Podcaster
Episoden
03.02.2026
14 Minuten
In dieser Episode von „ARCUS bewegt“ präsentiere ich Ihnen einen
umfassenden Einblick in das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ)
der ARCUS Kliniken in Pforzheim. Wir klären, wie Ihr Besuch im MVZ
abläuft, was bei der Terminvereinbarung und am Tag Ihres Termins zu
erwarten ist. Diese Informationen sind besonders relevant, um Ihnen
den Besuch bei uns so angenehm und effizient wie möglich zu
gestalten. Der erste Schritt bei der Kontaktaufnahme mit uns ist
die unkomplizierte Online-Terminvereinbarung. Diese ermöglicht es
Ihnen, Ihre verfügbaren Zeiten jederzeit einzusehen und zu buchen.
Nach der Buchung erhalten Sie eine E-Mail mit Informationen zu den
benötigten Unterlagen, wie einer digitalen Anamnese, die es uns
erleichtert, bereits vor Ihrem Besuch ein detailliertes Bild von
Ihren Beschwerden und Ihrer medizinischen Vorgeschichte zu
erhalten. Dies reduziert den Papierkram vor Ort und sorgt dafür,
dass wir mehr Zeit für Ihre Untersuchung haben. Ich erkläre Ihnen
auch, wie Sie zu uns gelangen können, sei es mit dem Auto, dem Zug
oder anderen Verkehrsmitteln. Am Tag Ihres Termins ist es wichtig,
bestimmte medizinische Unterlagen mitzubringen, um die Behandlung
zu optimieren. Dazu zählen unter anderem Ihre Versichertenkarte und
relevante medizinische Dokumente wie MRT- oder Röntgenbefunde. Wir
weichen auch auf die elektronische Patientenakte (EPA) hin, die es
Ihnen ermöglicht, Ihre medizinischen Daten zentral zu speichern,
was Doppeluntersuchungen vermeidet und die Kommunikation zwischen
Ärzten vereinfacht. Während Ihres Besuchs im MVZ werden Sie
freundlich an unserer Anmeldung empfangen. Hier legen Sie Ihre
Versicherungskarte vor, und anschließend erhalten Sie ein
Patiententelefon, um die Wartezeit angenehmer zu gestalten. Sie
können sich in unseren modernen Räumlichkeiten frei bewegen, sei es
in unserem Restaurant, wo Sie eine Vielzahl von kulinarischen
Angeboten genießen können, oder in unserem Patientengarten zur
Entspannung. Im Anschluss an das ausführliche Arztgespräch und die
notwendigen Untersuchungen erhalten Sie alle relevanten Unterlagen
sofort zum Mitnehmen. Sollte sich bei Ihrer Untersuchung
herausstellen, dass eine Operation notwendig ist, leiten wir
unverzüglich die erforderlichen präoperativen Untersuchungen ein
und erklären Ihnen, wie Sie Ihre OP-Termine sowohl online in der
myARCUS App als auch bei uns vor Ort verwalten können. Die Episode
schließt mit dem Hinweis auf die Bedeutung einer neuen ARCUS
Patientenmappe, die alle wichtigen Dokumente für Ihre bevorstehende
Operation enthält. Hier betone ich die Notwendigkeit, alle
Formulare sorgfältig auszufüllen und rechtzeitig abzugeben, um
sichere und planbare Behandlungen zu gewährleisten. Zusammengefasst
bieten wir in dieser Episode einen tiefen Einblick in unsere
Arbeitsweise im MVZ und vermitteln Ihnen die nötigen Informationen,
um Ihren Besuch bei uns so reibungslos und stressfrei wie möglich
zu gestalten. Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den
Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken
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20.01.2026
12 Minuten
In dieser Episode des Podcasts "ARCUS bewegt" konzentrieren wir uns
auf das Thema Osteochondrosis dissecans (OD), eine Erkrankung, die
für viele Betroffene kompliziert und beunruhigend klingt, jedoch
relativ häufig vorkommt. Dr. Julian Flügel, ein Experte aus den
ARCUS-Kliniken, führt uns durch die verschiedenen Aspekte dieser
Erkrankung, angefangen bei der Ursache bis hin zu den besten
Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Dr. Flügel erklärt, dass OD
eine erworbene Osteonekrose ist, die die Verbindung zwischen
Knorpel und Knochen stört. Der Prozess beginnt mit einer
Minderdurchblutung des betroffenen Knochenbereichs, was schließlich
zu einer Ablösung des Knorpel-Knochenfragments führen kann. Diese
