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Episoden
05.04.2026
44 Minuten
In dieser Folge trifft Ricarda auf Anika Decker – und es wird… sagen wir: angenehm ungeschönt.
Anika gehört zu den erfolgreichsten Drehbuchautorinnen Deutschlands (Keinohrhasen, Zweiohrküken, Traumfrauen, Liebesdings) – und weiß trotzdem ziemlich genau, wie es sich anfühlt, übersehen oder nicht fair bezahlt zu werden. Erfolg heißt eben nicht automatisch Gleichberechtigung.
Wir sprechen über strukturelle Schieflagen in der Filmbranche, über Macht, Geld und darüber, was passiert, wenn man aufhört zu warten, bis einem jemand einen Platz anbietet – und sich einfach selbst hinsetzt.
Und weil’s bei Busenfreundin nie nur ums große System geht, wird’s auch persönlich: Wie merkt man eigentlich, dass man sich selbst vertrauen kann? (Und das Imposter-Syndrom einfach mal gehen darf!)
Außerdem geht’s um Anikas neuen Podcast „Bin ich jetzt das Problem?“ , den sie zusammen mit Psychologin Miriam Junge hostet.
Eine Folge über Wut, Humor als Überlebensstrategie und die Erkenntnis, dass man sich manchmal neu schreiben muss. Wie ein gutes Drehbuch.
Anika gehört zu den erfolgreichsten Drehbuchautorinnen Deutschlands (Keinohrhasen, Zweiohrküken, Traumfrauen, Liebesdings) – und weiß trotzdem ziemlich genau, wie es sich anfühlt, übersehen oder nicht fair bezahlt zu werden. Erfolg heißt eben nicht automatisch Gleichberechtigung.
Wir sprechen über strukturelle Schieflagen in der Filmbranche, über Macht, Geld und darüber, was passiert, wenn man aufhört zu warten, bis einem jemand einen Platz anbietet – und sich einfach selbst hinsetzt.
Und weil’s bei Busenfreundin nie nur ums große System geht, wird’s auch persönlich: Wie merkt man eigentlich, dass man sich selbst vertrauen kann? (Und das Imposter-Syndrom einfach mal gehen darf!)
Außerdem geht’s um Anikas neuen Podcast „Bin ich jetzt das Problem?“ , den sie zusammen mit Psychologin Miriam Junge hostet.
Eine Folge über Wut, Humor als Überlebensstrategie und die Erkenntnis, dass man sich manchmal neu schreiben muss. Wie ein gutes Drehbuch.
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23.03.2026
48 Minuten
In dieser Folge wird’s… ungemütlich. Und zwar auf die beste Art. Ricarda hat sich zwei Menschen eingeladen, die beruflich dafür sorgen, dass wir nachts nochmal das Licht anmachen: Thriller-Übermacht Sebastian Fitzek und Horror-Expertin Annika Strauß.
Gemeinsam sprechen sie über alles, was uns gruselt – und zwar nicht nur im Buch, sondern mitten im Alltag: Warum volle Räume schlimmer sind als jeder Serienkiller. Wieso Essgeräusche echte Horrorfilme ersetzen könnten. Und weshalb ein Typ mit lautem Handy in der Bahn eigentlich schon ein gesellschaftliches Verbrechen ist.
Nebenbei geht’s natürlich auch um ihr gemeinsames Projekt „REM“ – ein Thriller, der Schlaf endgültig von „Erholung“ zu „Risk Zone“ umdefiniert.
Was passiert, wenn genau der Ort, an dem wir uns sicher fühlen sollten, zur größten Gefahr wird?
