Podcaster
Episoden
21.04.2026
54 Minuten
Unser heutiger Gast wäre vielleicht nie zur Philosophie gekommen, hätte er seinem Pastor damals nicht Argumente vortragen müssen, warum er aus der Kirche austritt. Heute ist Stefan Gosepath Professor für Praktische Philosophie an der Freien Universität Berlin.
Wir sprechen mit ihm über seinen Weg in die Philosophie und er erzählt uns, was sich in der deutschen Philosophie-Landschaft in den letzten 50 Jahren verändert hat. Außerdem teilt er Geschichten aus seiner Zeit in Harvard. Einige der weltberühmten Philosoph*innen, die noch heute zum akademischen Kanon gehören, durfte er dort noch persönlich kennenlernen.
Stefan Gosepaths neues Buch "Vererben als Problem. Eine gerechtigkeitsphilosophische Untersuchung" erscheint im November 2026.
Gastgeber: Leonard Stephan
Redaktion: Mathilde Fuhr & Leonard Stephan
Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Romy Jaster & Dr. David Löwenstein
Initiative Öffentliche Philosophie Berlin
Wir sprechen mit ihm über seinen Weg in die Philosophie und er erzählt uns, was sich in der deutschen Philosophie-Landschaft in den letzten 50 Jahren verändert hat. Außerdem teilt er Geschichten aus seiner Zeit in Harvard. Einige der weltberühmten Philosoph*innen, die noch heute zum akademischen Kanon gehören, durfte er dort noch persönlich kennenlernen.
Stefan Gosepaths neues Buch "Vererben als Problem. Eine gerechtigkeitsphilosophische Untersuchung" erscheint im November 2026.
Gastgeber: Leonard Stephan
Redaktion: Mathilde Fuhr & Leonard Stephan
Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Romy Jaster & Dr. David Löwenstein
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14.04.2026
1 Stunde 16 Minuten
Mit dieser Podcast-Episode nehmen wir am Wettbewerb von Fast Forward Science 2026 teil (http://www.fastforwardscience.de). #FFS #AudioAward #BestesDebutAudio
Wer reich ist, muss es sich wohl verdient haben und jede Person kann es schaffen, wenn sie sich nur genug anstrengt. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft - oder zumindest glauben das viele. Dabei sehen wir überall um uns herum das Gegenteil.
Was bedeutet es also, etwas zu "verdienen"? Darüber sprechen wir mit Stefan Gosepath, Professor für Praktische Philosophie an der Freien Universität Berlin. Wir diskutieren, ob Leistung ein falsches Versprechen ist und auch ob wir unsere Gesellschaft überhaupt darauf ausrichten sollten.
Stefan Gosepath (2024): Ohne Fleiß, kein Preis? Das Problem mit dem Verdienst in der Ökonomie liberaler Staaten. In Michael Zürn, Zur Kritik des liberalen Skripts Innere Spannungen, gebrochene Versprechen und die Notwendigkeit der Selbsttransformation. Baden-Baden: Nomos. pp. 240-264.
siehe auch: Michael J. Sandel (2020): The Tyranny of Merit. What's Become of the Common Good?
Gastgeber: Leonard Stephan
Redaktion: Mathilde Fuhr & Leonard Stephan
Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Romy Jaster & Dr. David Löwenstein
Initiative Öffentliche Philosophie Berlin
Wer reich ist, muss es sich wohl verdient haben und jede Person kann es schaffen, wenn sie sich nur genug anstrengt. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft - oder zumindest glauben das viele. Dabei sehen wir überall um uns herum das Gegenteil.
Was bedeutet es also, etwas zu "verdienen"? Darüber sprechen wir mit Stefan Gosepath, Professor für Praktische Philosophie an der Freien Universität Berlin. Wir diskutieren, ob Leistung ein falsches Versprechen ist und auch ob wir unsere Gesellschaft überhaupt darauf ausrichten sollten.
Stefan Gosepath (2024): Ohne Fleiß, kein Preis? Das Problem mit dem Verdienst in der Ökonomie liberaler Staaten. In Michael Zürn, Zur Kritik des liberalen Skripts Innere Spannungen, gebrochene Versprechen und die Notwendigkeit der Selbsttransformation. Baden-Baden: Nomos. pp. 240-264.
siehe auch: Michael J. Sandel (2020): The Tyranny of Merit. What's Become of the Common Good?
Gastgeber: Leonard Stephan
Redaktion: Mathilde Fuhr & Leonard Stephan
Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Romy Jaster & Dr. David Löwenstein
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07.04.2026
52 Minuten
Wir haben in den letzten Folgen bereits einige Definitionen von Philosophie gesammelt und auch einige Gründe für eine Karriere in dem Fach. Aber wozu eigentlich Philosophieren? Einige Kritiker*innen meinen, die akademische Philosophie habe gar keine Antworten auf die wirklich relevanten Fragen unserer Gesellschaft.
Wir diskutieren mit Dirk Koppelberg, Privatdozent an der FU und TU Berlin, darüber, was an der Kritik dran ist. Außerdem schwelgen wir in den Erinnerungen seines Philosophie-Studiums in den 70ern und 80ern. Schadet die heutige Ausrichtung des Studiums auf Leistungspunkte und Normierung der philosophischen Entfaltung?
