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Episoden

48 Minuten
Wie schafft man es, mit Ende 50 noch so fit zu sein, dass man sich im Sport mit 20- und 30-Jährigen messen kann? Und was können Menschen, die keine Leistungssportler:innen sind, daraus für ihr eigenes Älterwerden mitnehmen?

In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Daniel Dobringer, den sie bereits aus dem gemeinsamen Sportstudium kennt. Wasserskispringen begleitet Daniel seit seiner Jugend. 2024 wurde er Seniorenweltmeister – und auch heute sucht er noch den sportlichen Vergleich mit deutlich jüngeren Athleten. Transkript Interview Daniel Dob…

Daniel erzählt, warum er heute wesentlich weniger, dafür gezielter trainiert, weshalb Muskelkraft für ihn ein wichtiger Teil der Verletzungsprävention ist und warum er gelernt hat, viel genauer auf seinen Körper zu hören.

Es geht aber auch um Motivation und die Erkenntnis, dass selbst ein Leistungssportler manchmal einfach keine Lust auf Training hat. Entscheidend ist nicht der einzelne ausgelassene Tag, sondern über viele Jahre in Bewegung zu bleiben.

Daniel spricht außerdem darüber, wie seine beiden Söhne mit Sport aufgewachsen sind, warum er sie nie zu Bewegung gezwungen hat und weshalb Spaß und Vorbildwirkung für ihn wichtiger sind als Druck. Und er verrät, was er mit 80 noch können möchte. Transkript Interview Daniel Dob…

Takeaways

Mit zunehmendem Alter kann weniger Training ausreichen, wenn es gezielt und effizient eingesetzt wird.

Muskelkraft und eine gute körperliche Vorbereitung sind für Daniel wichtige Bausteine der Verletzungsprävention.

Auch langfristig sportliche Menschen haben Tage ohne Motivation.

Wer nach längerer Pause wieder mit Bewegung beginnt, sollte langsam starten und nicht sofort vier- oder fünfmal pro Woche trainieren.

Eine Bewegungsform, die Spaß macht, erhöht die Chance, langfristig dranzubleiben.

Bewegung lässt sich in kleinen Portionen in den Alltag integrieren.

Kinder brauchen bewegte Vorbilder und Möglichkeiten zum Ausprobieren – aber keinen Zwang.

Persönliche Ziele können motivieren, auch ohne sich ständig mit anderen zu vergleichen.

Körperliche Fitness ist nur ein Teil des gesunden Älterwerdens. Daniel möchte auch geistig neugierig und aktiv bleiben. Transkript Interview Daniel Dob…

Soundbite

„Unbeweglichkeit ist Stillstand.“ – Daniel Dobringer Transkript Interview Daniel Dob…

Alternativ:

„Es muss Spaß machen.“ – Daniel Dobringer Transkript Interview Daniel Dob…

Bewegungstipps für den Alltag

1. Stiegen statt Lift oder Rolltreppe

Sophia versucht bewusst, Lift und Rolltreppe zu vermeiden und stattdessen Stiegen zu steigen. Gerade weil viele natürliche Bewegungsmöglichkeiten aus unserem Alltag verschwunden sind, können wir sie gezielt wieder einbauen.

2. Kniebeugen beim Kaffeekochen

Daniel nutzt Wartezeiten für Bewegung. Während der Kaffee durchläuft, macht er zum Beispiel zehn Kniebeugen. Kleine Bewegungseinheiten brauchen keine Sportkleidung und keinen eigenen Termin. Transkript Interview Daniel Dob…

3. Beim Aufstehen die eigene Kraft nutzen

Nicht immer mit den Armen vom Sessel abdrücken oder Schwung holen, sondern bewusst die Bein- und Rumpfmuskulatur einsetzen. So wird eine alltägliche Bewegung zur kleinen Kraftübung. 

Buchtipps

Peter Attia – „Outlive – Wie wir länger und besser leben können, als wir denken“

Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, was wir heute tun können, um möglichst lange gesund, beweglich und selbstständig zu bleiben. Besonders gut passt zur Folge der Gedanke: Was möchte ich mit 70, 80 oder 90 noch können – und was kann ich heute schon dafür tun? Transkript Interview Daniel Dob…

Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“

Warum Bewegung ein Schlüssel für die gesunde körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern ist – mit vielen praktischen Ideen für Familien und Pädagog:innen.

