Geschichten zum Thema «Zeitreisen»
Geschichten über Zeitreisen bieten eine tolle Gelegenheit, etwas,
das man nicht selbst erfahren kann, kennenzulernen, einzutauchen in
ein völlig anderes Leben – und sich dabei gut zu unterhalten. Die
Kinder- und Jugendliteratursendung im Januar stellt ...
18 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 3 Wochen
Geschichten über Zeitreisen bieten eine tolle Gelegenheit, etwas,
das man nicht selbst erfahren kann, kennenzulernen, einzutauchen in
ein völlig anderes Leben – und sich dabei gut zu unterhalten. Die
Kinder- und Jugendliteratursendung im Januar stellt eine Auswahl
vor. Bilderbuch «Einstein – Die fantastische Reise einer Maus durch
Raum und Zeit» Eine kleine Maus fiebert dem grossen Käsefest in der
Schweiz entgegen – und verpasst es. Sie versucht, die Zeit
zurückzudrehen und begegnet dabei den Fragen, was Zeit denn
überhaupt ist – und welche Rolle der grosse Wissenschaftler Albert
Einstein dabei spielt. Eine wunderschön, mit viel Liebe zum Detail
illustrierte Geschichte, informativ, ohne die Kinder zu
überfordern, dabei unterhaltsam und humorvoll. Ein kleines
Meisterwerk. Torben Kuhlmann. Einstein – Die fantastische Reise
einer Maus durch Raum und Zeit. 128 Seiten. NordSüd Verlag, 2020.
Ab 5 Jahren. Kinderromane «Expedition ins alte Ägypten» Nach
achtzig Jahren taucht das verschollen geglaubte Tagebuch der
fiktiven Expeditionsteilnehmerin Emily Sands wieder auf. Sie hat
darin Erfahrungen und Erlebnisse bei ihrer Suche nach einem Grab in
der Nähe der berühmten Pyramiden von Gizeh aufgezeichnet. Dieser
Teil der Geschichte ist zwar frei erfunden, aber die historischen
Fakten zu der ägyptischen Kultur sind alle genau recherchiert. In
dieser grossformatigen, golden glänzenden Mischung aus Abenteuer
und Sachbuch mit vielen Pop-Ups, Briefen, Couverts und Karten
erfährt man spielerisch viel Wissenswertes aus einer längst
vergangenen Zeit. Joanna Sutherland / Emily Sands. Expedition ins
alte Ägypten. 30 Seiten. Ars edition, 2025. Ab 9 Jahren. «Tschipo
in der Steinzeit» Tschipo, die Hauptfigur in Franz Hohlers
Kinderbuchreihe, findet eines Morgens eine Pfeilspitze in seinem
Bett. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass er im Traum in der
Steinzeit war! In vielen nachfolgenden Träumen erlebt Tschipo unter
anderem, wie es ist, ohne Zahnbürste, dafür mit Mammutjagd zu
leben. Auch dieses Buch ist, wie man es von Franz Hohler kennt,
voller Humor, in bildhafter und gut verständlicher Sprache
geschrieben. Und beim Lesen vergisst man leicht, dass man selber ja
gar nicht in der Steinzeit lebt! Franz Hohler. Tschipo in der
Steinzeit. 220 Seiten. Ravensburger Verlag, 2000. Ab 10 Jahren.
Jugendromane «Cato und die Dinge, die niemand sieht» Cato ist ein
einsames, zwölfjähriges Mädchen – bis sie die Visitenkarte einer
Kinobetreiberin findet, die ungewöhnliche Filme anbietet, «Filme,
die nirgends laufen, aber die du schon immer sehen wolltest». Es
stellt sich heraus, dass Cato in diesen Filmen in die Vergangenheit
reisen und dadurch mit vielem, das sie in ihrem jetzigen Leben
belastet, Frieden schliessen kann. Das Buch erzählt auch von
schwierigen Themen wie Depression, Tod und Trauer. Aber wenn man
sich ihnen – vielleicht beim gemeinsamen Lesen – stellt, ist die
Lektüre lohnenswert und tröstlich. Yorick Goldewijk. Cato und die
Dinge, die niemand sieht. 240 Seiten. Dragonfly, 2024. Ab 12
Jahren. «Die Bibliothek der verborgenen Erinnerungen» Eigentlich
wächst die elfjährige Dally privilegiert auf: in einem grossen
Anwesen mit eigenem See und Hausangestellten. Aber ihr geliebter
Grossvater ist gerade gestorben. Er hat ihr eine geheime Nachricht
hinterlassen, die sie auf die Spuren ihrer Familiengeschichte
führt. Plötzlich findet sie sich auf einem Piratenschiff wieder
oder erlebt, wie ihre Familie in den USA der 1960-er Jahre
diskriminiert wird. Dallys Zeitreise ist gut erzählt, spannend,
aber leicht lesbar, mit einer attraktiven Mischung aus historischen
Momenten und fantastischen Elementen. Kekla Magoon. Die Bibliothek
der verborgenen Erinnerungen. 432 Seiten. dtv, 2025. Ab 11 Jahren.
