Leser:innen in die Badi oder an den Strand begleiten. Sie versprechen Spannung, Emotionen und gute Unterhaltung. Für Primarschulkinder «Ein Fall für Ino – Der Inselschatz» Dieser Kinderroman hat alles, was eine spannende Lektüre ausmacht: Schatzsuche, Verfolgungsjagd, Schlossruine, Leuchtturm – und einen grossen Sturm. Ino macht mit seiner Mutter Ferien auf einer Insel, freundet sich dort an mit Merle – und als eine Gräfin ihre wertvolle Halskette verliert, geht das Abenteuer richtig los. Eine sympathische, gut zugängliche Geschichte, auch für weniger geübte Leser:innen. Johannes Herwig, Alexandra Langenbeck. Ein Fall für Ino – Der Inselschatz. 192 Seiten. magellan Verlag. Ab 9 Jahren. «Magic Bookshop – Im Bann des dunklen Magiers» In diesen historischen Roman tauchen leidenschaftliche Leser:innen regelrecht ein: Im 19. Jahrhundert gibt es in Melbourne die sogenannten Buch-Arkaden, eine bunte Mischung aus Buchhandlung und Jahrmarkt. Davon ausgehend, erzählt die Autorin die fiktive Geschichte von Pearl und ihrer Familie, die scheinbar unlösbare Aufgaben bewältigen müssen, um die Buch-Arkaden vor dem Fluch des dunklen Magiers zu schützen. Ein Pageturner, der auch schwere Themen wie Umgang mit Tod und Trauer anspricht, aber vor allem auf Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung fokussiert. Amelia Mellor. Magic Bookshop. Im Bann des dunklen Magiers. 352 Seiten. Penguin Junior Verlag. Ab 12 Jahren. «Internat Undercover – Doppelt ermittelt hält besser» Das ist eine humorvolle Geschichte, in der ein aufgeweckter Junge überraschend ein Stipendium für ein Internat, in dem junge Geheimagent:innen ausgebildet werden, gewinnt. Man begleitet ihn auf seiner ersten Mission, öffnet mit ihm gespannt seinen Koffer mit Geheimagenten-Gadgets – und fühlt sich beim Lesen selbst ein wenig wie James Bond. Besonders attraktiv ist das italienische Setting mit alten Palazzi und einer grossen Portion Gelato. Sven Gerhardt, Vera Schmidt. Internat Undercover – Doppelt ermittelt hält besser. 240 Seiten. Penguin Junor. Ab 9 Jahren. Für Teenager «Part of the Game” Der preisgekrönte britische Autor Kevin Brooks ist bekannt für seine harten Jugendthriller, und auch in diesem verbindet er viele emotionale Themen: Freundschaft, Liebe, Fussball, Leistungsdruck, Erfolg und Gier. John und Kyle sind seit Kindheitstagen eng befreundet. Aber als Kyle John die Freundin ausspannt, zerbricht ihre Freundschaft (fast). Kyle wird zum Fussball-Shootingstar, hält dem enormen Leistungsdruck aber nicht stand, beginnt Drogen zu konsumieren und lässt sich in einen Wettskandal verwickeln. Nur einer kann helfen: John. Ein spannender Thriller, der nicht nur hinter die Glitzerfassade des Profi-Fussballs schaut, sondern auch zur Diskussion stellt, welche Werte wichtig sind und was es heisst, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Kevin Brooks. Part of the Game. Aus dem Englischen von Knut Krüger. 352 Seiten. dtv. Ab 14 Jahren. «Somewhere in Summer» Mit diesem Roman geht man auf einen Roadtrip durch die USA. Von den Niagara Fällen bis zur Golden Gate Bridge. Im Mittelpunkt stehen Riley, die ihren Bruder Scott bei einem Autounfall verloren hat, und dessen bester Freund Caden. Um Scott zu gedenken, begeben sie sich mit Freunden auf eine Reise – und müssen sich dabei auch ihren ganz persönlichen Gefühlen und Gedanken stellen. Die Geschichte beinhaltet viele «Tropes», Elemente, die in der New Adult Literatur sehr populär sind: zum Beispiel «Verbotene Liebe», «Zweite Chance» oder «Selbstgewählte Familie». Tonia Kröger. Somewhere in Summer. 416 Seiten. dtv. Ab 14 Jahren. «Beth is dead» Diesem Roman liegt der Klassiker «Little Women» von Louisa May Alcott zugrunde. Es geht auch in der modernen Version um vier Schwestern. Allerdings stirbt Beth, eine der Schwestern, nicht an einer Krankheit, sondern sie wird ermordet. Und plötzlich verdächtigen die hinterbliebenen Mädchen sogar einander, etwas mit Beths Tod zu tun zu haben. Dieser Thriller ist keine leichte Kost, entwickelt aber einen Sog. Nicht nur, weil man wissen will, wer der Mörder, die Mörderin, ist, sondern auch, weil es der Autorin gelingt, moderne Themen wie Social Media oder toxische Beziehungen authentisch darzustellen. Katie Bernet. Beth is dead. Aus dem amerikanischen Englisch von Katarina Ganslandt. 448 Seiten. dtv. Ab 14 Jahren.