„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag

Chapters

00:00 Begrüßung und Vorstellung von Daniel Dobringer

01:38 Leistungssport damals und heute

03:01 Warum Daniel sich noch immer mit Jüngeren misst

04:55 Wie sich die Motivation verändert hat

07:05 Keine Lust aufs Training – auch das darf sein

08:34 Weniger, aber effizienter trainieren

09:38 Seniorenweltmeister – was bedeutet dieser Erfolg?

12:11 Prävention, Muskelkraft und Vorbereitung

14:23 Schlaf und Ernährung

16:13 Verletzungen und auf den Körper hören

18:19 Was Daniel heute bewusst für später trainiert

20:22 Drei Bewegungsformen, auf die er nicht verzichten möchte

21:40 Wie gelingt der Wiedereinstieg in Bewegung?

24:15 Typische Fehler nach längerer Sportpause

25:51 Daniel als Vater – Bewegung vorleben statt erzwingen

29:58 Wie Eltern Kinder für Bewegung begeistern können

32:11 Was Daniel mit 80 noch können möchte

34:23 Welche sportlichen Ziele noch vor ihm liegen

35:09 Bewegungsblitz

Websites & Social Media

Daniel Dobringer

Instagram: Daniel Dobringer

Facebook: Daniel Dobringer

Sophia Bolzano

Alle Kinder, fertig, los!

Mut tut gut

Zum Abschluss

Man muss kein:e Weltmeister:in sein, um auch im höheren Alter von Bewegung zu profitieren. Daniels Geschichte zeigt vor allem eines: Bewegung darf sich verändern. Entscheidend ist, dass sie nicht aus unserem Leben verschwindet.

Langsam anfangen, etwas finden, das Freude macht, den eigenen Körper ernst nehmen und immer wieder kleine Bewegungsmöglichkeiten in den Alltag holen.

Denn, wie Daniel es so treffend sagt:

„Unbeweglichkeit ist Stillstand.“
29 Minuten
Was tun wir, wenn unser Kind mit einem Problem nach Hause kommt? Trösten, erklären, einen Rat geben oder gleich eine Lösung anbieten?

Maria Neuberger-Schmidt ist zum zweiten Mal zu Gast bei „Alle Kinder, fertig, los!“. Diesmal sprechen wir über eine Fähigkeit, die einfach klingt und im Familienalltag gar nicht so leicht ist: wirklich zuhören.

Maria erklärt, warum gut gemeinte Ratschläge Kinder manchmal eher zumachen lassen und weshalb es ein Vertrauensbeweis ist, wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen. Im Mittelpunkt steht ihre Coaching-Formel „Verstehen – Klären – Lösen“: Erst soll sich das Kind verstanden fühlen. Dann helfen offene Fragen, das eigentliche Problem zu erkennen. Und erst danach geht es darum, eine Lösung zu finden – möglichst durch das Kind selbst. 

Wir sprechen aber auch darüber, wo die Führungsverantwortung der Eltern bleibt und wann Erwachsene eingreifen und unterstützen müssen.

Zum Abschluss schlagen wir den Bogen zum Schulstart: Was sollten Kinder möglichst selbst können? Und warum gehören Schuhe anziehen, Rucksack tragen, basteln, schneiden, klettern und Stiegen steigen genauso zur Vorbereitung auf die Schule wie Buchstaben und Zahlen?

Takeaways

Zuhören bedeutet nicht, sofort eine Antwort parat zu haben.

Ein Kind soll nicht nur verstanden werden – es soll sich verstanden fühlen.

Offene Fragen helfen Kindern, ihre Gedanken zu ordnen und Probleme selbst zu klären.

Wer sofort Ratschläge und Lösungen liefert, nimmt Kindern die Möglichkeit, eigene Kompetenz zu erleben.

Wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen, ist das ein Vertrauensbeweis.

Kinder brauchen die Möglichkeit, Dinge selbst zu tun – auch wenn es länger dauert.

Führungsverantwortung heißt auch, Kinder in ihre eigene Kompetenz zu begleiten.

Ist ein Problem für das Alter des Kindes zu groß, brauchen Kinder Erwachsene, die sie unterstützen und ihnen den Rücken stärken. 

