FemGeo: Ein Podcast über Feministische Geographien

FemGeo: Ein Podcast über Feministische Geographien

Episoden

Sonderfolge: im Gespräch mit dem AK FemGeo in Innsbruck
30.01.2026
54 Minuten
In dieser Folge spricht Elisabeth Militz mit Lene Jonsson, Malou Gorriz, Sarah Rasi, Sophia Gersmann und Lea Jaeger aus dem AK FemGeo in Innsbruck – dem studentischen Arbeitskreis für Feministische Geographien an der Uni Innsbruck. Die Mitglieder des AK FemGeo Innsbruck erzählen in der Folge warum und wie sie den studentischen Arbeitskreis gegründet haben, was sie während der vergangenen Semester bereits für Aktivitäten organisiert haben und welche Ideen und Ziele sie für den AK in der Zukunft haben. Es geht auch grundsätzlicher um die Organisation eines solchen studentischen Arbeitskreises, sowie auch um die (notwendige bzw. mehr oder weniger vorhandene) universitäre Unterstützung. Freut euch darauf im Gespräch zu erfahren, auf was Lene, Lea, Sarah, Malou und Sophia stolz sind bezogen auf den AK FemGeo und was sie sich für die Zukunft des AKs wünschen. Gegen Ende der Folge geben die Mitglieder des AK FemGeo in Innsbruck außerdem noch Tipps für andere Menschen an anderen Standorten, die auch einen studentischen Arbeitskreis gründen wollen.  Zitierte Literatur- und Quellenverweise Autor*innenkollektiv Geographie und Geschlechter (Hrsg.). (2021). Handbuch Feministische Geographien: Arbeitsweisen und Konzepte. Verlag Barbara Budrich, Opladen, Berlin, Toronto. Kern, L. (2019). Feminist City. Verso Verlag. ISBN 9781771134576.  Ein paar Events, die wir besucht haben: (für Vernetzung und Updates Insta vom AK FemGeo: akfemgeo_uibk) Vernetzungstreffen für Feministische Geographien: „Unerhört! Zwischen unerträglicher Stille und empörendem Lärm“, am 13.-15.06.2024, Bonn. Credits auch an AK FemGeo, Heidelberg! Demonstration: “Stoppt Feminizide” (mehrmals) organsiiert von “FAK – Feministsiches Aktionskollektiv”. Geodiskurse (Wintersemster 2024/25): Maria Anne Fitzgerald | Writing Feminist Geographies through Patchwork Ethnography (16.1.2025) Anke Strüver | Lebensmittel liefern lassen: Die Reorganisation häuslicher sozialer Reproduktion durch ortsbasierte Arbeitsplattformen (9.1.2025) Devran Koray Öcal | Revisiting State Violence through Perpetrators’ Lenses: A Feminist Embodied and Everyday Analysis (3.12.2024) Roberta Hawkins | Digital disruptions: Technologies, nature and care (12.11.2024) Lesung: Buch von Sibel Schick “Weißen Feminismus canceln – Warum unser Feminismus feministischer werden muss”, aep-Frauenbibliothek, 28.03.2025. Demonstration: “Mieten essen leben auf” am 17.10.2025. Demonstration (inkl. eigenen Redebeitrag): “16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2025”, am 29.11.2025, über die Rolle von Flinta* im Zuge der Klimakrise Ausstellung der Nachhaltigkeitswoche (inkl. eigener Beitrag), am 10.11.2025. Vortrag: “Femi(ni)zide patriarchale Gewalt bekämpfen: Politisierung von Gewalt im öffentlichen Raum in Wien” von Marcela Torres-Heredia, am 15.12.2025. Offenes „Stoppt Femi(ni)zide“ Treffen – Input und gemeinsames Planen organisiert von Frauenvernetzung Tirol, am 07.12.2025 & 12.01.2026. Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Andi Brigo für ihre technische Unterstützung und Klaus Förster für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)
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Feministische Geographien des Wohnens (mit Linda Pasch, M.A.)
15.12.2025
37 Minuten
In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Linda Pasch (wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in an der Universität in Bonn) über Feministische Geographien des Wohnens. Linda forscht in Wohngemeinschaften mit Menschen mit Demenz über das Zuhause-Machen, Pflege im Alter und Smart-Home Technologien (z.B. digitale Sprachassistenzsysteme oder Sturzerkennungssensoren). Im Zentrum von Lindas Forschung stehen Fragen nach Wohnen im Alter und dem Zusammenhang zwischen Altern, Technologien und Pflegearbeit. Wir bekommen einen Einblick in Lindas Forschung und erfahren, was Forschende beachten sollten, wenn sie mit Menschen mit Demenz forschen. Linda erzählt, wie hoffnungsvoll es sein kann bei der Forschung in Demenz-WGs emanzipatorische Praktiken des Sorgens kennenzulernen und wie es gleichzeitig oft auch sehr herausfordernd sein kann in Demenz-WGs zu forschen. Am Schluss reflektieren wir noch einmal die forschungsethischen Aspekte einer feministisch-geographischen Wohnforschung.     