Nordwärts – Wirtschaft trifft Mensch – Echte Macher:innen, Ideen und Unternehmen aus dem Hansebelt
Podcaster
Episoden
17.06.2026
45 Minuten
Episode: 07 – Digitale Souveränität: Wie Verwaltung Zukunft gestaltet, und was das mit Jazz zu tun hat – Julian im Gespräch mit Dr. Johann Bizer
Gast: Dr. Johann Bizer, Vorsitzender des Vorstands bei Dataport AöR aus Hamburg/Kiel
Staffel: 02 – Digitalisierung & KI
Was passiert, wenn ein ausländisches Softwareunternehmen einfach den Hahn zudreht? Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport AöR, erklärt, warum digitale Souveränität in der öffentlichen Verwaltung keine technische Spezialfrage mehr ist, sondern eine Frage von Demokratie und staatlicher Handlungsfähigkeit.
Zwei Entwicklungen haben sich gekreuzt: die Cloudifizierung globaler Software und das Ende des transatlantischen Freihandels-Grundkonsenses. Mit Trump 1.0 und 2.0 ist das Thema von den Fachkonferenzen auf die politischen Agenden gewandert. Für die Verwaltung im Hansebelt heißt das: Wer die IT kontrolliert, kontrolliert die Funktionsfähigkeit des Staates.
Wenn der Softwarehahn zugedreht wird, läuft nichts mehr: Keine Baugenehmigungen, keine Sozialhilfe, keine Gehälter – und damit steht die Akzeptanz des demokratischen Rechtsstaats auf dem Spiel. Open Source ist kein Idealismus, sondern Strategie: Schleswig-Holstein setzt auf managed Open-Source-Software, die nicht einfach vom Markt genommen werden kann – und stimuliert damit gleichzeitig eine regionale Softwareindustrie. KI ja, aber aus dem eigenen Rechenzentrum: Dataport setzt auf eigene oder vertrauenswürdige KI-Infrastruktur – weil Compliance-Regeln sonst "irgendwann aus Mut oder Vergessen" gebrochen werden. Digitale Souveränität als Jazzstück: Eine Grundmelodie, um die herum Bundesländer und Partner als Solisten improvisieren – mit der Freiheit auszubrechen, aber immer zurückzukehren.
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Staffel: 02 – Digitalisierung & KI
Was passiert, wenn ein ausländisches Softwareunternehmen einfach den Hahn zudreht? Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport AöR, erklärt, warum digitale Souveränität in der öffentlichen Verwaltung keine technische Spezialfrage mehr ist, sondern eine Frage von Demokratie und staatlicher Handlungsfähigkeit.
Zwei Entwicklungen haben sich gekreuzt: die Cloudifizierung globaler Software und das Ende des transatlantischen Freihandels-Grundkonsenses. Mit Trump 1.0 und 2.0 ist das Thema von den Fachkonferenzen auf die politischen Agenden gewandert. Für die Verwaltung im Hansebelt heißt das: Wer die IT kontrolliert, kontrolliert die Funktionsfähigkeit des Staates.
Wenn der Softwarehahn zugedreht wird, läuft nichts mehr: Keine Baugenehmigungen, keine Sozialhilfe, keine Gehälter – und damit steht die Akzeptanz des demokratischen Rechtsstaats auf dem Spiel. Open Source ist kein Idealismus, sondern Strategie: Schleswig-Holstein setzt auf managed Open-Source-Software, die nicht einfach vom Markt genommen werden kann – und stimuliert damit gleichzeitig eine regionale Softwareindustrie. KI ja, aber aus dem eigenen Rechenzentrum: Dataport setzt auf eigene oder vertrauenswürdige KI-Infrastruktur – weil Compliance-Regeln sonst "irgendwann aus Mut oder Vergessen" gebrochen werden. Digitale Souveränität als Jazzstück: Eine Grundmelodie, um die herum Bundesländer und Partner als Solisten improvisieren – mit der Freiheit auszubrechen, aber immer zurückzukehren.