Soundbite

„Eltern staunen, wie kompetent ihre Kinder sein können, wenn man sie lässt.“

– Maria Neuberger-Schmidt 

3 Tipps für einen selbstständigen Schulstart

1. Ich kann das selbst

Jacke anziehen, Reißverschluss schließen, Schuhe anziehen, den eigenen Rucksack tragen oder eine Schleife binden. Nicht sofort eingreifen. Lieber etwas mehr Zeit einplanen und das Kind ausprobieren lassen. Wenn etwas noch nicht gelingt, geduldig bleiben und Fortschritte sichtbar machen.

2. Hände benutzen

Malen, schneiden, kneten, auffädeln, bauen, basteln und kleine Dinge greifen. Solche alltäglichen Tätigkeiten fördern die Fingerfertigkeit, die Kinder später auch beim Schreiben und im Umgang mit Stift und Schere brauchen. 

3. Bewegung gehört in den Alltag

Stiegen steigen, zu Fuß gehen, balancieren, klettern und Dinge selbst tragen. Dafür braucht es kein eigenes Trainingsprogramm. Kinder können diese Fähigkeiten ganz selbstverständlich im Alltag erwerben. 

Buchtipps

Maria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“

Ein praxisnaher Begleiter für Eltern, die liebevoll führen, klare Grenzen setzen und Konflikte respektvoll lösen möchten.

Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“

Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen Anregungen für Familien und Pädagog:innen.

„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag

Websites

Maria Neuberger-Schmidt

https://mariaparenting.com

Verein Elternwerkstatt

https://elternwerkstatt.at

Maria Neuberger-Schmidt erzählt am Ende des Interviews, dass ihre Arbeit im Verein Elternwerkstatt weitergeführt wird und man sich dort weiterhin hinwenden kann. 

Elternwerkstatt

Alle Kinder, fertig, los!

https://allekinderfertiglos.at

Mut tut gut

Mut tut gut

Chapters

00:00 Willkommen – Maria Neuberger-Schmidt ist wieder zu Gast

01:08 Warum Zuhören so wichtig ist

01:50 Was Eltern in den ersten Minuten besser nicht tun

03:47 Wenn Kinder von eigenen Fehlern erzählen

05:54 Die Botschaft zwischen den Zeilen verstehen

07:09 „Du bist die blödeste Mama der Welt“ – was steckt dahinter?

08:42 Warum sofortiges Helfen problematisch sein kann

10:08 „Das kann ich nicht!“ – unterstützen, ohne abzunehmen

11:47 Die Coaching-Formel: Verstehen – Klären – Lösen

15:57 Wo bleibt die Führungsverantwortung der Eltern?

17:47 Wann Erwachsene eingreifen müssen

18:51 Selbstständigkeit zum Schulstart

20:56 Fingerfertigkeit, Spielen und Basteln

22:37 Drei Tipps für einen selbstständigen Schulstart

24:45 Was Eltern ab morgen anders machen können

25:43 Maria Neuberger-Schmidts Hinweis auf die Elternwerkstatt
1 Stunde 2 Minuten
Wie können Eltern liebevoll begleiten und trotzdem klare Grenzen setzen? Wie viel Mitsprache brauchen Kinder? Und wann müssen Erwachsene einfach die Führung übernehmen?

In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Maria Neuberger-Schmidt, Lebens- und Sozialberaterin, Kommunikationstrainerin, Autorin und Entwicklerin des ABC-Elternführerscheins.

Im Mittelpunkt stehen die drei „Körbe“ Freiheit, Mitsprache und Gehorsam. Maria Neuberger-Schmidt erklärt, warum Kinder Freiräume und eigene Entscheidungen brauchen – aber genauso Erwachsene, die Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und auch einmal bei einem klaren Nein bleiben.

Es geht um ganz konkrete Situationen aus dem Familienalltag: Bildschirmzeit, Aufräumen, Wutanfälle, endlose Verhandlungen und Konflikte mit Teenagern. Und darum, weshalb Eltern nicht perfekt sein müssen, Fehler zugeben dürfen und trotzdem Führung übernehmen können.

Auch Bewegung spielt eine Rolle: Kinder brauchen Räume, in denen sie ausprobieren, klettern, balancieren, sich schmutzig machen und eigene Grenzen erfahren dürfen. 

Takeaways

Liebevolle Erziehung und klare Grenzen sind kein Widerspruch.