Zitierte Literatur- und Quellenverweise Dolores Hayden (1981): Wie könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen? Überlegungen zum Wohnen, zur städtischen Umwelt und zur menschlichen Arbeit, in: Sub\urban, Jg. 5 (2017) Nr: 3, 69-86. DOI: https://doi.org/10.25595/418. Lisa Jandi (2022): Agnes und Amir – WG mit einer 101-Jährigen. Reportage ZDF/Arte. (Link zum Film in voller Länge ist leider nicht mehr auf Arte verfügbar)   Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Felix Berkmann und Andreas Brigo für ihre technische Unterstützung und der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)
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Queere und Trans Geographien (mit Dr. habil. Jan Hutta)
02.12.2025
40 Minuten
In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Jan Hutta (ab Januar 2026 Professor für empirische Kulturwissenschaft an der Universität Hamburg) über Queere und Trans Geographien bzw. Geographien der Sexualitäten. Jan forscht über Gewaltverhältnisse bezogen auf Sexualitäten, transphobe Gewalt oder auch über gewaltsames Verschwindenlassen, vor allem im Kontext Brasilien. Es geht um Themen, Konzepte und Entstehungsgeschichten innerhalb von Queeren und Trans Geographien. Wir bekommen einen Einblick in Jans Forschung und erfahren, was ihm dabei Freunde bereitet, aber auch Herausforderungen mit sich bringt. Außerdem thematisiert Jan auch Gefühle und Affekte (wie z.B. Begehren oder Geborgenheit) als zentrale queer-feministische Perspektiven. Am Ende machen wir noch auf die Arbeit des Queering Feminist Geography Collective aufmerksam. ZitierteLiteratur- und Quellenverweise Bell, D., & Valentine, G. (1995). Mapping Desire: Geographies of Sexualities (1st ed.). Routledge. https:/doi.org/10.4324/9780203427897 Browne, K., Nash, C. & S. Hines (2010).Introduction: towards trans geographies. Gender, Place & Culture, 17(5), 573-577. https://doi.org/10.1080/0966369X.2010.503104 Hutta, J. & Schuster, N. (2022). Infrastrukturen städtischer Intimität. Einladung zu einem Gedankenspiel. sub\urban, 10 (2/3), 97-113. https://doi.org/10.36900/suburban.v10i2/3.819 Hutta, J. & Witzel, L. (2020): Einführungstext. In: Feministische Geo-Rundmail (2020): Nr. 82 Trans und queere Perspektiven. Kinkaid, E., Diamant, C., Koenig, N., Bandagi Kandlakunta, A., Rush-Morgan, R., … Smiles, N. D. (2025). Queeringfeminist geography III: calling all allies and accomplices. Gender, Place & Culture, 32(11), 1740–1748. https://doi.org/10.1080/0966369X.2025.2559901 Kinkaid, E., Koenig, N., Bandagi Kandlakunta, A., Sharp, W., Hicks, A. E., … Rush Morgan, R. (2025). Queering feminist geography IV: toward queer and trans-feminist coalition. Gender, Place & Culture, 1–12. https://doi.org/10.1080/0966369X.2025.2559903 Mader, J. (2020): Queering Spaces. Praktiken materieller Diskursproduktion. In: Feministische Geo-Rundmail (2020): Nr. 82 Trans und queere Perspektiven. Queering Feminist Geography Collective, Kinkaid, E., Sharp, W., Fogel, S., Bandagi Kandlakunta, A., Kirk, G., Naylor, L., L.T. E. Eaves, Koenig, N. Nelson, Ingrid, Deondre Smiles, N. & Emard, K. (2025). Queering feminist geography I: queer/trans inclusion, exclusion, and belonging. Gender, Place & Culture, 32(8), 1290–1301. https://doi.org/10.1080/0966369X.2025.2513079 Queering Feminist Geography Collective, Kinkaid, E., Sharp, W., Fogel, S., Bandagi Kandlakunta, A., Kirk, G., Naylor, L., L.T. E. Eaves, Koenig, N. Nelson, Ingrid, Deondre Smiles, N. & Emard, K. (2025). Queering feminist geography II: working through and working against trans-exclusionary feminisms. Gender, Place & Culture, 32(9), 1445–1455. https://doi.org/10.1080/0966369X.2025.2516848 Queering the Map. https://www.queeringthemap.com/   Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Felix Berkmann und Andreas Brigo für ihre technische Unterstützung und der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)
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Feministische Stadtgeographien (mit Dr. Inken Carstensen-Egwuom)
19.11.2025
