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Episoden
29.05.2026
1 Stunde 3 Minuten
In dieser Folge übernimmt Lea ein Thema, das im Handwerk täglich da ist, aber selten bewusst benannt wird: Bauchgefühl und Intuition. Dieses „Da stimmt was noch nicht“, obwohl Rezept, Zeit und Temperatur eigentlich passen müssten. Wir sprechen darüber, woher dieses Gefühl kommt, wann es zuverlässig ist, wann es dich auch mal täuschen kann – und warum Kopf und Bauch am Ende ein Team sein sollten.
Wir sprechen unter anderem darüber:– Warum Intuition im Handwerk keine Magie ist, sondern gespeicherte Erfahrung – Typische Backstuben-Momente, in denen das Gefühl oft schneller ist als der Kopf – Wann Bauchgefühl wirklich verlässlich wird (und warum Übung, Wiederholung und Mustererkennung dabei so entscheidend sind) – Wann Intuition trügen kann: neue Bedingungen, Zeitdruck, Erwartungen und Gewohnheiten – Wie man Kopf und Bauch zusammenbringt, statt sie gegeneinander auszuspielen
Macher-MomentWenn du bei einer Entscheidung festhängst, probier den Münz-Trick: Leg fest, Kopf ist Option A, Zahl ist Option B – und wirf die Münze. Nicht, weil die Münze entscheidet, sondern weil du im Moment des Ergebnisses spürst, was du eigentlich wirklich willst. Genau da wird Intuition hörbar.
Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eigene Situationen kennt, in denen euer Bauchgefühl euch schon mal den Tag gerettet hat – schreibt uns gern!
Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast
Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste (von Ronny) – Brot mit Stempel: Marketing à la Antike Schon vor Tausenden Jahren wurde Brot gebrandet: Im alten Rom sind gestempelte Laibe nachweisbar, unter anderem aus Pompeji (79 n. Chr.), bei denen der Name des Bäckers in die Kruste eingebrannt war. Der Stempel war nicht nur „Marketing“, sondern auch Rückverfolgbarkeit und Qualitätskontrolle. Und spannend ist auch der Blick in die Religion: Brotstempel gibt es seit Jahrhunderten, etwa bei Prosphora in der orthodoxen Kirche oder bei Hostien. Manche Stempel aus dem 5.–8. Jahrhundert wirken heute noch wie modernes Design – und einige wurden sogar gereinigt und wieder genutzt.
Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eure Bewertung, euer Abo oder das Teilen mit Menschen, denen diese Gedanken gerade guttun könnten.
Wir sprechen unter anderem darüber:– Warum Intuition im Handwerk keine Magie ist, sondern gespeicherte Erfahrung – Typische Backstuben-Momente, in denen das Gefühl oft schneller ist als der Kopf – Wann Bauchgefühl wirklich verlässlich wird (und warum Übung, Wiederholung und Mustererkennung dabei so entscheidend sind) – Wann Intuition trügen kann: neue Bedingungen, Zeitdruck, Erwartungen und Gewohnheiten – Wie man Kopf und Bauch zusammenbringt, statt sie gegeneinander auszuspielen
Macher-MomentWenn du bei einer Entscheidung festhängst, probier den Münz-Trick: Leg fest, Kopf ist Option A, Zahl ist Option B – und wirf die Münze. Nicht, weil die Münze entscheidet, sondern weil du im Moment des Ergebnisses spürst, was du eigentlich wirklich willst. Genau da wird Intuition hörbar.
Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eigene Situationen kennt, in denen euer Bauchgefühl euch schon mal den Tag gerettet hat – schreibt uns gern!
Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast
Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste (von Ronny) – Brot mit Stempel: Marketing à la Antike Schon vor Tausenden Jahren wurde Brot gebrandet: Im alten Rom sind gestempelte Laibe nachweisbar, unter anderem aus Pompeji (79 n. Chr.), bei denen der Name des Bäckers in die Kruste eingebrannt war. Der Stempel war nicht nur „Marketing“, sondern auch Rückverfolgbarkeit und Qualitätskontrolle. Und spannend ist auch der Blick in die Religion: Brotstempel gibt es seit Jahrhunderten, etwa bei Prosphora in der orthodoxen Kirche oder bei Hostien. Manche Stempel aus dem 5.–8. Jahrhundert wirken heute noch wie modernes Design – und einige wurden sogar gereinigt und wieder genutzt.
Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eure Bewertung, euer Abo oder das Teilen mit Menschen, denen diese Gedanken gerade guttun könnten.