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26.05.2026
17 Minuten
Wie nennt man «das da unten»? Was ist Sex überhaupt? Und woher kommen die Kinder? Mit solchen Fragen sind alle Eltern früher oder später konfrontiert. Nicht allen fällt es leicht, offen darüber zu sprechen. Bücher, die kindgerecht und zugänglich informieren, können helfen. Für Vorschulkinder «Lina, die Entdeckerin» Lina ist ein neugieriges Mädchen, das auch auf Entdeckungsreise durch den eigenen Körper geht. Anschaulich und in gut proportionierten Abschnitten, ergänzt von farbigen, fröhlichen Illustrationen, wird erklärt, woraus das weibliche Geschlechtsorgan besteht. So wird den Kindern ein positiver Zugang zum eigenen Körper vermittelt. Katharina Hotter, Lisa Sonnberger, Flo Staffelmayr. Lina, die Entdeckerin. 32 Seiten. Achse Verlag. Ab 4 Jahren. «Bruno will hoch hinaus» Dieses Bilderbuch ist das Pendant zu «Lina» für Jungen. Und es geht auch hier um einen selbstbewussten und natürlichen Umgang mit dem eigenen Körper. Nah an der Kinderwelt beantwortet das Buch die wichtigsten Fragen und legt Wert darauf, die Vielseitigkeit an Körperformen und Hautfarben zu zeigen und mit klassischen Rollenbildern aufzuräumen. Sabine Ziegelwanger, Flo Staffelmayr, Anna Horak. Bruno will hoch hinaus. 32 Seiten. Achse Verlag. Ab 4 Jahren. Für Primarschulkinder «Klär mich auf» Dieses Buch versammelt 101 Fragen von Schulkindern zu biologischen Fakten, aber auch zu emotionalen Aspekten. Die handgeschriebenen Zettel sind abgedruckt, eine Sexualpädagogin beantwortet die Fragen zugänglich, auf Augenhöhe mit den Kindern. Ein Buch, das einlädt, darin zu blättern und das herauszupicken, was einen gerade interessiert. Katharina von der Gathen. Klär mich auf! 208 Seiten. Klett Kinderbuch. Ab 8 Jahren. «Peinlich war gestern!» Humorvoll und zugänglich spricht dieses Buch viele Themen an, die Mädchen und Jungs interessieren. Nicht nur biologische Fakten und Vorgänge, sondern auch emotionale Fragen: Wie merkt man, dass man verliebt ist? Was bedeutet Küssen eigentlich? Ein Buch, das man gerne in der Nähe hat, um es bei Bedarf aus dem Regal zu ziehen. Johanna Müller. Peinlich war gestern! 73 Seiten. Naro Verlag. Ab 8 Jahren. Für Teenager «Was ist eigentlich dieses LGBTIQ*?» Ein Buch, das erklärt, was «queer» bedeutet und wie vielseitig sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten sind. Die Informationen sind angereichert mit kurzen Interviews von Menschen, die von ihren ganz persönlichen Erfahrungen erzählen. Ausserdem wird die Leserschaft auch immer wieder aufgefordert, über die eigenen Erwartungen, Ansprüche und Bedürfnisse nachzudenken. Julian Wenzel, Linda Becker, Birgit Jansen. Was ist eigentlich dieses LGBTIQ*?. Nur als E-book erhältlich. 128 Seiten. Migo Verlag. Ab 11 Jahren. «Fucking, fucking schön» In zehn Geschichten geht es um die ersten sexuellen Erfahrungen von fiktiven Jugendlichen: den ersten Kuss, den ersten Geschlechtsverkehr, aber auch um die erste Konfrontation mit einem Hardcore-Porno oder ungewollte Berührungen. Authentisch und empathisch zeigt die Autorin die ganze Palette an Emotionen und macht Mut, die eigene Sexualität nicht an Normen zu messen. Eva Rottmann. Fucking, fucking schön. 176 Seiten. Verlag Jacoby & Stuart. Ab 14 Jahren.