Kinder brauchen Freiheit, Mitsprache und gleichzeitig einen verlässlichen Rahmen.

Nicht jede Entscheidung muss mit Kindern verhandelt werden.

Rituale und klare Abläufe geben Orientierung und reduzieren tägliche Diskussionen.

Kinder dürfen protestieren und wütend sein – Eltern dürfen trotzdem bei ihrem Nein bleiben.

Konflikte gehören zum Familienleben und können wichtige Lernprozesse ermöglichen.

Bewegung gibt Kindern die Möglichkeit, Selbstständigkeit, Mut und Körpergefühl zu entwickeln.

Eltern müssen nicht perfekt sein. Entscheidend ist, Fehler zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und in Beziehung zu bleiben. 

Soundbite

„Kinder machen Freude. Freut euch an euren Kindern. Die müssen nicht perfekt sein, Eltern müssen auch nicht perfekt sein.“ – Maria Neuberger-Schmidt

Chapters

00:00 Begrüßung und Vorstellung von Maria Neuberger-Schmidt

01:20 Wie Maria Neuberger-Schmidt zur Elternarbeit kam

04:00 Was Eltern heute besonders beschäftigt

05:30 Was sich in der Erziehung verändert hat

07:30 Bildschirmzeit und neue Medien

09:00 „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“ – was bedeutet das?

09:50 Warum Eltern Grenzen so schwerfallen

11:30 Was passiert, wenn Erwachsene keine Führung übernehmen?

14:50 Die drei Körbe: Freiheit, Mitsprache und Gehorsam

19:00 Respekt, Autorität und Verantwortung

21:15 Warum wir nicht alles mit Kindern verhandeln sollten

22:30 Warum Konflikte zur Entwicklung gehören

25:10 Streit und Konflikte mit Teenagern

27:40 Bewegung als Verbündete in der Erziehung

30:20 Bildschirm oder Bewegung?

32:00 Regeln und Rituale für Bildschirmzeit

33:45 Das leidige Thema Aufräumen

36:40 Was tun bei einem Wutanfall?

39:20 Eltern müssen nicht perfekt sein

43:00 Drei Wünsche für die nächste Generation

44:30 Was Maria Neuberger-Schmidt Eltern mitgeben möchte

Bewegungsblitz: Bewegung, Rituale, Niederlagen und persönliche Erfahrungen

Bewegungstipps für den Alltag

1. Familienparcours bauen

Aus Sesseln, Polstern und Decken gemeinsam einen kleinen Bewegungsparcours bauen. Die Kinder dürfen mitplanen, ausprobieren und neue Varianten erfinden.

2. Bewegung als Familienritual

Einmal pro Woche bewusst gemeinsame Bewegungszeit einplanen: Radfahren, spazieren gehen, Ball spielen, schwimmen, balancieren oder Himmel und Hölle. Wichtig ist weniger die Sportart als die gemeinsame Zeit.

3. Verantwortung in Bewegung

Kinder kleine Aufgaben übernehmen lassen: den eigenen Rucksack tragen, beim Spaziergang den Weg aussuchen oder mit Roller oder Fahrrad mitkommen. Bewegung und Selbstständigkeit lassen sich wunderbar miteinander verbinden. 

Buchtipps

Maria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“

Ein praxisnahes Buch über liebevolle Führung, klare Grenzen und einen respektvollen Umgang mit Konflikten im Familienalltag.

Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“

Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen praktischen Ideen für Familien und Pädagog:innen.

„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag

Homepages & weiterführende Links

Maria Neuberger-Schmidt

https://www.mariaparenting.com

Sophia Bolzano

Alle Kinder, fertig, los!

Mut tut gut
54 Minuten
Wie sieht eine Schule aus, in der Bewegung nicht nur in der Turnstunde stattfindet, sondern Teil des gesamten Schulalltags ist?

In dieser Folge spreche ich mit Jill Jasbar, Direktorin der Volksschule Erdberg in Wien. Jill und ich kennen uns seit vielen Jahren über das Projekt „Bewegtes Lernen“. Inzwischen durfte ich auch mit „Mut tut gut“ und „Raufen & Rangeln“  an ihrer Schule arbeiten.

Jill war früher Leistungssportlerin im Beachvolleyball. Vieles, was sie aus dieser Zeit mitgenommen hat – Durchhaltevermögen, Ausdauer und Teamgeist – begleitet sie heute in ihrer Arbeit als Schulleiterin. 