Außerdem wird’s überraschend deep:
Warum wir uns freiwillig gruseln (Spoiler: weil wir eigentlich ziemlich gute Menschen sind) Was Horror über unsere Gesellschaft verrät Und warum dein Gehirn IMMER die eine schlechte Bewertung mehr feiert als 100 gute
Gemeinsam sprechen sie über alles, was uns gruselt – und zwar nicht nur im Buch, sondern mitten im Alltag: Warum volle Räume schlimmer sind als jeder Serienkiller. Wieso Essgeräusche echte Horrorfilme ersetzen könnten. Und weshalb ein Typ mit lautem Handy in der Bahn eigentlich schon ein gesellschaftliches Verbrechen ist.
Nebenbei geht’s natürlich auch um ihr gemeinsames Projekt „REM“ – ein Thriller, der Schlaf endgültig von „Erholung“ zu „Risk Zone“ umdefiniert.
Was passiert, wenn genau der Ort, an dem wir uns sicher fühlen sollten, zur größten Gefahr wird?
Außerdem wird’s überraschend deep:
Warum wir uns freiwillig gruseln (Spoiler: weil wir eigentlich ziemlich gute Menschen sind) Was Horror über unsere Gesellschaft verrät Und warum dein Gehirn IMMER die eine schlechte Bewertung mehr feiert als 100 gute
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21.12.2025
48 Minuten
ADHS hört nicht mit der Schulzeit auf. In dieser Folge von Busenfreundin sprechen wir über ADHS bei Erwachsenen – ehrlich, fundiert und ohne Buzzword-Bingo.
Zu Gast ist Wiebke Merle, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Mitgründerin von hejmind. Sie ist selbst queer und bringt Ordnung in ein Thema, das oft missverstanden wird.
Wir klären unter anderem:
Gibt es einen Zusammenhang zwischen ADHS und Queerness – oder wirkt das nur so? Warum ADHS keine Trend-Diagnose ist, sondern lange übersehen wurde Weshalb Frauen deutlich seltener diagnostiziert werden – und was Masking damit zu tun hat Wie sich ADHS im Erwachsenenalter äußert: jenseits von Zappeligkeit und Klischees Warum Selbstdiagnosen zwar verständlich, aber kein Ersatz für Aufklärung sind
Eine Folge für alle, die sich fragen, warum ihr Kopf nie Pause macht – und warum das nichts mit mangelnder Disziplin zu tun hat. Informativ, empathisch und empowernd.
Zu Gast ist Wiebke Merle, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Mitgründerin von hejmind. Sie ist selbst queer und bringt Ordnung in ein Thema, das oft missverstanden wird.
Wir klären unter anderem:
Gibt es einen Zusammenhang zwischen ADHS und Queerness – oder wirkt das nur so? Warum ADHS keine Trend-Diagnose ist, sondern lange übersehen wurde Weshalb Frauen deutlich seltener diagnostiziert werden – und was Masking damit zu tun hat Wie sich ADHS im Erwachsenenalter äußert: jenseits von Zappeligkeit und Klischees Warum Selbstdiagnosen zwar verständlich, aber kein Ersatz für Aufklärung sind
Eine Folge für alle, die sich fragen, warum ihr Kopf nie Pause macht – und warum das nichts mit mangelnder Disziplin zu tun hat. Informativ, empathisch und empowernd.
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18.12.2025
40 Minuten
In dieser Folge haben wir Besuch von einer Frau, die gerade ordentlich frischen Wind in die queere Politik bringt: Sophie Koch, Deutschlands neue Queerbeauftragte (und Nachfolgerin von Sven Lehmann). Wir sprechen darüber, warum ihre Perspektive als ostdeutsche, offen queere Politikerin gerade jetzt so wichtig ist, welche Ziele sie sich bis 2026 gesetzt hat und wo sie politisch unbedingt nachschärfen will.
Es geht um die Realität queerfeindlicher Gewalt in Deutschland, darum, warum die Zahlen steigen, was Betroffene brauchen und welche konkreten Maßnahmen Sophie plant, um Hasskriminalität endlich wirksam zu bekämpfen. Und ja: Wir reden auch darüber, was das queerste an ihr ist :)
Ein Gespräch über Haltung, strukturelle Baustellen, Ost-West-Blicken und darüber, wie man politische Verantwortung übernimmt, ohne den Kontakt zur Community zu verlieren.
