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Beschreibung
vor 1 Woche
Wer reich ist, muss es sich wohl verdient haben und jede Person
kann es schaffen, wenn sie sich nur genug anstrengt. Wir leben in
einer Leistungsgesellschaft - oder zumindest glauben das viele.
Dabei sehen wir überall um uns herum das Gegenteil.
Was bedeutet es also, etwas zu "verdienen"? Darüber sprechen wir
mit Stefan Gosepath, Professor für Praktische Philosophie an der
Freien Universität Berlin. Wir diskutieren, ob Leistung ein
falsches Versprechen ist und auch ob wir unsere Gesellschaft
überhaupt darauf ausrichten sollten.
Stefan Gosepath (2024): Ohne Fleiß, kein Preis? Das Problem mit
dem Verdienst in der Ökonomie liberaler Staaten. In Michael Zürn,
Zur Kritik des liberalen Skripts Innere Spannungen, gebrochene
Versprechen und die Notwendigkeit der Selbsttransformation.
Baden-Baden: Nomos. pp. 240-264.
siehe auch: Michael J. Sandel (2020): The Tyranny of Merit.
What's Become of the Common Good?
Gastgeber: Leonard Stephan
Redaktion: Mathilde Fuhr & Leonard Stephan
Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Romy Jaster & Dr. David
Löwenstein
Initiative Öffentliche Philosophie Berlin
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