Wir sprechen darüber, warum Bewegung das Lernen unterstützt, weshalb Begabungsförderung für Jill bedeutet, die individuellen Stärken jedes Kindes zu entdecken, und warum soziale Kompetenzen, Respekt und Wertschätzung in der Schule einen hohen Stellenwert haben.

Außerdem geht es um körperliche Erfahrungen beim Raufen & Rangeln, um Grenzen, Freiräume, Handynutzung und die Frage, was Schule heute braucht, damit Kinder stark und selbstständig werden können. 

Takeaways

Bewegung gehört nicht nur in die Turnstunde, sondern in den gesamten Schulalltag.

Bewegtes Lernen kann Konzentration fördern und dabei helfen, Lerninhalte besser zu behalten.

Jedes Kind hat Begabungen – entscheidend ist, Räume zu schaffen, in denen diese sichtbar werden können.

Kinder brauchen vielfältige Angebote, aber auch freie Phasen zur eigenen Entfaltung.

Wertschätzung bedeutet nicht nur Freundlichkeit, sondern auch ehrliches und respektvolles Feedback.

Körperliche Erfahrungen helfen Kindern, sich selbst und andere wahrzunehmen und Grenzen zu respektieren.

Soziale Kompetenzen, Respekt, Freundlichkeit und Leistungsbereitschaft gehören für Jill genauso zu Schule wie Wissen.

Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen etwas zutrauen. 

Bewegungstipps für den Alltag

1. Schulweg als Bewegungszeit nutzen

Wenn es möglich ist, einen Teil oder den ganzen Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurücklegen. Das bringt Bewegung ganz selbstverständlich in den Alltag.

2. Lernen mit Bewegung verbinden

Einmaleins beim Hüpfen üben, neue Wörter beim Gehen wiederholen oder Gedichte mit passenden Bewegungen verbinden. Jill hat in ihren eigenen Klassen erlebt, dass Kinder sich dadurch besser fokussieren und Inhalte besser merken können. 

3. Gleichgewicht nebenbei trainieren

Beim Zähneputzen auf einem Bein stehen. Wird das zu einfach, kurz ein Auge schließen. Kleine Bewegungsimpulse brauchen keine zusätzliche Zeit.

Buchtipps & Bewegungsideen

Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“

Warum Bewegung für die körperliche, geistige, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen alltagstauglichen Ideen für Familien und Pädagog:innen.

„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag

Sophia Bolzano – „Mut tut gut – 99 Herausforderungen“

99 Bewegungsideen, die Kinder zum selbstständigen Ausprobieren, Entdecken und Bewältigen von Herausforderungen einladen.

Soundbite

„Ich glaube, dass jeder Mensch Begabungen hat. Es gilt, sie nur zu entdecken.“

– Jill Jasbar 

Chapters

00:00 Begrüßung und Vorstellung von Jill Jasbar

01:00 Vom Beachvolleyball ins Direktorinnenzimmer

04:00 Was Leistungssport für das Leben und die Schulleitung mitgibt

08:00 Bewegung als persönlicher Ausgleich

10:00 Bewegung als Teil der Schulkultur

15:00 Warum bewegtes Lernen funktioniert

16:00 Begabungsförderung – die Stärken jedes Kindes entdecken

19:00 Wissen, Kreativität und soziale Kompetenzen

21:00 Was Wertschätzung wirklich bedeutet

ca. 25:00 Der Blick auf das, was gelingt

28:00 Raufen & Rangeln – Körpergefühl, Grenzen und Respekt

ca. 32:00 Was Kinder heute brauchen

ca. 38:00 Schule und Elternhaus gemeinsam denken

ca. 42:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen

ca. 50:00 Bewegungstipps, Buchtipps und Zusammenfassung

Homepages & Links

Volksschule Erdberg

Volksschule Erdberg

Sophia Bolzano – Alle Kinder, fertig, los!

allekinderfertiglos.at

Mut tut gut

muttutgut.at

Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Denn Schule kann viel mehr sein als ein Ort, an dem Kinder Wissen erwerben: Sie kann ein Ort sein, an dem sie sich bewegen, ihre Stärken entdecken, Gemeinschaft erleben und Schritt für Schritt selbstständiger werden.
57 Minuten
Was haben Sport, Wissenschaft und Humor gemeinsam?

Mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.

In dieser Folge spreche ich mit Vince Ebert – Physiker, Wissenschaftskabarettist, Bestsellerautor und Keynote Speaker. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, was Bewegung über das Leben lehrt und warum Neugier, Disziplin und der Mut zu scheitern wichtige Voraussetzungen für persönliches Wachstum sind.

Wir sprechen über seine eigene Sportbiografie, über die Bedeutung von Rückschlägen, den Unterschied zwischen Talent und Disziplin und darüber, weshalb Kinder heute wieder mehr Herausforderungen brauchen.

Außerdem geht es darum, warum Bewegung nicht nur den Körper fit hält, sondern auch Konzentration, Kreativität und Problemlösefähigkeit fördert.

Eine inspirierende Folge für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kinder dabei begleiten möchten, neugierig, mutig und selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen.

Takeaways

Disziplin ist langfristig oft wichtiger als Talent.

Bewegung stärkt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist.

Rückschläge gehören zum Lernen dazu und fördern Resilienz.

Kinder brauchen Herausforderungen statt ständiger Absicherung.

Neugier ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für lebenslanges Lernen.

Erwachsene wirken vor allem durch ihr eigenes Vorbild.

Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen oder eine neue Sportart zu beginnen.

Bewegungstipps für den Alltag

1. Jeden Tag etwas Neues ausprobieren

Eine neue Bewegung, ein neuer Weg zur Arbeit oder eine ungewohnte Sportart – unser Gehirn liebt neue Herausforderungen.

2. Gleichgewicht trainieren

Beim Zähneputzen auf einem Bein stehen oder kleine Balanceübungen in den Alltag einbauen. Das verbessert Koordination und Körpergefühl.

3. Bewegung als Denkpause nutzen

Wenn der Kopf voll ist, hilft oft ein Spaziergang oder eine kurze Bewegungseinheit mehr als noch eine Stunde am Schreibtisch.

Buchtipps

Vince Ebert – „Denken lohnt sich“

Ein humorvolles Buch darüber, warum kritisches Denken und wissenschaftliche Neugier heute wichtiger denn je sind.

Vince Ebert – „Wot se fack, Deutschland?“

Mit Witz und klaren Gedanken wirft Vince Ebert einen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und lädt dazu ein, Dinge differenziert zu betrachten.

Daniel Kahneman – „Schnelles Denken, langsames Denken“

Ein moderner Klassiker, der erklärt, wie wir Entscheidungen treffen und warum unser Gehirn manchmal Abkürzungen nimmt.

Sophia Bolzano – „Alle Kinder, fertig, los!“

Warum Bewegung der Schlüssel für Lernen, Selbstvertrauen und gesunde Entwicklung ist – mit vielen alltagstauglichen Bewegungsideen für Familien und Pädagog:innen.

https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

Soundbite

„Disziplin schlägt Talent.“

Vince Ebert

Chapters

00:00 Begrüßung und Vorstellung von Vince Ebert

02:30 Kindheit, Sport und erste Bewegungserfahrungen

08:00 Volleyball, Skifahren und die Bedeutung von Training

14:00 Talent oder Disziplin – was zählt wirklich?

20:00 Warum Scheitern zum Lernen dazugehört

26:00 Wissenschaft, Humor und kritisches Denken

32:00 Bewegung als Motor für Konzentration und Kreativität

38:00 Was Kinder heute für eine gute Entwicklung brauchen

43:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen

50:00 Zusammenfassung, Bewegungstipps und Buchtipps

Homepages & Links

Vince Ebert

https://www.vince-ebert.de

Sophia Bolzano

https://allekinderfertiglos.at

https://muttutgut.at

Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Gemeinsam können wir Kinder darin bestärken, neugierig zu bleiben, Herausforderungen anzunehmen und mit Freude weiterzulernen.
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Über diesen Podcast

Hier geht es um Bewegung in der Kindheit – und darum, wie wir Kinder in ihrer körperlichen, sozialen und mentalen Entwicklung begleiten können. Mit Herz, Klarheit und vielen praktischen Ideen zeigt der Podcast Wege, Kinder stark fürs Leben zu machen. Denn wer sich bewegt, wächst gesund, lernt leichter und ist bestens gerüstet für die Zukunft.
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„Alle Kinder, fertig, los!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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