sogenannten Gelenkmäuse können gefährlich für das Kniegelenk sein,
da sie die Belastung ungleichmäßig verteilen und langfristig zu
Arthrose führen können. Es ist von entscheidender Bedeutung, die
Erkrankung rechtzeitig zu erkennen, um schwerwiegende Folgen zu
vermeiden. Im Verlauf des Gesprächs werden spezifische
Patientengruppen beleuchtet - insbesondere Kinder und Jugendliche
im Alter von 10 bis 20 Jahren, die aktive Sportler sind. Dr. Flügel
erläutert, dass die Erkrankung nicht ausschließlich durch
sportliche Aktivitäten verursacht wird, sondern durch die Art und
Weise, wie der Körper belastet wird, insbesondere durch schnelle
Bewegungen und wiederholtes Springen. Er beschreibt die
verschiedenen Symptome, die auf eine OD hinweisen können, wie
diffuse Schmerzen im Knie, die oft mit Belastung zunehmen. Die
Diagnostik erfolgt in der Regel mittels Röntgenbildern, gefolgt von
MRT-Untersuchungen, die eine genauere Beurteilung des Schweregrades
der Erkrankung ermöglichen. Dr. Flügel führt uns durch die
verschiedenen Stadien der OD, beginnend bei stabilen, leicht
erkennbaren Veränderungen bis hin zu instabilen Stadien, in denen
der Schaden bereits fortgeschritten ist. In Bezug auf die
Behandlungsmöglichkeiten diskutiert Dr. Flügel sowohl konservative
als auch operative Ansätze. Bei frühen Stadien wird zunächst eine
Sportpause empfohlen, während physiotherapeutische Maßnahmen zur
Stabilisierung des Knies beitragen können. Sollten diese Methoden
nicht ausreichen, stehen mehrere chirurgische Verfahren zur
Verfügung, darunter die Kniespiegelung und verschiedene Techniken
zur Wiederherstellung des Knorpel-Knochen-Komplexes. Dr. Flügel
betont jedoch auch, dass selbst in fortgeschrittenen Fällen noch
Hoffnung besteht und moderne chirurgische Techniken eine Erhaltung
des Knies ermöglichen können. Der Heilungsprozess ist äußerst
individuell; in der Regel müssen Patienten nach einer Operation für
mehrere Wochen ihr Knie schonen, gefolgt von einem intensiven
Rehabilitationsprogramm. Abschließend betont Dr. Flügel die
Wichtigkeit der frühzeitigen medizinischen Abklärung und der
ernsthaften Auseinandersetzung mit Beschwerden. Er gibt Ratschläge,
die darauf abzielen, auch den Heilungsprozess zu unterstützen und
potenzielle Risikosportarten zu minimieren. Die Episode schließt
mit einem vertraulichen Apell an die Hörer, achtsam mit ihrem
eigenen Körper umzugehen und Schmerzen ernst zu nehmen, um
langfristige gesundheitliche Konsequenzen zu vermeiden. Alle
Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die
Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken
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23.12.2025
12 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Privat Dozent Dr. Med. Felix
Zimmermann, einem Funktionsoberarzt in den ARCUS Kliniken, über ein
häufiges, aber oft missverstandenes Thema: Knorpelschäden. Wir
beginnen mit einer grundlegenden Erklärung, was Knorpel ist und wie
er unsere Gelenke schützt, bevor wir tiefer in die Thematik der
Knorpelschäden eintauchen. Dr. Zimmermann schildert, wie
Knorpelschäden entstehen können und schon bei leichten Beschwerden
wie belastungsabhängigen Schmerzen oder Schwellungen als
Warnzeichen wahrgenommen werden sollten. Es ist wichtig, diese
Symptome ernst zu nehmen und zu verstehen, dass sie auf ernsthafte
Probleme im Gelenk hindeuten können. Ein zentraler Punkt unseres
Gesprächs ist die Unterscheidung zwischen traumatischen und
degenerativen Knorpelschäden. Dr. Zimmermann erklärt, wie sich
diese Unterschiede auf die Behandlung auswirken können und welche
Risikofaktoren und Ursachen dazu führen, dass Patienten an
Knorpelschäden leiden. Im Kontext der Diagnostik beleuchten wir,
welche Schritte erforderlich sind, um einen Knorpelschaden zu
erkennen, angefangen bei einer gründlichen Anamnese und klinischen
Untersuchung bis hin zu bildgebenden Verfahren wie Röntgen und MRT.