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15.05.2026
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge geht’s um den Moment, in dem sich zeigt, was vorher wirklich gewachsen ist. Ronny nimmt euch mit in Situationen aus dem Arbeitsalltag, in denen Nähe und gute Stimmung manchmal eher als Risiko gesehen werden – und warum genau das langfristig Teams schwächt. Denn echte Teams entstehen nicht erst in der Krise. In Krisen wird nur sichtbar, ob vorher Vertrauen, Klarheit und Verbindlichkeit da waren.
Wir sprechen unter anderem darüber:– Warum Krisen Teams nicht immer zerstören, sondern oft nur sichtbar machen, dass vorher nie wirklich eins da war – Vertrauen vs. „gespielte Harmonie“: Woran man merkt, ob Konflikte ausgetragen oder nur totgeschwiegen werden – Rollen, Verantwortung und Klarheit: Warum starke Teams nicht aus „guten Leuten“, sondern aus gutem Zusammenspiel entstehen – Führung wie ein Trainer: Überblick behalten, Menschen passend einsetzen und Belastung steuern, bevor jemand ausfällt – Eine Geschichte aus dem Corona-Lockdown, die zeigt, was echte Loyalität im Team bedeutet – und warum man sie nicht befehlen kann
Macher-Moment Geh in Vorleistung: Hör zu, erkläre Entscheidungen und bleib fair – auch wenn’s unangenehm wird. Schaffe Klarheit statt Kontrolle: Rollen, Erwartungen und Verantwortung sauber benennen. Zeig im Alltag, wie ernst es dir ist: Umgang mit Fehlern, Ideen und Druckmomenten entscheidet, ob Vertrauen wächst.
Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eigene Erfahrungen aus Teams und Krisen teilen wollt – schreibt uns gern! Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast
Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste (von Lea) – Bauchgefühl, Duft und Kaufentscheidungen Lea erzählt, warum der Duft von frischem Brot so stark wirkt – und wie Supermärkte Duftmarketing gezielt einsetzen. Der Geruch landet direkt im limbischen System und triggert Erinnerungen wie Wärme, Geborgenheit und Kindheit. Genau deshalb stehen Backstationen oft im Eingangsbereich: Wir werden langsamer, nehmen mehr wahr und kaufen spontaner. Ein spannender Blick darauf, wie sehr unser Handwerk nicht nur satt macht, sondern auch Entscheidungen beeinflusst.
Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge berührt hat, teilt sie gern mit Menschen, die gerade ein Team durch eine schwere Phase tragen müssen.
Wir sprechen unter anderem darüber:– Warum Krisen Teams nicht immer zerstören, sondern oft nur sichtbar machen, dass vorher nie wirklich eins da war – Vertrauen vs. „gespielte Harmonie“: Woran man merkt, ob Konflikte ausgetragen oder nur totgeschwiegen werden – Rollen, Verantwortung und Klarheit: Warum starke Teams nicht aus „guten Leuten“, sondern aus gutem Zusammenspiel entstehen – Führung wie ein Trainer: Überblick behalten, Menschen passend einsetzen und Belastung steuern, bevor jemand ausfällt – Eine Geschichte aus dem Corona-Lockdown, die zeigt, was echte Loyalität im Team bedeutet – und warum man sie nicht befehlen kann
Macher-Moment Geh in Vorleistung: Hör zu, erkläre Entscheidungen und bleib fair – auch wenn’s unangenehm wird. Schaffe Klarheit statt Kontrolle: Rollen, Erwartungen und Verantwortung sauber benennen. Zeig im Alltag, wie ernst es dir ist: Umgang mit Fehlern, Ideen und Druckmomenten entscheidet, ob Vertrauen wächst.
Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eigene Erfahrungen aus Teams und Krisen teilen wollt – schreibt uns gern! Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast
Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste (von Lea) – Bauchgefühl, Duft und Kaufentscheidungen Lea erzählt, warum der Duft von frischem Brot so stark wirkt – und wie Supermärkte Duftmarketing gezielt einsetzen. Der Geruch landet direkt im limbischen System und triggert Erinnerungen wie Wärme, Geborgenheit und Kindheit. Genau deshalb stehen Backstationen oft im Eingangsbereich: Wir werden langsamer, nehmen mehr wahr und kaufen spontaner. Ein spannender Blick darauf, wie sehr unser Handwerk nicht nur satt macht, sondern auch Entscheidungen beeinflusst.
