Podcaster
Episoden
11.02.2026
33 Minuten
In dieser Folge von Second Brain sprechen Sebastian Gärtner und
Robert Schönholz darüber, wie du mit KI realistische,
imperfekte und authentische Bilder erzeugst – ideal für
UGC-Style, Produktmarketing und Lifestyle-Visuals. Wir
zeigen, warum „Perfektion“ in AI-Generated Content oft
unnatürlich wirkt und wie du mit ein paar gezielten
Stellschrauben sofort mehr Glaubwürdigkeit erreichst: von
Smartphone-Look über Licht-Fehler bis hin zu „Clutter“
(Krimskrams), der Szenen endlich wie echtes Leben aussehen lässt.
Wir diskutieren außerdem, welche Modelle aktuell am besten
performen (u. a. Nano Banana Pro, ChatGPT und Flux
2) und wie modernes Prompting heute wirklich funktioniert:
Bild-Inputs statt nur Text, Referenz-Styles, klare
Zuordnung von Input-Bildern (A/B/C) und warum positive
Formulierungen oft zuverlässiger sind als „nicht“-Prompts.
Ein Schwerpunkt ist die Königsdisziplin: Menschen – mit
natürlichen Details wie Hautstruktur, leichten Unreinheiten,
realistischen Frisuren und spontanen Blicken, statt
Model-Perfektion.
Zum Schluss geht’s um Skalierung: Wie du dir universelle
Templates baust, die für viele Produkte funktionieren, ohne
jedes Mal neu „zu erfinden“, wie Haare, Licht, Tisch und Szene
aussehen müssen.
Links & Ressourcen:
Nano Banana Pro Prompt Guide (offiziell)
Prompt Library & UGC Beispiele
Sebastian auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/sebastian-g%C3%A4rtner-520b90151/
Robert auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/schoenholz/
Takeaways
Imperfektion macht KI-Bilder glaubwürdiger und steigert die
Performance bei UGC- und Lifestyle-Content.
Nano Banana Pro liefert aktuell besonders starke Ergebnisse
für Produktdarstellung und Textschärfe; Flux 2 ist nah dran.
Image-Inputs (Produkte/Personen/Style-Refs) geben deutlich
mehr Kontrolle als reine Text-Prompts.
„Clutter“ (Krimskrams), Overexposure und Smartphone-Look sind
schnelle Realismus-Hebel.
Menschen wirken echter mit natürlichen Details: leichte
Hautunreinheiten, unperfekte Haare, Natural Make-up, normale
Kleidung.
Produkte sollten in Video/Foto-Szenen eher größer platziert
werden, damit Details nicht „matschig“ werden.
Templates + universelle Prompts sind der Schlüssel, um
Bildproduktion für viele Produkte zu automatisieren und zu
skalieren.
Kapitel
(00:00) Intro: Warum Imperfektion KI-Bilder realistischer macht
(02:01) Perfekt = unnatürlich: Was schief läuft
(03:49) Modelle: Nano Banana Pro vs. Flux 2
(07:00) Prompting: Style-Refs, Bild-Inputs, negative vs. positive
Formulierungen
(14:16) Authentische Personen: UGC-Setting, iPhone-Look,
deutsche/europäische Ästhetik
(18:31) Realismus-Tuning: Overexposure, Clutter, Unordnung
(23:47) Produktfotografie: Perspektive, Umfeld, „nicht wie
ausgeschnitten“
(28:05) Automatisierung: Templates & universelle Prompts für
viele Produkte
(32:23) Zusammenfassung & nächste Schritte
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13.01.2026
43 Minuten
Die meisten Brands nutzen Video-KI noch falsch und genau darin
liegt gerade der größte Vorteil.
In dieser Folge von Second Brain sprechen Sebastian Gärtner und
Robert Schönholz darüber, was Video-KI heute im Marketing
wirklich leisten kann, wo die harten Grenzen liegen und wie du
trotzdem zu brauchbaren Ergebnissen kommst. Wir ordnen ein, warum
die meisten Modelle noch immer auf kurze Clips (meist 8–15
Sekunden) limitiert sind, weshalb „einen fertigen Werbefilm
prompten“ aktuell selten funktioniert – und welche Use Cases sich
schon jetzt lohnen.