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01.06.2026
36 Minuten
Episode: 06 – KI braucht Fundamente
Gast: Horst Hellbrück, Professor und Leiter des Kompetenzzentrums COSA an der Technischen Hochschule Lübeck aus Lübeck
Staffel: 02 – Digitalisierung & KI
Horst Hellbrück forscht an Kommunikationssystemen und verteilten Systemen – also an der unsichtbaren Infrastruktur, die digitale Projekte trägt. Im Gespräch wird schnell klar: Während alle über KI reden, wird eine fundamentalere Frage ignoriert. Wer kontrolliert die Architektur, kontrolliert die Handlungsspielräume.
Im Hansebelt wächst das Bewusstsein für digitale Souveränität. Gleichzeitig bauen viele Unternehmen neue Abhängigkeiten von US-amerikanischen Diensten auf, ohne das zu bemerken. Horst zeigt, worauf es wirklich ankommt, und warum KI-Projekte oft nicht an der Technologie scheitern, sondern an mangelnder Vorbereitung.
Systemarchitektur bestimmt die digitale Handlungsfähigkeit: Wer die technische Infrastruktur kontrolliert, stellt die Weichen für Souveränität und Unabhängigkeit KI-Projekte scheitern nicht an der Technologie, sondern an Datenvorbereitung und unrealistischen Erwartungen – KI braucht klare Anleitung wie ein Azubi, nicht als Universallöser Abhängigkeit minimieren durch strategische Wahl: Eigenentwicklung für Kernfunktionen, europäische Dienste statt US-Plattformen, Open Source als langfristiger Hebel Digitalisierung ist ein Marathon, keine Sprint-Disziplin – auch Office-Tools brauchten 10-20 Jahre, bis sie flächendeckend in Unternehmen funktionierten
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Staffel: 02 – Digitalisierung & KI
Horst Hellbrück forscht an Kommunikationssystemen und verteilten Systemen – also an der unsichtbaren Infrastruktur, die digitale Projekte trägt. Im Gespräch wird schnell klar: Während alle über KI reden, wird eine fundamentalere Frage ignoriert. Wer kontrolliert die Architektur, kontrolliert die Handlungsspielräume.
Im Hansebelt wächst das Bewusstsein für digitale Souveränität. Gleichzeitig bauen viele Unternehmen neue Abhängigkeiten von US-amerikanischen Diensten auf, ohne das zu bemerken. Horst zeigt, worauf es wirklich ankommt, und warum KI-Projekte oft nicht an der Technologie scheitern, sondern an mangelnder Vorbereitung.
Systemarchitektur bestimmt die digitale Handlungsfähigkeit: Wer die technische Infrastruktur kontrolliert, stellt die Weichen für Souveränität und Unabhängigkeit KI-Projekte scheitern nicht an der Technologie, sondern an Datenvorbereitung und unrealistischen Erwartungen – KI braucht klare Anleitung wie ein Azubi, nicht als Universallöser Abhängigkeit minimieren durch strategische Wahl: Eigenentwicklung für Kernfunktionen, europäische Dienste statt US-Plattformen, Open Source als langfristiger Hebel Digitalisierung ist ein Marathon, keine Sprint-Disziplin – auch Office-Tools brauchten 10-20 Jahre, bis sie flächendeckend in Unternehmen funktionierten
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19.05.2026
47 Minuten
Episode: 5 – Wenn eine Hansestadt smarter wird – Julian im Gespräch mit Dr. Sabrina Wehrendt und Filiz Günsür
Gäste: Dr. Sabrina Wehrendt & Filiz Günsür, Abteilung Smart City des Bereichs DOS (Digitalisierung, Organisation & Strategie) der Lübecker Stadtverwaltung
Staffel: 2 – Digitalisierung & KI im Hansebelt
Dr. Sabrina Wehrendt und Filiz Günsür bauen in Lübeck gerade etwas auf, das weit über Technik hinausgeht: eine smarte Stadt, die wirklich alle mitnehmen will. Im Gespräch erzählen sie, wie aus einem zunächst abgelehnten Förderantrag eine der ambitioniertesten Smart-City-Regionen Deutschlands geworden ist.