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01.05.2026
50 Minuten
In dieser Folge übernimmt Lea ein Thema, das oft wie ein Siegel klingt – aber eigentlich eine Haltung ist: Nachhaltigkeit. Wir sprechen darüber, warum Handwerk nach außen oft als „regional, ehrlich, nachhaltig“ wahrgenommen wird – und warum das allein noch kein Selbstläufer ist. Es geht um ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit, um Kaufentscheidungen zwischen Anspruch und Alltag – und um ganz konkrete Dinge, die ihr zuhause direkt umsetzen könnt.
Wir sprechen unter anderem darüber:– Was Nachhaltigkeit wirklich bedeutet: ökologisch, ökonomisch und sozial – nicht nur „Bio“ – Warum Handwerk häufig nachhaltiger wirken kann (Transparenz, Nähe, Lieferketten) – aber nicht automatisch ist – Warum wir trotz guter Absichten oft nach Preis, Bequemlichkeit und Verfügbarkeit entscheiden – Wo Handwerk echte Chancen hat, sich abzuheben: Rohstoffe, Prozesse, Arbeitsklima, Wertschätzung – Was du zuhause verändern kannst, damit Nachhaltigkeit nicht beim Einkauf endet
Macher-Moment– Brot richtig lagern: Römertopf, Leinenbeutel oder auf der Kante – aber nicht im Kühlschrank – Aus alt wird genial: Croûtons, Brotchips und mehr – einfach, lecker, null Verschwendung – Bewusst statt perfekt: kleine Entscheidungen im Alltag machen den Unterschied
Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eure Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit teilen wollt – schreibt uns gern!
Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast
Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Brezel 2.0Ronny löst eine zweite Brezel-Sage auf: Die Form könnte aus dem klösterlichen Bereich stammen – als Fastengebäck – und an verschränkte Arme beim Gebet erinnern. Dazu passt sogar eine sprachliche Deutung rund um das Lateinische „brachium“ (Arm). Historisch ist die Brezel auf jeden Fall sehr alt (bildlich mindestens seit dem 11. Jahrhundert belegt), auch wenn die genaue Entstehung im Nebel bleibt. Und dann wird’s richtig spannend: Was, wenn beide bekannten Brezel-Sagen am Ende gar keine Gegensätze sind – sondern zwei Teile derselben Geschichte?
Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eure Bewertung, euer Abo oder das Teilen mit Menschen, denen diese Gedanken gerade guttun könnten.
Wir sprechen unter anderem darüber:– Was Nachhaltigkeit wirklich bedeutet: ökologisch, ökonomisch und sozial – nicht nur „Bio“ – Warum Handwerk häufig nachhaltiger wirken kann (Transparenz, Nähe, Lieferketten) – aber nicht automatisch ist – Warum wir trotz guter Absichten oft nach Preis, Bequemlichkeit und Verfügbarkeit entscheiden – Wo Handwerk echte Chancen hat, sich abzuheben: Rohstoffe, Prozesse, Arbeitsklima, Wertschätzung – Was du zuhause verändern kannst, damit Nachhaltigkeit nicht beim Einkauf endet
Macher-Moment– Brot richtig lagern: Römertopf, Leinenbeutel oder auf der Kante – aber nicht im Kühlschrank – Aus alt wird genial: Croûtons, Brotchips und mehr – einfach, lecker, null Verschwendung – Bewusst statt perfekt: kleine Entscheidungen im Alltag machen den Unterschied
Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eure Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit teilen wollt – schreibt uns gern!
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Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Brezel 2.0Ronny löst eine zweite Brezel-Sage auf: Die Form könnte aus dem klösterlichen Bereich stammen – als Fastengebäck – und an verschränkte Arme beim Gebet erinnern. Dazu passt sogar eine sprachliche Deutung rund um das Lateinische „brachium“ (Arm). Historisch ist die Brezel auf jeden Fall sehr alt (bildlich mindestens seit dem 11. Jahrhundert belegt), auch wenn die genaue Entstehung im Nebel bleibt. Und dann wird’s richtig spannend: Was, wenn beide bekannten Brezel-Sagen am Ende gar keine Gegensätze sind – sondern zwei Teile derselben Geschichte?
Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eure Bewertung, euer Abo oder das Teilen mit Menschen, denen diese Gedanken gerade guttun könnten.
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17.04.2026
55 Minuten
In dieser Folge nimmt Ronny euch mit in genau diese Augenblicke, die von außen unscheinbar wirken – aber innen alles verschieben. Dieser Moment, in dem du zum ersten Mal merkst: Ich kann das. Ich kann etwas schaffen. Ich kann etwas bewirken. Und genau darum geht’s heute: Selbstwirksamkeit – warum sie so entscheidend ist für Mut, Verantwortung und den Wunsch, Dinge wirklich zu gestalten.