Literatur:
Philip Kitcher (2023): What's the Use of Philosophy?, Oxford University Press
Gastgeber: Leonard Stephan
Redaktion: Mathilde Fuhr & Leonard Stephan
Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Romy Jaster & Dr. David Löwenstein
Initiative Öffentliche Philosophie Berlin
Wir diskutieren mit Dirk Koppelberg, Privatdozent an der FU und TU Berlin, darüber, was an der Kritik dran ist. Außerdem schwelgen wir in den Erinnerungen seines Philosophie-Studiums in den 70ern und 80ern. Schadet die heutige Ausrichtung des Studiums auf Leistungspunkte und Normierung der philosophischen Entfaltung?
Literatur:
Philip Kitcher (2023): What's the Use of Philosophy?, Oxford University Press
Gastgeber: Leonard Stephan
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31.03.2026
53 Minuten
Auf Social Media treiben sich heutzutage zahlreiche Bots und Fake-Accounts herum, die sich auch in politische Geschehnisse einmischen. Kein Wunder also, wenn wir auf digitalen Plattformen nichts und niemandem mehr vertrauen.
Die Philosophin Regina Rini sieht in diesem Misstrauen jedoch eine wirkliche Gefahr für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der "Weaponized Skepticism" (zur Waffe gemachter Skeptizismus) ist für sie eine vollkommen neue Art der Manipulation und Desinformation.
In dieser Folge sprechen wir mit Dirk Koppelberg, Privatdozent an der FU und TU Berlin, darüber, was hinter diesem Skeptizismus steckt. Müssen wir soziale Medien gänzlich abschaffen, um gesellschaftliches Vertrauen zurückzugewinnen?
Literatur:
Regina Rini (2021): Weaponized skepticism: An analysis of social media deception as applied political epistemology. In: Elizabeth Edenberg & Michael Hannon, Political Epistemology. Oxford: Oxford University Press. pp. 31-48.
Gastgeber: Leonard Stephan
Redaktion: Mathilde Fuhr & Leonard Stephan
Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Romy Jaster & Dr. David Löwenstein
Initiative Öffentliche Philosophie Berlin
Die Philosophin Regina Rini sieht in diesem Misstrauen jedoch eine wirkliche Gefahr für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der "Weaponized Skepticism" (zur Waffe gemachter Skeptizismus) ist für sie eine vollkommen neue Art der Manipulation und Desinformation.
In dieser Folge sprechen wir mit Dirk Koppelberg, Privatdozent an der FU und TU Berlin, darüber, was hinter diesem Skeptizismus steckt. Müssen wir soziale Medien gänzlich abschaffen, um gesellschaftliches Vertrauen zurückzugewinnen?
Literatur:
Regina Rini (2021): Weaponized skepticism: An analysis of social media deception as applied political epistemology. In: Elizabeth Edenberg & Michael Hannon, Political Epistemology. Oxford: Oxford University Press. pp. 31-48.
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10.03.2026
57 Minuten
Viele Wege führen in die Philosophie. Unsere heutige Gästin Kirsten Meyer hatte eigentlich Biologie studiert und wollte erst in den Naturschutz, später Lehrerin werden.
Wir sprechen mit ihr darüber, was sie letztlich in die Philosophie gezogen hat und was am Philosophieren so toll ist. Sollten alle Menschen dieser Tätigkeit nachgehen, um ein besseres Leben zu führen? Außerdem fragen wir, wie philosophische Publikationen gelingen und ob Philosoph*innen mehr Lebensratgeber schreiben sollten.
Literatur: Rüdiger Bittner (2010): "Was gut an Philosophie ist", In: Texte zur Didaktik der Philosophie (hrsg. v. Kirsten Meyer), Stuttgart (Reclam)
Gastgeber: Leonard Stephan
Redaktion: Mathilde Fuhr & Leonard Stephan
Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Romy Jaster & Dr. David Löwenstein
Initiative Öffentliche Philosophie Berlin
Wir sprechen mit ihr darüber, was sie letztlich in die Philosophie gezogen hat und was am Philosophieren so toll ist. Sollten alle Menschen dieser Tätigkeit nachgehen, um ein besseres Leben zu führen? Außerdem fragen wir, wie philosophische Publikationen gelingen und ob Philosoph*innen mehr Lebensratgeber schreiben sollten.
Literatur: Rüdiger Bittner (2010): "Was gut an Philosophie ist", In: Texte zur Didaktik der Philosophie (hrsg. v. Kirsten Meyer), Stuttgart (Reclam)
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Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Romy Jaster & Dr. David Löwenstein
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Über diesen Podcast
Philosophie ist langweilig und gesellschaftsfremd? Wir denken,
das geht auch anders!
Wir laden hier jede Woche Philosoph:innen ein und diskutieren mit
ihnen über Themen, die uns alle etwas angehen - wie Fake News,
Genderidentität oder Klimawandel.
Denn Philosophie muss nicht immer abstrakt und lebensfremd sein,
sondern kann uns helfen, Meinungen zu hinterfragen und Argumente
zu ordnen.
Gleichzeitig sprechen wir auch darüber, was Philosophie überhaupt
ist, wie das Leben als Philosoph:in aussieht und wie wir besser
öffentlich philosophieren können.
Gastgeber: Leonard Stephan
Redaktion: Mathilde Fuhr & Leonard Stephan
Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Romy Jaster & Dr. David
Löwenstein
Initiative Öffentliche Philosophie Berlin:
https://hu.berlin/oeffentliche-philosophie oder
@oeffentliche.philosophie auf Instagram
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