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SWISSVOX Hinter den Kulissen der Macht

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SWISSVOX 27 Episoden Neueste vor 2 Wochen

Analysen zur globalen Lage und für alle, die sich nicht mit Überschriften zufriedengeben Für Leser*innen aus der DACH-Region, die wissen wollen, wie globale Prozesse ihr Land betreffen Für Medienkritiker, Politikinteressierte und geopolitisch Denkend...

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Episoden

28 Minuten
Dieter aus Heidelberg – Hauszeremonie, Thailand und seine Sicht auf Deutschland

Heute zu Gast bei Dieter aus Heidelberg – bei einer besonderen Hauszeremonie und einem persönlichen Gespräch über sein Leben, seine Pläne und seinen Blick auf Deutschland.

Dieter steht vor einem neuen Kapitel: Thailand soll künftig seine neue Heimat werden. Zwischen der traditionellen Hauszeremonie, dem neuen Zuhause und den Plänen für die Zukunft erzählt er offen, warum er Deutschland zunehmend kritisch sieht und was ihn an einem Leben in Thailand reizt.

Dabei geht es nicht nur um Auswandern und ein neues Zuhause. Dieter spricht auch über seine persönlichen Erfahrungen, seine Meinung zur Entwicklung Deutschlands und darüber, was sich aus seiner Sicht in den vergangenen Jahren verändert hat.

Ein persönlicher Einblick in einen besonderen Tag – mit Dieter, seinem neuen Zuhause und seinen Gedanken über Deutschland und Thailand.

Was denkt ihr über Dieters Entscheidung? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

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42 Minuten
Die diesjährige 1. Augustfeier stand ganz im Zeichen der Wahrung der Schweizerischen Neutralität: “Kein Krieg - Ja zur Schweizerischen Neutralität!”

00:00 Festrede alt Bundesrat Christoph Blocher36:21 Fahnenschwinger & Alphornbläser39:40 Rede-Manuskript Festrede41:17 Rede-Manuskript Historische Rede von Bundesrat Giuseppe Motta 1938 in Genf42:05 FlyerOrt: Tellspiel-Areal in Matten b. InterlakenDatum: 31.07.2026Thema der Festrede: “Tell, Freiheit, Neutralität: Unser Weg seit 1291”Anzahl Besucher/innen: 1’500Organisation:

* Pro Schweiz |

https://proschweiz.ch

*

Moderation:

* Stephanie Gartenmann, Vorstandsmitglied Pro Schweiz, Grossrätin

Relevante Links:

* Rede-Mansukript Rede Christoph Blocher

https://www.blocher.ch/2026/07/31/tel...

* Rede-Manuskript Historischen Rede von Bundesrat Giuseppe Motta, gehalten am 11.5.19138 vor dem Rat des Völkerbundes in Genf, wo er erklärte, warum die Schweiz die eigene umfassende Neutralität unbedingt wahren müsse und daher an keinen Sanktionen jeglicher Art gegen paktbrüchige Nationen teilnehmen könne.

https://dodis.ch/54194

* Ja zur Schweizerischen Neutralität:

https://neutralitaet-ja.ch

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12 Minuten
Von Nico Stino

Warum glauben wir, was wir glauben?

Jeden Tag treffen wir Hunderte von Entscheidungen. Wir bilden Meinungen, wählen Politiker, teilen Nachrichten und glauben, frei zu urteilen. Doch was, wenn unsere Gedanken längst von Kräften beeinflusst werden, die wir weder sehen noch bemerken?

“Die unsichtbare Hand” nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch über 500 Jahre Geschichte – von Ulrich Zwingli und dem Buchdruck der Reformation über die geistige Landesverteidigung der Schweiz und Edward Bernays bis zu den Algorithmen von TikTok, YouTube und künstlicher Intelligenz.

Dieses Buch zeigt, wie Propaganda entstanden ist, warum sie funktioniert und weshalb sie heute mächtiger ist als jemals zuvor. Nicht als plumpe Manipulation autoritärer Regime, sondern als unsichtbares Netz aus Narrativen, Emotionen und digitalen Technologien, das unseren Blick auf die Welt prägt.

Mit journalistischer Präzision, historischen Hintergründen und einer packenden Erzählweise verbindet Nico Stino Vergangenheit und Gegenwart zu einem ebenso spannenden wie verstörenden Gesamtbild.

Sie erfahren unter anderem:

* Warum Propaganda nicht mit Goebbels begann.

* Weshalb die Schweiz ihre eigene Form der Propaganda entwickelte.

* Wie Geschichten ganze Nationen erschaffen.

* Warum soziale Medien keine neutralen Plattformen sind.

* Wie Algorithmen unsere Aufmerksamkeit steuern.

