Predigten aus der Emmaus-Kirchengemeinde

Predigten aus der Emmaus-Kirchengemeinde

Episoden

Predigt über Römer 5,1–5: Friede mit Gott und Kraft in schweren Zeiten
01.03.2026
17 Minuten
An Reminiscere, 1. März 2026 Sich nicht entmutigen lassen, Krisen zu trotzen, festen Halt zu finden – Paulus beschreibt, was es heißt, »Frieden mit Gott« zu haben und was dies ermöglicht. (1) Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt worden sind, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. (2) Durch ihn haben wir freien Zugang zu der Gnade bekommen, die jetzt die Grundlage unseres Lebens ist, und im Glauben nehmen wir das auch in Anspruch. Darüber hinaus haben wir eine Hoffnung, die uns mit Freude und Stolz erfüllt: Wir werden einmal an Gottes Herrlichkeit teilhaben. (3) Doch nicht nur darüber freuen wir uns; wir freuen uns auch über die Nöte, die wir jetzt durchmachen. Denn wir wissen, dass Not uns lehrt durchzuhalten, (4) und wer gelernt hat durchzuhalten, ist bewährt, und bewährt zu sein festigt die Hoffnung. (5) Und in unserer Hoffnung werden wir nicht enttäuscht. Denn Gott hat uns den Heiligen Geist gegeben und hat unser Herz durch ihn mit der Gewissheit erfüllt, dass er uns liebt. —Römer 5,1–5 (Neue Genfer Übersetzung, 2000)
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In der Mitte blüht ein Baum – Predigt über 1. Mose (Genesis) 3,1–24
22.02.2026
19 Minuten
An Invocavit,22.02.2026 Die Paradiesgeschichte erzählt, wie ein Mensch sich selbst seiner Mitte beraubte – ein Phänomen, das auch uns immer wieder zu schaffen macht. Nun war die Schlange listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR geschaffen hatte; die sagte zum Weibe: »Sollte Gott wirklich gesagt haben: ›Ihr dürft von allen Bäumen des Gartens nicht essen!‹« Da antwortete das Weib der Schlange: »Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur von den Früchten des Baumes, der mitten im Garten steht, hat Gott gesagt: ›Ihr dürft von ihnen nicht essen, ja sie nicht einmal anrühren, sonst müsst ihr sterben!‹« Da erwiderte die Schlange dem Weibe: »Ihr werdet sicherlich nicht sterben; sondern Gott weiß wohl, dass, sobald ihr davon esst, euch die Augen aufgehen werden und ihr wie Gott selbst sein werdet, indem ihr erkennt, was gut und was böse ist.« Da nun das Weib sah, dass von dem Baume gut zu essen sei und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum sei, weil man durch ihn klug werden könne, so nahm sie eine von seinen Früchten und aß und gab auch ihrem Manne, der bei ihr war, und der aß auch. Da gingen ihnen beiden die Augen auf, und sie nahmen wahr, dass sie nackt waren; darum hefteten sie Blätter vom Feigenbaum zusammen und machten sich Schürze daraus. Als sie dann aber die Stimme Gottes des HERRN hörten, der in der Abendkühle im Garten sich erging, versteckten sie sich, der Mann und sein Weib, vor Gott dem HERRN unter den Bäumen des Gartens. Aber Gott der HERR rief nach dem Mann mit den Worten: »Wo bist du?« Da antwortete er: »Als ich deine Stimme im Garten hörte, fürchtete ich mich, weil ich nackt bin; darum habe ich mich versteckt.« Da fragte Gott: »Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Du hast doch nicht etwa von dem Baume gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?« Da antwortete Adam: »Das Weib, das du mir beigesellt hast, die hat mir von dem Baume gegeben, da habe ich gegessen.« Da sagte Gott der HERR zu dem Weibe: »Warum hast du das getan?« Das Weib antwortete: »Die Schlange hat mich verführt; da habe ich gegessen.« Da sagte Gott der HERR zu der Schlange: »Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein vor allen Tieren, zahmen und wilden! Auf dem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang! Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deiner Nachkommenschaft und ihrer Nachkommenschaft: er wird dir nach dem Kopfe treten, und du wirst ihm nach der Ferse schnappen.« Zum Weibe aber sagte er: »Viele Mühsal will ich dir bereiten, wenn du Mutter wirst: mit Schmerzen sollst du Kinder gebären und doch nach deinem Manne Verlangen tragen; er aber soll dein Herr sein!