Lübeck ist eine von 75 Modellkommunen im Bundesprogramm Smart Cities – und zeigt, dass digitale Stadtentwicklung keine Frage der Stadtgröße ist, sondern eine Frage des Willens. Während Fachkräftemangel und knappe Budgets die Verwaltung unter Druck setzen, entstehen in Lübeck Sensornetze, Beteiligungsökosysteme und ein digitales Abbild des Weltkulturerbes.
„Nicht die üblichen Verdächtigen einladen, sondern hingehen": Warum aufsuchende Beteiligung – bei Frauenfrühstücken, Seniorennachmittagen, im Frauenzentrum – der einzige Weg ist, wirklich alle zu erreichen. Digitalisierung aus der Steckdose: Lübeck baut eine Dateninfrastruktur auf wie einst das Stromnetz – offen für Umlandgemeinden, regionale Wirtschaft und künftige KI-Anwendungen. „Alle sollen mehr Zeit haben." – Sabrinas Vision für 2030 klingt schlicht, ist aber der eigentliche Kern der gesamten Smart-City-Idee: weniger Suchaufwand, mehr Leben.
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Website der Smart City Lübeck: https://www.luebeck.de/digital Podcast-Website: https://mack.partners/nordwaerts/
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Staffel: 2 – Digitalisierung & KI im Hansebelt
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Lübeck ist eine von 75 Modellkommunen im Bundesprogramm Smart Cities – und zeigt, dass digitale Stadtentwicklung keine Frage der Stadtgröße ist, sondern eine Frage des Willens. Während Fachkräftemangel und knappe Budgets die Verwaltung unter Druck setzen, entstehen in Lübeck Sensornetze, Beteiligungsökosysteme und ein digitales Abbild des Weltkulturerbes.
„Nicht die üblichen Verdächtigen einladen, sondern hingehen": Warum aufsuchende Beteiligung – bei Frauenfrühstücken, Seniorennachmittagen, im Frauenzentrum – der einzige Weg ist, wirklich alle zu erreichen. Digitalisierung aus der Steckdose: Lübeck baut eine Dateninfrastruktur auf wie einst das Stromnetz – offen für Umlandgemeinden, regionale Wirtschaft und künftige KI-Anwendungen. „Alle sollen mehr Zeit haben." – Sabrinas Vision für 2030 klingt schlicht, ist aber der eigentliche Kern der gesamten Smart-City-Idee: weniger Suchaufwand, mehr Leben.
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05.05.2026
49 Minuten
Episode: 4 – KI-Transfer im Hansebelt – Julian im Gespräch mit Eike Zimmermann
Gast: Eike Zimmermann, Leiter des KI-Transfer-Hubs Schleswig-Holstein bei der WTSH, Kiel
Staffel: 2 – Digitalisierung & KI im Hansebelt
Eike Zimmermann leitet den KI-Transfer-Hub Schleswig-Holstein bei der WTSH – und begleitet mit seinem Team täglich mittelständische Unternehmen auf dem Weg zu KI. Sein Blick ist nicht der eines Technikers, sondern der eines Diagnostikers: Welches Problem liegt wirklich vor – und ist KI überhaupt die richtige Antwort? In diesem Gespräch teilt er, was Projekte wirklich scheitern lässt, warum Souveränität eine Frage der Trägheit ist – und welche Unternehmen er für die erfolgreichsten hält.