Wir sprechen unter anderem darüber:– Was Selbstwirksamkeit eigentlich bedeutet – und warum sie nichts mit „immer erfolgreich sein“ zu tun hat– Die ersten echten Erfolgserlebnisse: wenn man merkt, dass man Teil eines Systems ist und es plötzlich funktioniert– Warum Selbstwirksamkeit vor allem durch Herausforderungen entsteht – nicht durch Theorie– Warum neue Rollen am Anfang oft Unsicherheit auslösen („bloß nicht auffallen“) – und warum das normal ist– Was das mit Führung zu tun hat: Wie wir Rahmen schaffen, in denen Menschen erleben können „Ich kann hier wirklich etwas bewegen“
Macher-Moment Schau heute bewusst zurück und schreib dir drei Dinge auf, die du in letzter Zeit geschafft hast – auch kleine.Ermögliche jemand anderem einen Moment von Selbstwirksamkeit: Gib eine Aufgabe ab, bei der die Person am Ende sagen kann „Das hab ich selbst geschafft.“Gestalte statt nur zu reagieren: Drück einmal die Stopptaste und frag dich, was du jetzt aktiv beeinflussen kannst.
Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eigene Gedanken dazu habt – schreibt uns gern! Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast
Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Brot ohne Hefe, ohne Hände, ohne Geduld Lea nimmt uns mit nach London ins Jahr 1860: In der Industriestadt wurde Brot teils nicht mit Maschinen oder Händen geknetet, sondern mit den Füßen – schnell, aber hygienisch fragwürdig. Ein Arzt namens John Dauglish wollte das ändern und dachte radikal: Was wäre, wenn Brot gar nicht gären muss? Seine Lösung war „aerated bread“: Teig wurde unter Druck mit gelöstem CO₂ gelockert – in Minuten, ohne Gärzeit. 1862 gründete er die Aerated Bread Company, wurde belächelt – und traf dann einen Nerv: schneller, günstiger, effizienter. Später eröffnete die Firma Tea Rooms, die als erste Orte galten, an denen Frauen allein essen konnten – und wurde zu einer frühen Filialkette, bevor sie 1955 wieder verschwand. Eine Krümelkiste darüber, wie Technik, Zeitgeist und Brot plötzlich ganze Gesellschaften mitprägen.
Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge geholfen hat, teilt sie gern mit jemandem, der gerade wieder ein kleines „Ich kann das“ gebrauchen kann.
Wir sprechen unter anderem darüber:– Was Selbstwirksamkeit eigentlich bedeutet – und warum sie nichts mit „immer erfolgreich sein“ zu tun hat– Die ersten echten Erfolgserlebnisse: wenn man merkt, dass man Teil eines Systems ist und es plötzlich funktioniert– Warum Selbstwirksamkeit vor allem durch Herausforderungen entsteht – nicht durch Theorie– Warum neue Rollen am Anfang oft Unsicherheit auslösen („bloß nicht auffallen“) – und warum das normal ist– Was das mit Führung zu tun hat: Wie wir Rahmen schaffen, in denen Menschen erleben können „Ich kann hier wirklich etwas bewegen“
Macher-Moment Schau heute bewusst zurück und schreib dir drei Dinge auf, die du in letzter Zeit geschafft hast – auch kleine.Ermögliche jemand anderem einen Moment von Selbstwirksamkeit: Gib eine Aufgabe ab, bei der die Person am Ende sagen kann „Das hab ich selbst geschafft.“Gestalte statt nur zu reagieren: Drück einmal die Stopptaste und frag dich, was du jetzt aktiv beeinflussen kannst.
Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eigene Gedanken dazu habt – schreibt uns gern! Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast
Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Brot ohne Hefe, ohne Hände, ohne Geduld Lea nimmt uns mit nach London ins Jahr 1860: In der Industriestadt wurde Brot teils nicht mit Maschinen oder Händen geknetet, sondern mit den Füßen – schnell, aber hygienisch fragwürdig. Ein Arzt namens John Dauglish wollte das ändern und dachte radikal: Was wäre, wenn Brot gar nicht gären muss? Seine Lösung war „aerated bread“: Teig wurde unter Druck mit gelöstem CO₂ gelockert – in Minuten, ohne Gärzeit. 1862 gründete er die Aerated Bread Company, wurde belächelt – und traf dann einen Nerv: schneller, günstiger, effizienter. Später eröffnete die Firma Tea Rooms, die als erste Orte galten, an denen Frauen allein essen konnten – und wurde zu einer frühen Filialkette, bevor sie 1955 wieder verschwand. Eine Krümelkiste darüber, wie Technik, Zeitgeist und Brot plötzlich ganze Gesellschaften mitprägen.
Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge geholfen hat, teilt sie gern mit jemandem, der gerade wieder ein kleines „Ich kann das“ gebrauchen kann.
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03.04.2026
42 Minuten
Folge: Sprichworte und Redewendungen aus dem Backhandwerk – wie Brot unsere Sprache prägt
In dieser Folge wird’s sprachlich – und ein bisschen historisch. Lea nimmt euch mit in eine Welt, die wir alle täglich benutzen, ohne groß darüber nachzudenken: Redewendungen rund ums Brot, Brötchen, Kekse und Co. Woher kommen diese Sprichworte eigentlich, was bedeuten sie wirklich – und warum steckt darin oft mehr Handwerk, Geschichte und Kultur, als man auf den ersten Blick denkt?
Macher-MomentAchtet diese Woche mal bewusst darauf, welche Sprichworte ihr im Alltag so raushaut – im Betrieb, im Kurs, im Freundeskreis. Und wenn euch eins besonders hängen bleibt: googelt kurz den Ursprung. Viele dieser Sätze sind erstaunlich alt, teilweise seit Jahrhunderten aktuell – und plötzlich schaut man ganz anders auf das, was man da eigentlich gerade sagt.
Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr noch mehr Sprichworte aus eurem Handwerks-Alltag habt – schreibt uns gern!
Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast
Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Warum haben Menschen überhaupt Getreide angebaut? Ronny wirft mit Lea einen kurzen Blick in eine richtig spannende Frage: Was war der Auslöser für Getreideanbau und Sesshaftigkeit? Es gibt dazu verschiedene Thesen – Brot, Bier oder sogar geröstete Körner („Popcorn“) als Motor. Und das Spannende: Wahrscheinlich war’s nicht entweder/oder, sondern ein Mix aus Bedarf, Klima, Ritualen, Gemeinschaft und ganz praktischer Ernährungssicherung.
Danke fürs Zuhören – und bis dahin gilt: Lasst euch nicht die Butter vom Brot nehmen.
In dieser Folge wird’s sprachlich – und ein bisschen historisch. Lea nimmt euch mit in eine Welt, die wir alle täglich benutzen, ohne groß darüber nachzudenken: Redewendungen rund ums Brot, Brötchen, Kekse und Co. Woher kommen diese Sprichworte eigentlich, was bedeuten sie wirklich – und warum steckt darin oft mehr Handwerk, Geschichte und Kultur, als man auf den ersten Blick denkt?
Macher-MomentAchtet diese Woche mal bewusst darauf, welche Sprichworte ihr im Alltag so raushaut – im Betrieb, im Kurs, im Freundeskreis. Und wenn euch eins besonders hängen bleibt: googelt kurz den Ursprung. Viele dieser Sätze sind erstaunlich alt, teilweise seit Jahrhunderten aktuell – und plötzlich schaut man ganz anders auf das, was man da eigentlich gerade sagt.
Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr noch mehr Sprichworte aus eurem Handwerks-Alltag habt – schreibt uns gern!
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Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Warum haben Menschen überhaupt Getreide angebaut? Ronny wirft mit Lea einen kurzen Blick in eine richtig spannende Frage: Was war der Auslöser für Getreideanbau und Sesshaftigkeit? Es gibt dazu verschiedene Thesen – Brot, Bier oder sogar geröstete Körner („Popcorn“) als Motor. Und das Spannende: Wahrscheinlich war’s nicht entweder/oder, sondern ein Mix aus Bedarf, Klima, Ritualen, Gemeinschaft und ganz praktischer Ernährungssicherung.
Danke fürs Zuhören – und bis dahin gilt: Lasst euch nicht die Butter vom Brot nehmen.
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Über diesen Podcast
Kreativ, inspirierend und motivierend – das Handwerk. In unserem
Podcast von Lea Wagner und Ronny Vogel verbinden wir die Werte des
Bäckerhandwerks mit der Entwicklung von Persönlichkeit,
Nachhaltigkeit und den Herausforderungen unserer Zeit. Du bekommst
spannende Geschichten, überraschende Einblicke und erhältst
praktische Tipps für deinen Alltag. Lass dich inspirieren und
entdecke die vielseitige Attraktivität des Handwerks.
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