das man nicht selbst erfahren kann, kennenzulernen, einzutauchen in
ein völlig anderes Leben – und sich dabei gut zu unterhalten. Die
Kinder- und Jugendliteratursendung im Januar stellt eine Auswahl
vor. Bilderbuch «Einstein – Die fantastische Reise einer Maus durch
Raum und Zeit» Eine kleine Maus fiebert dem grossen Käsefest in der
Schweiz entgegen – und verpasst es. Sie versucht, die Zeit
zurückzudrehen und begegnet dabei den Fragen, was Zeit denn
überhaupt ist – und welche Rolle der grosse Wissenschaftler Albert
Einstein dabei spielt. Eine wunderschön, mit viel Liebe zum Detail
illustrierte Geschichte, informativ, ohne die Kinder zu
überfordern, dabei unterhaltsam und humorvoll. Ein kleines
Meisterwerk. Torben Kuhlmann. Einstein – Die fantastische Reise
einer Maus durch Raum und Zeit. 128 Seiten. NordSüd Verlag, 2020.
Ab 5 Jahren. Kinderromane «Expedition ins alte Ägypten» Nach
achtzig Jahren taucht das verschollen geglaubte Tagebuch der
fiktiven Expeditionsteilnehmerin Emily Sands wieder auf. Sie hat
darin Erfahrungen und Erlebnisse bei ihrer Suche nach einem Grab in
der Nähe der berühmten Pyramiden von Gizeh aufgezeichnet. Dieser
Teil der Geschichte ist zwar frei erfunden, aber die historischen
Fakten zu der ägyptischen Kultur sind alle genau recherchiert. In
dieser grossformatigen, golden glänzenden Mischung aus Abenteuer
und Sachbuch mit vielen Pop-Ups, Briefen, Couverts und Karten
erfährt man spielerisch viel Wissenswertes aus einer längst
vergangenen Zeit. Joanna Sutherland / Emily Sands. Expedition ins
alte Ägypten. 30 Seiten. Ars edition, 2025. Ab 9 Jahren. «Tschipo
in der Steinzeit» Tschipo, die Hauptfigur in Franz Hohlers
Kinderbuchreihe, findet eines Morgens eine Pfeilspitze in seinem
Bett. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass er im Traum in der
Steinzeit war! In vielen nachfolgenden Träumen erlebt Tschipo unter
anderem, wie es ist, ohne Zahnbürste, dafür mit Mammutjagd zu
leben. Auch dieses Buch ist, wie man es von Franz Hohler kennt,
voller Humor, in bildhafter und gut verständlicher Sprache
geschrieben. Und beim Lesen vergisst man leicht, dass man selber ja
gar nicht in der Steinzeit lebt! Franz Hohler. Tschipo in der
Steinzeit. 220 Seiten. Ravensburger Verlag, 2000. Ab 10 Jahren.
Jugendromane «Cato und die Dinge, die niemand sieht» Cato ist ein
einsames, zwölfjähriges Mädchen – bis sie die Visitenkarte einer
Kinobetreiberin findet, die ungewöhnliche Filme anbietet, «Filme,
die nirgends laufen, aber die du schon immer sehen wolltest». Es
stellt sich heraus, dass Cato in diesen Filmen in die Vergangenheit
reisen und dadurch mit vielem, das sie in ihrem jetzigen Leben
belastet, Frieden schliessen kann. Das Buch erzählt auch von
schwierigen Themen wie Depression, Tod und Trauer. Aber wenn man
sich ihnen – vielleicht beim gemeinsamen Lesen – stellt, ist die
Lektüre lohnenswert und tröstlich. Yorick Goldewijk. Cato und die
Dinge, die niemand sieht. 240 Seiten. Dragonfly, 2024. Ab 12
Jahren. «Die Bibliothek der verborgenen Erinnerungen» Eigentlich
wächst die elfjährige Dally privilegiert auf: in einem grossen
Anwesen mit eigenem See und Hausangestellten. Aber ihr geliebter
Grossvater ist gerade gestorben. Er hat ihr eine geheime Nachricht
hinterlassen, die sie auf die Spuren ihrer Familiengeschichte
führt. Plötzlich findet sie sich auf einem Piratenschiff wieder
oder erlebt, wie ihre Familie in den USA der 1960-er Jahre
diskriminiert wird. Dallys Zeitreise ist gut erzählt, spannend,
aber leicht lesbar, mit einer attraktiven Mischung aus historischen
Momenten und fantastischen Elementen. Kekla Magoon. Die Bibliothek
der verborgenen Erinnerungen. 432 Seiten. dtv, 2025. Ab 11 Jahren.
Kommentare (0)