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28.04.2026
20 Minuten
Lesenswerte Lektüre aus aller Welt möglichst vielen jungen Lesenden zugänglich machen. Dies ist eines der Ziele des Internationalen Kinderbuchtags. Wir stellen die Schweizer Bücher vor, die in die Welt hinausgetragen werden, und schauen über unsere literarischen Landesgrenzen hinaus. Alle zwei Jahre veröffentlichen die Organisator:innen des Internationalen Kinderbuchtages, das «International Board on Books for Young People», die sogenannte «IBBY»-Liste. Darauf stehen Lektüre-Vorschläge, die die rund 90 Mitgliedstaaten als besonders empfehlenswert einstufen. Das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien sikjm bestimmt die Bücher, die für die Schweiz auf der Liste stehen. Im Jahr 2026 sind das die folgenden: «Susie im Supermarkt» Ein in fröhlichen Farben illustriertes Bilderbuch, das unter anderem unser Konsumverhalten thematisiert mit einer cleveren Hauptfigur, die nah am kindlichen Alltag ist – und die man ins Herz schliesst. Daniel Fehr/Claudia Burmeister. Susie im Supermarkt. 32 Seiten. Bohem Verlag, 2024. Ab 3 Jahren. «Das Dorf der Steine» Das in warmen Farben gestaltete Bilderbuch erzählt von einem blinden Mädchen, das um seinen Onkel trauert, aber auf dem Friedhof hinter den Grabsteinen vergangene Lebensgeschichten entdeckt – und getröstet wird, als es merkt, dass sein Onkel nicht allein ist. Lawrence Schimel/Lena Studer. Das Dorf der Steine. 32 Seiten. Atlantis Verlag, 2024. Ab 4 Jahren. «WEG» Der Comicroman thematisiert den Umgang mit Depressionen. Empathisch nimmt er die Leserschaft mit in eine Fantasiewelt, die die vielfältigen Ausprägungen der psychischen Krankheit gut verständlich darstellt. Und zeigt, mit welchen Herausforderungen auch das Umfeld von betroffenen Menschen konfrontiert ist. Aber er lässt einen nicht mutlos zurück. Rina Jost. WEG. 120 Seiten. Edition Moderne, 2023. Ab 12 Jahren. «Tous les bateaux ne prennent pas la mer» Sanfte, leuchtende Illustrationen begleiten die Geschichte einer Familie, deren Vater im Gefängnis sitzt. In Briefen erfährt man, wie die einzelnen Familienmitglieder mit dieser Situation umgehen. Ein Buch, das trotz des aussergewöhnlichen Settings Identifikationspotenzial bietet im Umgang mit Trennungen innerhalb der Familie. Germano Zullo/Albertine. Tous les bateaux ne prennent pas la mer. 45 Seiten. La Joie de Lire, 2024. Ab 5 Jahren. Für Deutschland stehen auf der diesjährigen «IBBY»-Liste: «Die Gurkentruppe» Die liebevoll gezeichnete Geschichte erinnert an Winnie Puuh und seine Freunde. Im Wald wohnen ein Schweinchen, ein Hase, ein Bär, ein Biber und ein Zebra zusammen. Jede Figur hat ihre Eigenheiten, ist aber geborgen und geliebt in der Gemeinschaft. Das grösste Glück, finden die Freunde, ist das Zusammensein. Leslie Niemöller/Liliane Oser. Die Gurkentruppe. 64 Seiten. Moritz Verlag, 2024. Ab 5 Jahren. «Regentag» Dieses Bilderbuch ohne Worte ist eine Hommage an die Fantasie. An einem trüben, nassen Tag langweilen sich zwei Kinder. Bis sie alltägliche Gegenstände anders wahrnehmen – und plötzlich erleben sie im Zimmer die wildesten Abenteuer. Eine meisterhaft illustrierte Geschichte, die mit starken optischen Kontrasten arbeitet. Jens Rassmus. Regentag. 64 Seiten. Peter-Hammer-Verlag, 2024. Ab 4 Jahren. «Gras unter meinen Füssen» Im Mittelpunkt steht die zehnjährige Ada, die sich trotz einer körperlichen Einschränkung und Misshandlungen nie unterkriegen lässt und im Jahr 1939, als der Zweite Weltkrieg beginnt, mutig für ihr Glück kämpft. Eine erschütternde Geschichte, die empathisch und stets auf Augenhöhe mit jungen Lesenden erzählt wird. Kimberly Brubaker Bradley. Gras unter meinen Füssen. Aus dem Englischen von Beate Schäfer. 336 Seiten. dtv, 2024. Ab 12 Jahren.