Wir gehen praxisnah durch sinnvolle Anwendungen:
Schnittbilder/Problem-Visuals, schnelle Social-Assets,
simple Animationen (z. B. Plakat im Wind) und „früher-teure“
Ideen wie Fake-Out-of-Home. Dabei sprechen wir offen über
typische Video-KI-Fails (komische Bewegungen, ignorierte
Anweisungen, unscharfe Produkttexte) – und was du beim Prompting
tun kannst, um Kontrolle zurückzugewinnen: Image-to-Video
statt Text-to-Video, strukturierte Prompts (z. B. JSON),
einfache Actions, klare Kamera-Keywords und
Negativ-Prompts (z. B. „avoid black bars“), um klassische
Fehler zu reduzieren.
Außerdem vergleichen wir relevante Modelle und Tools aus
Marketing-Perspektive: warum Veo (Google) oft besonders
stabil wirkt, wofür Sora 2 stark ist (UGC-Style,
eingebaute Cuts), wann Runway spannend wird
(Video-to-Video/Acting-Ansätze) und warum Adobe Firefly
für Unternehmen trotz Qualitäts-Trade-off die
„Safe-for-Business“-Option ist. Zum Schluss geben wir einen
Ausblick, was 2026 realistischer wird: längere Clips, mehr
Prompt-Treue, bessere Qualität – und mehr Alltagstauglichkeit.
Links:
Sebastian auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/sebastian-g%C3%A4rtner-520b90151/
Robert auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/schoenholz/
Takeaways
Video-KI hat großes Potenzial im Marketing, funktioniert
aktuell aber am besten in kurzen, modularen Clips.
Die meisten Modelle sind auf 8–15 Sekunden begrenzt –
ein Werbespot entsteht weiterhin durch Schnitt &
Komposition.
Image-to-Video liefert mehr Kontrolle als reines
Text-to-Video.
Strukturierte Prompts (z. B. JSON) verbessern
Ergebnisse bei komplexeren Szenen.
Negativ-Prompts helfen, typische Fehler zu vermeiden (z.
B. Black Bars, wiederholte Aktionen).
Produkttexte bleiben in Video-KI oft kritisch: Produkte
lieber größer im Frame darstellen.
Veo ist aktuell sehr stabil für Social; Sora 2 ist stark bei
UGC-Style und Cuts; Adobe ist relevant für rechtssichere
Unternehmensnutzung.
Kapitel
(00:00) Intro: Video-KI – Power vs. Grenzen
(02:39) Limitierungen & Use Cases im Marketing
(05:32) Prompting: Struktur, Kamera, Workflow
(08:36) Negativ-Prompts für mehr Kontrolle
(11:33) Modelle & Tools: Veo, Sora 2, Runway, Adobe
(14:44) Qualität, Produkttexte, typische Fehler
(17:26) Ausblick: Was als Nächstes kommt (2026)
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06.01.2026
41 Minuten
2026 wird das Jahr, in dem KI im Marketing nicht mehr
diskutiert, sondern vorausgesetzt wird.
In dieser Folge von Second Brain sprechen Sebastian Gärtner und
Robert W. Schönholz über ihre konkreten Vorhersagen für 2026 und
darüber, wie sich KI im Marketing endgültig von einem Experiment
zu einem festen Bestandteil professioneller Workflows entwickelt.
Wir analysieren, warum KI-Bildproduktion inzwischen
produktionsreif ist, wo KI-Video noch deutlich aufholen muss und
weshalb reine Modell-Power ohne Produktisierung keinen echten
Mehrwert schafft.
Wir tauchen tief ein in die nächsten Evolutionsstufen von
KI-Systemen: Warum AI-Agents mehr sein müssen als nur
automatisierte Praktikanten, weshalb End-to-End-Prozesse im
Content Marketing unvermeidlich werden und wie sich Interfaces
verändern müssen, damit KI im Alltag wirklich nutzbar ist. Dabei
diskutieren wir auch die wachsende Rolle von Google im
KI-Ökosystem und was das für Marken, Tools und Abhängigkeiten
bedeutet.
Ein zentrales Thema ist die Akzeptanz von KI-Content in der
Werbung. Warum Konsumenten zunehmend weniger unterscheiden,
wie Content produziert wurde – solange Qualität, Relevanz
und Markenidentität stimmen. Wir sprechen darüber, warum Marken
lernen müssen, ihre DNA direkt in KI-Modelle zu übersetzen, und
weshalb die Zukunft nicht in „mehr KI“, sondern in besserem
KI-Content liegt.
