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Episoden
32 Minuten
Über ihre unbequem einfache Erfolgsformel, die größten Hindernisse und ihre besten Tipps für den neuen Gesundheitsminister reden Matthias Mohrmann und Marco Walker im neuen Brainsnack der RHÖN STIFTUNG.
31 Minuten
Was wäre, wenn Patienten gar nicht mehr ins Krankenhaus müssten, obwohl sie stationär behandelt werden? Genau das testet Asklepios mit der virtuellen Krankenhausstation („Virtual Ward“). In dem Innovationsfonds-Modellprojekt liegt der Fokus zunächst auf Bewohnern in Pflegeheimen. Nach Diagnostik und Therapiebeginn in der Klinikambulanz werden geeignete Patienten weiterhin eng überwacht. Aber nicht im Krankenhausbett, sondern dort, wo sie leben. Sie werden Abstimmung von Pflegekräften der Pflegeeinrichtung und der Klinik versorgt und bei Bedarf telemedizinisch ärztliche Expertise eingeholt. Zu Beginn des Projekts werden zum Beispiel vor allem krankenhauspflichtige Patienten mit Exsikkose oder Infektionen der Lunge und der Harnwege so behandelt. Denn sie brauchen nach der initialen Versorgung in der Klinik zwar Überwachung des Zustands, aber nicht zwingend einen kompletten Klinikaufenthalt. Erste Erfahrungen zeigen, dass diese Versorgung auf hohe Akzeptanz bei Pflegekräften und Patienten trifft. Technische Hürden lassen sich gut überwinden; aber die Prozesse sind komplex. Perspektivisch ist klar: Das Konzept lässt sich auch auf Menschen im eigenen Zuhause übertragen. Denn international ist das bereits Realität.
30 Minuten
PROMs (Patient Reported Outcome Measures) helfen, die Versorgung von Frauen mit Brustkrebs aus Patientinnensicht messbar zu verbessern. In dieser Folge spricht Sebastian Balzer mit der Gewinnerin des Eugen Münch-Preises, Professorin Maria Margarethe Karsten, darüber, wie PROMs im Alltag funktionieren, welche Effekte sie in der Behandlung sichtbar machen – und warum die größte Hürde oft nicht technisch, sondern kulturell ist. Wir klären: Was PROMs sind – und was sie in der Brustkrebsversorgung konkret bringen Welche Daten wirklich hilfreich sind (und welche nicht) Warum Überzeugungsarbeit im Team der entscheidende Faktor ist Was es braucht, damit PROMs nachhaltig etabliert werden
29 Minuten
Selbstdesinfizierene Katheter zur Prävention von Infektionen im Krankenhaus: für diese Erfindung wurden Martin Duffner und das Gründungsteam von Puray gerade mit dem Eugen Münch-Preis als bestes Start-up im Gesundheitswesen ausgezeichnet. Dabei wird Licht mit einer bestimmten Wellenlänge eingesetzt, um Erreger direkt abzutöten. Darüber, wie das funktioniert, wie die Idee entstand und vieles mehr sprachen Martin Duffner und Sebastian Balzter beim BrainSnack.
27 Minuten
Zwar hat die Zahl der Pflegekräfte in den Krankenhäusern in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Dennoch werden in Zukunft noch mehr benötigt – auch und besonders in der Langzeitpflege. Da die nachkommenden Jahrgänge nur schwach besetzt sind, ist unklar, woher das nötige Personal in naher Zukunft kommen soll. Auffällig ist, dass immer mehr Menschen in Teilzeit arbeiten, sowohl im Pflegedienst als auch im ärztlichen Dienst – aber auch in anderen Branchen und Berufsgruppen. Dabei sind in Teilzeit Tätige voll ausgebildet und könnten sofort in größerem Umfang eingesetzt werden und einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des absehbaren Fachkräftemangels beitragen. Boris Augurzky und Eugen Münch haben einen Ansatz entwickelt, bei dem mit Prämienmodellen ein Anreiz geschaffen wird, Mehrarbeit zu leisten, ohne dass die Arbeitszeit dauerhaft erhöht werden muss und das zusätzliche Einkommen der Steuer- und Abgabenlast zum Opfer fällt.
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Über diesen Podcast
BrainSnack – der Podcast der Rhön Stiftung für alle, die das
Gesundheitssystem besser verstehen wollen. In kurzen Wissens-Snacks
erklären Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen, digitale
Innovationen und politische Entscheidungen – klar und verständlich.
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