Hierbei ist es wichtig, die primären und sekundären Ursachen der
Erkrankung zu identifizieren. Wir diskutieren auch die
konservativen Behandlungsmethoden, die in vielen Fällen zunächst
ausprobiert werden, bevor man zu operativen Eingriffen übergeht.
Dr. Zimmermann stellt verschiedene Ansätze vor, die auf
Physiotherapie und gezielte Übungen setzen, aber auch medikamentöse
Therapien und alternative Methoden wie Injektionen mit
Hyaluronsäure oder PRP einschließen. Es wird deutlich, dass der
Erfolg dieser Therapien von vielen Faktoren abhängt, einschließlich
der individuellen Krankengeschichte und des Schweregrads der
Verletzung. Wenn jedoch die konservativen Möglichkeiten
ausgeschöpft sind, erläutert Dr. Zimmermann die verschiedenen
operativen Techniken zur Knorpelrekonstruktion. Er hebt die
Bedeutung der gleichzeitigen Behandlung von Begleitfaktoren, wie
Achsfehlstellungen, hervor, um die bestmöglichen Ergebnisse für die
Patienten zu gewährleisten. Wir diskutieren, welche Patienten die
besten Prognosen für eine erfolgreiche Therapie haben und welche
Grenzen es für die Behandlung gibt. Realistische Erwartungen sind
entscheidend, denn selbst mit modernen Techniken kann ein
beschädigtes Kniegelenk nicht immer vollständig wiederhergestellt
werden. Abschließend gibt Dr. Zimmermann wertvolle Ratschläge für
Patienten, die über eine Knorpeltherapie nachdenken. Ein zentrales
Thema ist die Wichtigkeit, die Ursache des Knorpelschadens
gründlich abzuklären und begleitende Erkrankungen zu
berücksichtigen, bevor man einen Behandlungsweg einschlägt. Diese
Informationen sollen den Zuhörern helfen, informierte
Entscheidungen über ihre Gesundheit zu treffen und die nötige
proaktive Einstellung zu fördern. Alle Informationen rund um die
ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier:
linktr.ee/arcuskliniken
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09.12.2025
13 Minuten
In dieser Episode von ARCUS bewegt setzen wir uns intensiv mit
einem zentralen Thema auseinander, das viele Patienten betrifft:
die Wahl der richtigen Narkoseform. Gemeinsam mit Dr. Frank
Eichler, einem erfahrenen Facharzt für Anästhesiologie, bieten wir
einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Narkosearten
und deren Anwendung im Rahmen von Gelenkersatz und
sporttraumatologischen Eingriffen. Wir beleuchten die Unterschiede
zwischen Voll- und Teilnarkose und klären die essenziellen Fragen
zur Sicherheit und zu den Abläufen während einer Narkose. Zu Beginn
der Episode werden die beiden Haupttypen der Anästhesie
vorgestellt: die Vollnarkose, bei der Patienten in einen tiefen
Schlaf versetzt werden, und die Teilnarkose, auch bekannt als
Regionalanästhesie, bei der spezifische Körperregionen betäubt
werden, während die Patienten wach bleiben können. Dr. Eichler
erklärt, dass die Entscheidung für eine dieser Narkoseformen in
einem Narkose-Vorgespräch getroffen wird, in dem alle individuellen
Faktoren und Wünsche der Patienten berücksichtigt werden. Wir gehen
dann detailliert darauf ein, was während der Narkose passiert und
welche Schritte zur Vorbereitung notwendig sind. Von der ersten
Konsultation über die Vorbereitung am Operationstag bis hin zur
eigentlichen Narkose und dem Aufwachraum erläutert Dr. Eichler, was
Patienten erwarten können. Die Sicherheit der modernen
Narkoseverfahren wird ebenfalls thematisiert, wobei betont wird,
dass Anästhesie heute ungefähr so riskant ist wie alltägliche
Aktivitäten wie Autofahren oder Flugreisen. Ein zentraler Punkt der
Diskussion ist die Möglichkeit, verschiedene Narkosearten zu
kombinieren, um sowohl die Sicherheit der Patienten zu maximieren
als auch postoperative Schmerzen zu minimieren. Dr. Eichler hebt
hervor, dass in den meisten Fällen eine Kombination aus Vollnarkose
und regionaler Anästhesie eingesetzt wird, um den Patienten eine
angenehmere und sicherere Erfahrung zu bieten. Abschließend gibt
Dr. Eichler wertvolle Tipps für Patienten: Er ermutigt dazu, offen
über Bedenken und medizinische Vorgeschichten zu sprechen, um die
Narkose optimal auf die individuellen Bedürfnisse abzustimmen. Die
Episode schließt mit dem Aufruf, weiterhin Fragen zu stellen und
Anregungen für zukünftige Themen zu geben. Durch diese Episode
hoffen wir, unseren Zuhörern nicht nur ein besseres Verständnis für
den Ablauf und die Sicherheit von Narkosen zu vermitteln, sondern
auch Ängste abzubauen und Vertrauen in die anästhesiologische
Betreuung zu schaffen. Alle Informationen rund um die ARCUS
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25.11.2025
17 Minuten
In dieser Episode von "ARCUS bewegt" widmet sich Dr. Med. Boris
Ivanovas, gemeinsam mit Moderatorin Lisa Bornbaum den
entscheidenden Fragen rund um das Thema Kniegelenkersatz. Wir
analysieren, wann der richtige Zeitpunkt für eine künstliche
Knieprothese kommt und ob es immer eine Vollprothese sein muss.