« Zu dem Manne aber sagte er: »Weil du der Aufforderung deines Weibes nachgekommen bist und von dem Baume gegessen hast, von dem zu essen ich dir ausdrücklich verboten hatte, so soll der Ackerboden verflucht sein um deinetwillen: mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang! Dornen und Gestrüpp soll er dir wachsen lassen, und du sollst dich vom Gewächs des Feldes nähren! Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, von dem du genommen bist; denn Staub bist du, und zu Staub musst du wieder werden!« Adam gab dann seinem Weibe den Namen Eva; denn sie ist die Stammmutter aller Lebenden geworden. Darauf machte Gott der HERR dem Manne und seinem Weibe Röcke von Fellen und bekleidete sie damit. Und Gott der HERR sagte: »Der Mensch ist jetzt ja geworden wie unsereiner, insofern er gut und böse zu unterscheiden weiß. Nun aber – dass er nur nicht seine Hand ausstreckt und auch vom Baume des Lebens nimmt und (sie) isst und unsterblich wird!« So stieß ihn denn Gott der HERR aus dem Garten Eden hinaus, damit er den Erdboden bestelle, von dem er genommen war; und als er den Menschen hinausgetrieben hatte, ließ er östlich vom Garten Eden die Cherube sich lagern und die Flamme des kreisenden Schwertes, damit sie den Zugang zum Baume des Lebens bewachten. —1. Mose (Genesis) 3,1–24 (Hermann Menge, 1949)
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Predigt über Lukas 18,31–43: Sehen und erkennen
15.02.2026
18 Minuten
Predigt von Daniel Wolff an Estomihi, 15.02.2026. Predigttext Lukas 18,31–43: Jesus nahm seine zwölf Jünger beiseite und sagte ihnen: »Wir gehen jetzt nach Jerusalem. Dort wird sich alles erfüllen, was die Propheten über den Menschensohn geschrieben haben. Man wird ihn denen übergeben, die Gott nicht kennen. Die werden ihren Spott mit ihm treiben, ihn misshandeln, anspucken und schließlich auspeitschen und töten. Aber am dritten Tag wird er von den Toten auferstehen.« Die Jünger begriffen nichts. Was Jesus damit sagen wollte, blieb ihnen verborgen, und sie verstanden es nicht. Jesus und seine Jünger waren unterwegs nach Jericho. In der Nähe der Stadt saß ein Blinder an der Straße und bettelte. Er hörte den Lärm der vorbeiziehenden Menge und fragte nach, was da los sei. Einige riefen ihm zu: »Jesus aus Nazareth kommt vorbei!« Als er das hörte, schrie er laut: »Jesus, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!« Die Leute, die der Menschenmenge vorausliefen, fuhren ihn an, er solle still sein. Aber er schrie nur noch lauter: »Du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!«Jesus blieb stehen und ließ den Mann zu sich führen. Als dieser nahe herangekommen war, fragte Jesus ihn: »Was soll ich für dich tun?« »Herr«, flehte ihn der Blinde an, »ich möchte sehen können!« »Du sollst sehen können!«, sagte Jesus zu ihm. »Dein Glaube hat dich geheilt.« Im selben Augenblick konnte der Blinde sehen. Er folgte Jesus und lobte Gott. Und auch alle, die seine Heilung miterlebt hatten, lobten und dankten Gott.
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Ohne Wenn und Aber – Predigt über Apostelgeschichte 10,1–48, 25.01.2026
25.01.2026
18 Minuten
Petrus und Kornelius begegnen einander – wegen der gesellschaftlichen Schranken damals beinahe eine Unmöglichkeit. Petrus überwindet seine Vorurteile und erkennt Gottes Botschaft: Alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, sind Gott willkommen. Gott verbindet, was getrennt ist, und setzt Menschen in Bewegung, um neue Wege zu gehen – ganz ohne Wenn und Aber.
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Predigt über Matthäus 3,13–17: Mehr als Wasser und Worte, 11.01.2026
11.01.2026
1 Minute
Jesus [kam] von Galiläa her an den Jordan, um sich von Johannes taufen zu lassen. Johannes versuchte, ihn davon abzubringen, und sagte: »Ich müsste von dir getauft werden und du kommst zu mir?« Aber Jesus antwortete: »Zögere nicht, mich zu taufen! Das ist es, was wir jetzt tun müssen. So eröffnen wir den Weg, auf dem der Wille Gottes ohne Abstriche erfüllt wird.« Da gab Johannes nach. Sobald Jesus getauft war, stieg er aus dem Wasser. Da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sagte: »Dies ist mein geliebter Sohn, [an dem ich Wohlgefallen habe.« —Matthäus 3,13–17 (Gute Nachricht Bibel, 1997, mit Konjekturen nach NTG.28)
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Über diesen Podcast

Gelegentlich veröffentlichen wir eine Predigt zum (Nach-)Hören.

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