* Weshalb künstliche Intelligenz die mächtigste Propagandamaschine der Geschichte werden könnte.

“Die unsichtbare Hand” ist kein Buch über Verschwörungstheorien. Es ist ein Buch über Macht, Kommunikation und die Mechanismen, mit denen Wirklichkeit entsteht.

Wer dieses Buch gelesen hat, wird Nachrichten, Schlagzeilen und politische Debatten nie wieder auf dieselbe Weise betrachten.

Denn die wichtigste Frage unserer Zeit lautet nicht mehr:

Wer besitzt die Macht?

Sondern: Wer kontrolliert die Geschichte, die wir für wahr halten?

Die unsichtbare Hand ist Pflichtlektüre für alle, die verstehen wollen, wie Meinungen entstehen, Demokratien beeinflusst werden und warum der Kampf um Informationen zur entscheidenden Auseinandersetzung des 21. Jahrhunderts geworden ist.

Ein Geschenk für unsere Unterstützer

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27 Minuten
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32 Minuten
Nico Stino | Swissvox

SVP-Kantonsrat und Jurist Hermann Lei spricht im Interview über die gescheiterte Nachhaltigkeitsinitiative, die seiner Einschätzung nach konsequente Nichtumsetzung der Masseneinwanderungsinitiative und was er als schleichende Erosion des Vertrauens in den Schweizer Rechtsstaat betrachtet. Ein Gespräch, das wenig Raum für Diplomatie lässt.

Ein Mann der Kontinuität

Hermann Lei gehört zu jenen SVP-Politikern, die ihre politische Sozialisation offen benennen: aufgewachsen in einem bürgerlichen Haushalt, geprägt von einem Vater, der in der FDP Schul- und Gemeindeämter bekleidete, später Regierungsrat wurde. «Er und ich, wir haben ungefähr die gleiche Haltung», sagt Lei. Diese Haltung sei heute, nach dem Linksrutsch der FDP, ungefähr das, was man als SVP-Gedankengut bezeichne.

Lei sitzt seit Jahren im Kantonsrat, arbeitet als Jurist und ist nach eigener Aussage einer derjenigen, die früh vor den Folgen einer unkontrollierten Einwanderung gewarnt hätten – damals noch primär mit kulturellen Argumenten, heute zunehmend mit Verweis auf Raumplanung, Wohnkosten und Infrastruktur.

Die Nachhaltigkeitsinitiative: enttäuscht, aber nicht überrascht

Die Nachhaltigkeitsinitiative, über die die Schweiz zuletzt abgestimmt hat, ist für Lei gescheitert – trotz des richtigen Anliegens, wie er findet. In seinem Kanton habe die Initiative 55 Prozent Zustimmung erhalten, was ihn gefreut habe. Das gesamtschweizerische Ergebnis hingegen enttäusche ihn, auch wenn er sagt, er sei nicht überrascht.

Lei macht für das Nein mehrere Faktoren verantwortlich: gezielt eingesetztes Angstmarketing («die Alten werden nicht mehr gepflegt»), massive Finanzmittel der Gegnerschaft – Economiesuisse soll rund 5 Millionen Franken investiert haben – sowie, spekulativ, den Einsatz von Bots und Fake-Profilen in sozialen Netzwerken. «Das ist natürlich eine Verschwörungstheorie», räumt er selbst ein, «aber die waren bis jetzt immer recht.»

Besonders auffällig findet Lei das Abstimmungsverhalten städtischer Bevölkerungen, die seiner Einschätzung nach am stärksten unter den Wohnkosten leiden, dennoch aber mehrheitlich Nein gestimmt hätten. «Wie die Kartoffeln – die Augen gehen erst auf, wenn man voll im Dreck ist.»

Verfassungsbruch als politisches Dauerthema

Was Lei sichtlich mehr beschäftigt als die jüngste Abstimmungsniederlage, ist die Masseneinwanderungsinitiative von 2014. Diese sei «zu null Prozent» umgesetzt worden – ein Verfassungsbruch, «der seinesgleichen sucht». Die Ausführungsgesetzgebung habe lediglich einen weitgehend wirkungslosen Inländervorrang gebracht. Leis damalige Position: Weder Zustimmung noch Ablehnung, sondern Boykott – die Vorlage hätte man der Urne fernbleiben lassen sollen.

Ähnliches gelte für die Ausschaffungsinitiative, die durch Gerichtsentscheide konterkariert werde. Als eigentlichen Erfolg, der auch tatsächlich umgesetzt worden sei, nennt er einzig die Minarettinitiative. «Das ist der einzige Punkt, den wir gewonnen haben – und der auch so umgesetzt wurde.»