Viele Patienten stehen vor der Frage, wie stark die Schmerzen
tatsächlich sein müssen, bevor chirurgische Maßnahmen in Erwägung
gezogen werden können. Hierbei wird betont, dass der Leidensdruck
und die Einschränkung der Lebensqualität entscheidende Kriterien
sind, um die Notwendigkeit einer Operation zu beurteilen. Dr.
Ivanovas erläutert die unterschiedlichen konservativen
Behandlungsmöglichkeiten, die vor einer operativen Maßnahme
ausgeschöpft werden sollten. Dazu zählen Bewegungstherapien,
physiotherapeutische Maßnahmen, Schmerztherapien sowie alternative
Methoden. Seiner Meinung nach ist es unabdingbar, dass Patienten
aktiv an ihrer Genesung mitwirken, um eine Verschlechterung ihres
Zustands zu vermeiden. Die Rolle der Eigeninitiative und die
Bedeutung eines multimodalen Therapieansatzes werden hervorgehoben,
um die Gelenkfunktion zu optimieren. Des Weiteren wird erörtert,
welche Erwartungen Patienten an moderne Knieprothesen haben
sollten. Während eine Teilprothese für ausgewählte Patienten, die
nur in einem Teil des Gelenks Schäden aufweisen, sehr vorteilhaft
sein kann, ist es wichtig, die individuellen Gegebenheiten jedes
Patienten zu berücksichtigen. Dr. Ivanovas betont, dass es in
Fällen, in denen mehrere Gelenkteile betroffen sind oder die
Gesamtfunktion des Knies stark eingeschränkt ist, sinnvoller sein
kann, eine vollständige Prothese zu wählen. Ein zentraler Aspekt
der Diskussion ist die Suche nach dem richtigen Chirurgen.
Veränderungen in der Kniechirurgie haben dazu geführt, dass
exzellente medizinische Expertise entscheidend ist. Die Auswahl des
Operateurs sollte auf Kriterien wie Erfahrungen, Fallzahlen und die
individuelle Verbindung zum Patienten basieren. Dr. Ivanovas legt
nahe, dass Patienten sich gut informieren und sicher sein sollten,
dass ihr Operateur die nötige Erfahrung mitbringt, um optimale
Ergebnisse zu erzielen. Abschließend gibt Dr. Ivanovas den Zuhörern
wertvolle Ratschläge und regt an, sich diese grundlegenden Fragen
zu stellen: "Bin ich wirklich an einem Punkt angekommen, an dem ich
nicht länger in der bisherigen Qualität leben kann?" Dies sei
entscheidend, um den geeigneten Zeitpunkt für eine Knieoperation zu
finden. Er betont, dass nicht jeder Patient für eine Operation in
Frage komme und dass eine gesunde Zusammenarbeit zwischen Patient
und Chirurg notwendig sei, um den besten individuellen
Behandlungsansatz zu finden. Alle Informationen rund um die ARCUS
Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier:
linktr.ee/arcuskliniken
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Über diesen Podcast
ARCUS bewegt - Der Podcast für Gelenkersatz und Sporttraumatologie
In unserem Podcast „ARCUS bewegt!“ beantworten unsere Experten die
häufigsten Fragen unserer Patienten – verständlich, kompakt und
direkt aus der Praxis. Ob Gelenkersatz oder Sportverletzung: Von
der ersten Vorstellung bis zur Reha nach der Operation nehmen wir
Sie mit auf dem Weg zurück zur Bewegung. Jeden 2. Dienstag: 18:00
Uhr
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