Podcaster
Episoden
20.02.2026
49 Minuten
Was hat unser Smartphone mit dem Schutz von Gorillas zu tun?
Mehr, als man denkt. In dieser Folge des Wilhelma-Podcasts
sprechen wir über Artenschutz direkt im natürlichen Lebensraum
der Tiere – den sogenannten In-situ-Artenschutz.
Zum Einstieg geht es um das Handy-Recyclingprojekt der Wilhelma:
Alte Mobiltelefone enthalten wertvolle Rohstoffe, deren Abbau oft
Lebensräume von Gorillas zerstört. Durch das Sammeln und Recyceln
alter Handys können wichtige Schutzprojekte im
zentralafrikanischen Regenwald finanziert werden, etwa für
Ranger, Patrouillenposten und Bildungsprojekte in den Gemeinden
rund um die Gorilla-Lebensräume.
Außerdem berichtet Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin von seinem
Besuch beim Sumatra-Nashorn-Projekt im
Way-Kambas-Nationalpark. Von dieser kleinsten Nashornart leben
nur noch rund 40 Tiere. In einer gesicherten Zuchtstation mitten
im Regenwald werden die letzten Tiere zusammengebracht, um
Nachwuchs zu ermöglichen – ein entscheidender Schritt für das
Überleben der Art.
Doch das ist nur ein Teil der weltweiten Arbeit:
Die Wilhelma unterstützt unter anderem
weibliche Ranger-Teams in Südafrika, die
Nashörner vor Wilderern schützen,
Herdenschutzhunde in Namibia, die Konflikte
zwischen Viehhirten und Geparden verhindern,
die Wiederaufforstung von Regenwald auf
Borneo, um Lebensraum für Orang-Utans zu schaffen,
sowie Meeresschildkröten-Schutzprogramme in
Kenia, die Niststrände sichern und Gelege schützen.
In der Folge sprechen wir auch über das große Ganze:
Was unterscheidet eigentlich die Klimakrise von der
Biodiversitätskrise? Und warum hängen beide so eng zusammen?
Eine Folge über globale Verantwortung, konkrete Projekte auf
mehreren Kontinenten – und darüber, wie selbst ein altes Handy
zum Artenschutz beitragen kann.
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16.01.2026
45 Minuten
„Tiere töten für den Artenschutz?“ – der Gedanke klingt für viele
zunächst absurd. Umso größer war die Empörung, als im vergangenen
Jahr bekannt wurde, dass im Nürnberger Tiergarten zwölf Paviane
getötet wurden. Der Fall hat eine breite gesellschaftliche
Debatte ausgelöst – über Zoos, Verantwortung und die Grenzen
dessen, was akzeptabel erscheint.
In dieser Folge ordnen Dr. Thomas Kölpin, Direktor der Wilhelma,
und Co-Hostin Laura Cloppenburg ein, was hinter solchen
Entscheidungen steckt. Es geht um Populationsmanagement als
zentrales Instrument des Arterhalts, um biologische Grundlagen
und um die Frage, warum wir bei verschiedenen Tierarten sehr
unterschiedliche Maßstäbe anlegen – etwa wenn Huftiere
selbstverständlich verfüttert werden, bei anderen Arten aber
Empörung entsteht.
Außerdem werfen wir einen Blick darauf, wie Populationsmanagement
international gehandhabt wird, warum es in Zukunft eher an
Bedeutung gewinnen dürfte – und wie die Wilhelma konkret mit
diesem Thema umgeht.
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19.12.2025
50 Minuten
In unserer ersten Folge lernen wir die Menschen kennen, die euch
künftig mit hinter die Kulissen der Wilhelma nehmen:
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin und
Journalistin Laura Cloppenburg. Gemeinsam
sprechen wir darüber, was einen modernen, wissenschaftlich
geführten Zoo heute ausmacht – und warum Tiere in Zoos eine so
wichtige Rolle für die Artenvielfalt weltweit spielen.
Im Mittelpunkt steht das Thema
Reservepopulationen: Warum gibt es sie? Wozu
dienen sie? Und wie helfen Zoos damit, bedrohte Arten langfristig
zu sichern?
Dr. Kölpin erklärt, wie international vernetzte Zuchtprogramme
funktionieren und warum Arterhalt weit über die Grenzen eines
einzelnen Zoos hinausgeht.
Zum Abschluss werfen wir noch einen kleinen Blick auf eine
traditionelle Weihnachtspraxis in der Wilhelma –
und starten damit nicht nur in den Podcast, sondern auch in die
Adventszeit.
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Über diesen Podcast
Der Wilhelma-Podcast aus dem Großstadtdschungel mit
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin und Journalistin Laura
Cloppenburg.
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