Die Frage, ob solche Entwicklungen das Vertrauen in die direkte Demokratie beschädigten, beantwortet Lei ohne Zögern: «Ja, eindeutig.» Wer den Institutionen nachhaltig schaden wolle, müsse genau so vorgehen: abstimmen lassen und das Ergebnis dann ignorieren.

Allein gegen alle – die Arithmetik der SVP

Mit rund 27 bis 30 Prozent Wähleranteil ist die SVP zwar seit über zwei Jahrzehnten die stärkste Partei der Schweiz. Politische Mehrheiten für ihre Kernanliegen – Begrenzung der Zuwanderung, Distanz zur EU, innere Sicherheit – habe sie trotzdem nie erreicht. Lei benennt die Koalition der Gegner: alle übrigen Parteien, Gewerkschaften, Verbände, staatlich finanzierte NGOs und ein Bundesrat, der seiner Einschätzung nach «jegliche Hemmungen verloren hat» und aktiv in die Meinungsbildung eingreife.

«Es müsste 50 Prozent sein, wenn alle anderen dagegen sind» – das sei die schlichte Realität des Mehrheitsprinzips.

Lei rechnet dennoch mit einem Stimmenzuwachs nach der jüngsten Niederlage. Viele Wählerinnen und Wähler, die mit Ja gestimmt hätten und nun enttäuscht seien, würden erkennen, dass nur die SVP ihr Anliegen ernstnehme. Er plädiere dafür, rasch mit einer neuen Volksinitiative zu beginnen – «in fünf Jahren spätestens muss die da sein».

Sozialpolitik, Armeeausgaben und das Prinzip der Staatsabhängigkeit

Auf die Frage, warum der Ukraine in kurzer Zeit Milliardenhilfe bereitgestellt werde, während die Finanzierung der 13. AHV-Rente jahrelang diskutiert worden sei, reagiert Lei mit Unverständnis. Er habe die 13. AHV abgelehnt, aus grundsätzlicher Skepsis gegenüber einem weiteren Ausbau des Sozialstaats: «Jeder, der vom Staat abhängig ist, wird so einer.» Dass die Bevölkerung dennoch Ja gestimmt habe, sei aber nachvollziehbar – ein Protest gegen eine als ungerecht empfundene Mittelvergabe.

Zur Frage der Landesverteidigung hält Lei fest, dass hybride Kriegsführung mit Zöllen, Cyberangriffen und Propaganda zwar Realität sei – «das war aber immer schon so». Am Ende aber müssten Leute dastehen, «die mit einem Gewehr in der Hand sagen: bis hierhin und nicht weiter».

Schweizer Unabhängigkeit: eine Frage des Willens

Die Schweiz sei heute von der EU umgeben «wie im Zweiten Weltkrieg von den nationalsozialistischen Staaten» – ein Vergleich, der zeigt, mit welcher Schärfe Lei die Brüsseler Integrationspolitik wahrnimmt. Er ist überzeugt, dass die Schweiz ihre Unabhängigkeit vollständig bewahren könnte, wenn der politische Wille vorhanden wäre.

Die Bilateralen III, die er als «Unterwerfungsverträge» bezeichnet, seien das Gegenteil davon. «Staatssäulen der Schweiz stehen zur Disposition.» Kompromisse in diesen Kernfragen lehnt er kategorisch ab.

Einordnung

Das Gespräch mit Hermann Lei illustriert eine politische Diagnose, die innerhalb der SVP weit verbreitet ist: Die direkte Demokratie funktioniert zwar formal, wird aber durch unvollständige Umsetzungen, institutionelle Gegenmacht und gezielte Desinformation in ihrer Wirkung ausgehöhlt. Diese Wahrnehmung ist nicht ohne Grundlage – die Masseneinwanderungsinitiative ist ein dokumentierter Fall von verfassungsrechtlicher Spannung zwischen Volksauftrag und parlamentarischer Umsetzung.

Ob Leis düstere Prognosen eintreffen – mehr Kriminalität, mehr Beton, mehr soziale Verdrängung –, wird sich zeigen. Was er mit einiger Wahrscheinlichkeit richtig einschätzt: Das Thema Zuwanderung und Kapazitätsgrenzen ist mit diesem Abstimmungsresultat nicht vom Tisch. Es kehrt wieder.

Nico Stino ist Journalist und Gründer von Swissvox, dem unabhängigen Schweizer Medienportal auf Substack.

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Über diesen Podcast

Stimmen der Politik – Reden, die etwas bewegen Hier sprechen die Akteure selbst: Wir dokumentieren politische Vorträge, öffentliche Reden und analytische Beiträge von relevanten Persönlichkeiten. Ein Podcast für alle, die tiefer hören wollen als nur bis zur Schlagzeile. swissvox.substack.com
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