Kaffee und Krisen - Soziale Arbeit aber ungefiltert

Kaffee und Krisen - Soziale Arbeit aber ungefiltert

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Episoden

Was können wir tun um als Pädagog*innen zu deeskalieren und wie schaffen wir das?
06.04.2026
40 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Deeskalation. Was passiert, wenn Situationen kippen, und wie agieren wir als Fachkräfte dann? Wie viel Macht wird bewusst oder unbewusst eingesetzt – und wie achtsam müssen wir im Team mit solchen Dynamiken umgehen? Wie handeln wir in eskalierenden Situationen, welche Strategien stehen uns zur Verfügung und was bedeutet deeskalierendes Arbeiten konkret? Welche Rolle spielen Körpersprache, Tonfall und Wortwahl – und warum greifen wir im Stress oft auf ungünstige Muster zurück? Wie können wir unser Verhalten reflektieren und weiterentwickeln? Warum ist die Auseinandersetzung mit Eskalation zentral für professionelles Handeln? Welche Schritte sind in kritischen Situationen entscheidend, was ist unverzichtbar und wo haben wir Spielraum?
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Ist professionelle Nähe ohne Distanz überhaupt möglich?
30.03.2026
43 Minuten
Wir sprechen über professionelle Nähe und Distanz. Wie nah dürfen wir Klient:innen eigentlich sein? Was bedeutet professionelle Nähe und Distanz überhaupt? Wo beginnt Distanz – und wo endet Nähe? Wir sprechen offen über unsere persönlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag. Waren wir selbst schon mal zu nah dran? Wir teilen unsere eigenen Geschichten und Reflexionen. Wie entwickelt sich ein Gefühl für Nähe und Distanz im Laufe der Zeit? Sind Nähe und Distanz Gegensätze oder gehören sie sogar untrennbar zusammen? Körperliche Nähe im professionellen Kontext – was ist möglich, was nicht? Wie gestalten wir professionelle Settings individuell und situationsabhängig? Wann ist Nähe hilfreich und wann braucht es klare Grenzen? Wie schaffen wir echte, wertschätzende Beziehungen, ohne unsere Professionalität zu verlieren? Und welche Aspekte sind noch so für uns zentral in der Gestaltung von Nähe und Distanz?
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Wieviel Hoffnung brauchen wir gerade für unsere Jobs?
23.03.2026
35 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Haltung und vor allem über Hoffnung. Wir sprechen über das, was gut läuft, über positive Entwicklungen, die wir im Alltag wahrnehmen und erzählen von Geschichten und Erlebnissen aus unserem beruflichen/ privaten Alltag. Welche kleinen Veränderungen machen einen Unterschied? Wo merken wir, dass sich Dinge auch in eine gute Richtung entwickeln? Situationen, die zeigen: Es bewegt sich doch etwas. Warum es sich trotz allem lohnt, in der Sozialen Arbeit zu bleiben und was uns motiviert weiterzumachen.
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Autoritäre Verschiebungen des Sozialen - Was das für unsere Arbeit bedeutet
16.03.2026
43 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über die Jahreshauptversammlung der Sozialen Arbeit. Thema ist: „Autoritäre Verschiebungen des Sozialen – demokratiefeindliche Entwicklungen und Eingriffe in Kontexten Sozialer Arbeit.“ Wir sprechen über Inflation, Krisen, Krieg und gesellschaftliche Konflikte sowie über den extremen Rechtsruck, den wir aktuell erleben. Welche Auswirkungen haben politische Entscheidungen auf die Soziale Arbeit? Wie stark wirken sich politische Entscheidungen direkt auf die Praxis der Sozialen Arbeit aus? Was führt unter anderem zu gesellschaftlicher Spaltung oder zu dem aktuellen Rechtsruck, den wir erleben? Was können wir dagegen tun, um wieder in einen gesellschaftlichen und demokratischen Diskurs zurückzukehren? Wir sprechen auch ganz persönlich über unsere Erfahrungen im Alltag, über unsere Perspektiven aus fachlicher Sicht und über unsere Belastungen im Zusammenhang mit diesen Themen.
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Warum Anna über die Soziale Arbeit sprechen wollte - aber Markus so viel Mist erzählt hat
23.02.2026
42 Minuten
Heute wird’s leicht. Und das ist Absicht. Wir sprechen ausnahmsweise mal nicht über schwierige Themen – weil das auch mal wichtig ist. Was geht gerade bei uns? Markus hat viel zu tun. Anna achtet nach wie vor bewusst auf ihre Ruhepausen. Und wir sprechen darüber, wie unterschiedlich wir eigentlich in unseren Strukturen sind: Wie gehen wir mit To-do’s um? Wie organisieren wir uns? Und warum funktioniert das bei uns jeweils so unterschiedlich? Außerdem gibt es ein kleines Upgrade aus der Sozigang: Wir erzählen, was gerade bei uns passiert, warum wir jetzt Supervision anbieten – und warum wir das ziemlich cool finden. Dann ein fachlicher Meilenstein: Markus ist jetzt offiziell Traumapädagoge und traumazentrierter Fachberater. Und Anna startet bald ihre Weiterbildung in genau diesem Bereich. Markus empfiehlt Istanbul als Urlaubsziel und berichtet von seinen neuen Tattoos. Anna war in Köln und hat Karneval mit guten Freund:innen gefeiert – wobei Markus hauptsächlich den Gossip hören will. Wir sprechen außerdem über die Fastenzeit und über Ramadan, darüber, was Fasten eigentlich bedeutet und stellen uns die Frage: Wenn wir fasten würden – worauf würden wir eigentlich verzichten? Zum Schluss schauen wir noch kurz auf die Jahrestagung der Sozialen Arbeit im April. Thematisch geht es um demokratiefeindliche Entwicklungen und autoritäre Verschiebungen – und was das für die Soziale Arbeit bedeutet. Heute nur angerissen, nächstes Mal steigen wir tiefer ein. Eigentlich wollte Anna über Soziale Arbeit sprechen. Aber Markus hatte offensichtlich andere Pläne.
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Über diesen Podcast

„Wir sind Anna und Markus, zwei Sozialarbeiter*innen mit Kaffee in der Hand und Krisen im Alltag. In "Kaffee und Krisen – Soziale Arbeit, aber ungefiltert" sprechen wir ehrlich über unseren Beruf, über Kaffe und Krisen, kleine Alltagsgeschichten und Themen, die uns bewegen. Authentisch, humorvoll und manchmal auch ein bisschen chaotisch – eben wie die Soziale Arbeit selbst.“
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