32 Minuten
In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Inken Carstensen-Egwuom (wissenschaftliche Mitarbeitern an der Universität Flensburg) über Feministische Stadtgeographien. Inken forscht im Bereich der postkolonialen feministischen Stadtgeographien, vor allem in deutschen Küstenstädten wie z.B. Flensburg. In dieser Folge geht es unter anderem um den Unterschied zwischen klassischen und feministischen Zugängen zu stadtgeographischen und stadtplanerischen Fragen. Außerdem spricht Inken über den Zusammenhang zwischen (post-)kolonialen, rassistischen Ungleichheiten und Geschlechterverhältnissen am Beispiel des Christiansenpark, einem Park aus der Kolonialzeit, in Flensburg. Wir erfahren, was Inken bei ihrer Forschung Freude bereitet, aber auch wo die Herausforderungen liegen. Am Ende der Folge sprechen Malou und Elisabeth noch kurz über den Mehrwert feministischer (stadtgeographischer) Forschung auf Leerstellen in bestehenden Auseinandersetzungen oder Umfragen hinzuweisen. Zitierte Literatur- und Quellenverweise Bauriedl, S. (2013): AndrozentrischeLeerstellen der Stadtforschung. Geschlechtliche Arbeitsteilung, heteronormative Geschlechterkonstruktion und deren sozialräumliche Organisation. Kommentar zu Hartmut Häußermann & Walter Siebels „Thesen zur Soziologie der Stadt“. sub\urban 1(1): 119-123. Bauriedl, S., Wörner L., Carstensen-Egwuom I. & Schmalen N. (o.D.): Christiansenpark – Ein Garten der Kolonialzeit. Website: Flensburg postkolonial. Belina, B., Naumann, M. & Strüver, A. (Hrsg.) (2024): Handbuch Kritische Stadtgeographie. Westfälisches Dampfboot, Münster. Zeitschrift sub\urban. Open Acess Online-Zeitschrift. Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Felix Berkmann und Andi Brigo für ihre technische Unterstützung und der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)
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Feministische Politische Ökologie (mit Dr. Rosa Philipp)
03.11.2025
34 Minuten
In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Rosa Philipp (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Heidelberg) über Feministische Politische Ökologie und ihre Forschung auf diesem Gebiet. Rosa forscht über den Widerstand von vor allem indigenen Frauen am Istmo de Tehuantepec in Mexiko, Abya Yala/Lateinamerika, gegen infrastrukturelle Großprojekte. Wir lernen den Unterschied zwischen Politischer Ökologie und Feministischer Politischen Ökologie kennen und bekommen einen Einblickin Rosas Forschung. Ein zentrales Thema in dieser Folge im Podcast ist die Positionalität von Forschenden und die Notwendigkeit zur Reflexion der eigenen sozialen Position, die mit Forschungsvorhaben einhergeht. Rosa erzählt, wie sie in ihrem Forschungskontext mit ungleichen Machtverhältnissen, die ihre Forschung prägen, umgegangen ist. Zitierte Literatur- und Quellenverweise Astrid Ulloa (2020): Feminist Political Ecologies in Latin American Context. Wiley Online Libary. ISBN 978-111-93149-4-3. Lisa Neisa, Emmanuel Neisa, Diana Ospina, Liliana Bello, Katja Rodríguez, Catalina Buitrago, isabella Murillo, Silvia Juana, Fabiana Lucau & Pahola Ramos Barbour (2022): A Fight for life. Glyphosate and harm to productive health. Center for Reproductive Rights. Una Lucha por la vida. ISBN 978-628-95197-2-3. Kathrin Kühn (2023): Wissen, dass wir brauchen. Was ist Wissenschaft? Systemfragen, Deutschland Funk. Credits: Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Felix Berkmann und Andi Brigo für ihre technische Unterstützung und der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)
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Über diesen Podcast

FemGeo ist ein Podcast über Feministische Geographien. Im Podcast sprechen Malou Gorriz, Bachelorstudentin, und Elisabeth Militz, Assistenzprofessorin, beide vom Geographischen Institut der Universität Innsbruck, über Themen, Forschungsperspektiven und Konzepte Feministischer Geographien. Im Fokus stehen Interviews mit deutschsprachigen feministischen Geograph*innen über die Themen feministische Arbeitsgeographien, feministische Politische Ökologie, feministische Stadtgeographien, Queere und Trans Geographien und feministische Geographien des Wohnens.

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