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24.03.2026
22 Minuten
Sie ist gelb-schwarz gestreift und hat Räder. Wer ist das? Richtig geraten: Janoschs Tigerente. Sie und ihre treuen Begleiter, der Tiger und der Bär, wohnen seit Jahrzehnten in Kinderzimmern auf der ganzen Welt. Zum 95. Geburtstag des Erfinders Janosch rücken wir sie unter anderem ins Rampenlicht. Buchtipp für Kindergarten-Kinder «O wie schön ist Panama!» - dies ist wohl eine von Janoschs berühmtesten Geschichten: Eigentlich führen die Tigerente, der Tiger und der Bär ein glückliches Leben in ihrem gemütlichen Häuschen am Fluss. Aber eines Tages entdeckt der Bär beim Angeln eine Kiste, die mit «Panama» angeschrieben ist und so gut nach Bananen riecht. Sofort wird Panama zum Land der Träume für den kleinen Bär. Und so machen er und seine Freunde sich auf den Weg dorthin. Sie gehen im Kreis, merken es nicht – und landen nach einer aufregenden Reise wieder dort, wo sie zuhause waren. Aber ihr Häuschen ist mittlerweile so verfallen, dass sie es nicht erkennen. Sie richten es wieder gemütlich her: «Das kleine Haus bei den Sträuchern kam ihnen jetzt so schön vor wie kein Platz auf der Welt. «O Tiger», sagte jeden Tag der kleine Bär, «wie gut es ist, dass wir Panama gefunden haben, nicht wahr?» «O wie schön ist Panama» ist eine sehr liebevoll erzählte Geschichte, die allen Generationen grosses Identifikationspotenzial bietet: sie erzählt von Fernweh und Sehnsüchten, von Abenteuern unterwegs, von neuen Freunden und alten, verlässlichen, von Geborgenheit, Wärme, Zusammenhalt und Zufriedenheit. Angereichert mit einer Prise Humor und viel Empathie für die kindlich gezeichneten Figuren, die man sofort ins Herz schliesst. Janosch. Tiger und Bär. Beste Freunde, ehrlich wahr!. 78 Seiten. Beltz Verlag, 2025. 78 Seiten. Ab 4 Jahren. Buchtipp für Teenager – und alle etwas erfahreneren Leser:innen Dieses Büchlein ist ein wunderbarer Begleiter durchs Leben. Bereits in der Einführung stellt Janosch fest, dass man ins Leben hineingeworfen wird wie in kaltes Wasser, ob man will oder nicht. Und lebend nicht mehr herauskommt. Nun hat man aber die Wahl: man kann unglücklich sein, sogar «ersaufen», man kann sich lustlos und frierend so lange über Wasser halten, bis es vorbei ist, man kann einen Sinn suchen und sich grämen, weil er sich nicht zeigt. Oder man kann: sich im Wasser tummeln wie ein Fisch und sagen: «Ich wollte sowieso ins Wasser, kaltes Wasser ist meine Leidenschaft. Was für ein verdammt schönes Vergnügen, Leute!» Humorvoll und scharfsinnig wird die Leserschaft von A wie Ameisen über E wie Emanzipation bis zu Z wie Zähne durch das Alphabet geführt, begleitet von Janoschs unverwechselbaren Zeichnungen. Eine Anleitung dafür, das Leben nicht immer allzu ernst zu nehmen – oder es manchmal auch von einer anderen Perspektive aus zu betrachten. Janosch. Wörterbuch der Lebenskunst. 122 Seiten. Reclam Verlag, 2023.