Links:
Sebastian auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/sebastian-g%C3%A4rtner-520b90151/
Robert auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/schoenholz/
Takeaways
KI im Marketing 2026: Künstliche Intelligenz wird zum
Standardwerkzeug für Werbung, Content und Markenkommunikation.
KI-Bildproduktion ist marktreif und ersetzt klassische
Prozesse in vielen Anwendungsfällen.
KI-Video steht vor dem Durchbruch, benötigt aber deutliche
Qualitätssteigerungen.
Produktisierung von KI-Modellen entscheidet über ihren
wirtschaftlichen Erfolg.
Google wird eine zentrale Rolle im globalen
KI-Marketing-Ökosystem einnehmen.
AI-Agents müssen eigenständig denken und handeln, statt nur
menschliche Abläufe zu kopieren.
Gute User Experience wird zum entscheidenden Faktor für
KI-Tools.
Akzeptanz von KI-Werbung steigt, wenn Qualität und
Markenidentität stimmen.
Marken müssen lernen, ihre Brand-DNA direkt in KI-Systeme zu
integrieren.
Die Zukunft der Werbung ist KI-getrieben, aber qualitäts- und
strategiezentriert.
Kapitel
(00:00) Intro: Warum wir gedanklich schon in 2026 leben
(02:20) KI-Vorhersagen für Marketing & Werbung
(14:28) Produktisierung von KI-Modellen
(20:10) Die Zukunft von KI-Interfaces & User Experience
(20:39) End-to-End-Prozesse im Content Marketing
(22:52) Die Rolle von AI-Agents
(26:02) Markenidentität und KI
(32:18) Akzeptanz von KI-Content in der Werbung
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16.12.2025
47 Minuten
Coca-Cola & McDonald's: Ist KI-Werbung zu Weihnachten ein
PR-Desaster oder die Zukunft?
In dieser Folge von Second Brain analysieren Sebastian
Gärtner und Robert W. Schönholz die aktuellen,
KI-generierten Weihnachtskampagnen Spots von Coca-Cola und
McDonald's. Wir beleuchten, warum diese Spots trotz hohem
Production Value teilweise auf massive Kritik stoßen und was das
über den aktuellen Stand der KI-Video-Generierung aussagt.
Wir tauchen ein in die technischen Herausforderungen und die
öffentliche Wahrnehmung: Warum wirkt manche KI-Werbung
"seelenlos" und andere faszinierend? Wir schauen uns an, wie
Produktionsfirmen ihre Workflows anpassen müssen, um in dieser
neuen Ära relevant zu bleiben, und warum die reine Masse an
generierten Clips noch keine Qualität garantiert.
Dabei geht’s vor allem um die Psychologie der Konsumenten: Wie
viel "Uncanny Valley" verträgt eine emotionale Brand wie
Coca-Cola? Wir diskutieren die Kontroverse um die Botschaft des
McDonald's Spots und fragen uns, ob das Misstrauen gegenüber
KI-Werbung berechtigt ist. Außerdem werfen wir einen Blick in die
Zukunft hybrider Marketingstrategien, bei denen klassisches
Handwerk und generative AI verschmelzen.
Links:
Sebastian auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/sebastian-g%C3%A4rtner-520b90151/
Robert auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/schoenholz/
McDonalds AI: https://www.youtube.com/watch?v=LYz-5cL-BhA
Coca Cola AI: https://www.youtube.com/watch?v=Yy6fByUmPuE
Coca Cola AI Behind the Scenes:
https://www.youtube.com/watch?v=URT_pX74_qA
Takeaways
- KI im Weihnachtsgeschäft: AI-Advertising
nimmt eine immer prominentere Rolle in saisonalen Kampagnen
ein.
- Kritik trotz Budget: Der neue Coca-Cola Spot zeigt, dass
hoher technischer Aufwand nicht automatisch vor negativer Kritik
schützt.
- Psychologie vor Technik: Die Akzeptanz von KI-Werbung
hängt stark von der emotionalen Wirkung und dem Vertrauen der
Konsumenten ab.