KI ist im Mittelstand angekommen – als Hype, als Hoffnung, manchmal als Überraschung. Doch zwischen dem ersten Gespräch und einem messbaren Mehrwert liegt oft mehr als nur Technik. Was Unternehmen am häufigsten unterschätzen, ist nicht die Komplexität der Modelle, sondern die Veränderung, die KI im eigenen Unternehmen auslöst. Und wer dabei die eigenen Mitarbeitenden vergisst, hat den falschen Berg erklommen.
Wer zu schnell zur Lösung greift, löst das falsche Problem: Erst den Problemraum öffnen, dann den Lösungsraum betreten – sonst fühlt sich die beste KI-Lösung im Alltag schwergängig an, ohne dass jemand weiß warum. Die erechneten Effizienzgewinne realisiert nicht der Unternehmer, sondern das Team: Wer Mitarbeitende nicht früh in die Problemfindung einbindet, wird feststellen, dass die schönste Lösung niemanden interessiert. Digitale Souveränität scheitert nicht an fehlender Technologie, sondern an Trägheit: Solange alles läuft, fragt niemand, ob die eigenen Daten und Prozesse wirklich unter eigener Kontrolle sind – genau diesen Fehler darf der Mittelstand bei KI nicht wiederholen.
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WTSH – Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein: https://wtsh.de KI.SH – Offenes Netzwerk für Künstliche Intelligenz in Schleswig-Holstein: https://kuenstliche-intelligenz.sh Podcast-Website: https://mack.partners/nordwaerts/
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Gast: Eike Zimmermann, Leiter des KI-Transfer-Hubs Schleswig-Holstein bei der WTSH, Kiel
Staffel: 2 – Digitalisierung & KI im Hansebelt
Eike Zimmermann leitet den KI-Transfer-Hub Schleswig-Holstein bei der WTSH – und begleitet mit seinem Team täglich mittelständische Unternehmen auf dem Weg zu KI. Sein Blick ist nicht der eines Technikers, sondern der eines Diagnostikers: Welches Problem liegt wirklich vor – und ist KI überhaupt die richtige Antwort? In diesem Gespräch teilt er, was Projekte wirklich scheitern lässt, warum Souveränität eine Frage der Trägheit ist – und welche Unternehmen er für die erfolgreichsten hält.
KI ist im Mittelstand angekommen – als Hype, als Hoffnung, manchmal als Überraschung. Doch zwischen dem ersten Gespräch und einem messbaren Mehrwert liegt oft mehr als nur Technik. Was Unternehmen am häufigsten unterschätzen, ist nicht die Komplexität der Modelle, sondern die Veränderung, die KI im eigenen Unternehmen auslöst. Und wer dabei die eigenen Mitarbeitenden vergisst, hat den falschen Berg erklommen.
Wer zu schnell zur Lösung greift, löst das falsche Problem: Erst den Problemraum öffnen, dann den Lösungsraum betreten – sonst fühlt sich die beste KI-Lösung im Alltag schwergängig an, ohne dass jemand weiß warum. Die erechneten Effizienzgewinne realisiert nicht der Unternehmer, sondern das Team: Wer Mitarbeitende nicht früh in die Problemfindung einbindet, wird feststellen, dass die schönste Lösung niemanden interessiert. Digitale Souveränität scheitert nicht an fehlender Technologie, sondern an Trägheit: Solange alles läuft, fragt niemand, ob die eigenen Daten und Prozesse wirklich unter eigener Kontrolle sind – genau diesen Fehler darf der Mittelstand bei KI nicht wiederholen.
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21.04.2026
43 Minuten
Episode: 3 – Digitale Souveränität ist Demokratie – Julian spricht mit Dirk Schrödter
Gast: Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei und Digitalisierungsminister des Landes Schleswig-Holstein, Kiel
Staffel: 2 – Digitalisierung & KI im Hansebelt
Dirk Schrödter ist Volkswirt, Chef der Staatskanzlei und Digitalisierungsminister von Schleswig-Holstein – und jemand, dem digitale Souveränität keine politische Phrase ist, sondern eine echte Überzeugung. In diesem Gespräch geht es darum, wo der Mittelstand im Hansebelt bei Digitalisierung und KI wirklich steht – und was passiert, wenn eine Landesverwaltung dabei den Weg vorausgeht.
