Podcaster
Episoden
24.02.2026
29 Minuten
In der heutigen Ausgabe von "Zwischen den Games" besprechen wir
zwei gewaltige Umbrüche in der Gaming-Industrie.
Microsoft Gaming steht vor einem historischen Wechsel: CEO Phil
Spencer geht überraschend in den Ruhestand. Wir analysieren seine
12-jährige Ära, in der er die Xbox nach dem holprigen Start der
Xbox One rettete, den Game Pass aufbaute und Mega-Übernahmen wie
Bethesda und Activision-Blizzard durchführte. Doch der wahre
Konflikt lag intern: Spencer beschützte die Xbox vehement vor
Microsofts radikalem KI-Kurs. Seine Nachfolgerin ist ausgerechnet
Asha Sharma, die ehemalige Präsidentin des CoreAI Product Teams.
Wird die Xbox nun komplett der Microsoft-KI untergeordnet?
Außerdem blicken wir auf das nächste große Drama bei PlayStation:
Sony schließt das renommierte Remake-Studio Bluepoint Games. Das
Studio, das durch Meisterwerke wie das Demon’s Souls-Remake
bekannt wurde, scheiterte an einem geplanten "God of
War"-Service-Game. Wir diskutieren Sonys kostspielige
Games-as-a-Service (GaaS) Strategie, die nach Concord nun ein
weiteres Opfer fordert und die Frage aufwirft, ob Sony seine
Kernkompetenz bei Singleplayer-Spielen vernachlässigt.
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09.02.2026
31 Minuten
Willkommen zum Games-Industry Wochenrückblick! Diese Woche mit
drei spannenden Entwicklungen aus der Gaming-Branche:
Nach 6 Jahren streicht Blizzard die "2" aus dem Titel. Warum
diese Entscheidung mehr ist als nur Kosmetik und wie das Team
versucht, die Enttäuschung von 2022 hinter sich zu lassen.
132 Millionen aktive Nutzer, 2 Milliarden Dollar Umsatz außerhalb
der PlayStation - Sony zeigt Stärke trotz Hardware-Krise. Was
bedeutet das für die Zukunft der PlayStation-Exklusivität?
Die Switch bricht alle Rekorde, aber die Switch 2 enttäuscht
außerhalb Japans. Wie wird Nintendo den Konflikt zwischen
Profitabilität und Nutzerwachstum lösen?
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03.02.2026
32 Minuten
Die letzte Woche hatte es wieder in sich:
Valve muss sich vor Gericht gegen Monopol-Vorwürfe wehren,
Googles KI-Tool "Genie 3" löst einen Kurssturz bei Gaming-Aktien
aus, und Microsoft verliert 440 Milliarden Dollar Marktwert, aber
nicht wegen Xbox.
In dieser Folge:
Valve vor Gericht: Ist Steam ein Monopol? Die britische Klage
und was Epic Games damit zu tun hat
Google Genie 3: Wie eine KI die Gaming-Börse zum Beben bringt
und warum Investoren die Branche nicht verstehen
Microsofts Dilemma: 40 Milliarden für KI-Infrastruktur, aber
die Xbox ist plötzlich nicht mehr schuld
Dein kompakter Wochenrückblick zur Games-Industry: präzise
analysiert, kritisch eingeordnet.
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26.01.2026
29 Minuten
Die Gaming-Branche erlebt gerade turbulente Zeiten. Ubisoft
versucht sich mit einer radikalen Reform zu retten, aber der
Aktienkurs stürzt ab und niemand glaubt mehr an das Versprechen.
Xbox zeigt beim Developer Direct 2026 vier Games, die alle eines
gemeinsam haben: Sie folgen keinem modernen Trend. Und dann ist
da noch Concord, dessen spektakulärer Flop tiefere Narben
hinterlassen hat als viele dachten.
DIE THEMEN IM DETAIL:
UBISOFT REFORM: KEIN VERTRAUEN IN DIE ZUKUNFT
Ubisoft führt Creative Houses ein, autonome Studios die ihre
eigenen Finanzen und Marken kontrollieren. Klingt erstmal gut,
aber warum ist die Reaktion so verhalten? Das Problem ist
einfach: Ubisoft fehlt das Vertrauen. Weder die Gamer noch die
Investoren glauben noch an die Versprechen des Publishers. Die
Reform ist bitter notwendig, aber sie fordert eine Ressource ein
die Ubisoft nicht hat. Dazu kommen gestoppte Projekte die
Millionen verbrannt haben und jetzt fehlt es an Games für die
kommenden Jahre.
XBOX DEVELOPER DIRECT: GEGEN DEN TREND
Forza Horizon 6, Beast of Incarnation, Kiln und Fable. Vier
Games, kein Battle Royal, kein Extraction Shooter, keine Sandbox
a la Roblox. Xbox bedient Nischen die bereits starke Konkurrenz
haben. Unter dem immensen Druck von Microsoft profitable Games zu
liefern ist das mutig. Noch interessanter: KI wurde mit keinem
Wort erwähnt. Dabei wäre ein Developer Direct der perfekte Moment
gewesen um KI als Tool zu präsentieren. Gibt es einen Riss
zwischen Xbox und Microsoft? Die Beziehung ist angespannt und
Xbox scheint sich hier Autonomie rauszunehmen.
DER CRASH VON CONCORD HINTERLÄSST EINE TIEFE NARBE
400 Millionen Dollar verbrannt, nach zwei Wochen abgeschaltet.
Für Gamer ist Concord ein Witz, für die Branche eine harte
Mahnung. Joseph Cross, ehemaliger Art Director von Marathon,
warnt im Interview mit ReaderGrev vor den Folgen. Innovative
Shooter werden es schwerer haben, weil Publisher Angst vor dem
nächsten Concord haben. Sony hat Marathon bereits verschoben. Das
Problem: Games verursachen bis zum Release nur Kosten. Je länger
die Entwicklung, desto teurer und riskanter. Concord hatte alles:
Geld, Zeit, Vertrauen eines großen Publishers. Wenn das nicht
reicht, welche Entwicklung ist dann noch sicher?
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14.01.2026
22 Minuten
Willkommen zum Games-Industry Wochenrückblick! In der zweiten
Kalenderwoche 2026 geht es turbulent zu. Wir beleuchten die
nervösen Gerüchte um Microsoft, einen brisanten Vorfall bei
Ubisoft und einen Blick in die Zukunft mit Sony.
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Über diesen Podcast
Der Wochenrückblick über Machtverschiebungen, Kommunikation und
Kultur in der Games-Industry. Klar. Kontextualisiert. Relevant.
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