- Polarisierung: Die Stimmung gegenüber KI im Marketing
ist gespalten; technische Unsauberkeiten verstärken die
Ablehnung.
- Wandel der Produktion: Produktionsfirmen müssen lernen,
KI iterativ in ihre Prozesse zu integrieren, statt sie nur als
Gimmick zu nutzen.
- Hybride Zukunft: Erfolgreiche Kampagnen werden künftig
wohl auf einen Mix aus menschlicher Kreativität und KI-Effizienz
setzen.
Kapitel
(00:00) Intro: KI im Marketing (01:44) Analyse: Coca-Cola's
Christmas Spot (09:36) Tech-Deep-Dive &
Produktions-Herausforderungen (17:10) Die psychologische Wirkung
von KI-Werbung (24:29) Kontroverse um den McDonald's AI Spot
(32:01) Vergleich: Coca-Cola vs. McDonald's (39:47) Die Zukunft
von KI in Werbung und Produktion
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09.12.2025
51 Minuten
Werden KI Avatare, Creator und Influencer ersetzen und das
Social Media Marketing stark verändern?
In dieser Folge von Second Brain sprechen Sebastian
Gärtner und Robert W. Schönholz darüber, warum
virtuelle Charaktere gerade dabei sind, die Regeln der Werbung
neu zu schreiben. Wir tauchen ein in die rasanten Fortschritte
bei Lip Sync, Voice Technology und natürlicher Gestik und schauen
uns an, wie Marken mit AI-basiertem Storytelling skalierbaren,
glaubwürdigen Content produzieren können.
Dabei geht’s um die Balance zwischen Authentizität und
Automatisierung: Was macht eine AI-Stimme wirklich „menschlich“?
Wie real müssen Bewegungen sein, damit ein Avatar emotional
funktioniert? Und warum bleiben echte Creator trotz technischer
Superkräfte der Avatare unverzichtbar? Außerdem diskutieren wir,
wie UGC und AI Avatare sich gegenseitig verstärken, statt sich zu
verdrängen – und was das für die Zukunft digitaler Kampagnen
bedeutet.
Links:
Prompt Library für Produkt-, Avatar- und AI-Content
laria.ai/en/blog/ai-ugc-guide-2025?utm_source=podcast
Sebastian auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/sebastian-g%C3%A4rtner-520b90151/
Robert auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/schoenholz/
Takeaways
– AI Avatare transformieren digitales Marketing durch
skalierbaren, personalisierten Content.
– Moderne Lip-Sync-Modelle und Voice AI sorgen für realistische,
glaubwürdige virtuelle Sprecher:innen.
– Authentizität bleibt entscheidend: natürliche Stimmen und
subtile Bewegungen erhöhen die Markenwirkung.
– AI-gestütztes Storytelling steigert Engagement, wenn es
dynamisch, konsistent und zielgruppenorientiert ist.
– UGC Creators und AI Avatare bilden gemeinsam die effektivste
Marketingstrategie der Zukunft.
– Die Kombination aus menschlicher Emotion und AI-Effizienz
definiert die nächste Evolutionsstufe des Advertisings.
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Über diesen Podcast
Seit über einem Jahrzehnt navigieren Sebastian Gärtner und Robert
W. Schönholz durch die Höhen und Tiefen der Marketingwelt - von
Content-Strategie über Social Media bis hin zu datengetriebenen
Kampagnen. Das klassische Agenturgeschäft haben die beiden längst
hinter sich gelassen. Heute betreiben sie eine der größten
KI-Content-Plattformen im DACH-Raum und sind täglich tief in den
neuesten Tools, Modellen und Trends unterwegs.
Warum also nicht all das Wissen, die Learnings und die
Aha-Momente teilen?
In Second Brain sprechen Sebastian und Robert über alles,
was modernes KI-Marketing ausmacht: aktuelle News aus der
AI-Szene, neue Modelle, praktische Hacks, kreative Prompts, Bild-
und Videogenerierung, KI UGC-Automatisierung, Static Ads,
Performance-Tricks und vieles mehr.
Jede Folge bringt euch auf den neuesten Stand - praxisnah,
verständlich und direkt aus dem echten Alltag zweier
KI-Marketing-Builder.
Für alle Marketer, Creator und Unternehmer, die KI nicht nur
verstehen, sondern für ihr Wachstum nutzen wollen.
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