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10.03.2026
18 Minuten
Wahrscheinlich gibt es sie in fast jeder Familie: die Diskussion um Geld. Wie geht man damit um? Was ist Geld eigentlich? Und weshalb ist es so wichtig? Die Kinder- und Jugendliteratursendung stellt Bücher vor, in denen solche Fragen beantwortet werden. Für Kindergartenkinder «Geld zu verkaufen!» Die beiden Kinder Alma und Milan bauen je ein Baumhaus und streiten sich über das Material dafür. Bis sie merken, dass sie miteinander verhandeln können – und dass zu zweit sowieso alles besser geht als allein. Diese Geschichte zeigt den Kindern anschaulich, welche Bedeutung Geld hat, wie man damit umgehen kann und was Begriffe wie Verdienen, Verkaufen, Sparen bedeuten. Abwechslungsreich und mit grosser Liebe zum Detail illustriert. Lorenz Pauli, Claudia de Weck. Geld zu verkaufen! 32 Seiten. atlantis Verlag, 2017. Ab 6 Jahren. Für Primarschulkinder «Dein Geld und die Welt» Auf einem Waldspaziergang findet Nora eine Truhe mit vielen Münzen. Bevor sie überlegen kann, was sie damit machen will, erscheint die Maus Kiko – eine Expertin für den Umgang mit Schätzen. Kiko zeigt Nora, dass man Geld nicht «nur» ausgeben oder sparen, sondern auch investieren kann. Auch mit Blick auf Nachhaltigkeit und soziale Fragen. Die Autorin ist Spezialistin für Nachhaltige Finanzwirtschaft und zeigt den jungen Leser:innen, wie ihr Umgang mit Geld nicht nur ihr eigenes Leben, sondern ihr Umfeld, vielleicht sogar die ganze Welt, beeinflussen kann. Cecile Biccari, Naïade Lacolomb. Dein Geld und die Welt. 80 Seiten. Helvetiq Verlag, 2024. Ab 7 Jahren. Für Teenager «Alles Money oder was» Man stelle sich vor, ein Eisverkäufer würde dem Vermieter seines Stands kein Geld zahlen, sondern eimerweise Eis. Das wäre eine Möglichkeit, wenn es kein Geld gäbe. Aber wäre sie auch sinnvoll? Mit solchen Fragen werden die Leser:innen an das Thema Geld herangeführt. Dann wird es komplexer – bis hin zu Erklärungen über Börse, Aktien und Kryptowährungen. Dieses Buch ist wie ein Nachschlagewerk. Die Informationen sind gut verständlich erklärt und illustriert mit Zeichnungen, Grafiken und Infoboxen. Christine Bortenlänger/ Franz-Josef Leven. Alles Money oder was. 160 Seiten. Loewe Verlag, 2024. Ab 12 Jahren. «Miss Money. Was schlaue Mädchen über Geld wissen sollten» Der Titel dieses Buchs lässt zunächst aufhorchen. Sollten denn nicht auch Jungs über Geld Bescheid wissen? Wenn man über die nicht über jeden Zweifel erhabene Behauptung der Autorin hinwegsieht, dass Mädchen weniger über Geld wissen als Jungs, ist dieses Buch lohnenswerte Lektüre. Vor allem in Bezug auf den eigenen Umgang mit Taschengeld oder Tipps, wie man selbst Geld verdienen kann. Magdalena Sporkmann. Miss Money. Was schlaue Mädchen über Geld wissen sollten. 192 Seiten. dtv, 2023. Ab 12 Jahren.
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Über diesen Podcast
SRF Literatur gibt jeden Monat Lesetipps im Bereich Kinder- und
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Bücher mit einem aktuellen gesellschaftlichen Thema, das Kinder und
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