Es geht um die Realität queerfeindlicher Gewalt in Deutschland, darum, warum die Zahlen steigen, was Betroffene brauchen und welche konkreten Maßnahmen Sophie plant, um Hasskriminalität endlich wirksam zu bekämpfen. Und ja: Wir reden auch darüber, was das queerste an ihr ist :)
Ein Gespräch über Haltung, strukturelle Baustellen, Ost-West-Blicken und darüber, wie man politische Verantwortung übernimmt, ohne den Kontakt zur Community zu verlieren.
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15.11.2025
47 Minuten
Ein queerer Mann, der seiner Zeit voraus war. Eine Stadt, die wegsah. Und eine Journalistin, die 35 Jahre später versucht, Antworten zu finden.
1990 wird der 28-jährige Rafael Blumenstock mitten in Ulm brutal ermordet – nur wenige Schritte vom Polizeipräsidium entfernt. Rafael war in Ulm kein Unbekannter: Er war bunt, laut, anders. Er trug Lippenstift, Handtasche, lange Kleider – und wurde damit für viele zur Provokation. Der Fall ist bis heute ungeklärt.
Chiara Battaglia, Journalistin und Host des neuen SWR-True-Crime-Podcasts „Der Schrei – Der rätselhafte Fall Rafael Blumenstock“, hat versucht, das Schweigen zu brechen. Sie spricht mit Zeitzeug:innen, Polizist:innen und Menschen, die Rafael kannten – und stellt die Frage:
Wurde Rafael ermordet, weil er queer war?
In dieser Folge spreche ich mit Chiara über die Recherchen zu diesem Fall, über das Ulm der 80er, queere Sichtbarkeit damals und heute – und darüber, warum „Der Schrei“ mehr ist als ein True-Crime-Podcast. Es ist ein Stück queere Geschichte. Und ein Versuch, einer Stimme Gehör zu verschaffen, die viel zu früh verstummt ist.
Wenn ihr Hinweise zum Fall habt:
Telefon: 0711 / 929 11711
Mail: podcasts@swr.de
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
1990 wird der 28-jährige Rafael Blumenstock mitten in Ulm brutal ermordet – nur wenige Schritte vom Polizeipräsidium entfernt. Rafael war in Ulm kein Unbekannter: Er war bunt, laut, anders. Er trug Lippenstift, Handtasche, lange Kleider – und wurde damit für viele zur Provokation. Der Fall ist bis heute ungeklärt.
Chiara Battaglia, Journalistin und Host des neuen SWR-True-Crime-Podcasts „Der Schrei – Der rätselhafte Fall Rafael Blumenstock“, hat versucht, das Schweigen zu brechen. Sie spricht mit Zeitzeug:innen, Polizist:innen und Menschen, die Rafael kannten – und stellt die Frage:
Wurde Rafael ermordet, weil er queer war?
In dieser Folge spreche ich mit Chiara über die Recherchen zu diesem Fall, über das Ulm der 80er, queere Sichtbarkeit damals und heute – und darüber, warum „Der Schrei“ mehr ist als ein True-Crime-Podcast. Es ist ein Stück queere Geschichte. Und ein Versuch, einer Stimme Gehör zu verschaffen, die viel zu früh verstummt ist.
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Über diesen Podcast
Mit einem guten Mix aus Haltung und Unterhaltung spricht Ricarda
Hofmann in BUSENFREUNDIN mit spannenden Gäst:innen aus Kultur,
Politik, Medien und Gesellschaft über Identität, Liebe,
Sichtbarkeit und das Leben in all seinen vielfältigen Facetten –
offen, direkt und immer mit einer guten Portion Selbstironie und
Humor.
BUSENFREUNDIN ist der Videopodcast, der verbindet, statt zu
spalten.
Jeden Sonntag. Neue Folge.
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Busenfreundin.
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