Schleswig-Holstein hat einen ungewöhnlichen Schritt gewagt: raus aus Microsoft, rein in Open Source – für eine ganze Landesverwaltung. Das ist nicht nur eine Technologieentscheidung. Es ist eine Haltung. Und die Frage, die dieses Gespräch aufwirft, ist akuter denn je: Kämpfen Verwaltung und Mittelstand im Hansebelt eigentlich gegen dasselbe Problem?
Digitale Souveränität beginnt nicht mit einer Software-Entscheidung, sondern mit einer Haltungsfrage: Wer kontrolliert meine digitale Infrastruktur – und bin ich damit wirklich einverstanden? Beim Weg aus der Microsoft-Abhängigkeit hat Schleswig-Holstein etwas gelernt, das sich nicht kaufen lässt: Wie man Unsicherheit bei Mitarbeitenden ernst nimmt und trotzdem konsequent vorangeht. Verwaltung und Mittelstand haben dasselbe Problem – Abhängigkeit von wenigen großen Anbietern. Wenn sie es gemeinsam angehen, entsteht etwas, das die Region wirklich trägt.
Ressourcen & Links
KI.SH – Offenes Netzwerk für Künstliche Intelligenz in Schleswig-Holstein: https://kuenstliche-intelligenz.sh DiWiSH – Cluster Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein: https://www.diwish.de Podcast-Website: https://mack.partners/nordwaerts/
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Gast: Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei und Digitalisierungsminister des Landes Schleswig-Holstein, Kiel
Staffel: 2 – Digitalisierung & KI im Hansebelt
Dirk Schrödter ist Volkswirt, Chef der Staatskanzlei und Digitalisierungsminister von Schleswig-Holstein – und jemand, dem digitale Souveränität keine politische Phrase ist, sondern eine echte Überzeugung. In diesem Gespräch geht es darum, wo der Mittelstand im Hansebelt bei Digitalisierung und KI wirklich steht – und was passiert, wenn eine Landesverwaltung dabei den Weg vorausgeht.
Schleswig-Holstein hat einen ungewöhnlichen Schritt gewagt: raus aus Microsoft, rein in Open Source – für eine ganze Landesverwaltung. Das ist nicht nur eine Technologieentscheidung. Es ist eine Haltung. Und die Frage, die dieses Gespräch aufwirft, ist akuter denn je: Kämpfen Verwaltung und Mittelstand im Hansebelt eigentlich gegen dasselbe Problem?
Digitale Souveränität beginnt nicht mit einer Software-Entscheidung, sondern mit einer Haltungsfrage: Wer kontrolliert meine digitale Infrastruktur – und bin ich damit wirklich einverstanden? Beim Weg aus der Microsoft-Abhängigkeit hat Schleswig-Holstein etwas gelernt, das sich nicht kaufen lässt: Wie man Unsicherheit bei Mitarbeitenden ernst nimmt und trotzdem konsequent vorangeht. Verwaltung und Mittelstand haben dasselbe Problem – Abhängigkeit von wenigen großen Anbietern. Wenn sie es gemeinsam angehen, entsteht etwas, das die Region wirklich trägt.
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Über diesen Podcast
Nordwärts – Wirtschaft trifft Mensch gibt den Macher:innen,
Unternehmen und Ideen im Hansebelt eine Stimme. Mit Leidenschaft
für Land und Leute zeige ich, was diese Region wirtschaftlich und
kulturell so besonders macht. Im Mittelpunkt stehen die Vielfalt,
Stärke und Geschichten mittelständischer Unternehmen sowie der
Menschen, die sie prägen. Der Podcast lädt dazu ein, den Hansebelt
aus neuen Perspektiven zu entdecken – lebendig, authentisch und
voller Zukunft.
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